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  1. Buddhaland Forum
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Innen und Außen

  • Nerd
  • 12. Juli 2011 um 20:58
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    • 13. Juli 2011 um 16:20
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    • #26
    Nerd:


    Ich denke, ich weiß, wo du hinwillst. Es bleibt aber ein Dualismus.
    Buddha scheint ja wohl herausgefunden zu haben, wie Information direkt Form wird. Wie Masse zu Energie und umgekehrtwird. Er behauptet, er habe durch Introspektion die Entropie umgekehrt.
    Ist schon ein Schälchen schwerer, denke ich.

    Dann reden wir aneinander vorbei. Ich verstehe dich nicht.

    Nach meinem Verständnis ging es Buddha um die Beendgung des Leids und dabei dachte er auf einer phänomenologischen Ebene. Nicht auf einer physikalischen Ebene.

    Von daher kommen sind mir deine Aussagen, dass Buddha die "Umkehrung der Entropie", die Art wie "Information Form wird" und "Masse zu Energie wird" herausgefunden hat, umverständlich. Es wäre gut, wenn du mir das erklären könnest.

    Was ich zu erklären versuchte, ist wie ein Dualismus auf einer Ebene entstehen kann, ohne auf einer tiefer liegenden Schicht real zu sein. Deine Erwiederungen dazu ( dass mit dem Denken und der DNA ) verstehe ich leider auch nicht.

    Zitat

    Ich glaube, dies solltest du lieber nicht den hungernde Somaliern erzählen.

    Ich bin jemand der sehr an seinem Leben hängt! Verhungern ist das letzte, was ich jemandem wünsche! Wenn jemand hungert, der sich selbst lediglich als Indiviuum sieht, dann muss er Angst haben das ihm mit dem Tod alles verloren geht. Wenn jemand - so würde das wahrscheinlich ein moslemischer Somali formulieren, aber in und aus Allah lebt, kann er allem gelassen entgegen treten.

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    • 13. Juli 2011 um 17:00
    • #27
    void:

    Dann reden wir aneinander vorbei. Ich verstehe dich nicht.

    Nach meinem Verständnis ging es Buddha um die Beendgung des Leids und dabei dachte er auf einer phänomenologischen Ebene. Nicht auf einer physikalischen Ebene.

    Die Insignien des Buddhas sind auch die Siddhis. Die Siddhis sind Überschreitung der physikalischen Ebenen. Die Überwindung des Leides bedeutet auch die Überwindung der Gefangenheit im Körper, was denn sonst? Oder meinst Du Erleuchtung sei so ein phänomenologisches Psychoerlebnis ohne wirklich universelle Auswirkungen auf das Universum. Sind die ganzen Tulkuspielchen und Zaubermächte nur folkloristischer Kokolores für dich?

    Zitat

    Von daher kommen sind mir deine Aussagen, dass Buddha die "Umkehrung der Entropie", die Art wie "Information Form wird" und "Masse zu Energie wird" herausgefunden hat, umverständlich. Es wäre gut, wenn du mir das erklären könnest.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Siddhi


    Zitat

    Was ich zu erklären versuchte, ist wie ein Dualismus auf einer Ebene entstehen kann, ohne auf einer tiefer liegenden Schicht real zu sein. Deine Erwiederungen dazu ( dass mit dem Denken und der DNA ) verstehe ich leider auch nicht.

    Nun, die DNA hat alles gespeichert, was mich physikalisch als psychoplastische Eiweisstruktur ausmacht und noch etwas mehr. Nach der Geburt findet im Wechselspiel mit der Umwelt eine Art Formatierung statt. Diese Formatierung macht einen wesentlichen Teil meines Denkapparates aus. Insofern haben verschiedene Ebenen, so wie du dies am Computer vergleichen wolltest. Mein DNA-Programm ablaufen lassen, heißt aber nicht mein Denken zu kennen, bzw. nicht vollständig zu kennen.


    Zitat

    Ich bin jemand der sehr an seinem Leben hängt! Verhungern ist das letzte, was ich jemandem wünsche! Wenn jemand hungert, der sich selbst lediglich als Indiviuum sieht, dann muss er Angst haben das ihm mit dem Tod alles verloren geht. Wenn jemand - so würde das wahrscheinlich ein moslemischer Somali formulieren, aber in und aus Allah lebt, kann er allem gelassen entgegen treten.


    Ich glaube, Du verstehst Dukkha nicht(wie ich es auffasse). Sonst würdest Du es nicht zu einem individual-psychologischen Phänomen machen. Bei Dir hört sich Buddhismus irgendwie wie eine spiezielle Psychprogrammierung an. Hirnwäsche oder Umstrukturierung......

    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"

  • void
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    • 13. Juli 2011 um 17:33
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    • #28
    Nerd:


    Die Insignien des Buddhas sind auch die Siddhis. Die Siddhis sind Überschreitung der physikalischen Ebenen. Die Überwindung des Leides bedeutet auch die Überwindung der Gefangenheit im Körper, was denn sonst? Oder meinst Du Erleuchtung sei so ein phänomenologisches Psychoerlebnis ohne wirklich universelle Auswirkungen auf das Universum. Sind die ganzen Tulkuspielchen und Zaubermächte nur folkloristischer Kokolores für dich?

    Ich glaube Buddha ging es um die Befreiung vom Leid. Dabei ist es doch egal, ob Leute mit dem Handy telefonieren oder telepatisch kommunizieren. Das tolle an Magie, ist doch lediglich, dass sie so ungewohnt ist. Macht! Während man beim ersten Harry Potte-Film noch staunt, wie jemand durch einen Zauber das Zimmer erhellt ist das bei den späteren Filmen so banal, wie für uns den Lichtschalter zu benutzten. Ich bin mir sicher, das wenn zu Buddha Zeiten plötzlich ein schwebender Yogi aufgetaucht wäre, hätte ihn das genauso wenig beiendruckt, als wenn ein Porsche oder ein Ochsenkarren aufgetaucht wäre.

    Nerd:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Siddhi

    Ah. Der Yogi zügelt seine Begierde und wird dadurch immer mächtiger. Bis er nicht nur seine Gedanken bezwingt, sondern alle möglichen Naturkräfte berherrscht. Also ähnlich wie bei den alten Gnostiker, die aus den Fesseln der materiellen Welt in die Welt des reinen schöpferischen Geists vordringen wollten. Letzendlich geht es also um eine Art Geisteschulung mit dem Ziel, immer mehr Macht zu gewinnen, oder?

    Das ist für mich jetzt recht gewöhnungsbedürftig. Für mich verbindet sich Buddhimus mit Entsagung, also statt mehr Macht weniger. Hier ist der Gedanke aber eher der das auf weltliche Macht verzichtet wird und dafür tolle spirituelle Macht erlangt wird.

    Nerd:

    Mein DNA-Programm ablaufen lassen, heißt aber nicht mein Denken zu kennen, bzw. nicht vollständig zu kennen.

    Ah. vielen Dank. Jetzt verstehe ich dich.

    Nerd:

    Ich glaube, Du verstehst Dukkha nicht(wie ich es auffasse). Sonst würdest Du es nicht zu einem individual-psychologischen Phänomen machen. Bei Dir hört sich Buddhismus irgendwie wie eine spiezielle Psychprogrammierung an. Hirnwäsche oder Umstrukturierung......

    Moment mal. Du hast geschreiben:

    Nerd:


    Ich denke, Buddha war Hindu. Also verstand er Leid auf dem kulturhistorischen Kontext. dukkha ist das Getrenntsein von atman. Aus atman entspringen alle Formen des Seins. In diesen Formen spiegelt sich dieses Gentrenntsein als ungenügende Lebensgestalt wieder.
    1. Gefangen sein im Körper ist ungenügend.(Sterben, Alter, Krankheit)
    2. Getrennt sein von Geliebten Menschen, zusammen sein mit grausamen Menschen (Sympathie/Antipathie)
    3. Die absolute Vergänglichkeit durch ständigen Wandel der Welt.

    Dukkha erwächst also aus Getrenntseins. Getrenntsein durch Anhaftungen, unterschiedlchen Formen von Gier und Hass . Und diese Konditionierungen sind unsere Struktur. Buddhimus ist dann der gegenteilige Prozess und damit Ablegen dieser einengenden Struktur.

    Mir kommt vor, du fasst das weniger psychologisch als energetisch auf, oder? Wie man Steine aus dem Bachbett nimmt und dann alles statt einzelne Rinnsaale zu bilden, wieder so richtig frei fliesst. Das ist ja glaube ich die Vorstellung hinter den Siddhis. Alle gebundenen Kräft freizusetzten und so über sonst ungenutzte Macht frei verfügen zu können. (Irgendwie muss ich jetzt an die Jedis und die dunkle Seite der Macht denken.)

    Mir kommt das jetzt seltsam vor, Befreiung im Kontext von Machtzuwachs zu sehen. Vons einem individuellen Ego weg hin zu einer Verbindung mit der Realität zu kommen, verbindet sich mir mit Hingabe und Opfer. Nicht Nietzsches "Willen zur Macht" ( der in vielem hinduistischen Konzepten einer Lebensergie ähndelt - Siddhi Strahlend Superman ) sondern ein Schopenhauerisches Verneinen dieses Willens.

    Sind wir uns da einfach nur uneinig, oder verstehe ich deine Position noch ungenügend?

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    • 13. Juli 2011 um 18:56
    • #29
    void:

    Ich glaube Buddha ging es um die Befreiung vom Leid. Dabei ist es doch egal, ob Leute mit dem Handy telefonieren oder telepatisch kommunizieren. Das tolle an Magie, ist doch lediglich, dass sie so ungewohnt ist. Macht! Während man beim ersten Harry Potte-Film noch staunt, wie jemand durch einen Zauber das Zimmer erhellt ist das bei den späteren Filmen so banal, wie für uns den Lichtschalter zu benutzten. Ich bin mir sicher, das wenn zu Buddha Zeiten plötzlich ein schwebender Yogi aufgetaucht wäre, hätte ihn das genauso wenig beiendruckt, als wenn ein Porsche oder ein Ochsenkarren aufgetaucht wäre.

    Ich glaube, das es nicht egal ist, wie Leid verschwindet. Man kann Schmerzen im Bein durch Amputation oder eben duch Antibiotika bekämpfen. Was ich sagen will, wer am Gefüge des Kosmos rumbastelt, muß auch auf passen, damit er den Kosmos nicht zerstört. Wir regen uns auf, wenn ein paar Physiker am CERN mgl. schwarze Löcher produzieren, aber wir glauben einer 2500 Jahre alten Lehre eines halbgebildeten Gurus, daß Sie die Menschen vom Leid befreie. Warum soviel Skepsis auf der einen Seite, auf der anderen aber ein blauäugige Bravheit, daß es zum Himmel stinkt. Wer sagt Dir denn, daß Buddha nicht ne ziemlich große Verarsche abzog, ähnlich wie mans imm Christus oder Osho oder Maharishi unterstellt. (nicht, das ich es glaube, es ist ein Gedankenspiel, um die Kompelxität von Annahmen zu verdeutlichen.)


    Zitat

    Ah. Der Yogi zügelt seine Begierde und wird dadurch immer mächtiger. Bis er nicht nur seine Gedanken bezwingt, sondern alle möglichen Naturkräfte berherrscht. Also ähnlich wie bei den alten Gnostiker, die aus den Fesseln der materiellen Welt in die Welt des reinen schöpferischen Geists vordringen wollten. Letzendlich geht es also um eine Art Geisteschulung mit dem Ziel, immer mehr Macht zu gewinnen, oder?

    Ja ähnlich den Gnostikern. So verstehen Gnostiker auch die Wundertätigkeit Christus. Der Geist überwindet die materielle Beschränkung. Das wird sei 3500 Jahren in der Rig Veda gelehrt. Und das ist auch das, was die Jünger in Hain von Benares erwarteten und was Sadhus auch heute noch antreibt, die irrwitzigsten Selbstkasteiungen und in Ekstase Verstümmelungen durchzuführen.
    Noch heute gibt es in Laos alljährlich Umzüge, in den sich gläubige Buddhisten an Hacken durch die Haut aufhängen lassen. Sich schwere Stangen durch die Wangen treiben oder wochenlang knieend umherlaufen Sie leisten unmenschliches. Und sie bereiten sich durch Meditation vor. Das tun die Leute, um zu beweisen, daß Buddhas weg zu übermenschlichen Leistungen führen.

    Zitat

    Das ist für mich jetzt recht gewöhnungsbedürftig. Für mich verbindet sich Buddhimus mit Entsagung, also statt mehr Macht weniger. Hier ist der Gedanke aber eher der das auf weltliche Macht verzichtet wird und dafür tolle spirituelle Macht erlangt wird.


    Ja es gibt diesen Bescheidenheitsbuddhismus, der mir übrigens sehr sympathisch ist. Aber es gibt auch den des Größen-und Machtwahns, vor allem in der tantrischen Welt.


    Nerd:

    Mein DNA-Programm ablaufen lassen, heißt aber nicht mein Denken zu kennen, bzw. nicht vollständig zu kennen.

    Ah. vielen Dank. Jetzt verstehe ich dich.

    Nerd:

    Ich glaube, Du verstehst Dukkha nicht(wie ich es auffasse). Sonst würdest Du es nicht zu einem individual-psychologischen Phänomen machen. Bei Dir hört sich Buddhismus irgendwie wie eine spiezielle Psychprogrammierung an. Hirnwäsche oder Umstrukturierung......

    Zitat

    Moment mal. Du hast geschreiben:


    Mir kommt vor, du fasst das weniger psychologisch als energetisch auf, oder?

    Aber Klar, das ist doch das Problem von Castaneda bis Capra!
    Das ist das Problem, warum einige hier den Siddhis nicht entsagen wollen oder können.
    Ein gutes Beispiel ist dieser Film.
    http://www.youtube.com/watch?v=MbYT3UclhNY


    Es ist die Frage nach der Psychokinese. Denn wenn Psyche, wie einige hier leichtfertig behaupten, Energie sei, dann kann sie auch geformt werden.


    Zitat

    Sind wir uns da einfach nur uneinig, oder verstehe ich deine Position noch ungenügend?


    Ich glaube nicht an Uneinigkeit. Ich sattel das Pferd nur von einer anmderen Seite auf. Du bist freundlich und nett und das ist viel wert.

    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"

  • accinca
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    • 13. Juli 2011 um 19:03
    • #30
    StAuBSauGeR:

    Ich glaube, das Ich ist das Bewusstsein, das sich mit Gehirn und Körper identifiziert und Selbst beobachtet darum auch Selbst-Bewusstsein, da Buddha das Selbst oder Bewusstsein ablehnte, sehe ich seine Lehre als unvollkommen.


    Da ist ja auch ganz witzig Schlußfolgern. Das paßt aber auch zum Buddhologen.
    Aber konsequent, das kann man nicht anders sagen.
    Allerdings gab es auch schon zu allen Zeiten Mensch
    die sich für schlauer hielten als den Buddha. Ich glaube
    aber solche haben ihn nur nicht verstanden weil sie in ihrer
    eigenen Selbst- und Welt - Vorstellungen so ernsthaft gefangen
    wahren, daß sie nichts anderes mehr verstehen konnten.

  • Nerd
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    • 13. Juli 2011 um 19:07
    • #31
    accinca:

    [Ich glaube
    aber solche haben ihn nur nicht verstanden weil sie in ihrer
    eigenen Selbst- und Welt - Vorstellungen so ernsthaft gefangen
    wahren, daß sie nichts anderes mehr verstehen konnten.


    Kann es auch nicht sein, daß unser Buddha sich in etwas verrant hat, was erst spätere Traditionen vervollkommneten bzw. berichtigten?

    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"

  • Mabuttar
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    • 13. Juli 2011 um 19:25
    • #32

    Wer hat es denn "berichtigt" ?

    Nimm die Siddhis doch einfach als subjektives Erlebnis das bei verändertem Bewusstsein erfahren werden kann.

    Und erklär mir doch bitte warum "halbgebildete" Gurus in meinem Video mit Energie um sich werfen, die bis heute noch kein "Gebildeter" der heutigen Zeit nachmachen kann. :lol:

    Und wenn die im Cern Schwarze Löcher erforschen hilft das dem Leiden des Menschen nicht viel, außer der Neugier.

    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

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    • 13. Juli 2011 um 19:40
    • #33
    Mabuttar:

    Wer hat es denn "berichtigt" ?


    Ich denke, upaya, ja upaya ist die Möglichkeit noch nachträglich im Dogma etwas neues unterzubringen.

    Zitat

    Nimm die Siddhis doch einfach als subjektives Erlebnis das bei verändertem Bewusstsein erfahren werden kann.

    Mach ich meist, wenn ich besoffen bin auch so. Ich habe schon machen durch Wände laufen sehen, Alle endeten gleich.

    Zitat

    Und erklär mir doch bitte warum "halbgebildete" Gurus in meinem Video mit Energie um sich werfen, die bis heute noch kein "Gebildeter" der heutigen Zeit nachmachen kann.

    Welche Viedeo? Aber ich hab eins, was so einiges erhellt:

    http://www.youtube.com/watch?v=Yblhsr1O4IQ

    Zitat

    Und wenn die im Cern Schwarze Löcher erforschen hilft das dem Leiden des Menschen nicht viel, außer der Neugier.


    Woher willst Du das wissen? Achso, Du bist am Ende der Zeit, nicht wahr?

    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"

  • Mabuttar
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    • 13. Juli 2011 um 19:45
    • #34
    Nerd:
    Mabuttar:

    Wer hat es denn "berichtigt" ?


    Ich denke, upaya, ja upaya ist die Möglichkeit noch nachträglich im Dogma etwas neues unterzubringen.

    Zitat

    Nimm die Siddhis doch einfach als subjektives Erlebnis das bei verändertem Bewusstsein erfahren werden kann.

    Mach ich meist, wenn ich besoffen bin auch so. Ich habe schon machen durch Wände laufen sehen, Alle endeten gleich.

    Zitat

    Und erklär mir doch bitte warum "halbgebildete" Gurus in meinem Video mit Energie um sich werfen, die bis heute noch kein "Gebildeter" der heutigen Zeit nachmachen kann.

    Welche Viedeo? Aber ich hab eins, was so einiges erhellt:

    http://www.youtube.com/watch?v=Yblhsr1O4IQ

    Zitat

    Und wenn die im Cern Schwarze Löcher erforschen hilft das dem Leiden des Menschen nicht viel, außer der Neugier.


    Woher willst Du das wissen? Achso, Du bist am Ende der Zeit, nicht wahr?

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    Am Ende der Zeit bin ich jeder Sekunde ^^ Achja das Sai Baba ein Trickbetrüger ist weiß ich, aber das wird auch nicht in den Siddhis beschrieben, Buddha war gegen Aberglauben, Wahrsagen usw...

    Das Video mein ich, http://www.youtube.com/watch?v=eBpw2oQrvMM


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    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

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    • 13. Juli 2011 um 19:52
    • #35
    Mabuttar:

    Am Ende der Zeit bin ich jeder Sekunde ^^ Achja das Sai Baba ein Trickbetrüger ist weiß ich, aber das wird auch nicht in den Siddhis beschrieben, Buddha war gegen Aberglauben, Wahrsagen usw...

    Das Video mein ich, http://www.youtube.com/watch?v=eBpw2oQrvMM


    In den Siddhis wird Materialisation beschrieben, sogar nach buddhas Tod, tausende Jahre danach :arrow:

    Zitat

    Zeng Zuokang, ein in Taiwan lebender pensionierter Lehrer, fand 1989 eine wunderschöne Buddhastatue in einem Möbelauktionshaus und nahm sie als Wohnzimmerschmuck mit nach Hause. 1992 sah Dr. Yutang Lin bei einem Besuch in Zuokangs Haus die Statue und erbot sich, diese zu weihen, was er dann auch ordnungsgemäß tat.

    Am dritten Tag nach dieser Zeremonie erschien Zeng Zuokang am frühen Morgen, während er noch im Bett lag, ein gewaltiges, goldenes Bild des heilenden Buddha. Die Hand des Buddha klopfte kräftig auf Zuokangs Kopf, worauf sich dessen Körper den ganzen Tag über heiß anfühlte; seine Zunge vor allem fühlte sich wie verbrannt an.

    Trotzdem war die Empfindung eigentlich wohltuend und angenehm. Am Abend telefonierte er mit Dr. Lin (der gerade in Amerika war) und fragte ihn, was das zu bedeuten habe. Dr. Lin sagte, daß die Weihe den Buddha herbeibeschworen habe und die Begebenheit ein Segen sei.

    Daraufhin stellte Zuokang zuhause einen Altar auf und rezitiert seitdem morgens und abends die Namen Buddhas und das Diamantsutra, verbrennt Weihrauch und verneigt sich vor dem Bild. Auf Anregung von Dr. Lin Zeng verbreitet Zuokang über eine Website kostenlos Photographien des heilenden Buddhas.

    Viele Menschen machen wundersame Erfahrungen, wenn sie zu dem heilenden Buddha beten, und einige behaupten, daß sie geheilt wurden.

    Lin Xiaomei, Lehrer in Taiwan, machte mit anderen einen Ausflug auf den Berg Hehuan, wo sie während der Nacht kampierten. Das Wetter schlug um, ein heftiger Sturm kam auf und drohte, die Zelte wegzuwehen. Lin Xiaomei rezitierte ununterbrochen Gebete zu Buddha, die Namo Guanshiyin Pusa (Schutzanrufung des Bodhisattva Avalokitesvara).

    Nach etwa einer halben Stunde erschien in der Zeltspitze plötzlich das Bild des heilenden Buddha (wie er es von Zuokang als Photo bekommen hatte). Das Bild leuchtete im Dunkeln außergewöhnlich hell und blieb für etwa eine Minute.

    Dies beruhigte Lin Xiaomei, und allmählich schlief er ein. Der Regen und der Wind schienen sich kurz darauf zu legen, und um drei Uhr früh klärte sich der Himmel völlig auf.

    (Quelle: <http://www.yogichen.org>)

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    Der Dalai Lama nennt Sai baba und guten Freund, trauert öffentlich um Ihn und war bei seiner Verbrennung anwesend.

    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"

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    • 13. Juli 2011 um 20:02
    • #36

    Sorry, also ich meinte den Buddha und die Siddhis aus dem Pali Kanon und den Theravadas.
    Nicht das worauf man heute das Label Buddha klebt.

    Ich kann mir heute nen Blumentopf kaufen, Diesen als Buddha anbeten und sagen umtopfen ist Buddhismus.

    Damals gabs leider noch kein Schutz-Patent.

    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

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    • #37
    Mabuttar:

    ...

    Das Video mein ich, http://www.youtube.com/watch?v=eBpw2oQrvMM


    Ich bitte Dich, jeder Psychologe Proseminar nimmt Dir das auf der ebene der Hysterie auseinander. Bitte, was soll das? Und dann noch ein Evangelikaler, der glaubt, daß diese Form das amerikanische Christetun infiltriert. Sag mal, seriöser gehts wohl nicht oder. oder machen wir ne Party: Hysteriker unter sich?

    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"

  • Mabuttar
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    • 13. Juli 2011 um 20:12
    • #38

    Hm muss ich wohl doch noch Psychologie studieren.

    Würd mich echt interessieren, wie jemand mit einer Handbewegung eine Person dazu bringt wild zu tanzen und umzufallen.

    Aber wenn du sowas als Hysterie abtust, hm ignorierst du dass dann nicht und bist nur offen für das an was du subjektiv "glaubst" ? Wie definiert man nochmal Ignoranz ? :lol: nur kleiner Scherz, nicht ernst nehmen bitte.

    Achja und auch um Trickbetrüger darf man trauern ;)

    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

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    • 13. Juli 2011 um 20:21
    • #39
    Mabuttar:

    Sorry, also ich meinte den Buddha und die Siddhis aus dem Pali Kanon und den Theravadas.
    Nicht das worauf man heute das Label Buddha klebt.

    Ich kann mir heute nen Blumentopf kaufen, Diesen als Buddha anbeten und sagen umtopfen ist Buddhismus.

    Damals gabs leider noch kein Schutz-Patent.


    Die ist aber Praxis! Du willst was kanonmäßiges? aber gerne!
    da finden wir Laienvorstellung
    http://www.pitaka.ch/deutsch/wunder.pdf
    der tricksende Buddha
    http://www.kommundsieh.de/wunder.html
    oder klassiisch

    Zitat

    16. DAS ZWEITE WUNDER

    1. Dann weilte der Erhabene in einem Wäldchen nahe der Einsiedelei des Flechtenasketen Uruvelakassapo. Da kamen die vier Großkönige (die Herrscher des menchennächsten Götterbereichs) in einer fortgeschrittenen Nacht zum Erhabenen, das ganze Wäldchen in herrlichen Farben erleuchtend.

    Nachdem sie den Erhabenen verehrt hatten, standen sie an den vier Seiten wie große Feuersäulen.

    2. Nach jener Nacht kam der Flechtenasket Uruvelakassapo zum Erhabenen und sagte zum Erhabenen: "Jetzt ist die Zeit, großer Asket, das Essen ist bereitet. Wer kam zu dir, großer Asket, in fortgeschrittener Nacht mit herrlichen Farben das ganze Wäldchen erleuchtend, dich verehrend und an den vier Seiten stehend wie vier Feuersäulen?" - "Die vier Großkönige, Kassapo, kamen zu mir, um die Lehre zu hören."

    Da dachte der Flechtenasketen Uruvelakassapo: "Der große Asket hat eine große übernatürliche Kraft, große Erhabenheit, weil die vier Großkönige zu ihm kommen, um die Lehre zu hören, aber er ist kein Heiliger wie ich."

    Dann, nachdem der Erhabene das Mahl eingenommen hatte, weilte er in jenem Wäldchen.

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    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"

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    • 13. Juli 2011 um 20:27
    • #40
    Mabuttar:

    Würd mich echt interessieren, wie jemand mit einer Handbewegung eine Person dazu bringt wild zu tanzen und umzufallen.


    Das geht ganz fix und etwas Menschenkenntnis ist notwendig:lie to me......

    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"

  • Mabuttar
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    • 13. Juli 2011 um 20:35
    • #41

    "Hör zu, Kevaddha, es gibt drei Arten von Wunder, über die ich aus eigener Erfahrung sprechen kann. Da gibt es zunächst das Wunder der übernatürlichen Kräfte, durch die man vielfache Körper ausbilden kann, durch Wände oder über Wasser gehen und sogar in die Sphären der Götter vordringen kann. Die zweite Art von Wundern ist, die Gedanken anderer Menschen zu lesen. Und das dritte ist das Wunder der Lehre. "

    Zu 1. Das ist in Astralreisen möglich vor allem steht hier auch "gebildeter"Körper , in den Suttten steht meist "geistig gebildeter" Körper wie aus einem Schilfrohr gezogen. Das deutet wieder auf einen Astrakörper hin, womit diese Realitäten subjektiv erfahrbar sind.
    2. Gedankenleser gibt es auch heute, ohne "magische" Tricks, aber es geht.

    und zu Leuten die wie Feuersäulen da stehen, ist nur ein bildlicher Vergleich gegeben, häufig sind Geschichten so ausgeschmückt im PK, da geb ich dir Recht.

    Wenn mich früh jemand im Büro "anstrahlt", dann meine ich sein Lächeln und nicht, dass er aus Magma oder Uran besteht. :lol:

    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

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    • 13. Juli 2011 um 20:53
    • #42
    Mabuttar:

    "

    und zu Leuten die wie Feuersäulen da stehen, ist nur ein bildlicher Vergleich gegeben, häufig sind Geschichten so ausgeschmückt im PK, da geb ich dir Recht.

    Wenn mich früh jemand im Büro "anstrahlt", dann meine ich sein Lächeln und nicht, dass er aus Magma oder Uran besteht.

    Lese ich da so etwas wie historisch-kritische Methode? Ist also nur ne Metapher? Aber hallo, nicht so sant, dann auch alles im Text hinterfragen und zwar sauber und dann kommen wir mal zu den fünf nächten unter Bodhi-Baum. hatte er wohl Mutterkornsud gesoffen? es gibt dafür einen Hinweis!

    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"

  • void
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    Zen
    • 13. Juli 2011 um 21:31
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    • #43
    Nerd:

    Ich glaube, das es nicht egal ist, wie Leid verschwindet. Man kann Schmerzen im Bein durch Amputation oder eben duch Antibiotika bekämpfen. Was ich sagen will, wer am Gefüge des Kosmos rumbastelt, muß auch auf passen, damit er den Kosmos nicht zerstört. Wir regen uns auf, wenn ein paar Physiker am CERN mgl. schwarze Löcher produzieren, aber wir glauben einer 2500 Jahre alten Lehre eines halbgebildeten Gurus, daß Sie die Menschen vom Leid befreie. Warum soviel Skepsis auf der einen Seite, auf der anderen aber ein blauäugige Bravheit, daß es zum Himmel stinkt. Wer sagt Dir denn, daß Buddha nicht ne ziemlich große Verarsche abzog, ähnlich wie mans imm Christus oder Osho oder Maharishi unterstellt. (nicht, das ich es glaube, es ist ein Gedankenspiel, um die Kompelxität von Annahmen zu verdeutlichen.)

    Für William Burroughs war Buddha ein Typ, der den Mechanismus gekackt hat, wie der Körper seine eigenen Opiate herstellt und deswegen nach belieben die Glückzentren fluten kann. Aber jemand der so drauf ist, wäre ziemlich eggebeamt satt im Hier und jetzt für andere dasein zu können. ich glaube das kann man als Beobachter durchaus unterscheiden.

    Zitat

    Ja ähnlich den Gnostikern. So verstehen Gnostiker auch die Wundertätigkeit Christus. Der Geist überwindet die materielle Beschränkung. Das wird sei 3500 Jahren in der Rig Veda gelehrt. Und das ist auch das, was die Jünger in Hain von Benares erwarteten und was Sadhus auch heute noch antreibt, die irrwitzigsten Selbstkasteiungen und in Ekstase Verstümmelungen durchzuführen.
    Noch heute gibt es in Laos alljährlich Umzüge, in den sich gläubige Buddhisten an Hacken durch die Haut aufhängen lassen. Sich schwere Stangen durch die Wangen treiben oder wochenlang knieend umherlaufen Sie leisten unmenschliches. Und sie bereiten sich durch Meditation vor. Das tun die Leute, um zu beweisen, daß Buddhas weg zu übermenschlichen Leistungen führen.

    Buddhas Weg war ja der das er zuerstmal durchaus Yogi war und sich mit den anderen Asketen an den Kräften der Entsgung aufgeilte. Diesen Trip hat er dann aber verlassen, weil er merkte, dass das nur eine gespiegelte Version wetlicher Machtwahns ist. In der Geschichte des Buddhimus hat es dann immer wieder Tendenzen nach dieser oder jener Richtung gegeben. Wie man ja auch nicht anders erwarten darf.

    Nerd:

    Ich glaube nicht an Uneinigkeit. Ich sattel das Pferd nur von einer anmderen Seite auf. Du bist freundlich und nett und das ist viel wert.

    Ich versuche, deine Position zu verstehen. Die wird mir aber nicht klar. Du erwiderst eher, reelativierst und stellst in Frage, als dass da ein Standpunkt erkennbar würde. Das erinnert mich an Adorno, der ja zum kritischen Standpunkt stets den noch kritischeren hinzugesellte und sich selbst über die Schulter blickte.Aber vielleicht bist du auch nur ein Diskordier, der über den Wilson zum Amida gekommen ist ( http://www.youtube.com/watch?v=ain5WI0Lx8M)

    • Vorheriger offizieller Beitrag
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    • 13. Juli 2011 um 22:06
    • #44
    void:

    Für William Burroughs war Buddha ein Typ, der den Mechanismus gekackt hat, wie der Körper seine eigenen Opiate herstellt und deswegen nach belieben die Glückzentren fluten kann. Aber jemand der so drauf ist, wäre ziemlich eggebeamt satt im Hier und jetzt für andere dasein zu können. ich glaube das kann man als Beobachter durchaus unterscheiden.


    Na. da hätten wir einen Ansatz. William Burroughs ist durchaus denkbar und haltbar.


    Zitat

    Buddhas Weg war ja der das er zuerstmal durchaus Yogi war und sich mit den anderen Asketen an den Kräften der Entsgung aufgeilte. Diesen Trip hat er dann aber verlassen, weil er merkte, dass das nur eine gespiegelte Version wetlicher Machtwahns ist. In der Geschichte des Buddhimus hat es dann immer wieder Tendenzen nach dieser oder jener Richtung gegeben. Wie man ja auch nicht anders erwarten darf.


    Man vergißt immer, bei welchen Yogis er lernte, und was ihre Spezialität war. Es ging immer um die Loslösung des Geistes vom Körper durch Askese.


    Zitat

    Ich versuche, deine Position zu verstehen.

    Dekonstrutivist und Nerd.


    Zitat

    Die wird mir aber nicht klar. Du erwiderst eher, reelativierst und stellst in Frage, als dass da ein Standpunkt erkennbar würde. Das erinnert mich an Adorno, der ja zum kritischen Standpunkt stets den noch kritischeren hinzugesellte und sich selbst über die Schulter blickte

    .

    Ja, Adorno Vorgehensweise hat etwas sehr redliches auch die von Foucault.

    Zitat


    Aber vielleicht bist du auch nur ein Diskordier, der über den Wilson zum Amida gekommen ist


    Nein, ich glaube nur nicht an schnelle Antworten.....

    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"

  • nibbuti
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    • 14. Juli 2011 um 02:58
    • #45
    Nerd:

    Man vergißt immer, bei welchen Yogis er lernte, und was ihre Spezialität war. Es ging immer um die Loslösung des Geistes vom Körper durch Askese.


    Manchmal wird vergessen, bei welchen Yogis er lernte und was ihre Spezialität war. Einigen geht es um die Loslösung des Geistes vom Körper durch Askese.

    Nachdem der angehende Buddha bei Udaka Ramaputta und Alara Kalama auslernte, zog er noch jahrelang unzufrieden herum.

    Es ist besser dem Körper zuerst Beachtung zu schenken. Zumal der Körper beständiger ist und nicht so wechselhaft wie der Geist.

    Was Askese angeht. Manchmal nahm der Buddha feinste Speisen und Getränke auf Einladung zu sich, oder trug den feinsten Stoff als Gewand, oder machte ein Nickerchen am hellichten Tag.

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Nerd
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    • 14. Juli 2011 um 14:35
    • #46
    nibbuti:


    Nachdem der angehende Buddha bei Udaka Ramaputta und Alara Kalama auslernte, zog er noch jahrelang unzufrieden herum.

    Es ist besser dem Körper zuerst Beachtung zu schenken. Zumal der Körper beständiger ist und nicht so wechselhaft wie der Geist.

    Was Askese angeht. Manchmal nahm der Buddha feinste Speisen und Getränke auf Einladung zu sich, oder trug den feinsten Stoff als Gewand, oder machte ein Nickerchen am hellichten Tag.


    Ja und ? Waren die 7 Jahre Extremaskese etwa unnütz oder fehlgeleitet?

    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"

  • accinca
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    • 14. Juli 2011 um 14:59
    • #47
    Nerd:

    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"
    Ja und ? Waren die 7 Jahre Extremaskese etwa unnütz oder fehlgeleitet?


    Wenn er jeden Tag Fehler gemacht hätte, dann ja.

  • Dorje Sema
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    • 14. Juli 2011 um 15:24
    • #48

    Wenn die Ursache des vorhergehenden Moments nicht mehr die des vorausgehenden ist,
    demzufolge nach nur Wirkung erlebt wird und eben keine Ursache die von ihrer Wirkung getrennt existiert,
    also zeitlich hier und jetzt alles ständig frisch und neu entsteht.
    Dann bezweifele ich in Anbetracht dessen eine solche Aussage.

    »Nerd: Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!" «

    añjalī अञ्जलि
    Dorje Sema

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    • 14. Juli 2011 um 16:13
    • #49

    Ansichten:

    Zitat

    http://www.religio.de/dialog/295/295s1.html


    Zitat

    "Alles, so wie es ist, ist der Pfad der Erleuchtung - alle Aspekte des Lebens."
    Buddha Sakyamuni

    Demnach auch Fehler machen :?:

    Zitat

    "Plötzlich zeigte sich ein Lächeln auf dem Gesicht von Kondanna, einem der fünf. Er und der Buddha sahen sich an, und da war sofort ein tiefes, freudevolles Verstehen zwischen den Beiden. 'Kondanna hat verstanden, Kondanna hat wirklich verstanden!' rief der Buddha. Die Wahrheit war kommuniziert worden und es gab nun einen zweiten Erleuchteten auf der Welt."
    Buddha Sakyamuni

    Wer verifiziert heute Erleuchtung)?

    http://www.palikanon.com/diverses/licht…cht_lehre17.htmMystik der Lehre

    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"

  • Simo
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    • 14. Juli 2011 um 16:18
    • #50
    Nerd:

    Wer verifiziert heute Erleuchtung)?

    Wieso und für wen ist das wichtig ? :D

    Kein "Ich" - keine Probleme.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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