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Warum gibt es so wenig Erleuchtete?

  • Helmut9
  • 15. Februar 2011 um 12:23
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    • 26. Juni 2021 um 19:14
    • #126
    daistnichts:

    Da hast du sicher recht. Aber ich glaube genau das ist das Problem. Das Ziel ja. Freiheit und absolutes Mitgefühl. Aber den Weg? Nein! Sonst wäre es ja viel einfacher.. den Weg muss jeder alleine gehen. Da hilft auch kein Wissen. Es soll nicht Sinn sein einer Lehre zu folgen. Am besten man vergisst alles was man weiss. Darum geht es!

    Gewissermassen geht jeder seinen Lebensweg allein. Hilfreich sind gute Umstände. Insbesonders gute Menschen um einen herum. Da ist dann das 'Problem' geringer.


    Gibt, denk ich, noch andere Problemverringerungsmöglichkeiten 😉

  • Stille.
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    • 26. Juni 2021 um 19:32
    • #127
    daistnichts:

    Ich leide nicht.

    In der Lehre ist "Leiden" bereits damit definiert, wenn du zum Beispiel nicht das bekommst, was du dir wünschst. Das passiert oft im Leben eines Menschen. Oder auch Kleinigkeiten wie, wenn du dich darüber ärgerst, dass du den Bus verpasst hast, etc. .
    Demnach leidet jeder Mensch, nur manche bemerken es mehr als andere. Deshalb ist es schwierig, aus dem Daseinskreislauf (Samsara) auszusteigen, wenn man nicht erkennt, dass man leidet. Deshalb steht Erkennen am Anfang, wie Helmut schon geschrieben hat (hier auch nochmal der Verweis auf die vier edlen Wahrheiten).

  • daistnichts
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    • 26. Juni 2021 um 19:53
    • #128
    Stille.:
    daistnichts:

    Ich leide nicht.

    In der Lehre ist "Leiden" bereits damit definiert, wenn du zum Beispiel nicht das bekommst, was du dir wünschst. Das passiert oft im Leben eines Menschen. Oder auch Kleinigkeiten wie, wenn du dich darüber ärgerst, dass du den Bus verpasst hast, etc. .
    Demnach leidet jeder Mensch, nur manche bemerken es mehr als andere. Deshalb ist es schwierig, aus dem Daseinskreislauf (Samsara) auszusteigen, wenn man nicht erkennt, dass man leidet. Deshalb steht Erkennen am Anfang, wie Helmut schon geschrieben hat (hier auch nochmal der Verweis auf die vier edlen Wahrheiten).

    Oh warum sollte ich mich ärgern wenn ich nicht bekomme was ich will? Wer ist überhaupt dieses ich? Will dieses ich etwas?

  • Schmu
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    • 26. Juni 2021 um 20:42
    • #129
    daistnichts:

    Ich leide nicht.

    Wenn du nicht leidest, auf keine der Tausend Arten wie Menschen leiden – weder die groben, offensichtlichen, noch die feinen, subtilen – dann gibt es für dich nichts mehr zu tun. Das ist kostbar und sehr selten. _()_:kerze:

  • Noreply
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    • 26. Juni 2021 um 20:48
    • #130

    OT Themenstarter Helmut9? Is ja wie Memoiren finden.OT

  • Leonie
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    • 26. Juni 2021 um 22:10
    • #131
    ARYA DHARMA:
    Leonie:

    Auch einer, der so Bescheinigungen ausstellt und Traditionslinien malt, besitzt nur einen sehr getrübten Blick und stochert im Nebel.

    Ach so, also sind die Lehrer und Meister der frühen Rinzai Schule nur Stocherer im Nebel und haben keinen klaren Blick?

    Sicher. Keiner ist frei von Irrtum und kann in die Zukunft sehen - vielleicht überprüfst du mal deine Vorstellung von Erleuchtung.

    :zen:

  • ARYA DHARMA
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    • 26. Juni 2021 um 22:57
    • #132
    Leonie:

    vielleicht überprüfst du mal deine Vorstellung von Erleuchtung.

    Meine persönlichen Vorstellungen haben ja nichts mit dem Thema hier zu tun und sind auch unwichtig.

    Aber:

    1. Rinzai Meister und Linienhalter müssen schon etwas "vorweisen" können und stochern bestimmt nicht im Nebel und sind verblendet

    2. Erleuchtungszeugnisse gibt es (auch wenn das hier keiner glauben will) und diese werden auch nicht einfach so ausgestellt

    Allgemein:

    Erleuchtung hat ja bestimmte Prädikate, die man auch objektiv feststellen kann - Menschen kann man nach ihren Eigenschaften und Errungenschaften bewerten. So kann man auch "einen Erleuchteten" untersuchen und ihn auf die Probe stellen - im Rinzai Zen wird das ja über Jahre hinweg gemacht. Aber auch in anderen Traditionen ist das ja üblich - ob man jetzt ein tatsächliches Zeugnis bekommt oder jemand eine mündliche Übertragung gibt oder nur mit einer klaren Geste zeigt, dass derjenige der Nachfolger z.B. wird ist eher unwichtig.

    Darum sage ich immer, dass Osho der schlechteste Guru aller Zeiten war, denn von seiner "Schule" ging überhaupt kein Erleuchteter hervor. Mit diesem Sadhguru hat er jetzt einen Nachfolger gefunden, absehbar auch die Nichterfolgsquote - selbsternannte Gurus und Meister sind halt immer so eine Sache - manche sind authentisch, manche wiederum gar nicht - daher ist es immer gut, die Meister und Gurus mit den bestehenden Eigenschaften zu untersuchen, die man in den Schriften bzgl. Erleuchtung, Samadhi, Moksha und Mukti findet.

  • xiaojinlong
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    • 26. Juni 2021 um 23:00
    • #133

    ARYA DHARMA welche "Erleuchtungszeugnisse" meinst du denn genau?

    _()_

    小金龍

  • ARYA DHARMA
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    • 26. Juni 2021 um 23:21
    • #134
    xiaojinlong:

    ARYA DHARMA welche "Erleuchtungszeugnisse" meinst du denn genau?


    "In Rinzai Zen, it is relatively easy to say who is a roshi and who is not. Anyone who is authorized by another roshi (i.e. his teacher) is a roshi. This authorization (officially the "inka-shômei" document) is documented on a piece of paper, that is why it is also called colloquially "ichi-mai", that is "one sheet (of paper)". The transmission is totally vertical from teacher to student, no peer control is involved. That means that the Rinzai sect has no means to control who is made a roshi and who is not. In spite of that, the number of Rinzai roshis is relatively low, maybe around 50 or so"

    Quelle: Rōshi - Encyclopedia of Buddhism

  • Leonie
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    • 26. Juni 2021 um 23:33
    • #135
    ARYA DHARMA:
    xiaojinlong:

    ARYA DHARMA welche "Erleuchtungszeugnisse" meinst du denn genau?


    "In Rinzai Zen, it is relatively easy to say who is a roshi and who is not. Anyone who is authorized by another roshi (i.e. his teacher) is a roshi. This authorization (officially the "inka-shômei" document) is documented on a piece of paper, that is why it is also called colloquially "ichi-mai", that is "one sheet (of paper)". The transmission is totally vertical from teacher to student, no peer control is involved. That means that the Rinzai sect has no means to control who is made a roshi and who is not. In spite of that, the number of Rinzai roshis is relatively low, maybe around 50 or so"

    Quelle: Rōshi - Encyclopedia of Buddhism

    Was hat das mit Erleuchtung zu tun?

    Vielleicht hatten die, wie viele andere auch kensho oder satori - aber das sind keine Erfahrungen, auf die sich einer berufen oder ausruhen kann. Sie sind genauso bedingt, wie alles andere auch.

    :zen:

  • Schmu
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    • 26. Juni 2021 um 23:57
    • #136

    Das sind nur Begriffsprobleme hier. Muho hat das in Videos gut erklärt, wovon ARYA DHARMA da spricht und was er da verlinkt hat. Diese Papiere wurden und werden in Antaiji auch angefertigt. Die sind teuer, das ist sehr besonderes Papier, und der Staat hat da auch seine Finger im Spiel und hält die Hand auf.

    Solche Papiere hat es zwischen Sawaki und Uchiyama gegeben, zwischen Watanabe und Muhos Meister, zwischen dem und Muho usw.

    Das ist keine Bescheinigung der Erleuchtung. Sawaki würde sich im Grab umdrehen, wenn er sowas hören würde. Muho sieht es genauso. Es so zu nennen, liefe dem Phänomen Zen ja auch ganz entgegen.

    Auch auf der Antaiji-Seite lässt sich einiges dazu finden. Bei youtube empfehle ich Muhos Playlist "My teacher's house" zu der Angelegenheit. Das ist zusätzlich ein schöner Einblick in die Geschichte Antaijis.

  • Punk
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    • 27. Juni 2021 um 00:28
    • #137

    Vielleicht gibt es auch wenig Erleuchtete weil viele nicht über den Bodhisattva hinausgelangen.

  • TinyNight13076
    Gast
    • 27. Juni 2021 um 06:21
    • #138

    Warum gibt es so wenig Erleuchtete?

    Sie sind da.

    Aber sie sind anders als unsere Vorstellungen über sie.

    Wir können Sie nicht wahrnehmen, weil unsere Herzen begraben sind, unter Dukkha und Sukha.

    Ich kann mich noch gut erinnern, als ich die ganz großen Lehrer in Thailand getroffen hatte.

    Ich konnte sie nicht finden, erfassen, verstehen obwohl sie neben mir waren.

    Mein Kopf wollte diese Sache verstehen und ihnen prüfende Fragen stellen, aber mein Herz war in deren Präsenz fast schon gelähmt.

    Deren Herzen strahlten so hell, dass mein verkrustetes trauriges Herz für ein paar Momente, erleben durfte wohin die buddhistische Lehre führen kann.

    Sie kannten mich besser, als ich mich, und sie liebten mich mehr, als ich mich.

    Ob es jetzt ein Arahat, Anāgāmi oder Sotapanna war, der mein Herz berührte, war mir völlig egal.

    Ich wusste, dass es einen Weg raus gab, und dass es Wesen gibt und gab, die diesen Weg erfolgreich gegangen sind .

    Einen Arahat zu verstehen und zu erfassen ist für mich nicht möglich.

    Ich kann nicht einmal meinen kleinen Wandel, mein "neues" erleben der Welt, jemanden halbwegs verständlich machen.

    Und im Vergleich zu meinen Lehrern bin ich ein spiritueller Blindgänger.

    Aber ich öffne mein Herz in der Präsenz dieser Wesen, weil ich inzwischen weiß, dass mein Herz gewisse Dinge besser verstehen kann, als mein Kopf.

    Wir haben heute diese wunderbaren Bücher, Dhamma Talks, Videos.

    Deshalb haben viele westliche Buddhisten ein enormes Wissen angehäuft.

    Das ist gut, aber auch gefährlich.

    Wir haben das Problem, und wir sind das Problem.

    Die Welt ist nicht besser oder schlechter als vor 30,100,500 Jahren.

    Die Welt ist nicht fair oder unfair.

    Das sind alles nur Ideen der Menschen.

    Himmel und Hölle existiert in Wirklichkeit nur in unseren Herzen.

    Das ganze Universum ist in Wirklichkeit nicht mehr als ein Geistesmoment, der uns gerade bewegt.

    Aber das ist schwer zu verstehen.

    Vorgestern hat es hier geregnet und gedonnert. Trotz der abgelegenen Umgebung (kaum lichter), konnte man die Sterne nicht sehen.

    Heute war es eine klare Nacht, und man konnte unzählige Sterne sehen.

    Die "Sterne" leuchten in der stillen kühlen Nacht seit dem Erscheinen und dem Vergehen des Buddha, aber unsere Herzen sind voller dunkler und lauter Gewitter, weshalb wir annehmen, dass es keine Sterne mehr gibt.

    Setzen wir das gelesene, studierte wirklich um?

    Wo stehen wir nach 3,10,40 Jahren der Praxis?

    Haben wir Stille und Frieden in uns gefunden?

    Mögen wir alle Frieden finden!

    Einmal editiert, zuletzt von TinyNight13076 (27. Juni 2021 um 06:32)

  • Schmu
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    • 27. Juni 2021 um 06:56
    • #139
    Martin1980:

    Ob es jetzt ein Arahat, Anāgāmi oder Sotapanna war, der mein Herz berührte, war mir völlig egal.

    Das ist es. Solange ich auf die anderen schaue, wo sie denn stehen und wer "die Großen", die Fortgeschrittenen sind, bin ich an dem Ort, den Muho als die Karte, die Spielwiese bezeichnet. Da herrscht Vergleichen und Punktesammeln.

    Oder um es mit Sawaki zu sagen: "Was glotzt du so in die Gegend? Merkst du nicht, dass es um dich geht?"

    Martin1980:

    Ich wusste, dass es einen Weg raus gab, und dass es Wesen gibt und gab, die diesen Weg erfolgreich gegangen sind .

    Und dieses Wissen ist ein anderes "Wissen" als das, was wir normalerweise als Wissen bezeichnen. Es ist eben ein Wissen des Herzens, kein Wissen des Intellekts.

  • TinyNight13076
    Gast
    • 27. Juni 2021 um 07:06
    • #140
    Schmu:
    Martin1980:

    Ob es jetzt ein Arahat, Anāgāmi oder Sotapanna war, der mein Herz berührte, war mir völlig egal.

    Das ist es. Solange ich auf die anderen schaue, wo sie denn stehen und wer "die Großen", die Fortgeschrittenen sind, bin ich an dem Ort, den Muho als die Karte, die Spielwiese bezeichnet. Da herrscht Vergleichen und Punktesammeln.

    Oder um es mit Sawaki zu sagen: "Was glotzt du so in die Gegend? Merkst du nicht, dass es um dich geht?"

    Martin1980:

    Ich wusste, dass es einen Weg raus gab, und dass es Wesen gibt und gab, die diesen Weg erfolgreich gegangen sind .

    Und dieses Wissen ist ein anderes "Wissen" als das, was wir normalerweise als Wissen bezeichnen. Es ist eben ein Wissen des Herzens, kein Wissen des Intellekts.

    🙏❤️🙏

    Ja genau!

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 27. Juni 2021 um 09:38
    • #141
    Ellviral:

    OT Themenstarter Helmut9? Is ja wie Memoiren finden.OT

    Warst Du das? Diese Inkarnation währte aber nicht so lange, oder?

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 27. Juni 2021 um 09:40
    • #142

    Zum Thema: mMn kann gar niemand wissen, wieviele Erleuchtete es gibt. Ganz zu schweigen von Bodhisattvas.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • daistnichts
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    • 27. Juni 2021 um 10:10
    • #143
    Martin1980:

    Warum gibt es so wenig Erleuchtete?

    Sie sind da.

    Aber sie sind anders als unsere Vorstellungen über sie.

    Wir können Sie nicht wahrnehmen, weil unsere Herzen begraben sind, unter Dukkha und Sukha.

    Ich kann mich noch gut erinnern, als ich die ganz großen Lehrer in Thailand getroffen hatte.

    Ich konnte sie nicht finden, erfassen, verstehen obwohl sie neben mir waren.

    Mein Kopf wollte diese Sache verstehen und ihnen prüfende Fragen stellen, aber mein Herz war in deren Präsenz fast schon gelähmt.

    Deren Herzen strahlten so hell, dass mein verkrustetes trauriges Herz für ein paar Momente, erleben durfte wohin die buddhistische Lehre führen kann.

    Sie kannten mich besser, als ich mich, und sie liebten mich mehr, als ich mich.

    Ob es jetzt ein Arahat, Anāgāmi oder Sotapanna war, der mein Herz berührte, war mir völlig egal.

    Ich wusste, dass es einen Weg raus gab, und dass es Wesen gibt und gab, die diesen Weg erfolgreich gegangen sind .

    Einen Arahat zu verstehen und zu erfassen ist für mich nicht möglich.

    Ich kann nicht einmal meinen kleinen Wandel, mein "neues" erleben der Welt, jemanden halbwegs verständlich machen.

    Und im Vergleich zu meinen Lehrern bin ich ein spiritueller Blindgänger.

    Aber ich öffne mein Herz in der Präsenz dieser Wesen, weil ich inzwischen weiß, dass mein Herz gewisse Dinge besser verstehen kann, als mein Kopf.

    Wir haben heute diese wunderbaren Bücher, Dhamma Talks, Videos.

    Deshalb haben viele westliche Buddhisten ein enormes Wissen angehäuft.

    Das ist gut, aber auch gefährlich.

    Wir haben das Problem, und wir sind das Problem.

    Die Welt ist nicht besser oder schlechter als vor 30,100,500 Jahren.

    Die Welt ist nicht fair oder unfair.

    Das sind alles nur Ideen der Menschen.

    Himmel und Hölle existiert in Wirklichkeit nur in unseren Herzen.

    Das ganze Universum ist in Wirklichkeit nicht mehr als ein Geistesmoment, der uns gerade bewegt.

    Aber das ist schwer zu verstehen.

    Vorgestern hat es hier geregnet und gedonnert. Trotz der abgelegenen Umgebung (kaum lichter), konnte man die Sterne nicht sehen.

    Heute war es eine klare Nacht, und man konnte unzählige Sterne sehen.

    Die "Sterne" leuchten in der stillen kühlen Nacht seit dem Erscheinen und dem Vergehen des Buddha, aber unsere Herzen sind voller dunkler und lauter Gewitter, weshalb wir annehmen, dass es keine Sterne mehr gibt.

    Setzen wir das gelesene, studierte wirklich um?

    Wo stehen wir nach 3,10,40 Jahren der Praxis?

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    Mögen wir alle Frieden finden!

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    Du trifft den Punkt. Im umsetzen liegt das Problem. Die Lehre ist sehr wertvoll. Wichtig ist aber nicht sich an eine Lehre zu halte sondern den Kern der Lehren im Alltag umzusetzen. Ich rede hier von der goldenen Regel. Wie sie in fast allen Religionen zu finden sind. Auch glaube ich, dass es viele “moderne” Formen der Botschaft gibt. Die beispielsweise auch von Wissenschaftlern verbreitet werden. Ich nenne hier Erich Fromm oder auch Maslow. Einer spricht vom Sein anstatt haben der andere von der Transzendenz als letzte Stufe der Entwicklung. Im übrigen beziehen sich beide unter anderen auf den Buddhismus.

    Fromm merkte auch an, dass Europa nie christlich war. Die Werte, also dir Nächstenliebe wurde wenn nur eine kurze Zeit gelebt. Ich verweise hier auf Meister Eckhart.

  • ARYA DHARMA
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    • 27. Juni 2021 um 10:12
    • #144
    Leonie:

    Was hat das mit Erleuchtung zu tun?

    Vielleicht hatten die, wie viele andere auch kensho oder satori -

    Erleuchtung und Satori sind das Gleiche.

    Schmu:

    Das ist keine Bescheinigung der Erleuchtung. Sawaki würde sich im Grab umdrehen,

    "Doch die, die da von ihrem "Satori" plaudern, halten das noch nicht einmal für etwas Schlechtes. Deshalb ist ihnen nicht zu helfen"

    Also sind nach Sawaki alle Buddhisten hoffnungslose Tunichtgute. Der Buddha natürlich auch, denn er spricht ja auch von seinem Satori. Habe noch nie verstanden, dass Sawaki so eine hohe Stellung im Westen hat - das kann nur daher kommen, dass die Traditionen so gut wie nicht mehr vorhanden sind.

  • Schmu
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    • 27. Juni 2021 um 10:27
    • #145
    ARYA DHARMA:

    Habe noch nie verstanden, dass Sawaki so eine hohe Stellung im Westen hat - das kann nur daher kommen, dass die Traditionen so gut wie nicht mehr vorhanden sind.

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  • Schmu
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    • 27. Juni 2021 um 10:33
    • #146
    ARYA DHARMA:

    Also sind nach Sawaki alle Buddhisten hoffnungslose Tunichtgute.

    Da haste ja wieder einen rausgehauen, wo man aufspringen könnte. Du liebst Wörter wie "alle", "keiner", "immer", "nie"... Und du vergleichst sehr gerne. Das kann man alles machen, nur ist das nicht so richtig mein Stil.

  • ARYA DHARMA
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    • 27. Juni 2021 um 11:02
    • #147
    Schmu:

    Da haste ja wieder einen rausgehauen,

    Das ist ja auf Sawaki gepflanzt - ich würde nie sagen, dass Buddha schlechtes geredet hat und dass ihm nicht mehr zu helfen sei - aber ich bin ja auch kein anerkannter und überall gepriesener Zen Meister :erleichtert:

  • Leonie
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    • 27. Juni 2021 um 12:38
    • #148

    Die Frage muss eigentlich heißen: Warum gibt es so wenige Praktizierende?

    (229) Zen bringt nix? Erzähl mir doch keinen Blödsinn! 7. April 2021 - YouTube

    :zen:

  • Aravind
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    • 27. Juni 2021 um 13:04
    • #149
    Leonie:

    Die Frage muss eigentlich heißen: Warum gibt es so wenige Praktizierende?

    (229) Zen bringt nix? Erzähl mir doch keinen Blödsinn! 7. April 2021 - YouTube

    Genau. Und was zum Teufel Mara sollte das mit meiner Praxis zu tun haben.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Schmu
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    • 27. Juni 2021 um 13:44
    • #150

    Wenn ich mich daran erinnere, was ich mir in der Jugend in den 70ern unter Erleuchtung vorgestellt habe, und auch, was es da alles für Bücher auf dem Markt gab, kann ich nur sagen: Meine Güte, was für ein Gefasel!

    Dass Sawaki "Zen bringt nix", und Muho und Dirk Künne "Erleuchtung ist Quatsch" sagen, empfinde ich als große Wohltat. Es brauchte mal ein Gegengewicht zu all dem Zeugs, das in den Köpfen steckt.

    Ich sage nicht, dass es keinen Weg in Richtung Erleuchtung / Erwachen gibt. Und auch, dass Zen nix bringt, ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Aber man muss mal die Kirche im Dorf lassen und erkennen, was sich da alles für ein Unsinn im Oberstübchen angesammelt hat.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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