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Itivuttaka 46 – Die Schulung (Sikkhā)

  • Upasaka Dhammavicayo
  • 18. August 2026 um 06:46
  • Zum letzten Beitrag
  • Igor07
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    • 19. August 2026 um 22:35
    • #26
    Upasaka Dhammavicayo:

    Der Gandhabba im MN 38 – wenn Analayo recht hat und es eine Anspielung auf die brahmanische Vorstellung eines feinstofflichen Wesens ist – dann verwendet der Buddha hier ein vertrautes Bild, um es zu entleeren. Er sagt nicht: "Da ist etwas, das rübergeht." Er sagt: "Diese drei Bedingungen müssen zusammenkommen." Die dritte Bedingung ist das sich einstellende Bewusstsein für diese Empfängnis. Das ist kein Wanderer, das ist ein Ereignis. Die Bedingte Entstehung wird dadurch nicht verletzt, sie wird bestätigt: Mit dem Begehren als Grundlage stellt sich das erneuerte Dasein ein. Es braucht keinen Träger, weil es keine Übertragung gibt, nur eine nächste Bewegung.

    Wow!, Danke sehr!


    Upasaka Dhammavicayo


    Ich habe die Quelle gefunden, also noch mal gerade gelesen.

    Das Bewusstsein kann nicht wandern, das ist der wichtige Punkt. Das Bewusstsein ist bedingt entstanden.

    Noch mal anders: Wenn man also von einem sich einstellenden Bewusstsein, wie du, spricht, dann würde das nicht korrekt sein. Entschuldigung, klingt spitzfindig.

    Diese drei Bedingungen kann man nur als bedingte Ereignisse nachvollziehen. Dieses himmlische Wesen hatte mich immer verwirrt.

    Ich hänge die Datei an und die deutsche Übersetzung. Der Verlag hatte mir persönlich erlaubt, das Ganze zu verbreiten und alles auch zu übersetzen. Die Moderation weiß es.

    Schönen Abend noch. Schön, dass du im Forum bist._()__()__()_

    Dateien

    rebirthearlybuddhism.pdf 2,22 MB – 2 Downloads GANDHABBA.pdf 55,51 kB – 4 Downloads

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

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  • Samadhi1876
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    • 20. August 2026 um 02:21
    • #27
    Igor07:

    Diese drei Bedingungen kann man nur als bedingte Ereignisse nachvollziehen. Dieses himmlische Wesen hatte mich immer verwirrt.

    Klingt nach Dreifaltigkeit 🙂

  • Qualia
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    • 20. August 2026 um 08:27
    • #28

    Upasaka Dhammavicayo   Samadhi1876   Igor07  Wetering

    Der Möglichkeitenraum (Unitarität, dhātu):
    Die erste Bedingung ist eine Quelle, Dao, Brahman, in der nichts erscheint, weil sie nur alle Möglichkeiten enthält, die erscheinen können. Sie stützt und hält die Erscheinungen aufrecht, wenn Erscheinungen (alle Erscheinungen sind zusammengesetzt) zerfallen, und nimmt sie wieder auf und sie werden wieder zu Möglichkeiten. Nur in den Erscheinungen, die fühlende Lebewesen sind, kann Bewusstsein sein. Es ist eine Möglichkeit der Quelle, nicht die Quelle.


    Möglichkeiten- und Wahrscheinlichkeitsraum (saṃsāra)
    Die zweite Bedingung sind Lebewesen, die sich evolutionär zu Menschen entwickeln, die Persönlichkeit bilden können. Denn nur eine Persönlichkeit kann mit Absicht und Antrieb und Willen zu einem Ergebnis handeln. Bewusst gewolltes Handeln ist die Voraussetzung für Zeiten: Vergangenheit (ist nicht mehr), Gegenwart (vergehendes Hier), Zukunft (ist weiterhin nicht).


    Kein Möglichkeiten- oder Wahrscheinlichkeitsraum (Nibbana):
    Die dritte Bedingung ist nicht die Befreiung von der Persönlichkeit, sondern das Erkennen das die Persönlichkeit immer in den Zeiten der „Samsarawelt“ leben wird, erst durch das Zerfallen ihres Körpers selbst zerfällt. Mit dem Beginn der Meditation im Sitzen (Stilllegen der bewussten körperlichen Handlungen) kommt es durch Betrachtung der eigenen Persönlichkeit zum r Erkenntnis das diese eine unabdingbare Rolle/Bekleidung dessen ist, das keine Zeit kennt, das erfährt: Nur andauerndes Erscheinen ist real, nur eine Zeit: jetzt.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

    2 Mal editiert, zuletzt von Qualia (20. August 2026 um 08:45)

  • Samadhi1876
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    • 20. August 2026 um 11:33
    • #29

    Qualia


    Danke, Ja, „die Drei“ haben mich auch an die Trintität (Dreieinigkeit, alles ist miteinander verbunden) von Vater, Sohn und heiligen Geist erinnert.

    Ki:


    Die Dreifaltigkeit (auch Trinität oder Dreieinigkeit genannt) ist ein Kernbestandteil des christlichen Glaubens. Sie besagt, dass es nur einen einzigen Gott gibt, dieser Gott sich den Menschen aber in drei unterschiedlichen Gestalten oder Personen zeigt: als Vater (Schöpfer), als Sohn (Jesus Christus) und als Heiliger Geist. [1, 2, 3]

    Die drei Personen der Dreifaltigkeit

    • Der Vater: Er ist der Schöpfer des Himmels und der Erde und der Ursprung von allem Leben.
    • Der Sohn: Das ist Jesus Christus. Christen glauben, dass Gott Mensch wurde und als Jesus auf die Erde kam, um den Menschen nahe zu sein und ihnen seine Liebe zu zeigen.
    • Der Heilige Geist: Er ist die unsichtbare, aber spürbare Kraft Gottes, die den Menschen Mut, Trost und Glauben schenkt
  • Samadhi1876
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    Buddh. Richtung
    • 20. August 2026 um 14:05
    • #30

    Auch wenn es vielleicht nicht direkt zu diesem Thread passt, er hat mich darauf gebracht sich mögliche Parallelen zum Christentum anzuschauen.

    Gott/Vater (Univserum, Raum) Sohn (Mensch) und Heiliger Geist (Erwachen, Dharma)


    Trinität ist im Judentum und Islam anscheinend eher unbekannt: so wie ich es verstehe wird Gott dort unabhängig vom Menschen gesehen.

    Hier ein Kommentar von Lhama Lhündrup:

    https://ekayana-institut.de/mediathek/wie-sieht-der-buddhismus-die-christliche-trinitaet/

  • Qualia
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    • 20. August 2026 um 16:14
    • #31

    Gott ist nur Gott, der Namenlose. Alles, was der Mensch ihm hizufügt ist Glaube und Verwirrung: Hinzufügungen sind Vater, Sohn, Heiliger Geist.


    Allerdings bin ich auch mit der Erforschung meines Ichs mit diesem Vergleichen angefangen. Alles nur Esoterik und Verführung, weg von mir, dem Namenlosen. Buddha, alle Lehren sind das eine Floß und das muss man hinter sich lassen.

    Ich ist nicht leer oder tot.

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  • Igor07
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    • 20. August 2026 um 18:13
    • #32
    Samadhi1876:

    Klingt nach Dreifaltigkeit 🙂

    Hat damit Nichts zu tun:


    Zitat

    Wenn die Vereinigung von Vater und Mutter stattfindet, und die Mutter ihre fruchtbaren Tage hat, aber das Wesen, das wiedergeboren werden soll, nicht anwesend ist - auch in diesem Fall gibt es keine Empfängnis. Aber wenn die Vereinigung von Vater und Mutter stattfindet, und die Mutter ihre fruchtbaren Tage hat, und das Wesen, das wiedergeboren werden soll, anwesend ist - in diesem Fall findet eine Empfängnis durch das Zusammenkommen dieser drei Dinge statt.

    Majjhima Nikāya 38

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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