Der Gandhabba im MN 38 – wenn Analayo recht hat und es eine Anspielung auf die brahmanische Vorstellung eines feinstofflichen Wesens ist – dann verwendet der Buddha hier ein vertrautes Bild, um es zu entleeren. Er sagt nicht: "Da ist etwas, das rübergeht." Er sagt: "Diese drei Bedingungen müssen zusammenkommen." Die dritte Bedingung ist das sich einstellende Bewusstsein für diese Empfängnis. Das ist kein Wanderer, das ist ein Ereignis. Die Bedingte Entstehung wird dadurch nicht verletzt, sie wird bestätigt: Mit dem Begehren als Grundlage stellt sich das erneuerte Dasein ein. Es braucht keinen Träger, weil es keine Übertragung gibt, nur eine nächste Bewegung.
Wow!, Danke sehr!
Ich habe die Quelle gefunden, also noch mal gerade gelesen.
Das Bewusstsein kann nicht wandern, das ist der wichtige Punkt. Das Bewusstsein ist bedingt entstanden.
Noch mal anders: Wenn man also von einem sich einstellenden Bewusstsein, wie du, spricht, dann würde das nicht korrekt sein. Entschuldigung, klingt spitzfindig.
Diese drei Bedingungen kann man nur als bedingte Ereignisse nachvollziehen. Dieses himmlische Wesen hatte mich immer verwirrt.
Ich hänge die Datei an und die deutsche Übersetzung. Der Verlag hatte mir persönlich erlaubt, das Ganze zu verbreiten und alles auch zu übersetzen. Die Moderation weiß es.
Schönen Abend noch. Schön, dass du im Forum bist.