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Der Mensch Gautama

  • SilentSea14282
  • 15. Juli 2026 um 07:17
  • Zum letzten Beitrag
  • SilentSea14282
    Gast
    • 15. Juli 2026 um 07:17
    • #1

    Wer sich dafür interessiert, was der Buddha für ein Mensch war - es ist hier einiges zusammengetragen worden:

    Vom Menschen Gautama
    Was war Gautama für ein Mensch? Der Palikanon zeigt ihn jenseits der Verehrung: Schmerz, Furcht, Zorn, Zärtlichkeit. Ein Bildnis aus den Quellen.
    zwischen-den-fluessen.blogspot.com
  • Anna Panna-Sati
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    • 15. Juli 2026 um 13:35
    • #2

    Lieber @AndreasM, da hast du ja sehr schön die leiblich-menschliche Seite des Buddha herausgearbeitet, jeweils gut belegt mit entsprechenden Zitaten aus dem Palikanon. :like:_()_


    Jetzt erhebt sich nur die Frage, was uns die Erkenntnis, dass der Buddha (leiblich) ein "ganz normaler Mensch" war, in unserer Praxis nützt (oder gar schadet?!)?


    Gut, bei jenen, die den Buddha als gottähnliches Wesen verehren, dürfte es vielleicht etwas Unruhe, Unmut und Widerstand auslösen, aber im Grunde weiß/ahnt jedermann, dass der Buddha - trotz seiner menschentypischen Leiblichkeit - eben ein besonderer Mensch war.


    Besonders im Sinne von Klugheit/Nachdenklichkeit, Zielstrebigkeit/Disziplin und Weisheit/Erkenntnisfähigkeit.

    Des Weiteren verfügte er über große Empathie und pädagogisches Geschick - er war fähig, Menschen unterschiedlichster Herkunft und Bildung den Dharma zu lehren....


    Das ist nicht zu leugnen, denn:

    Würde man sonst heute, nach 2500 Jahren, noch von ihm und seiner Lehre sprechen, wenn es sich nur um einen schlichten Menschen mit "schlechtem Rücken und Bauernsprache" gehandelt hätte?


    Da war schon noch mehr...;)


    Liebe Grüße, Anna :)_()_:heart:

    "...Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg..." (AN.VI.63)

    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

    Einmal editiert, zuletzt von Anna Panna-Sati (15. Juli 2026 um 13:56)

  • Qualia
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    • 15. Juli 2026 um 13:53
    • #3

    Die Figur/Form Buddha hat unendlich viele Eigenschaften, der leibliche Buddha hatte das alles nur im Jetzt seines Lebens, heute werden ihm die Eigenschaften zugeschrieben, aber haben kann er sie nicht mehr. Alles, was von Buddha aufgezeichnet worden ist, ist heute ein Lexikon, das man Palikanon nennt, und hat nichts mit dem leiblich gewesenen Menschen zu tun, das ist unsere Einbildung.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • SilentSea14282
    Gast
    • 15. Juli 2026 um 13:56
    • #4

    Den besonderen Menschen bestreite ich gar nicht. Das war er. Aber nicht ohne Macken.


    Was das bringt? Dir wahrscheinlich nix bzw Kopfschütteln. Mir (und evtl anderen) schafft das ein Ebenbild. Das kann man annehmen. Ein gottgleicher Tathagata ist nicht zu erreichen, niemals. Weil es mMn reinste Fiktion ist, ein Idealbild. Man wird suchend sterben, weil das, was man sucht, nirgends zu finden ist.

  • Igor07
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    • 15. Juli 2026 um 15:27
    • #5
    Anna Panna-Sati:

    Jetzt erhebt sich nur die Frage, was uns die Erkenntnis, dass der Buddha (leiblich) ein "ganz normaler Mensch" war, in unserer Praxis nützt (oder gar schadet?!)?

    Die einzige mögliche Antwort kann man durch und dank dem Leib erfahren, nicht anders. Das ist die Grundidee des Autors: So kann jeder sich selbst vergewissern.

    Es bleibt nur die Frage: Wenn ich den ganzen Pali-Kanon-und die Lehre- nur durch meine Leiblichkeit sehe, dann werde ich älter, krank und erlösche. Warum sollte ich mir also die Mühe geben, dem Pfad zu folgen?

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht.


    Der Pfad des Fleisches

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • SilentSea14282
    Gast
    • 15. Juli 2026 um 18:46
    • #6
    Igor07:

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht.

    Wahrlich, Bruder, in dem Land wohnt der Buddha.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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