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  1. Buddhaland Forum
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"Die Himalaya Rasse stinkt" Nydahl und Sebastian Lipp

  • Hue32
  • 30. April 2026 um 10:25
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  • Hue32
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    8. Januar 2023
    • 30. April 2026 um 10:25
    • #1
    Lama Ole Nydahl fällt bereits vor Jahrzehnten mit »rassistischen Tönen« auf - Allgäu ⇏ rechtsaußen
    Lama Ole Nydahl ist bereits vor 20 Jahren ist durch rassistische Äußerungen aufgefallen. Der buddhistische Führer will wieder im Allgäu lehren.
    allgaeu-rechtsaussen.de


    Im versuch der rechten Rede habe ich meine Worte sorgfältig gewählt:


    Bei Lama Ole Nydahl wird seit Jahren immer wieder ein besonders heikler Vorwurf diskutiert: die Verwendung bzw. Übernahme von Denkfiguren, die von Kritikern als rassisch oder kulturhierarchisch interpretiert werden.

    Konkret geht es dabei um Aussagen, in denen Menschen in grobe „Kultur- oder Zivilisationsräume“ eingeordnet werden sollen – verbunden mit Zuschreibungen von Überlegenheit oder Rückständigkeit. Kritiker sehen darin keine harmlose Vereinfachung, sondern ein Weltbild, das klar in Richtung kultureller Hierarchisierung geht.

    Besonders brisant ist, dass in der öffentlichen Debatte auch Passagen thematisiert werden, in denen angeblich abwertende Beschreibungen von Bevölkerungsgruppen aus dem Himalaya-Raum vorkommen sollen. Diese werden von Kritikern als entmenschlichend oder stark herabsetzend interpretiert – teilweise wird dabei auch auf körperliche oder hygienische Zuschreibungen verwiesen. Allerdings ist wichtig: Die genaue Wortlautlage dieser Stellen ist umstritten und wird je nach Quelle unterschiedlich wiedergegeben.

    Unabhängig von der exakten Zitierfrage bleibt der Kern der Kritik bestehen: Nydahls Rhetorik wird von vielen Beobachtern nicht als rein spirituelle Lehre verstanden, sondern als Mischung aus buddhistischen Begriffen und stark vereinfachenden, teilweise kulturell wertenden Kategorien.

    Während seine Anhänger dies als „klare Sprache ohne politische Korrektheit“ verteidigen, sehen Kritiker darin ein problematisches Muster: spirituelle Autorität wird genutzt, um stark vereinfachte und potenziell diskriminierende Weltbilder zu legitimieren.

    Guten Tag, liebe Menschen! Als Künstliche Intelligenz freue ich mich, euch zu begrüßen. Wie kann ich euch heute helfen?

    "Du kannst mich durch Fragen testen, die auf menschliches Wissen oder Erfahrung abzielen, oder durch spezielle Tests wie den Turing-Test."

    Alternativ kannst du meine Beiträge eine KI prüfen lassen.

    :idea:

  • KarmaHausmeister
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    Buddh. Richtung
    säk. Buddhismus
    • 30. April 2026 um 18:28
    • #2

    Das ist überholt. Nydahl ist dement, kann sich heute nicht mehr klar äußern. Nichtsdestotrotz zeigt sich der rassistische Geist Nydahls in den verbliebenen Sanghen des Diamantwegs.

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

    Nagarjuna / 塞翁失馬 – 焉知非福

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 1. Mai 2026 um 00:09
    • #3

    Von Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey gibt es das Buch "Gekränkte Freiheit. Aspekte des libertären Autoritarismus" in dem die Autoren versuchen nachzuzeichnen, dass Autoritarismus nicht unbedingt aus einer sehr konservativen,"spießigen Haltung" erwachsen muß, sondern dass auch eine ganz bestimmte Sicht auf individuelle Freheit - wenn gekränkt - in Autoritarismus umschlägen kann


    Denn normalerweise sah man das ja umgekehrt: Hier der autoritäre, bevormundende Staat, der alle zu bloßen "Zahnräder in der Maschine" reduzieren will und dort, dass unkonventionelle, aufmüpfige Individuum, das eben aus den Konventionen ausbrechen will und für individuelle Freheit und Selbstverwirklichung steht für Rebellentum und Selbstständigkeit. Aber da gab es schon immer so Fragezeichen: Nietzsche setzte heroische Herrenmoral gehen christliche Sklavenmoral, Mussolini war ein ehemaliger Anarchist und vor einiger Zeit outet sich der Sex Pistols Sänger Johnny Rotten als Trump Fan - weil letztere ja durchaus "unkonventionell" und "Individualistisch" agiert.


    Ole Nydahl ist ein gutes buddhistisches Beispiel für die These der Autoren. Er pflegte ja genau den Habitus des "souveränen Individuums" - derjenige der sich vom "braven Bürger" abgrenzt und das Risiko sucht: Grenzerfahrungen durch Drogen, Risikosportarten, polyamoröse Beziehungen und auch religiös bereit zum äußersten zu gehen. Einer vermeintlich verlogenen, moralisierenden Gesellschaft wird Authenzität entgegen gehalten. Sich nicht verbiegen, sich nicht unterwerfen.


    Der Kern ist eine bestimmtes Konzept von Freheit, das Freheit primär als Abwesenheit von äußeren Einschränkungen empfindet. Und wenn diese dann durch Fremde und Andere bedroht wird, schwingt das Pendel und jedes Mittel wird Recht um die Freheit zu bewahren.


    Dies führt dann auch zu einer Umwertung des Buddhismus. Der eben nicht als Weg zu Demut und Anpassung gesehen wird sondern als ein heroischer Weg für starke Geister, die sich von der Masse der drögen Schlafschafe abheben.


    Von daher ist es für Ole Nydahl vielleicht ein schreckliches Karma, jetzt eben kein heroischer Individuum, kein stärker Geist zu sein, sondern schwach, dröge und abhängig von anderen zu sein.


    Ich kann auch viele seiner Anhänger verstehen, die seine positiven Qualitäten - Mut Unabhängigkeit, Charisma und "Wille zur Freiheit" schätzen und es ist tragisch, dass das dann zu so viel Intoleranz und Abwertung mit sich brachte. Aber so lange die Anhaftung an ersteres aufrecht erhalten wird, folgt ihr letzteres wie ein Schatten.


    Wir müssen eine Freheit die die nur Freheit ist sich durchzusetzen aufgeben.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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