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Wie meditiert ihr über Vergänglichkeit ? Habt ihr Tipps ?

  • Kaiman
  • 13. November 2025 um 21:03
  • Zum letzten Beitrag
  • Samadhi1876
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    • 26. Februar 2026 um 23:12
    • #26

    Ja, Wenn der Wille zu groß, Anstrengung zu groß, dann kann der Druck in den Daumen zu groß werden und die Daumenspitzen beginnen einen Berg zu bilden. Wie auf dem Foto.


    Die Daumenspitzen sollten sich nur leicht berühren.

    Und ein Oval bilden.

  • void
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    • 26. Februar 2026 um 23:23
    • #27
    Helmut:

    Wenn es keine Vergänglichkeit gibt, dann ist es auch nicht möglich, dass wir sterben. Weil wir aber sterben, gibt es Vergänglichkeit.

    Man kann Vergänglichkeit prozesshaft verstehen - alles ist in Fluß. Oder man kann sie dinghaft verstehen: Die Anwesenheit oder Abwesenheit einer Entität wird festgestellt. Da aber viele Entität selber den Charakter von Konventionen und Illusionen haben, ist letzteres Verständnis limitiert. Die Welt ist weit nicht so dinghaft wie es unser Verstand anstrebt. Geologisch gesehen sind vielleicht selbst Gebirge nur wie Wellen in einem Wasserglas.

  • Samadhi1876
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    • 27. Februar 2026 um 00:43
    • #28
    void:

    Man kann Vergänglichkeit prozesshaft verstehen - alles ist in Fluß. Oder man kann sie dinghaft verstehen: Die Anwesenheit oder Abwesenheit einer Entität wird festgestellt. Da aber viele Entität selber den Charakter von Konventionen und Illusionen haben, ist letzteres Verständnis limitiert. Die Welt ist weit nicht so dinghaft wie es unser Verstand anstrebt. Geologisch gesehen sind vielleicht selbst Gebirge nur wie Wellen in einem Wasserglas

    Berge sind entstanden durch Aufschiebung der Kontinentalplatten.

    Man kann Vergänglichkeit verstehen. Aber wenn ich mir jedes Mal erst wieder bewusst werden muss, das Alles vergänglich ist, in dem ich anfange darüber nachzudenken, mir ein Beispiel heran hole, geht es mir persönlich dadurch meist nicht besser.


    Erst im Loslassen, der fragenden, zweifelnden Gedanken, im sich Hingeben, und Vertrauen dem Hier und Jetzt wie, auch immer es einem gerade erscheint, entsteht so etwas wie innere Befreiung, von gefühltem Leiden.


    Sich getrennt fühlen, rührt von unterscheidenden und begehrenden Geist her, und auch vor der Angst vor dem großem Ungewissem, was sein wird, wenn der Körper, der bereits seit Geburt altert, nicht mehr lebt.


    Und dazu habe ich Meditation als sehr hilfreich erfahren. Sich dabei auch nur maximal auf Atem und Körperhaltung zwischendurch zu konzentrieren. Den „Schwerpunkt“ vom Kopf (Denken) in den Bauch (Hara, Körpermitte, Herz) wieder zu verlagern.


    Daraus ergibt sich eigentlich alles von selbst. Auch tiefere Versenkungen. Nicht-Dualität erleben, Seele, blockierte Körperenergien die wieder frei werden, Regulierung des autonomen Nervensystems, Konzentration dh. längeres Verweilen können im Hier und Jetzt, bis hin zum Raum/Zeitlosem ewigem Unbeschreiblichem.


    Gefühlt fällt ein riesiger Ballast mit der Zeit ab.
    Und eine Meditation kommt einem manchmal auch erholsamer vor als der schönste Urlaub je sein kann.

    Auch wenn es anfangs schwierig ist, wenn es viel Zeit und Übung anfangs braucht, durch anfängliche Hindernisse hindurchgehen zu können.

  • ewald
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    Buddh. Richtung
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    • 10. März 2026 um 14:01
    • #29

    Wenn ich über Vergänglichkeit meditiere, geht es um mich selbst als vergängliches Wesen und somit bin ich und meine Vergänglichkeit das Objekt der Meditation. Vor meinem inneren Auge erscheine ich mit dem zu erwartenden Tod, der unausweichlich ist. Diesen gelassen hinnehmen ist Teil der Meditation über Vergänglichkeit. Wer im Leben einige Auf und Ab erlebt hat kann auf eine gewisse Übung zurückblicken. Der Tod kommt in vielen Formen vor, das Ende des Lebens ist dann das Finale. Über die Vergänglichkeit zu meditieren ist sehr sinnvoll, da hat Ayya Khema völlig recht und ich bin mir sicher, dass sie genau wusste was damit gemeint ist.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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