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  1. Buddhaland Forum
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Vermeidung der Wiedergeburt

  • Luminous
  • 9. April 2023 um 20:30
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  • Luminous
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    9. April 2023
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    k.A.
    • 9. April 2023 um 20:30
    • #1

    Hallo,

    ich suche nach Richtungen, die sich speziell auch in der Praxis mit der Vermeidung der Wiedergeburt beschäftigen bzw. darauf vorbereiten.

    Freue mich, Hinweise zu erhalten.

    Danke

  • KarmaHausmeister 9. April 2023 um 21:13

    Hat das Thema freigeschaltet.
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    • 10. April 2023 um 10:17
    • #2

    Der achtfache Pfad führt zum Ende der Wiedergeburt:


    [lz]

    Es ist der edle achtfältige Pfad, nämlich rechte Erkenntnis, rechte Gesinnung, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebensunterhalt, rechte Anstrengung, rechte Achtsamkeit, rechte Einigung. Das ist, ihr Mönche, das mittlere Vorgehen, zu dem der Vollendete erwacht ist, das sehend und wissend macht, das zur Beruhigung, zum Überblick, zur Erwachung, zum Nirvāna führt.

    S.56.11[/lz]

    Mit Metta, mukti.


  • Luminous
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    • 10. April 2023 um 19:45
    • #3
    mukti:

    Der achtfache Pfad führt zum Ende der Wiedergeburt:

    Danke für die Rückmeldung. Dass sich meine Handlung aller Wahrscheinlichkeit darauf auswirken, ist mir schon klar. Ich suche allerdings etwas, das sich direkter mit der Vermeidung von Wiedergeburt beschäftigt, mit speziellen darauf ausgerichteten Betrachtungen und Praktiken.

  • TinyNight13076
    Gast
    • 10. April 2023 um 20:20
    • #4
    Luminous:

    Hallo,

    ich suche nach Richtungen, die sich speziell auch in der Praxis mit der Vermeidung der Wiedergeburt beschäftigen bzw. darauf vorbereiten.

    Freue mich, Hinweise zu erhalten.

    Danke

    Während meiner Zeit im burmesischen Buddhismus hörte ich viele Belehrungen dazu. Ich schaue mal ob ich noch was aus dieser Zeit im Regal habe .

    Für mich war das https://www.unterwegsmitbuddha.de/tag/bahiya-sutta/ der Schlüssel zur Freiheit (in der Meditation)

    LG Martin

    LLG Martin

    Bāhiyasutta

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    mukti
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    • 11. April 2023 um 07:43
    • #5

    [lz]

    Dass sich meine Handlung aller Wahrscheinlichkeit darauf auswirken, ist mir schon klar. Ich suche allerdings etwas, das sich direkter mit der Vermeidung von Wiedergeburt beschäftigt, mit speziellen darauf ausgerichteten Betrachtungen und Praktiken.[/lz]

    Um den achtfachen Pfad kommt man nicht herum, die Frage ist nur wie man seinen individuellen Zugang zur Praxis findet Wenn man bereits optimale Voraussetzungen mitbringt, nur mehr wenige Hindernisse in sich hat, erreicht man den Pfad natürlich schneller und müheloser, wie der ehrwürdige Bāhiyer Dāruciriyo.

    Versuche mal was @Martinistweg vorschlägt, hier ist diese Lehrrede.

    Mit Metta, mukti.


  • jianwang
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    • 11. April 2023 um 09:37
    • #6

    Da "Wiederwerden" jeden Tag Tausendfach bei Dir geschieht, ist es einfach. Vermeide, von einem Zustand in den anderen zu fallen..

    Verfalle nicht in hasserfüllte Gedanken, so verhinderst Du, in den Bereich der Preta zu fallen. Verhindere Unwissen, von wirst Du nicht in dem Bereich der Tiere wiedergeboren werden.

    Imho hast DU eine nicht wahrheitsgemässe Vorstellungen von dem (falschen) Begriff WIedergeburt.

    Gehe Deinen Weg, praktiziere, erkenne Wahrheit,

    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Igor07
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    • 11. April 2023 um 20:58
    • #7

    @Martinistweg , mukti , danke . :rose:

    Luminous . Man stirbt und wird wieder-geboren immer im Jetzt. Das Ziel der Praxis besteht genau darin, das zu erfahren.

    Und ich denke, diesen Geschmack ( "das Salz der Erlösung") wir können alle davon kriegen).

    Der ganze Begriff ist total irreführend, deswegen ich zitiere hier Nyanatiloka.

    Zitat

    patisandhi

    wörtl. 'Wiederverbindung', d.i. Wiedergeburt, gilt als eine der 14 Funktionen des Bewußtseins (siehe viññāna-kicca). -

    »Nicht ist dieses Wiedergeburtsbewußtsein (patisandhi-viññāna) aus dem früheren Dasein in dieses herüber gewandert, noch auch ist es entstanden ohne solche Anlässe wie Karma, Karmaformationen, Neigung, Objekt usw., wie einzusehen. Daß nämlich dieses Bewußtsein nicht aus dem früheren Dasein hierher gelangt, wohl aber infolge der in früherem Dasein eingeschlossenen Anlässe (wie Karma usw., siehe Karma, paticcasamuppāda II u. X) entstanden ist, dafür mögen vielerlei Dinge als Vergleiche dienen, wie z.B. das Echo, das Lampenlicht, ein Siegelabdruck oder ein Spiegelbild. Wie nämlich das Echo durch den Ton bedingt entsteht usw., ohne daß da ein Hinüberwandern irgendwohin stattgefunden hätte, genau so ist es mit diesem Bewußtsein.

    Ferner heißt es: »Ist eben der Prozeß im Gange, gibt's Gleichheit nicht, nicht Anderssein.« Bestände da nämlich, während dieser Daseinsprozeß im Gange ist, eine völlige Identität (zwischen den einzelnen Stadien), so könnte auch aus der Milch niemals Dickmilch werden. Und bestände da ein völliges Andersein, so könnte die Dickmilch niemals durch die Milch bedingt sein . . . Wenn in einer Daseinskontinuität irgend eine karmische Wirkung auftritt, so gehört diese Keinem an und kommt von Keinem her, da hierbei eben ein Gleichsein und auch ein völliges Anderssein bestritten wird . .

    das ganze hier:

    patisandhi

    LG.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • SpektrumRot
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    Buddh. Richtung
    Westlicher
    • 19. April 2023 um 21:27
    • #8

    Meine Frage, wieso willst du die Wiedergeburt vermeiden?

    Welchen Grund hat es?

  • dukkha
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    • 19. April 2023 um 21:45
    • #9
    SpektrumRot:

    Meine Frage, wieso willst du die Wiedergeburt vermeiden?

    Welchen Grund hat es?

    Das ist das eigentliche Ziel im Buddhismus

    denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht, drum besser wär's, dass nichts entstünde.

    (Goethes Faust)

  • SpektrumRot
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    Buddh. Richtung
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    • 19. April 2023 um 21:55
    • #10
    dukkha:

    Das ist das eigentliche Ziel im Buddhismus

    Ja das mag das eigentliche Ziel sein. Und ist vll nicht 1:1 gleichzusetzen mit, auf das Nirwana zu verzichten aus Mitgefühl zu allen anderen Wesen bis diese auch das Nirwana erreicht haben, zu helfen, was wohl auch zu neuen Wiedergeburten führt.

    Aber oftmals sind die Gründe wieso man nicht wiedergeboren zuwerden, dass das Leben „scheiße“ war und sich diese „scheiße“ sich nicht nochmal wünscht, aber insgeheim wünscht man sich doch lieber ein weiteres Leben ohne „scheiße“ anstatt nicht wiedergeboren zu werden

  • Bernhard_Shaolin
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    • 20. April 2023 um 16:27
    • #11
    dukkha:
    SpektrumRot:

    Meine Frage, wieso willst du die Wiedergeburt vermeiden?

    Welchen Grund hat es?

    Das ist das eigentliche Ziel im Buddhismus

    Ich denke nicht, dass Vermeidung der Wiedergeburt ein Ziel des Buddhismus ist. Dann müsste es ja Praktiken im Buddhismus geben die das Leben ins Unendliche verlängern. Allerdings anders bedrachtet stirbt die Seele nicht und man lebt ewig von Leben zu Leben. Und so wie ich zB die 10 Ochsenbilder und andere buddhistische Geschichten interpretiert ist auch Erleuchtung kein erlöschen sondern ein befreites Leben ohne Negatives.

  • Online
    Helmut
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    • 20. April 2023 um 16:56
    • #12

    Wie Bernhard_Shaolin schreibt, ist die Vermeidung der Wiedergeburt nicht das eigentliche Ziel der Dharmapraxis. Das Ziel ist die Verwirklichung der 3.Edlen Wahrheit, die der Buddha in seiner Lehrrede an die fünf Asketen erläutert hat. (s. Samyutta Nikaya 56.Kapitel 11.Sutta)

    Was Dharmapraktizierende auf jeden Fall vermeiden wollen ist eine Wiedergeburt in den niederen leidvollen Daseinsbereichen des Samsara.

    Es gibt Dharmapraktizierende die eine hohe Wiedergeburt als Mensch anstreben. Es gibt aber auch Dharmapraktizierende die erkennen, dass sie sich durch eine Wiedergeburt als Mensch immer noch im Samsara befinden, und streben deshalb danach, Samsara zu überwinden und ein Arhat zu werden.

    Die Wiedergeburt kann man nicht beenden, weil das Bewusstseinskontinuum nicht abricht und zu Ende geht.

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Igor07
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    • 20. April 2023 um 17:48
    • #13
    Helmut:

    Die Wiedergeburt kann man nicht beenden, weil das Bewusstseinskontinuum nicht abricht und zu Ende geht.

    Echt?

    Zitat

    Sobald ich aber, ihr Mönche, bei diesen vier edlen Wahrheiten der Wirklichkeit gemäß die dreifache Wissensklarheit in 12 Begriffen wohl geläutert gewonnen hatte, da war ich mir auch klar darüber, daß ich in der Welt mit ihren Māros und Brahmas, mit ihrer Schar von Asketen und Brahmanen, mit ihren Göttern und Menschen in der unvergleichlichen vollkommenen Erwachung auferwacht war

    Und mir ging die Wissensklarheit auf: 'Unerschütterlich ist meine Gemüterlösung. Dies ist die letzte Geburt. Und nicht mehr gibt es Weitersein'".

    Das war deine Quelle, lieber Helmut , also SN 56, 11.

    Wenn ich aber BW nachschaue, Nyanatiloka, dann ich lese dort:

    Zitat
    1. die 'Völlige Erlöschung der Leidenschaften' (kilesa-nibbāna) - in den Sutten auch genannt sa-upādi-sesa-nibbāna, d.i. 'Nibbana, bei dem die Daseinsgruppen noch übrig bleiben' -: diese tritt ein bei Erreichung der Vollkommenen Heiligkeit oder Arahatschaft (siehe ariya-puggala).
    2. die 'Völlige Erlöschung der Daseinsgruppen' (khandha-nibbāna) - auch genannt an-upādi-sesa-nibbāna (siehe upādi), d.i. 'Nibbāna bei dem keine Daseinsgruppen übrig bleiben', m. a. W. das Zuruhekommen, oder genauer gesagt, Sich-nicht-mehr-Fortsetzen dieses geistig-körperlichen Daseinsprozesses: diese tritt ein beim Tode des Arahat. Siehe It. 44.

    Nochmal, es geht um

    Zitat

    Sich-nicht-mehr-Fortsetzen dieses geistig-körperlichen Daseinsprozesses

    Gut, das sollte sehr klar ausgedrückt werden. Wenn man unter Nibbana aber eher so wie das un-ge-staltete oder das Un-be-ding-te versteht, dann wie kann man über den Kontinuum reden? Das Wort "Kontinuum " ist bestimmt irreführend.

    Wieder Nyanatiloka:

    Zitat

    Die einzigen, wenn auch nur jedes Mal bloß für einen Moment aufblitzenden und dann sofort wieder für immer verschwindenden Realitäten
    (paramattha-dhamma) sind eben die 5 Daseinsgruppen oder, in ihrer Dreiergruppierung, Bewußtsein, Geistesfaktoren und Körperlichkeit. Vgl.
    anattā
    .


    Man kann das eher als das "ewige Jetzt" interpretieren. Die Achse der Zeit, die ist rein imginären natur. Aber alles, was passiert, kann nur "Jetzt" passieren.

    Und wenn man , wie du, lieber Helmut schreibst, wirklich von dem samsara sich befreien wollte... Dann diese "Zeit-Raum-"Beschränkungen" sollten eher transzendiert, also überwunden werden.


    Zitat

    Die Wiedergeburt kann man nicht beenden, weil das Bewusstseinskontinuum nicht abricht und zu Ende geht.

    Doch! Der Buddha hatte das geschafft. Nibbana ist das "Ende". Das Tod-Lose.

    Man kann , denke ich, das Problem-- so lösen.

    Im diesem Kontinuum es ist kein "Ich " mehr anwesend, diese "Instanz " ist auf immer weg. Aus!

    Sieh mal hier, das ist auch von Nyanatiloka:


    Zitat

    Das Leben sowie alles Dasein,

    Wie alle Freude, alles Leid,

    Hängt bloß an einem Denkmoment,

    Und schnell eilt der Moment dahin.


    Man kann den Satz als das "Aufblitzen " und auch "Vergehen", wie im ewigen Nu interpretieren.

    Da gibt es doch sehr gute und bestimmt auf-schluss-reiche Fussnote.

    Zitat

    (*) Jeden Augenblick schwinden für immer die Daseinsgruppen, und jeden Augenblick erscheinen neue.


    Wo ist dann das Kontinuum , man findet das nichts.

    Zitat

    Nicht lebt im künftigen Moment man,

    Lebt jetzt in diesem Denkmoment;

    Wenn der erlischt, erlischt die Welt:

    Dies Wort ist wahr im höchsten Sinn,


    Das ganze hier:


    Visuddhi Magga XX.4

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Bernhard_Shaolin
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    • 20. April 2023 um 19:06
    • #14

    Ich glaube wir sollten uns hier klarmachen, dass wir hier über etwas schreiben wofür unser Geist noch nicht entwickelt genug ist. Das ist alles Theorie-Wissen aber es steckt bei den meisten kein oder nur sehr wenig Erfahrung dahinter. Von Vorteil wäre es wenn man wenigst ein paar Augenblicke ein Satori hätte. Und wie ich hörte ist selbst das erst der Beginn einer langen Reise zum Nirvana.

  • Punk
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    • 21. April 2023 um 21:31
    • #15

    Kompression der L4 Wurzel links

    Luminous:

    der Vermeidung der Wiedergeburt beschäftigen bzw. darauf vorbereiten.

    Wiedergeburt von was ?

  • SpektrumRot
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    • 21. April 2023 um 21:44
    • #16

    In Wirklichkeit wird man nicht geboren und stirbt nicht…nur leider empfindet man das nicht so. man soll aufhören es so zu empfinden… :D

  • Noreply
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    • 21. April 2023 um 23:25
    • #17
    Bernhard_Shaolin:

    Ich glaube wir sollten uns hier klarmachen, dass wir hier über etwas schreiben wofür unser Geist noch nicht entwickelt genug ist. Das ist alles Theorie-Wissen aber es steckt bei den meisten kein oder nur sehr wenig Erfahrung dahinter. Von Vorteil wäre es wenn man wenigst ein paar Augenblicke ein Satori hätte. Und wie ich hörte ist selbst das erst der Beginn einer langen Reise zum Nirvana.

    Der "Geist" ist immer fertig und perfekt.

    Theorie-Wissen ist nie perfekt, ist immer ein Hindernis, wenn es nicht mit Erfahrungen verbunden ist.

    Satori ist immer nur Augenblicke.

    Wer glaubt, dass die Reise zu Nirvana noch sehr lang ist, wird nie ankommen.

    Wo auch? Es gibt kein Ankommen im Nun.

    Du musst wohl noch oft mit deinem Meister sprechen, doch das wird dir nicht helfen, wie bisher auch nicht. Ich wünsche dir, dass du deinen Meister erkennst und Frieden findest.

    Zitat

    Ich glaube wir sollten ....

    Ich habe dein " ich glaube..." gelesen. :)

  • jianwang
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    • 22. April 2023 um 11:48
    • #18
    Bernhard_Shaolin:
    dukkha:
    SpektrumRot:

    Meine Frage, wieso willst du die Wiedergeburt vermeiden?

    Welchen Grund hat es?

    Das ist das eigentliche Ziel im Buddhismus

    Ich denke nicht, dass Vermeidung der Wiedergeburt ein Ziel des Buddhismus ist. Dann müsste es ja Praktiken im Buddhismus geben die das Leben ins Unendliche verlängern. Allerdings anders bedrachtet stirbt die Seele nicht und man lebt ewig von Leben zu Leben. Und so wie ich zB die 10 Ochsenbilder und andere buddhistische Geschichten interpretiert ist auch Erleuchtung kein erlöschen sondern ein befreites Leben ohne Negatives.

    es gibt keine "Seele"

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

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  • Bernhard_Shaolin
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    • 22. April 2023 um 14:07
    • #19
    Ellviral:
    Bernhard_Shaolin:

    Ich glaube wir sollten uns hier klarmachen, dass wir hier über etwas schreiben wofür unser Geist noch nicht entwickelt genug ist. Das ist alles Theorie-Wissen aber es steckt bei den meisten kein oder nur sehr wenig Erfahrung dahinter. Von Vorteil wäre es wenn man wenigst ein paar Augenblicke ein Satori hätte. Und wie ich hörte ist selbst das erst der Beginn einer langen Reise zum Nirvana.

    Der "Geist" ist immer fertig und perfekt.

    Theorie-Wissen ist nie perfekt, ist immer ein Hindernis, wenn es nicht mit Erfahrungen verbunden ist.

    Satori ist immer nur Augenblicke.

    Wer glaubt, dass die Reise zu Nirvana noch sehr lang ist, wird nie ankommen.

    Wo auch? Es gibt kein Ankommen im Nun.

    Du musst wohl noch oft mit deinem Meister sprechen, doch das wird dir nicht helfen, wie bisher auch nicht. Ich wünsche dir, dass du deinen Meister erkennst und Frieden findest.

    Zitat

    Ich glaube wir sollten ....

    Ich habe dein " ich glaube..." gelesen. :)

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    Ehrlich gesagt finde ich deine Aussagen seltsam. Und wahrscheinlich hast du keine praktisches Wissen also Erfahrung mit Kultivierung. Oder deine Kultivierung ist auf einem niederen Level.

    Zitat

    Der "Geist" ist immer fertig und perfekt.

    Nein ist er eindeutig nicht. Das kann ich sowohl aus Erfahrung sagen also auch als Theorie, weil wäre der Geist immer fertig und perfekt würde es keine Blessings und keine Merits geben. Beides sind wichtige Dinge die man sich erarbeiten muss auf dem Weg zur Erleuchtung.

    Zitat

    Theorie-Wissen ist nie perfekt, ist immer ein Hindernis, wenn es nicht mit Erfahrungen verbunden ist.

    Warum sollte den Theorie wissen ein Hindernis sein ohne Erfahrung? Jeder oder fast alle fangen doch damit an den Buddhismus über Theorie ohne Erfahrung kennenzulernen. Würde es dann überhaupt die vielen Sutras geben wenn Theorie ein Hindernis wäre? Nein.. Und wenn du sagst, dass Theorie ohne Erfahrung immer ein Hindernis ist dann sagst du doch das Theorie schädlich ist ohne Erfahrung. Und Theorie ist bestimmt nicht schädlich ohne Erfahrung, schon gar nicht immer.

    Zitat

    Satori ist immer nur Augenblicke.

    Auch da kann ich aus halber Erfahrung sagen Nein. Ich war mal bei einem Kurs mit meinem Großmeister und wir haben eine Übung gemacht die zu Satori bei höheren Schüler die bereit dazu sind führt. Ich habe mich gefühlt und auch bei geschlossenen Augen gesehen, dass ich im Universum schwebe zwischen Galaxien. Es war ein Gefühl von Segen und Freiheit. Ob es bei mir ein Satori war kann ich weder bejahen noch verneinen. Ich hatte danach für eine halbe dreiviertel Stunde sehr starke mentale Klarheit. Andere waren deutlich in anderen sehr freudigen und segensreichen Sphären als sie zurückkamen von dieser Reise und überweltigt von dem vielen Guten. Aber zurück zu deiner Aussage. Die Übung kam mir vor wie etwa 20-30 Minuten. Man verliert da schnell sein Zeitgefühl. Aber andere die durch die normale Praxis bei uns sich Satori erarbeitet hatten waren überrascht wie lange sie brauchten und auch die Zeit vergaßen. Normale Übezeit ist bei uns 15 Minuten aber bei Satori kann es schon sein, dass 45 Minuten vergehen.

    Zitat

    Wer glaubt, dass die Reise zu Nirvana noch sehr lang ist, wird nie ankommen.

    Wo auch? Es gibt kein Ankommen im Nun.

    Es ist defintiv ein Prozess, logischerweise. Und bei Prozess kann man sagen es ist eine Reise. Immerhin ist es nicht immer einfach Blockaden zu entfernen. Das kann ich auch wieder aus Erfahrung sagen. Es braucht Mut diesen Weg zu gehen. Ich sags offen und ehrlich ich bin erst am Anfang und für mich steht Gesundheit im Vordergrund. Gesundheit ist eine wichtige Zwischenstation auf dem Weg zur Erleuchtung und so wie ich das verstanden habe ist Gesundheit auch die erste Station. Und zur Gesundheit gehören einige Themen wie ich immer wieder feststellen muss. Wie zum Beispiel sprituelle Gesundheit also keine Angst vor Geistern haben, keine Depressionen haben, keine Unsicherheit haben, oder mental einen einsgerichteten Geist habe, emotional stabil und balanciert sein, physisch gesund sein.

    Ich finde ja man sollte realistisch Denken und nicht umsonst heißt es dass der Weg zum Nirvana mehrere Leben dauert selbst für Zen wo man bereit dazu sein muss sonst funktioniert es nicht bzw ist es angeblich eher ein Hindernis. Du schreibst so als hättest du die Lösung bzw als hättest du Nirvana schon erfahren, allerdings hättest du Nirvana erreicht dann würdest du wahrscheinlich hier nicht posten. Deine Aussage, dass der Geist immer fertig und perfekt ist widerspricht meine Meinung nach dass du den Weg zum Nirvana gefunden hast.

  • Bernhard_Shaolin
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    • 22. April 2023 um 14:13
    • #20
    jianwang:
    Bernhard_Shaolin:
    dukkha:

    Das ist das eigentliche Ziel im Buddhismus

    Ich denke nicht, dass Vermeidung der Wiedergeburt ein Ziel des Buddhismus ist. Dann müsste es ja Praktiken im Buddhismus geben die das Leben ins Unendliche verlängern. Allerdings anders bedrachtet stirbt die Seele nicht und man lebt ewig von Leben zu Leben. Und so wie ich zB die 10 Ochsenbilder und andere buddhistische Geschichten interpretiert ist auch Erleuchtung kein erlöschen sondern ein befreites Leben ohne Negatives.

    es gibt keine "Seele"

    Meiner Erfahrung nach gibt es eindeutig eine Seele. Zum Beispiel ist meine Praxis nur möglich weil es eine Seele gibt. Aber auch klassische Meditation ist nur möglich weil es eine Seele gibt. In meiner Praxis kann es selten aber doch vorkommen, dass schlechtes Karma aus Vorleben gereinigt wird und da sieht man dann vereinzelt Bilder von diesen Leben von dieser bestimmten Situation. Es ist immer ein befreitendes Erlebnis, dass oft mit emotionaler Reinigung einhergeht. Du kannst natürlich glauben, dass es keine Seele gibt. Aber ich glaube, dass ist oft eine Hindernisgrund in der Praxis. Bzw wenn man die Seele außer acht lässt führt das oft zu Depressionen, Unsicherheit, Unglücklich sein und sowas halt.

  • Online
    Helmut
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    • 22. April 2023 um 14:33
    • #21

    Wenn es eine Seele gibt, dann muss man sie mittels Untersuchung / Analyse finden können. Wenn es eine Seele gibt, muss man also sagen, dieser oder jene Teil / Aspekt meiner Person ist meine Seele. Man muss also die Seele genauso klar und eindeutig bestimmen und bezeichnen können wie zum Beispiel innere Organe, wenn es sie gibt.

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Bernhard_Shaolin
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    • 22. April 2023 um 16:16
    • #22

    Du bist die Seele. Du hast einen Körper.

  • jianwang
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    • 22. April 2023 um 17:55
    • #23

    erkläre, wo in den Skandha sich die ( von DIr geglaubte ) Seele verstckt ...

    aber ich werde keine Diskussion über dies beginnen ...

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • SpektrumRot
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    • 22. April 2023 um 18:14
    • #24
    Bernhard_Shaolin:

    Du bist die Seele. Du hast einen Körper.

    Ich glaube das alles nicht nur dein Körper oder Geist sondern die Dinge die man tut und sagt und denkt usw. alles deine/die Seele ist.

    Aber evolutionär bedingt verstehen wir die Welt ja in hart abgetrennter Sichtweise, wir trennen uns ja selbst selbst zwischen Körper und Geist…

    Aber um so „tiefer“ man schaut desto weniger gibt es eine „eigenständige“ Seele…

  • explorer19
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    • 22. April 2023 um 18:37
    • #25

    Jeder denkt so, wie er möchte.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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