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Über Reue in der Zenpraxis von N. Fumon Roshi

  • Honin
  • 12. Februar 2023 um 21:51
  • Zum letzten Beitrag
  • Honin
    Themenautor
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    • 12. Februar 2023 um 21:51
    • #1

    Wach werden für die eigene Verblendung; mich selbst und meine Weltanschauung in Frage stellen. Wenn ich bereue und mich ständig entschuldige, aber an meinem Verhalten nichts ändere; Was nützt es? Bei uns ist Reue und Erkennen identisch. Bereuen ist nicht einfach ein Gedanke oder ein Gefühl, Reue sollte uns zur richtigen Erkenntnis führen. Wenn alles bleibt wie es ist, dann bedeutet das Rezitieren des Reuebekenntnisses, nicht mehr als das Quaken der Frösche. Das Wesentliche der Reue ist: In der Stille des Sitzens zur Erkenntnis erwachen. Im Zazen kehren wir zum Ursprung unserer eigenen Existenz zurück. Zurückkehren ist die Seite der Reue. Wir sollten bereit sein auch zum Zeitpunkt des Todes zu bereuen, bereit sein in die schlimmste Hölle abzustürzen. Und wenn wir dort sind, dann können wir uns weiter um den Weg bemühen. Im Zazen kehren wir zum Ursprung unserer eigenen Existenz zurück und von hier aus begegnen wir den Erscheinungen.

    -Weil wir Menschen sind, von N. Fumon Roshi

    Zen - Weil wir Menschen sind Buch versandkostenfrei bei Weltbild.at

    Zen-Zentrum Eisenbuch & Zen-Kloster Daihizan Fumonji – »Berg des großen Mitgefühls und Stätte des universalen Tors«


    Das Reuegelöbnis

    Sangemon

    GA shaku sho zo sho aku go

    Kai yu mu shi ton jin shi

    Ju shin ku I shi sho sho

    Issai ga kon kai san ge

    Alles schlechte Karma,

    Von mir begangen von altersher,

    aus meiner anfangslosen Gier heraus,

    aus meinem Zorn, aus meinem Wahn,

    geboren aus meinem Körper,

    aus meiner Rede, aus meinem Denken-

    ich erkenne es jetzt, und

    läutere mich ganz

  • Schnuffy
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    • 24. Februar 2023 um 22:41
    • #2

    Ich war auf Sesshin dort..

    man muss sich extrem konzentrieren will man dem was er auf deutsch sagt Bedeutung geben. Oftmals ist es unmöglich.

  • Honin
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    • 25. Februar 2023 um 11:09
    • #3

    Schnuffy : ich verstehe ihn gut.

  • Wetering
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    • 2. Februar 2026 um 04:17
    • #4

    Formlose Reue (aus dem Podiumsutra)


    Huineng sagt:


    Edle Gefährten! Sprecht mir alle nach, alle zusammen auf einmal:


    Die Schüler [hoffen] bei allen vorangehenden, gegenwärtigen und nachkommenden Gedanken unbefleckt von Dummheit und Verblendung zu sein. Daher bereuen wir alle durch Dummheit, Verblendung usw. verursachten Vergehen, denen böses Karma nachfolgt. Mögen diese sich ein für alle Mal auflösen und niemals mehr wiederkehren.


    Die Schüler [hoffen] bei allen vorangehenden, gegenwärtigen und nachkommenden Gedanken unbefleckt von Hochmut und List zu sein. Daher bereuen wir alle durch Hochmut, List usw. verursachten Vergehen, denen böses Karma nachfolgt. Mögen diese sich ein für alle Mal auflösen und niemals mehr wiederkehren.


    Die Schüler [hoffen] bei allen vorangehenden, gegenwärtigen und nachkommenden Gedanken unbefleckt von Neid und Eifersucht zu sein. Daher bereuen wir alle durch Neid, Eifersucht usw. verursachten Vergehen, denen böses Karma nachfolgt. Mögen diese sich ein für alle Mal auflösen und niemals mehr wiederkehren.


    Übersetzung:

    DER WEG DER EINHEIT
    Der undifferenzierte Sinn ist der wahre Sinn.
    wegdereinheit.net
  • Wetering
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    • 2. Februar 2026 um 06:31
    • #5

    Soko Morinaga Roshi kommentiert dies:


    Reue: die eigenen Fehler sehen

    -> Freude darüber, den Fehler vermeiden zu können

    -> Rechte Anstrengung und Bemühung

  • Online
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    • 2. Februar 2026 um 07:47
    • #6
    Wetering:

    denen böses Karma nachfolgt.

    Dem absichtlich bösen Handeln/Karma folgt Leiden/Schicksal/Bereuen.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Wetering
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    • 2. Februar 2026 um 08:03
    • #7

    Soweit ich es verstehe:


    Unwissenheit -> Kleshas -> unheilsame Handlung -> Leiden


    >Wissen<, Erkenntniss -> Sobhanas -> heilsame Handlung -> Glück

  • Kaiman
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    • 16. Februar 2026 um 23:03
    • #8
    Honin:

    Was nützt es? Bei uns ist Reue und Erkennen identisch. Bereuen ist nicht einfach ein Gedanke oder ein Gefühl, Reue sollte uns zur richtigen Erkenntnis führen. Wenn alles bleibt wie es ist, dann bedeutet das Rezitieren des Reuebekenntnisses, nicht mehr als das Quaken der Frösche. Das Wesentliche der Reue ist

    Man kann niemals das bereuen was man gewollt hat sondern immer nur das man getan hat .was nicht immer deckungsgleich ist.Ich denke Reue ist nicht notwendig. Wichtiger ist zu versuchen den verursachten schaden wieder gut zu machen. Im tibetischen Buddhismus werden dafür wohl Mantras gebraucht . Ich denke es hilft aber schon rein gedanklich zu denken. Mensch das tut mir leid ....

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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