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Buddhismus -Interesse im Laufe der Jahre

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  • 2. Juli 2022 um 12:08
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    • 2. Juli 2022 um 12:08
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    • #1

    Im GoogleBooks Ngram Viewer kann man ganz über einen Klick die bei GoogleBooks eingescannten Bücher nach der Häufigkeit bestimmter Begriffe über die Jahre durchsuchen. Über die Sprachgebrauchsfrequenzen kann man abschätzen wie viel Aufmerksamkeit ein bestimmtes Thema zu einer bestimmten Zeit hatte. Einfach Begriff eingeben unnd man bekommt eine Häufigkeitskurve.

    Wenn man dies mit dem Schlagwort "buddhism" macht, dann sieht man einem Maximum im Jahre 2004 ( die Höhe des Buddhismus Booms ) während es 2019 auf den Stand von 1996 zurückgeht:

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    • 2. Juli 2022 um 12:13
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    • #2

    Nun ist es interessant das im Detail zu betrachten. Ich Versuche es mal mit Vajrayana. Hier ist das Maximum 2003 und der Stand im Jahr 2019 entspricht sogar nur mehr dem von 1991/1992.


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    • 2. Juli 2022 um 12:18
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    • #3

    Ähnlich sieht es beim Stichwort "Thervada" aus. Hier ist das Maximum 2002 und der Stand von 2019 erreicht sogar den von 1986. Was aber auffällt ist,das die Kurve nicht weiter fällt sonder stabil zu sein scheint:


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    • 2. Juli 2022 um 12:23
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    • #4

    Ein wenig anders sieht es beim Stichwort "Zen" aus. Hier ist daa Maximum erst 2011 und der Stand 2019 entspricht dem von 1996:


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    • 2. Juli 2022 um 12:34
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    • #5

    Allerdings ist natürlich so, dass der Begriff "Zen" häufig vom Buddhismus gelöst ist. Angefangen von "Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten" gab es eine Welle von "Zen of" ( Zen of Python, Zen of Nature) bei denen es eher als Metapher vorkommt. Von daher macht es Sinn nochmal nach Wörtern zu fahnden, die da nicht vorkommen.

    Die Kurven für Rinzai und Shobogenzo ( Dogen und Soto haben Recht viel Homonyme) ähneln wieder den anderen.

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    • 2. Juli 2022 um 12:42
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    • #6

    Zunächst verläuft die Kurve für das Wort Vipassana wie bei den anderen Kurven gibt es im Jahr 2000 ein Maximum worauf es 2007 auf das Niveau von 1996 zurück. Aber dann passiert etwas ungewöhnliches. Der Wert zieht wieder an und übertrifft sogar den des Jahres 2000. Ich denke mir, dass das mit Goenka zu tun hat.


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    • 2. Juli 2022 um 12:48
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    • #7

    Dagegen boomt die Achtsamkeitsbewegung:

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    Gibt man in das Google-Tool "mindfulness" oder "meditation" ein, zeigt sich ebenfalls, dass es zu einem enormen Anstieg des Interesses gekommen ist.

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

    Nagarjuna / 塞翁失馬 – 焉知非福

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    • 2. Juli 2022 um 12:52
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    • #8

    Auch als Stichwort, geht

    "Mindfullness" durch die Decke.

    Eben weil das Konzept wohl gut kommerzialisierbar ist:

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    Das Gegenteil ist das mit Entsagung verbundene Wort Vinaya. Dieses ist nach einem Maximum 2002 auf den Stand von 1978 zurückgegangen.

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    • 2. Juli 2022 um 12:57
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    • #9
    void:

    Eben weil das Konzept wohl gut kommerzialisierbar ist:

    Buddhismus eignet sich hervorragend zur Kommerzialisierung, so wie jede Religion. Nein, ich denke, der Grund ist, weil "Achtsamkeit" frei von idiologischem Ballast einfach nur auf die Linderung von – wir Buddhisten würden sagen – "Dukkha" abzielt.

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    • 2. Juli 2022 um 14:37
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    • #10

    Manchmal ist ein Thema auch nur deswegen im Fokus und nicht im Fokus, weil es Teil eines übergeordneten Themas ist. Das Interesse für Buddhismus scheint einen ähnlichen Höhepunkt und einen ähnlichen Verlauf zu haben wie das Interesse für die entsprechenden Länder:


    Japan:

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    Tibet:

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    Thailand:

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    Asia:

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    Natürlich sieht man hier auch andere Einflüsse: In Japan den Wirtschaftsboom 1990 und in China den chinesischen Einmarsch.

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    • 2. Juli 2022 um 14:55
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    • #11

    Das asiatische Land, bei dem das Interesse nicht nachgelassen hat sondern hoch wie nie ist, ist natürlich China.

    Falles es so ist, dass das Interesse am Buddhismus eng an dem Interesse an den jeweiligen Ländern hing, müssten mit dem Interessen an China auch die zugehörigen Philosophen anziehen:

    China

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    Konfuzius

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    Laozi

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    Das tun sie tatsächlich!

    Ist das also auch vielleicht beim Buddhismus so, dass das Interesse für den Buddhismus als ein Teilgebiet des Interesses für die Herkunftsländer entwickelte. Allerdings müsste dann das Interesse für Zen ja mit dem Japanboom 1990 zusammenfallen und nicht 10 Jahre später gemeinsam mit Vajrayana und Thervada das Maximum haben.

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    • 2. Juli 2022 um 15:12
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    • #12

    So wie das Wort Mindfullness in die Höhe schießt, legt das Stichwort "Meditation" immer noch zu:

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    Aber während das Interesse an Meditation groß ist, scheint es sich doch aus dem traditionellen buddhistischen Kontext zu lösen.

    So zeigt das Stichwort "MBSR" viel Wachstum:

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    • 2. Juli 2022 um 15:50
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    • #13

    Auch das buddhistische Heilziel "Nirvana" war schon mal gefragter:


    Nirvana

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    Dukkha

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    Auch das Wort "Dukkha " ist davon betroffen. Allerdings geht es 2015 leicht nach oben.

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    • 2. Juli 2022 um 16:34
    • #14

    Insgesamt ist meine Beobachtung auch ähnlich: Es ist ein schwindendes Interesse am Buddhismus, auch von den Medien inzwischen ein eher kritischer Blick auf ihn, gerade im Bemühung nach Selbstoptimierung (Stressreduzierung, Hilfe bei Depression etc.) aber ein steigendes Interesse an Achtsamkeit, Meditation und MSBR. Zudem Meditation doch auch viel nichtbuddhistisches umfasst (So ist in einem Polyamorie-Umfeld z.B: Osho sehr beliebt. Ich kann mich ja auch für Meditation interessieren, und trotzdem Erleuchtung und Leidfreiheit für Mumpitz halten, ebenso füllt da ja auch wissenschaftliche Meditationsforschung darunter). Selbst im Deutschlandfunk gibt es eine wöchentliche Sendung zum Thema Achtsamkeit. Ich denke, dass das Steigen der Vipassana-Zahlen eng damit zusammenhängen, weil sie beim Thema Achtsamkeit/Mindfulness oft als Methode auftaucht.
    Letztlich muss man solche Zahlen aber auch hinterfragen, denn auch Bücher, die sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzen, fallen sicher auch darunter. Aber auch die zunehmende google-kritische Haltung von vielen könnte die Zahlen verfälschen.

    "Im letzten Jahr ihres Lebens sagte meine Mutter im Alter von 95 mehrmals: "Es ist befreiend zu erkennen, dass nichts wirklich eine Rolle spielt." Sie sagte es freudig, erleichtert, so, als ob sich eine Last (auf)gehoben hätte."

    Joan Tollifson

  • Himmelsbaum
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    • 2. Juli 2022 um 18:00
    • #15
    void:

    müssten mit dem Interessen an China auch die zugehörigen Philosophen anziehen

    Das mit Laozi überrascht mich.

  • ARYA DHARMA
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    • 2. Juli 2022 um 19:16
    • #16

    Woher kam dieser Boom 2003 mit dem Buddhismus?

  • Keine Ahnung
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    • 2. Juli 2022 um 19:31
    • #17
    He Who Remains:
    void:

    müssten mit dem Interessen an China auch die zugehörigen Philosophen anziehen

    Das mit Laozi überrascht mich.

    Es besagt ja nur steigende Zahlen, man müsste wissen, wieviel es sind (in absoluten Zahlen). Andererseits ist es eines der meistübersetzten Bücher weltweit. Z.B. ist die Kurve für Zen und auch von Konfuzius meilenweit über Laozi (bei manchem Smoothingwert ist aber Zhuangzi über Laozi, was mich eher überrascht, Laozi in etwa im Bereich von MBSR (und Osho)). Oder die Kurve von Mindfulness weit unter Buddhism (aber weit über MBSR). Was besagt der Smoothingwert überhaupt, denn dadurch bekommt man zum Teil andere Ergebnisse/Kurven?

    Was besagen die Kurven überhaupt? Besagt die Jahreszahl, aus welcher Zeit die Bücher im Original stammen? Wird der Begriff nur einmal pro Buch gezählt? Ich versteh das ganze noch nicht.(Denn es wäre ja ein Unterschied, ob der Begriff als Autor nur einmal erscheint, oder ob in einem allgemeinen Buch über Zen z.B. der Begriff hundertmal vorkommt oder hat das was mit dem Smoothingwert zu tun?). Aber sicher zeichnen sie trotzdem eine Tendenz ab.

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    Joan Tollifson

    3 Mal editiert, zuletzt von Keine Ahnung (2. Juli 2022 um 19:45)

  • cinnamon
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    • 2. Juli 2022 um 23:40
    • #18

    "early buddhism" Google Ngram Viewer tatsächlich den höchsten Peak 1880, wer hätte das gedacht. :grinsen: Der Westen hat den Buddhismus für sich entdeckt, schätze ich mal. Dann wieder auf Null abgefallen. 1920 wieder ein Aufschwung . 1996 letzter Hochpunkt. Seitdem auf dem absteigenden Ast

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    • 3. Juli 2022 um 17:50
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    • #19
    cinnamon:

    "early buddhism" Google Ngram Viewer tatsächlich den höchsten Peak 1880, wer hätte das gedacht. :grinsen: Der Westen hat den Buddhismus für sich entdeckt, schätze ich mal. Dann wieder auf Null abgefallen. 1920 wieder ein Aufschwung . 1996 letzter Hochpunkt. Seitdem auf dem absteigenden Ast

    Die Kurven werden desto aussagekräftiger, je mehr Publikationen gefunden werden.

    Das Wort "early buddhism" ist relativ selten ( z.B 1996 0.0000000308%) und der gezackte Verlauf könnte daher kommen:


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    Das Wort "Fruhbuddhismus" kommt sogar in den deutschsprachigen Publikationen häufiger vor:

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    • 3. Juli 2022 um 20:45
    • #20

    Sicher ist das nicht aussagekräftig. Ich hoffe es kam auch nicht allzu ernst gemeint herüber. Fand es amüsant. Und die Googleplay-Bücher dazu von 1880.

  • Bebop
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    • 5. Juli 2022 um 11:54
    • #21

    Man schaue sich vor allem mal Thich Nhat Hanh an, nach seinem Schlaganfall, wo er gar nix mehr selbst verfassen konnte, ein konstanter Anstieg. Da wird von seiner Sangha gemolken, was gemolken werden kann.

  • void
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    • 5. Juli 2022 um 18:21
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    • #22
    Bebop:

    Man schaue sich vor allem mal Thich Nhat Hanh an, nach seinem Schlaganfall, wo er gar nix mehr selbst verfassen konnte, ein konstanter Anstieg. Da wird von seiner Sangha gemolken, was gemolken werden kann.

    Es ist so dass es von buddhistischen Lehrern ja viele Sessions und Vorträge gibt. Und da gibt es da dann oftmals die Tendenz aus allem was jemand gesagt hat ein Buch zu machen. Und gerade wenn jemand dem Tode nahe oder frisch verstorben ist, kann dies verstärkt werden.

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    Ich nehme an so ein Effekt wird auch bei berühmten Literaten beobachtbar sein.

    Der Begriff "melken" dagegen ist hier doch abwertend und assoziiert hier, dass es sich bei den Anhängern des vietnamesischen Lehrers um Leute handelt die ihren Lehrer aus eigennützigen Zwecken zur ausnutzen wollen.

    Das ist doch herabsetztend.

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    Chan
    • 5. Juli 2022 um 18:37
    • #23

    Dann müsste ja beim Dalai Lama auch die Kurve nach oben statt nach unten gehen, denn der kündigte 2011 an, er würde (nur) 90, d. h. er hätte bloß noch etwa 4 Jahre. Das hat doch eher was mit Vermarktungsstrategien zu tun, die bei TNH auch durch den eigenen Verlag seit Langem dazugehören. Gerade eben erschien neu auf Deutsch bei Lotos ein Buch zur Rettung der Welt. Das ist ungefähr die angestrebte Hausnummer. Daneben eine Reihe, die - fast gegenteilig - "einfach" (lieben, atmen, etc.) betitelt ist, aber m.E. vieles komplizierter macht. Wir sind ja keine Krokodile, die bewusst atmen müssten.

  • Keine Ahnung
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    • 5. Juli 2022 um 19:55
    • #24

    Ich hab mal spaßeshalber ein paar Namen nebeneinander gesetzt, da sieht TNH gar nicht so toll aus. Selbst ein Osho ist beliebter. (Das hätt ich echt nicht gedacht). Sogar Zhuangzi. Und gegen den Dalai Lama ist alles Kleinkram. (meine TNH-Kurve geht aber am Ende nach unten) auch wenn DL auf dem absteigenden Ast ist.

    "Im letzten Jahr ihres Lebens sagte meine Mutter im Alter von 95 mehrmals: "Es ist befreiend zu erkennen, dass nichts wirklich eine Rolle spielt." Sie sagte es freudig, erleichtert, so, als ob sich eine Last (auf)gehoben hätte."

    Joan Tollifson

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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