Guten Tag,
Kurz zu meiner Person: 30 Jahre, lebend in Wien.
Durch glückliche Umstände sowie Willenskraft konnte ich seit einem Monat ein großes Problem in meinem Leben lösen. Es handelte sich dabei um ein Suchtproblem dass ich 12 Jahre lang hatte.
Seit dieser Zeit mache ich täglich als Ausgleich und eigentlich zur Ruhefindung, wie ich es nenne, Übungen zur Entspannung. Ich habe keine Ahnung ob es sich dabei in irgendeiner Form um Meditation handelt.
Dabei habe ich ein wenig mit verschiedenen Sitz und Liegehaltungen und Hintergrundmusik bzw Geräusche experimentiert. Alleine schon, dass ich 30 Minuten ruhig in gleicher Position verharre, tut mir gut und macht mich ein wenig grundsätzlich ruhiger in meinen Bewegungen und langsamer (was mir sehr recht ist da ich sonst sehr nervös war und immer noch bin)
Der Grund für mein Posting ist aber ein anderer:
Vorweg, ich konnte schon seit ich mich erinnere ein gewisses Gefühl in meinen Beinen hervorrufen dass einem Kribbeln ähnelt. Ich wusste und weiß bis heute nicht um welches Phänomen es sich dabei handelt und was es eigentlich ,,bringt,,. Dieses Gefühl ist nicht nur angenehm sondern auch ein wenig anstrengend und es kann intensiv werden.
Dieses Gefühl kann ich (selten) in meinen Übungen auf meinen Oberkörper ausbreiten... lassen. oder wie auch immer. Manchmal, wenn mein Kopf sehr frei ist, funktioniert es besser.
Ich dachte immer ich müsste etwas forcieren um es hervorzurufen, seit ein paar Tagen kommt mir aber vor dass der Schlüssel dazu einfach nur ,,der freie, leere Kopf,, ist. Es entsteht dann von alleine. Ein sehr fremdes Gefühl am ehesten vergleichbar mit, wie gesagt, einem kribbeln. Achja, ein Hinderniss, dieses Gefühl zu ,,erhalten,, ist es dass ich dabei meist zum atmen aufhöre (für die paar Sekunden eben) und wenn ich wieder Luft hole ist das ,, kribbeln,, weg. Ich kann sozusagen dabei nicht weiteratmen, wie komisch sich dass auch anhört. Aus diesem Grunde kann ich das Gefühl nur für wenige Sekunden halten.
Dieses Kribbeln funktioniert bei mir viel besser im sitzen als im liegen, als zusätzliche Information.
Bei meinen Übungen habe ich es außerdem (leider erst 2 mal) geschafft, meinen Kopf so frei zu bekommen, ich kann es nicht anders beschreiben, dass ich meinen Körper kaum mehr gespürt habe, dass empfand ich als sehr angenehm und reizvoll. Ich fühlte mich für ein paar Sekunden ein bisschen ,,outside the box,,.. oder eher outside the body weil ich einfach kaum was spürte. Dies würde ich gerne länger können - ist aber sicher schwer zu erlernen.
Außerdem habe ich bei diesen Übungen sehr versöhnliche, reife Gedanken die ich dann im Leben in die Tat umzusetzen versuche was mir nicht immer gelingt. Trotzdem tut es mir gut diese positiven Gedanken zu generieren innerhalb dieser meist 30 Minuten (Danach werde ich zu müde).
Ich mache diese Übungen immer am Abend, vielleicht ein Fehler da ich dann schon meist sehr müde bin. Keine Ahnung wie es sonst gehen soll mit einem 5 jährigen der gerne und viel herumschreit.
Vielleicht könnt ihr mir ein paar Erklärungen oder ähnliche Erfahrungen mitteilen.