Hallo zusammen,
mir drängt sich in letzter Zeit eine Frage auf, bei der ich selbst per Analyse nicht zum Ziel komme.
Wer oder Was hält denn den Geist (den denkenden, konzeptualisierenden, bewertenden) am Laufen, wenn die Einflüsse von außen fehlen? Wenn also im Extremfall im Schlaf das Körperliche, Empfindende, die Phänomene an den Sinnestoren geschwunden sind, träumt der Träumer sich dann selbst? Ebenfalls wird der Geist ja als momenthaft beschrieben. Nun denke ich mir, dass es quasi einen Trigger für die Momente geben müsste. Ein unabhängiger Denker/Selbst wird ja verneint, was ich nicht in Frage stelle, und der jeweils jetzige Moment kann eigentlich nicht die Ursache für den folgenden Moment sein. Zunächst können die Phänomene von außen die Kette am Laufen halten, was aber dann im Traum. Am ehesten kann ich mir vorstellen, dass man es so sehen muss, dass wie im Wachzustand der Geist im Schlaf nicht wirklich schläft und dieser Geistsinn sich seine Objekte selbst erschafft. Dann bin ich aber wieder bei der Momenthaftigkeit des Geistes; Aufgrund/Basis von was tauchen die Geistmomente auf... evtl. aufgewühlter Klesha-Geist nachdem der Geist greift? Mittlerweile meine ich zu wissen, dass dies ein Thema der Geistesfaktoren ist und habe gelesen, dass es absurd sei anzunehmen, dass ein jetziger Geistmoment die Ursache für den künftigen sein kann.
Hat dazu jemand fundiertes Wissen usw. Berichtigungen falscher Ansichten von mir sind auch erwünscht.
Vielen Dank!
Gruß
Valerian