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Meditation, Loslassen und der (Nah)Tod

  • Kohouten
  • 27. Juli 2021 um 10:07
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  • Kohouten
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    26. Juli 2021
    • 27. Juli 2021 um 10:07
    • #1

    Hallo liebe Menschen,


    ich habe noch eine etwas... ungewöhnliche Frage zu der es nötig ist eine kleine Geschichte zu erzählen. Leider habe ich bisher noch keine Person getroffen, die mir diesbezüglich einen Rat geben kann. Da auf meine letzte Post so viele liebe Menschen geschrieben habe, bin ich nicht ganz Hoffnungslos das ich hier jemanden finde.

    Es geht um den vergleich der Meditation und des Versenkens (ich hab keine Ahnung ob ich schon eine Jhana erreicht haben, das ist aber auch egal) und dem Sterben.

    Ich hatte in meinen Leben ein paar schwere Unfälle. 7 davon fast tödlich und 2 mal war ich kurz Tod. Das letzte Nahtoderlebnis hatte ich zusammen mit meine Frau. Wir waren in Urlaub und wären beinahe Ertrunken. Beim sterben, so hat es auch meine Frau mir berichtet, ist da keine Angst und keine Panik. Da ist nur das Wissen "Jetzt ist es soweit, du stirbst". Ruhe, Frieden... Loslassen... Treiben... Das Gefühl das man heimkommt. Ein unglaubliches Gefühl der Verzückung. Ich wollte damals gerne ganz Loslassen und wollte gehen. Im Wasser hab ich zu kämpfen aufgehört, hab das Wasser in meinen Lungen gespürt.

    Lustig, wenn ich darüber schreibe hab ich wieder Tränen in den Augen, weil es so ein schönes Gefühl war...

    Naja, jedenfalls schoss plötzlich der Gedanke an meine Frau wie ein Blitz ein, wie gern sie lebt, wie es ihr gerade geht. Und ich hab dann eben nicht losgelassen und bin nicht ertrunken und um es kurz zu machen habe ich ihr das Leben gerettet und habe mich von dem schönen Gefühl verabschiedet. Manchmal gräme ich ihr deswegen sogar noch...

    Das ist nun über 20 Jahre her und es vergeht kaum ein Tag wo ich nicht daran denke, wo ich mich nicht danach sehe und wo ich das Gefühl habe das ich den Platz auf dieser Welt verloren habe.

    Meditiert habe ich schon vor dem Erlebnis aber nie konsequent und es hatte nur einen kleinen Platz in meinem Leben. Je älter ich werde und je mehr platz die Meditation in meinen Leben einnimmt, desto intensiver werden die Erfahrungen während der Meditation. So erlebe ich Momente tiefen Glücks und Frieden, Verbundenheit und ein Gefühl von "Loslassen".

    Dieses "Loslassen" fühlt sich an wie das sterben.

    Nun ist es ja so, das gelehrt wird das auch das Gefühl in der Meditation abzulegen ist. Das "Verzücken". Das ist mir leider aber nicht möglich. Es ist zu intensiv. Sogar Sex und und ein Orgasmus verblasst gegenüber dem Gefühl zu einem Grau.

    So Tappe ich seit geraumer Zeit im dunklen, da es verständlicher weise zum einen in unserer Region fast keine Buddhisten gibt und zum anderen erst recht keinen der schon fast gestorben ist.

    Ich hab kein Ziel zu erreichen durch die Meditation, aber ich bemerke das mein Wunsch zu Meditieren immer größer wird, das dass Leben neben der Meditation immer unwichtiger wird.

    Das ist irgendwie ein Dilemma.

    So bin ich doch ein Mensch, habe eine Frau, einen Beruf und Kinder.

  • xiaojinlong 27. Juli 2021 um 10:17

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Xyz
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    • 27. Juli 2021 um 12:41
    • #2

    Mich an mein Nahtoderlebnis erinnert

    bringt weder Freude, Glückseligkeit, Verzückung oder Gleichmut in mir hoch.

    Der Buddha beschreibt den Geist in der Meditation mit

    Freude, Glückseligkeit, Verzückung und Gleichmut und mehr bis hin zur Raumunendlichkeit.

    Spirituelle Achtsamkeit ist das Aufpassen auf Geistinhalt und Formation.In der Meditation.

    Nahtoderfahrung so zu erleben wie es der Buddha für die Meditation beschreibt bedingt wohl eine intensive und jahrelange Praxis auf dem achtfachen Pfad.

    Mögen wir alle Glücklich sein

    In Metta🙏

  • Kohouten
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    • 27. Juli 2021 um 13:27
    • #3

    @S-Mater Das bedeutet, du hattest ebenfalls schon ein Nahtoderlebnis?

    Ich glaube, das es nicht viel mit Praxis auf dem achtfachen Pfad zu tun hat. Ansonsten hätte ich kaum so ein Gefühl dabei gehabt :). Eher bin ich ein junger Grashüpfer. Ich glaube das es etwas damit zu tun hat wie man sein Leben gelebt hat. Manchmal habe ich das Gefühl das es für mehrere Leben reicht, was ich in meinem kleinen Leben bisher erlebt habe.

    Ohne Zuflucht gesucht zu haben, ist z.B. meine Frau wahrscheinlich weiter auf dem Pfad als ich. So wie es der Buddha sagt: Manchen Pferde muss man nur sagen wo sie hingehen müssen, manchen muss man die Peitsche zeigen und wieder andere müssen die Peitsche fühlen.

    Auf das wollte ich aber auch nicht hinaus. Es ist ja so, das man bei der Meditation (wie auch beim Yoga), es um das Loslassen geht. Das, was man im Leben angesammelt hat, wieder abzutragen. Deshalb, so glaube ich, ist Meditieren schon so etwas wie sterben.

    Ich hab nur das Gefühl das ich dem nicht anhaften darf. Und die Frage ist, wie man das macht.

    FALLS das Gefühl das ich bei der Meditation habe, auch nur annährend eine Jhana ist... wie geht man dann weiter und lässt das Gefühl los, wenn es doch so schön und gut ist.?

  • Kohouten
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    • 27. Juli 2021 um 15:16
    • #4

    @mhka' :verliebt: Manchmal ist es so leicht, das man es nicht sieht....

    Ich kenne dich nicht, mhka, aber deine Ansichten gefallen mir.

    Vielen dank dafür und das du sie mit mir teilst._()_

  • Igor07
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    • 27. Juli 2021 um 20:55
    • #5

    Kohouten .

    Hi, das kann ich alles doch sehr gut nachvollziehn. Was ich sagen wollte... Es könnte ( also Konjuktiv 2) nur wie der so wie Dazwischen-Zustand sein.... Wenn du irgendwelche unsichtbare Grenze überschreitest würdest.... denn du gehst so gleichsam immer tiefer und tiefer, richtig doch? Dann irgendwann du errreichst so wie das andere Ufer. Und wenn ( angenommen) es passieren würde, dann du würdest keine Meditation mehr brauchen. Du würdest dann wie echt erleuchtet. Aber du würdest normal "" weiter leben, Sex geniessen ...lol...und so weiter...

    Wenn du diese geschichte mit den Oshsen-Bildern aus Zen weiss, dann du kommst ( allegorisch ausgedrückt) zurück zum Alltag-Markt, wie es ist. Aber es würde alles wie von innerem Licht beleuchten, du könntest dann wie den verborgenen Sinn im alem sehen, oder so etwas....

    Das sind nur meine persönliche Meinung. Ich bin kein Lehrer, und kein Helleseher.

    Aber versuche es anders sehen.... Du kannst doch diese intime und innerliche Verzückung ins Alltag zu integrieren, umzusetzen. das ist dein Segen und deine echte Chance.... Verpasse es nicht... das wäre sehr schade.....

    Herzliche Grüße._()_

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

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    • 27. Juli 2021 um 22:55
    • #6
    Kohouten:

    Wir waren in Urlaub und wären beinahe Ertrunken. Beim sterben, so hat es auch meine Frau mir berichtet, ist da keine Angst und keine Panik. Da ist nur das Wissen "Jetzt ist es soweit, du stirbst". Ruhe, Frieden... Loslassen... Treiben... Das Gefühl das man heimkommt. Ein unglaubliches Gefühl der Verzückung. Ich wollte damals gerne ganz Loslassen und wollte gehen. Im Wasser hab ich zu kämpfen aufgehört, hab das Wasser in meinen Lungen gespürt.

    Das kenne ich. Ich würde ähnliche Worte verwenden.

    Ich war da allerdings noch ein kleines Kind. Es war im Urlaub in Italien im Meer. Ich erinnere mich, wie das Wasser in meine Lungen kam und wie ich zu Boden sank. Es durchströmte mich ein ausgesprochen friedliches Glücksgefühl. Das finde ich bis heute sehr erstaunlich. Ich würde (speziell von einem sehr jungen Menschen) erwarten, dass der Hunger nach Leben sehr groß ist. Aber so war das nicht. Ich erinnere mich an den letzten "Atemzug", bei dem eben keine Luft in meine Lungen kam, sondern Wasser. Genau in dem Moment verwandelte sich meine innere Aufruhr in tiefen Frieden.

    Das alles ist von meinem Cousin am Strand beobachtet worden. Er war ein kräftiger, sportlicher Bursche, einige Jahre älter als ich. Er hat keine Zeit verloren, ist augenblicklich ins Wasser gesprungen und hat mich gerettet.

    Ich bin froh darüber. Ich schätze das Dasein sehr. Der Tod wird auch so trotzdem rechtzeitig kommen, darum mache ich mir keine Sorgen... ;)

  • Kohouten
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    • 28. Juli 2021 um 08:20
    • #7

    Schmu Aber die Sehnsucht bleibt... Nicht falsch verstehen, es ist keine Todessehnsucht vorhanden. Es ist so wie bei dem Kinderfilm Narnia. In einem Moment war man in einer Fantasiewelt. Durchtränkt und gesättigt voll Frieden und Güte. Man geht durch einen goldenen Herbstwald und plötzlich klettert man aus einem Kleiderschrank in ein kaltes Schloss. Man weis das es diese andere Seite gibt und muss trotzdem sein Leben leben.

    Ich fühle mich dadurch als Fremdling in der Welt. Durch das Ereignis sind mir manche Dinge nicht mehr wichtig, dinge auf die die Menschen "stehen". Und ich sehne mich nach Verbundenheit, die mir die Menschen nicht geben können. Ja, das sind Dinge ganz im Sinne des 8fachen Pfades. Auf diese Art es zu lernen ist nur... etwas schwierig. Man entdeckt es nicht für sich selbst. Der Weg fehlt, wenn du verstehst was ich meine. Und der Weg ist doch eigentlich das wichtigste, sonst wäre es kein 8facher "PFAD". Es fühlt sich so an, als würde ich etwas wissen, das ich nicht wissen dürfte, weil ich den Weg eigentlich noch gar nicht gegangen bin.

    Natürlich, medizinisch wie immer alles erklärbar: Die Gnade des Sterbens -> Der Körper schüttet Körper eigene Drogen aus, ähnlich LSD.

    Damit der Tod nicht schmerzhaft ist. Aber irgendwie fühlt es sich doch anders als als Drogen :rainbow:

  • Igor07
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    • 28. Juli 2021 um 10:19
    • #8

    [lz]

    Aber die Sehnsucht bleibt..[/lz]

    Kohouten .

    Aber genau das macht uns als das geistige Wesen doch aus.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Schmu
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    • 28. Juli 2021 um 11:09
    • #9

    Kohouten

    Ja, ich verstehe dich. Ich kenne das alles: Das Gefühl, hier nicht am richtigen Ort zu sein, sich als Fremdling zu fühlen, usw. Aber das deutet für mich auf eine Fehlsicht / Verblendung meinerseits hin. Wenn ich das Leben nicht richtig wertschätzen kann (mit allem, was dazu gehört), dann kann auch an meiner "Verzückung" über das "Danach" etwas nicht stimmen. Weil beides untrennbar zusammen gehört. Es gibt das Eine nur in Verbindung mit dem Anderen, keine Geburt ohne Tod, kein Tod ohne Geburt.

    Deshalb ist das:

    Kohouten:

    Man weis das es diese andere Seite gibt und muss trotzdem sein Leben leben

    eine Sicht, die ich nicht (mehr) teile.

    Auch die Buddhalehre verstehe ich so, dass ich die Aufgabe habe, mich mitten im Leben und mit dem Leben zu entwickeln und zu versöhnen. Und nicht nur die Aufgabe, besser noch, es entsteht der Wunsch in mir.

  • mukti
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    • 28. Juli 2021 um 12:39
    • #10

    Hallo zusammen,

    also ich hatte ja kein Nahtodeserlebnis und kann hier nicht mitreden. Nach dem wie das hier beschrieben ist -

    Kohouten:

    Ein unglaubliches Gefühl der Verzückung. Ich wollte damals gerne ganz Loslassen und wollte gehen.

    - wird das Gefühl der Verzückung wohl mit der Erkenntnis verbunden sein dass man sozusagen gar nichts braucht um glücklich zu sein, dass das größte Glück vielmehr im Loslassen liegt. So eine Erfahrung könnte ja ein wertvoller Impuls sein, ein starkes Motiv um den Weg der Loslösung zu gehen, indem man schon erfahren hat dass dieses befreiende Glück größer ist als das Glück das man durch Sinnesobjekte erfahren kann.

    Loslösung bedeutet gewöhnlich nicht dass der Körper stirbt, nur dass man nicht mehr an den Sinneswahrnehmungen anhaftet. So kann man letztlich mitten im Leben stehen, "in der Welt aber nicht von der Welt", und den achtfachen Pfad dorthin als Haushälter gehen oder als Mönch.

    Mit Metta, mukti.


  • Schmu
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    • 28. Juli 2021 um 13:57
    • #11
    mukti:

    also ich hatte ja kein Nahtodeserlebnis und kann hier nicht mitreden

    Ich finde den Ausdruck sowieso nicht besonders gelungen. Wir nennen das so, bloß weil wir uns vorstellen, daraus (aus dem Gefühl von Frieden und Freude) Rückschlüsse über die Zeit des Totseins ziehen zu können.

    Dabei ist es eine Erfahrung eines lebendigen Körpers mit einem lebendigen Geist mitten im Leben. Sicher an einem speziellen Punkt im Leben, aber doch immer noch im Leben.

    Das Einzige, was man daraus ziemlich sicher ableiten kann, ist meiner Meinung nach dieses:

    mukti:

    dass man sozusagen gar nichts braucht um glücklich zu sein, dass das größte Glück vielmehr im Loslassen liegt

    Ja, so!

    Das ist für mich eine spezielle Erfahrung des Loslassens. Das denkbar umfangreichste Loslassen, das man sich vorstellen kann. Ich sehe es also so wie du, mukti: Es ist eine Einladung, den Wert des Loslassens zu erkennen.

    Es gibt ja vorher auch eine ganze Menge anderer ("kleinerer") Dinge loszulassen, bevor ich das Leben loslasse. Da ist es vielleicht sogar besser, nicht gleich "aus dem Nichts" zum größten Loslassen zu springen, sondern das Loslassen als einen Stück-für-Stück-Prozess zu begreifen.

  • mukti
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    • 28. Juli 2021 um 16:57
    • #12
    Schmu:

    Ich sehe es also so wie du, mukti: Es ist eine Einladung, den Wert des Loslassens zu erkennen.

    Großartige Einladung, ich bin mir allerdings nicht sicher ob ich sie auf diese Art haben wollte, weil diesem Glück wohl höchste Not und Panik vorangeht. Atmen ist ja mit dem Leben ganz innig verbunden, ohne Luft - das sind wohl entsetzliche Minuten stelle ich mir vor.

    Also wenn das jetzt nach der Beschäftigung mit dem buddhistischen Befreiungsweg passieren würde, dann würde sich herausstellen wie weit man damit schon gekommen ist. So sind solche Berichte für mich auch eine Mahnung das Loslassen ernst zu nehmen. Man weiß nicht welche Todesart einem bevorsteht, aber der Tod ist nun mal ganz sicher.

    Mit Metta, mukti.


  • Schmu
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    • 28. Juli 2021 um 17:18
    • #13
    mukti:

    Großartige Einladung, ich bin mir allerdings nicht sicher ob ich sie auf diese Art haben wollte, weil diesem Glück wohl höchste Not und Panik vorangeht.

    An diese Not und Panik kann ich mich merkwürdigerweise nicht erinnern. Aber natürlich muss das dagewesen sein. Ich erinnere mich nur an die Empfindung größten Friedens und Glücks, nicht an das davor.

    Der nächste Moment, an den ich mich erinnere, ist, dass ich von jemandem an den Füßen gehalten werde, und ich keuche und huste, und das Wasser läuft aus meinem Mund. Menschen stehen um mich herum, sie sind sehr still. Ich keuche und huste noch eine ganze Weile. Und ich bin zurück im Getümmel und die Menschen werden wieder lebendiger und reden auf mich ein. Vorher war es friedlicher und schöner... ^^:grinsen:

  • Igor07
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    • 28. Juli 2021 um 17:57
    • #14

    Aber das passiert doch nicht immer so....Ich habe am 1986 den anaphylaktischen Schock bekommen. Dann war Angioödem, also keine Luft, an der Gtenze... der Tod war sehr nah.... Dann ich sah so wie den schwarzen Tunnel, wo ich einfach wie aufgesaugt wurde. Mehr nichts.

    Dann ich hinge an Tropf mit den enormen Mengen von Prednizolon (viele Tage), und hatte alle mögliche Visionen.... Wie auf den Barock-Gemälden. So wie im Bibel... und sehr bunt....

    Aber es wurde nichts so, wie es hier geschildert sei.

    Jede Erfahrung ist einzigartig... Und die Interpretation entsprechend.

    LG.

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    Sokrates

  • mukti
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    • 28. Juli 2021 um 18:54
    • #15

    Vielleicht ist diese Glückserfahrung, von der man ja immer wieder mal hört, ähnlich dem was man in höheren Jhana erfährt. Falls der Tod nicht das Ende ist, denke ich aber eher nicht dass das so bleibt, wie ja auch Jhana ein vorübergehender Zustand ist. Nachher ist man nicht erleuchtet und die Geistestrübungen kehren wieder zurück.

    Mit Metta, mukti.


  • Monikamarie
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    • 28. Juli 2021 um 19:14
    • #16

    Ja, so erkläre ich mir das auch, was ich erlebte, Mukti. :)

    _()_

  • Igor07
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    • 28. Juli 2021 um 22:51
    • #17
    mukti:

    Vielleicht ist diese Glückserfahrung, von der man ja immer wieder mal hört, ähnlich dem was man in höheren Jhana erfährt. Falls der Tod nicht das Ende ist, denke ich aber eher nicht dass das so bleibt, wie ja auch Jhana ein vorübergehender Zustand ist. Nachher ist man nicht erleuchtet und die Geistestrübungen kehren wieder zurück.

    Aber klar doch, Mukti....

    Also nur über mich selbst als der beispiel doch...mehr nichts...lol...

    Als ich fast gestorben wäre, dann waren so interessante Visionen, dass ich es schade(jetzt) finde, es nicht sofort aufzuschreiben. Man braucht nichts mehr ins ewige Leben glauben oder etwas zu beweisen, man bekommt wie der Zugang zur anderen Dimension sozusagen.

    Das ist so sicher, man sollte es niemamdem beweisen oder so wie überzeugen , es fühlt sich doch total real an.

    Aber dann ich wurde geheilt, und alles war vorbei.... Manchmal mir ist so wie nicht gut geht, wenn ich erinnere, was ich verloren hätte. Wer weiss doch, es wäre , wahrcheinlich besser damals zu "sterben"? Dort es gibt keinen Tod.... Wenn der , nebenbei bemerkt, überhaupt so wie "exiestiert". Klar, ich werde sterben. Aber wer stirbt? Nur die konkrete Person, der Körper, er hat Angst, ....das ist verständlich.

    Die "Geistetrübingen", super, die sollten nach den Gesetzen der natur zurück kehren. ...In der normalen Sprache ausgedrückt, ich war doch jung, ich wollte leben. Alles lebendiges will nichts sterben.

    Und auch hier du hast recht.... höhere Jhana ist wie die Zwischen-Station. wie das unsere ganze Leben , apropo....

    LG.

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    • 29. Juli 2021 um 10:02
    • #18
    Lucy:

    halloechen, es wäre nicht unlogisch, wenn die Angst und Panik aus der lebensbedrohlichen Situation amnestisch abgespalten wurden. Es kann dann sein, dass man irgendwann im Leben mit starken Gefühlen zu tun bekommt, die man nicht mit der Situation in Verbindung bringen kann, weil sie von Rest der Erinnerung getrennt sind.


    mein Vater z.B. bekommt Panik, wenn der Wind pfeift - hat aber keinen Zusammenhang damit, dass er als Kind Fliegerbomben aus etwas Entfernung fallen gesehen und gehört hat.

    Ach. Lucy, man kann doch einfach hyperventilieren, und zwar lange, so wie das holotropen Atmen nach St.Grof, es kommt alles hoch, man kann einfach sehr akute Psychose bekommen.... Dann das Unbewusste einfach dich wie dich "überschwemmt".

    LG.

    So sei wie die Methoden, um diese von dir erwähnte "Abspaltung" wenigstens vorübergehend ausser Kraft zu sezten.

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    Sokrates

  • Noreply
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    • 29. Juli 2021 um 10:46
    • #19

    In ähnlicher Weise teilt Grof auch den Sterbeprozess – hierbei Elisabeth Kübler-Ross folgend – in mehrere aufeinander folgende Phasen des psychischen Erlebens ein:

    „Verleugnung“

    Wut

    „Feilschen“

    Depression

    „Versöhnung mit dem Schicksal“

    Stanislav Grof – Wikipedia

    "Sterbeprozess" das sind genau der Ablauf den ich bei jedem Sterben eines meiner Personen die mich, in mir, als Vorstellungen, Gedankengebäude Leiden mit der Welt erzeugen, erlebt habe. Da ist der Vorgang der Depression, den ich oft genug erlebte, von Selbstmordgedanken bis hin zu: "Wieso bist Du niedergeschlagen?" durch den ich merkte das da ein "Arbeitsfeld" bearbeitet wurde.

    Nun hatte ich immer zwei Möglichkeiten, ich ging zurück bis zu Verleugnen und wieder zur Depression. Manchmal oft. Doch dann kam auch immer das "Versöhnen mit dem Schicksal des eigenen gemacht haben". Diese Erfahrung des durch mein handeln erzeugte Schicksal zu erkennen bringt die Verweigerung von Schicksal und die Einsicht das es wirklich vergangen ist und somit nicht mehr wert sich damit zu beschäftigen, außer im Emotionslosen Gespräch. Aussprechen kann ich nur Vorgänge dieser Art, wenn ich über Depression und Versöhnen mit meinem "Schicksal" erfahren habe.

  • mukti
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    • 29. Juli 2021 um 12:17
    • #20

    Das Hyperventilieren hab ich mal in einer Gruppe ausprobiert, da ist u.a. ein Kindheitstrauma hochgekommen, aufgelöst hat es sich nicht. Um wirklich damit zu arbeiten würde ich mich an seriöse Therapeuten der transpersonalen Psychotherapie wenden.


    Hier ist eine Doktorarbeit zum holotropen Atmen nach Stanislav Grof, falls es jemanden interessiert.

    Mit Metta, mukti.


    Einmal editiert, zuletzt von mukti (29. Juli 2021 um 12:39)

  • Igor07
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    • 29. Juli 2021 um 18:14
    • #21
    mukti:

    Das Hyperventilieren hab ich mal in einer Gruppe ausprobiert, da ist u.a. ein Kindheitstrauma hochgekommen, aufgelöst hat es sich nicht. Um wirklich damit zu arbeiten würde ich mich an seriöse Therapeuten der transpersonalen Psychotherapie wenden.


    Hier ist eine Doktorarbeit zum holotropen Atmen nach Stanislav Grof, falls es jemanden interessiert.

    Mukti, ich habe es enorme Zahl an mir selbst ausprobiert, zuerst mit dem Therapeuten, dann alllein. Ich brauche keine Bücher dazu mehr. Ich weiss doch, wie es alles anfühlt.

    LG.

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    Sokrates

  • mukti
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    • 29. Juli 2021 um 18:53
    • #22
    Igor07:
    mukti:

    Das Hyperventilieren hab ich mal in einer Gruppe ausprobiert, da ist u.a. ein Kindheitstrauma hochgekommen, aufgelöst hat es sich nicht. Um wirklich damit zu arbeiten würde ich mich an seriöse Therapeuten der transpersonalen Psychotherapie wenden.


    Hier ist eine Doktorarbeit zum holotropen Atmen nach Stanislav Grof, falls es jemanden interessiert.

    Mukti, ich habe es enorme Zahl an mir selbst ausprobiert, zuerst mit dem Therapeuten, dann alllein. Ich brauche keine Bücher dazu mehr. Ich weiss doch, wie es alles anfühlt.

    LG.

    Dann hast du ja viel Erfahrung damit. Ich habe damals erlebt dass es eine ziemliche Wirkung hat, zusammen mit der Musik und nachher hat eine Stimme u.a. gesagt (alles über Stereoanlage) : "Denke daran was du alles schon gemacht hast für deinen Weg". Die Leute sind herumgesprungen, "Aaah, Ooh" gerufen, haben sich niedergekniet und geweint, es war eine sehr emotionale, verrückte Szene in einem Meditationszentrum in Gomera, mit Neoadvaita, Osho usw. Witzig, aber auf diese Art hätte ich das nicht weitergemacht, es gab keine kompotente Betreuung.

    Mit Metta, mukti.


  • Monikamarie
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    • 30. Juli 2021 um 09:10
    • #23

    Guten Morgen miteinander,

    mukti:

    es gab keine kompotente Betreuung

    Ich habe das unter kompetenter Betreuung u.a. in einem Seminar in der Lüneburger Heide gemacht.

    Es war eine starke Erfahrung.

    Ich habe viele verschiedene Seminare mitgemacht, die mich alle irgendwie "weitergebracht" haben. Das war in den 80er/90er Jahren ein Boom, z.B. Bio-Energetik ...

    Auch wenn ich meine Erfahrungen nicht missen möchte, notwendig sind sie nicht.

    Aber ich war auch allein mit meinen Erfahrungen und war froh, wenn ich mit Gleichgesinnten zusammen sein konnte. Dadurch habe ich "viel Befreiung erfahren dürfen".

  • Igor07
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    • 30. Juli 2021 um 10:07
    • #24

    Ich persönlich denke, dass St.Grof sich täuscht, wenn er Heiling verspricht. Es könnte so wie der ganze Schlamm auf die Oberfläche fördern.

    Nicht gut.

    Wie es F.Nietzsche sagte, man sollte keine schlafende Hunde im Keller wecken, denn dann die wurden dich zerfetzen.

    LG.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • TinyNight13076
    Gast
    • 30. Juli 2021 um 11:11
    • #25
    Kohouten:

    Hallo liebe Menschen,


    ich habe noch eine etwas... ungewöhnliche Frage zu der es nötig ist eine kleine Geschichte zu erzählen. Leider habe ich bisher noch keine Person getroffen, die mir diesbezüglich einen Rat geben kann. Da auf meine letzte Post so viele liebe Menschen geschrieben habe, bin ich nicht ganz Hoffnungslos das ich hier jemanden finde.

    Es geht um den vergleich der Meditation und des Versenkens (ich hab keine Ahnung ob ich schon eine Jhana erreicht haben, das ist aber auch egal) und dem Sterben.

    Ich hatte in meinen Leben ein paar schwere Unfälle. 7 davon fast tödlich und 2 mal war ich kurz Tod. Das letzte Nahtoderlebnis hatte ich zusammen mit meine Frau. Wir waren in Urlaub und wären beinahe Ertrunken. Beim sterben, so hat es auch meine Frau mir berichtet, ist da keine Angst und keine Panik. Da ist nur das Wissen "Jetzt ist es soweit, du stirbst". Ruhe, Frieden... Loslassen... Treiben... Das Gefühl das man heimkommt. Ein unglaubliches Gefühl der Verzückung. Ich wollte damals gerne ganz Loslassen und wollte gehen. Im Wasser hab ich zu kämpfen aufgehört, hab das Wasser in meinen Lungen gespürt.

    Lustig, wenn ich darüber schreibe hab ich wieder Tränen in den Augen, weil es so ein schönes Gefühl war...

    Naja, jedenfalls schoss plötzlich der Gedanke an meine Frau wie ein Blitz ein, wie gern sie lebt, wie es ihr gerade geht. Und ich hab dann eben nicht losgelassen und bin nicht ertrunken und um es kurz zu machen habe ich ihr das Leben gerettet und habe mich von dem schönen Gefühl verabschiedet. Manchmal gräme ich ihr deswegen sogar noch...

    Das ist nun über 20 Jahre her und es vergeht kaum ein Tag wo ich nicht daran denke, wo ich mich nicht danach sehe und wo ich das Gefühl habe das ich den Platz auf dieser Welt verloren habe.

    Meditiert habe ich schon vor dem Erlebnis aber nie konsequent und es hatte nur einen kleinen Platz in meinem Leben. Je älter ich werde und je mehr platz die Meditation in meinen Leben einnimmt, desto intensiver werden die Erfahrungen während der Meditation. So erlebe ich Momente tiefen Glücks und Frieden, Verbundenheit und ein Gefühl von "Loslassen".

    Dieses "Loslassen" fühlt sich an wie das sterben.

    Nun ist es ja so, das gelehrt wird das auch das Gefühl in der Meditation abzulegen ist. Das "Verzücken". Das ist mir leider aber nicht möglich. Es ist zu intensiv. Sogar Sex und und ein Orgasmus verblasst gegenüber dem Gefühl zu einem Grau.

    So Tappe ich seit geraumer Zeit im dunklen, da es verständlicher weise zum einen in unserer Region fast keine Buddhisten gibt und zum anderen erst recht keinen der schon fast gestorben ist.

    Ich hab kein Ziel zu erreichen durch die Meditation, aber ich bemerke das mein Wunsch zu Meditieren immer größer wird, das dass Leben neben der Meditation immer unwichtiger wird.

    Das ist irgendwie ein Dilemma.

    So bin ich doch ein Mensch, habe eine Frau, einen Beruf und Kinder.

    Alles anzeigen

    Herzlich willkommen!

    Dein Beitrag hat mich eine Zeit lang begleitet.

    Ich habe so eine Marotte, dass ich manchmal mit mir übers Dhamma rede. Normalerweise stimmt man sich selbst gerne zu, aber mein Herz maßregelt meine Gedanken.

    Es ist nicht unbedingt eine hilfreiche Antwort an dich, sondern eine Meinungsäußerung meinerseits.

    Hier mein letzter Dialog (Monolog?) :


    Der Körper stirbt ja eigentlich nicht.

    Im Grunde ist jeder Atemzug ein Nahtoderlebnis, aber was wirklich passiert, abseits der chemischen Reaktionen im Körper, ist die Einsicht und das akzeptieren der hilf- und Hoffnungslosigkeit in Bezug auf diesen Körper.

    Was stirbt ist eine Idee, die durch Bildung, Erziehung usw geformt wurde und durch ergreifen und Ablehnung am Leben erhalten wird.

    Warum will man "rüber" gehen?

    War da nicht etwas mit Dukkha?

    Warum meditiert man nicht konsequent?

    Warum schickt man sein Herz in die Welt, und wenns brenzlig und traurig wird, sehnt man sich nach der Meditation.

    Dort auf dem Kissen kommt irgendwann ein Glücksgefühl und eine Art von Frieden hoch.

    Weniger hören, sehen, bewegen, denken, sprechen und schon beginnt die Heilung des Herzens.

    Aber wenns läuft, denkt man selten ans loslassen.

    Loslassen im Nachhinein ist doch nur eine schadensbegrenzung.

    Loslassen im ersten Kontakt wäre die bessere Lösung.

    16 bis 18 Stunden am Tag wird man bombardiert. Man erkrankt an der Welt.

    Da freut man sich auf das "rüber gehen".

    Solange ich mich als Ich wahrnehme und akzeptiere, wird die unbeständigkeit zur ständigen Bedrohung


    Ich wünsche dir alles Gute!

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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