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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Meine Fragen über die erste edle Wahrheit und auch zum "Dukkha"(Begriff).

  • Igor07
  • 21. Juli 2021 um 00:28
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  • Rudolf
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    • 28. August 2021 um 16:23
    • #76
    Leonie:

    William James hat vom Strom des Bewusstsein geschrieben. Das ist was anderes als Kontinuum.

    Was ist denn der Unterschied zwischen "Strom des Bewusstseins" und "Kontinuum des Bewusstseins"?

    Belegst du Kontinuum mit der Eigenschaft: beständig und unveränderbar? (wie bei einem Atta?)

    Wie könnte man dann von einem "zeitlichen Kontinuum" sprechen?

    (Wenn man "zeitliches Kontinuum" in Google eingibt erscheint die Info: Ungefähr 189.000 Ergebnisse)


    Leonie:

    Und der Pali-Kanon kennt kein Kontinuum des Bewusstseins.

    Woraus entsteht im Pali-Kanon das Bewusstsein dieses Lebens?

    :rainbow:

  • Leonie
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    • 28. August 2021 um 18:38
    • #77
    mkha':
    Leonie:

    Da führt man dann durch die Hintertür eine Atta-Vorstellung wieder ein.

    :) Das denkst nicht nur Du, liebe @Leonie , und ich respektiere Deine Meinung.

    Ich hingegen lernte, es kommt auf das umfassende Verständnis der Lehren des tibetischen Buddhismus an - zum besseren Verständnis sowohl Yogacara, als auch Prasaṅgika/ Svātantrika-Madhyamaka.

    Ich respektiere auch deine Meinung.
    Und auch die Meinung des Dalai Lama ist zu respektieren - ich zitierte hier heraus:

    Das Bewusstsein aus der Sicht des Tantra

    Das Thema wurde auf Buddhaland schon mehrfach diskutiert.

    :zen:

  • Schmu
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    • 28. August 2021 um 19:30
    • #78
    Leonie:

    Das ist eine schöne Vorstellung, aber dürfte sich mit dem Buddhismus schwer vereinbaren lassen. Da führt man dann durch die Hintertür eine Atta-Vorstellung wieder ein.

    Ich glaube, eine Atta-Vorstellung gibt es in keiner buddhistischen Linie. In den Köpfen der (vieler?) Anhänger / Praktizierenden aller Linien bestimmt, aber das ist nicht von der Linie abhängig, sondern vom Einzelnen. Oder?

  • U123N
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    • 28. August 2021 um 19:50
    • #79
    Igor07:

    James macht einen weiteren Schritt( merke!-von mir) in die buddhistische Richtung , indem er erkennt, dass unter dieser mentalen Dynamik kein substanziellles Selbst zu finden ist:

    James war meiner Meinung nach sicher kein Kenner der buddhistischen Philosophie oder der Lehre der Buddhas. Genauso wie Hume, dessen Philosophie eine manchmal unheimliche Nähe zum Buddhismus aufweist, war James ein Erkenntnistheoretiker, dessen Untersuchungen die Psychologie transformiert haben. Er war der erste, der religiöse Erfahrungen für die Psychologie ernst genommen hat und nicht sogleich als Hysterie oder Spinnerei verworfen hat. So meine Meinung dazu, die wahrscheinlich auch noch unkorrekt ist.

  • Schmu
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    • 28. August 2021 um 20:20
    • #80
    mkha':

    der Forendiskussionen zu den immer gleichen Streithemen wurde ich überdrüssig

    Warum denn?? :shock: Man kann doch immer wieder dasselbe sagen! :tee: Ich las heute Nachmittag in ein paar Threads von 2011, da waren noch ganz andere Leute hier, aber das Prinzip war dasselbe (da ging es z.B. um [Achtung, das böse Wort]: Wiedergeburt :nosee:). :grinsen:

  • daistnichts
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    • 28. August 2021 um 22:04
    • #81

    Das musste ich auch schon feststellen. Wiedergeburt scheint thematisch nicht sehr beliebt zu sein. 😂😅

  • daistnichts
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    • 28. August 2021 um 22:12
    • #82

    .......Da hier mit offtopic relativ locker umgegangen wird erlaube ich mir etwas lustiges zu teilen was ich heute entdeckt habe:


    “ Nachtrag (Stand 8/2021): Zum damaligen Zeitpunkt (2017), kurz nach meiner Am-Ziel-Erleuchtung©, waren mir die Fähigkeiten des vollständigen transzendenten Bewusstseins noch nicht bekannt, sodass noch versucht wurde, eine Brücke zu den bisherigen Spirituellen Meisterinnen und Meistern zu schlagen. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass die Am-Ziel-Erleuchteten© nicht nur über ein vollständig erfahrenes Bewusstsein, als Bewusstseinscoach der Am Ziel Erleuchtung über eine so enorm viel höhere Gestaltungskompetenz verfügen, dass sie tatsächlich hierarchisch weit über den herkömmlichen Spirituellen Lehrerinnen und Lehrern stehen. Ich selber befinde mich darüber als Musibis weiblicher Gestaltungskraft vollständig außerhalb jeglicher Meisterschaftsvorstellung in direktem Bezug zur Welt als Ganzes.“

    So gesehen sind wir natürlich alle auf dem falschen Weg 😂😂🙈😂

    Fand ich doch irgendwie amüsant.. 🙈🤣 Entschuldigung..


    Mal ganz im ernst ich bin froh, dass eine Plattform wie diese existiert wo Menschen mit viel Erfahrung ihr Wissen teilen. Ohne in irgendwelche obskuren Dimensionen abzudriften. Finde ich persönlich sehr hilfreich! Also ich habe hier schon vieles gelernt. ;)

    Einmal editiert, zuletzt von daistnichts (28. August 2021 um 22:18)

  • Igor07
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    • 29. August 2021 um 20:25
    • #83

    Leonie .Mir wurde vorgeworfen, oder so wie unterstellt, dass ich meine Worte wie erdichtet , ausgedacht, oder schlicht ersonnen hatte.

    Dann ich betrache es als so wie die geistige Nötigung , Mobbing, Erpressung oder so wie Stalking im virtuellem Raum.

    Dann der Beweis war da. Und der wirklich praktizierdende Buddhist sollte doch die Verantwortung für sein Handeln übernhemen.

    Und es gibt auch so wie die rechte Rede. lila.... Verschweige dann von Metta, Karuna, die liebende Güte, und so weiter.

    Aber ich würde dir raten, im Duden das Wort "Gewissen" nachschlagen. Wahrscheinlich, du weiss, was es bedeutet, aber nut rein theoretisch.

    Mehr nichts.

    Mich macht es immer sehr so baff und stutzig, wenn die Leute so wie den Buddhismus praktizieren, und so viel verdammt Quelllen, Zitaten und so weiter, hinzitieren, aber die besitzen elelmentar kein rein meschliches Mit-gefühl. Für mich die ganze Lehre ist nur davon vorgesehen, um mich im realem Leben besseren Mensch zu machen. Mit dem Herzen.

    Tja, nichts zu fassen.

    Igor07 .

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Igor07
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    • 29. August 2021 um 20:35
    • #84
    Rudolf:
    Leonie:

    William James hat vom Strom des Bewusstsein geschrieben. Das ist was anderes als Kontinuum.

    Was ist denn der Unterschied zwischen "Strom des Bewusstseins" und "Kontinuum des Bewusstseins"?

    Belegst du Kontinuum mit der Eigenschaft: beständig und unveränderbar? (wie bei einem Atta?)

    Wie könnte man dann von einem "zeitlichen Kontinuum" sprechen?

    (Wenn man "zeitliches Kontinuum" in Google eingibt erscheint die Info: Ungefähr 189.000 Ergebnisse)


    Leonie:

    Und der Pali-Kanon kennt kein Kontinuum des Bewusstseins.

    Woraus entsteht im Pali-Kanon das Bewusstsein dieses Lebens?

    Alles anzeigen

    Rudolf .

    Dasselbe. W.J. hattte es so ausgedrückt, so wirklich wie die Gedanken kommen, die Gefühle, also die ganze Skaddhas , aber es gibt doch kein "Ich" als die führende Instanz.

    Er hatte mit dem Lachgas genug experementiert, damals was doch kein LSD noch. Und er hatte sehr unter Depressionen gelitten. Habe das schon in meiner Heimat gelesen.

    Wenn man über den Begriff die ranspersonale Peychologie spricht, dann man erwähnt W.J. auf der ersten Stelle.

    Für mich, mir meinen eigenen Erfahrungen, und meinem "Leid", es war wie die frische Luft, als ich sein Werk las.

    Dort steckt so viel echt die herzliche Wärme, das hatte mich total wie "bestochen".

    LG.

    Nachtrag. Ich habe hier irgedwie den Beitrag von

    Fyodor Shcherbatskoy - Wikipedia

    übersetzt.

    Wenn ich es finde, ich würde es hier posten.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Igor07
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    • 29. August 2021 um 20:45
    • #85

    [lz

    Und ich wollte hier einiges so wie veranschaulichen.....

    Ich habe von kurzem einen Buddhologen aus meiner Heimat gelesen, so wie in der Tradition von

    Fjodor Ippolitowitsch Schtscherbatskoi – Wikipedia

    Nur die Kern-Gedanken, ich versuche es frei zu übersetzen....

    Also, bitte, das ist echt nur der Versuch....

    ....Dann man stellt sich die Frage...wenn es doch keine Seele gibt, was dann wie so inkarniert oder von einem Leben ins andere so wie wiedergeboren wird? Die Antwort ist ziemlich paradoxal. Nichts so wie "erlebt" wie das Wiedergeburt oder so ins ein ins andere Leben "wandert". Trotz sehr allgemeiner (irrigen) Vorstellung, ...im Buddhismus gibt es überhaupt keine Lehre über das Wiedergeburt oder so wie die Reinkarnation.... Der Mensch im Buddhismus stellt sich als keine inkarnierte Seele dar, wie es im Induismus beschrieben wird. ( Wie es Induismus erklärt). Der Mensch ist ...wie der fliessende Strom von verschiedenen Zuständen (Kontinuum), von Dharmas, der ist so wie die Einzelbilder, die unentwegt, ohne Unterlass, ? wandern, ver-wandeln.... wie im Kinofilm.

    Deswegen die professionelle Buddhologen vermeiden solche Wörter wie "Wiedergeburt ", "Re-inkarnation"...und so weiter. Sie bevorzugen im diesem Fall über so wie die zyklische Existenz zu sprechen...oder man sagt über die beständige Wechselung ( wandeln?) von vielen Geburten und Tod(plural). Man kann es so bildlich sich vorstellen.... Nehmen wir die Billard-partie. Ein Billard-Stock ( so wie Karma-Impuls) stösst auf die Kugel ( als ob es so wie die "bedingte" ...Persönlichkeit wäre... Dieses Kugelchen dann bekommt die Beschleunigung, oder so wie Erhöhung von Geschwindigkeit, das verändert dann seine Flugbahn, ( Route), ...also die Energie bleibt, aber nur die vorhandende Energie, die diese "Existenz" oder dieses Leben mit seinem Vorgänger und seinem Nach-volger .... sich verbinden lässt... ( Aber das passiert auch im jeden Augenblick im diesem Leben schon) Dabei manas ( Geist, Verstand, Intellekt, Vernunft...?) , der eigentlich auf den vorherigen Moment-Augenblick sich "stützt", erzeugt oder wie es ermöglicht die Identität zu erschaffen, so wie Gedächtnis zu erschaffen, ..... von der Persönlichkeit, die nicht existiert eigentlich....

    Das Gesetz von Karma in Buddhismus stellt sich dann als keine Rache... oder wie so wie die vergeltung für die begangenen Sünden dar, das Gesetz von Karma ist doch absolut objektiv und unauswechlich, so wie die Gesetze von der Natur, ....in ihren rein wissenscftlicnen Auslegung....


    ][/lz]


    Habe kopiert und verschoben.

    Kann nur hinzufügen, diese russ. Buddhologen waren echt klasse, die z.B. , wenn sie in Sibirien oder wo anders bei den Buddhisten waren, sie waren verehrt wie die Lehrer. Sie beherrschten viele Sprachen, und klar, die lasen die ganze Quellen im Original.

    Das ist nur Zufall, dass ich russsisch weiss.....lol...

    LG.

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  • Igor07
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    • 29. August 2021 um 20:52
    • #86
    Leonie:
    Igor07:

    Aber es gibt doch deutschsprachige Quelle, wo der Autor sehr viel Mal erwähnt und bezieht sich auf W. James. Es sei sogar nichts so wichtig, hätte es alles wirklich so stattgefunden oder nichts.

    Den Unterschied zwischen einer Quelle und einem Zitat kennst du aber, oder?

    Igor07:

    Ich kann nur wiederholen, ein so wie der zentrale Begriff von W.James war der Kontinuum des Bewusstseins. Und der ist sehr verwandt mit den Ideeen von Budddhologen

    William James hat vom Strom des Bewusstsein geschrieben. Das ist was anderes als Kontinuum. Und der Pali-Kanon kennt kein Kontinuum des Bewusstseins. Allerdings findet man dieses Konzept im Tantra, wie der Dalai Lama schreibt:

    [lz]

    Im Höchsten Yogatantra wird als drittes das äußerst subtile Bewusstsein genannt, das "Klare-Licht-Bewusstsein". Dieses ist nicht dem üblichen Werden und Vergehen anderer Bewusstseinszustände unterworfen; insofern besteht es dauerhaft.

    [/lz]

    Das ist eine schöne Vorstellung, aber dürfte sich mit dem Buddhismus schwer vereinbaren lassen. Da führt man dann durch die Hintertür eine Atta-Vorstellung wieder ein.

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    Das sind alle nur die Begriffe, sie sind nicht imstande , wie die Karten das wirkliche Territorum zu "er-leben". Das sind nur die Finger. Aber kein Mond.

    Buddha war doch kein Philosoph. Die ganze Konzepte , alle, dienen nur( meine eigene Meinung) das Leid zu lindern. Wenn wir es vergessen, wir sehen dann kein Wald, sondern die einzelne Bäume.

    LG.

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  • Igor07
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    • 29. August 2021 um 21:07
    • #87

    [lz]

    Den Unterschied zwischen einer Quelle und einem Zitat kennst du aber, oder?[/lz]

    Leonie . Sehr gut sogar. Du verlangte von mir den Beweis von der Informationen. Den Beweis. Klammere dich , bitte nicht um die Worte, denn die sind nur das Mittel der Sprache, die linear und diskursiv ist. ( Es regnet).

    [lzDu hast da bestimmt eine Quellenangabe, die du uns mal nachreichen kannst.][/lz]----Apropo, warum uns?

    Das ist die Wort-Klauberei, mehr nichts. Meine Meinung.

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  • Igor07
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    • 29. August 2021 um 22:10
    • #88
    Schmu:
    Leonie:

    Das ist eine schöne Vorstellung, aber dürfte sich mit dem Buddhismus schwer vereinbaren lassen. Da führt man dann durch die Hintertür eine Atta-Vorstellung wieder ein.

    Ich glaube, eine Atta-Vorstellung gibt es in keiner buddhistischen Linie. In den Köpfen der (vieler?) Anhänger / Praktizierenden aller Linien bestimmt, aber das ist nicht von der Linie abhängig, sondern vom Einzelnen. Oder?

    Schmu .

    Also wenn ich Ch.Trungpa lese, oder Lama A.Govida, oder D.T.Suzuki, es sind so total verschidene Schulen. Aber die alle gehen vom "Anatta" aus. Wie es M.Eliade schreibt, genau das den Budddhismus allegemein von dem Hinduismus und so weiter...unterscheidet. Radikal.

    LG.

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  • Schmu
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    • 29. August 2021 um 22:41
    • #89

    Igor07

    Ich schreibe hier in dem Thread erstmal nichts mehr, die Stimmung ist so knisternd. Ich wusste nicht einmal warum, und musste erst mal 30 Beiträge zurücklesen.

    Vielleicht kann man ab Mittwoch wieder schreiben, mal sehen... :?

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Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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