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Wo konzentriert man sich?

  • Seri Fet
  • 12. Dezember 2020 um 09:25
  • Zum letzten Beitrag
  • Seri Fet
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    • 12. Dezember 2020 um 09:25
    • #1

    Ich versuche die Atmung in den Nasenlöchern bzw. Nasendurchgängen zu spüren. Aber wenn ich so meditiere werde ich sehr in mich verschlossen, konzentriert und griesgrämig. Ich bin kaum glücklich und etwas angespannt.

    Beim Meditieren muss ich ständig auf die Uhr schauen. Im Alltag habe ich ein großes Ego. Fühlt sich so Meditation an? Ich habe diese Meditationstechnik vor ein paar Jahren in einem Yoga Kurs gelernt.

    Ich weiß nicht, wie dich so etwas anfühlen muss. Vielleicht habe ich eine andere Definition von Meditation und Achtsamkeit. Meine Vorstellung ist, dass ich entspannt, glücklich und lächelnd in den Tage gehe. Mit meinem sozialen Umfeld in Harmonie und Freude stehe. Jedoch meditiere ich so, entwickle ich eine große Distanz zu meinen Freunden und bin gleichzeitig egoistisch und auf meine Ziele fokussiert.

    Bei anderen Meditationen, die probiere, werde ich nicht so. Mir fehlt die Disziplin an der „einen“ Meditationstechnik zu bleiben. Misstrauen spielt auch eine Rolle. Ich habe die Beobachtung der Bauchdecke als Objekt ausprobiert, aber die Wirkung oder die Resultate waren unspektakulär. So habe ich diese Meditationstechnik verworfen.

    Wie meditiert Ihr?

    Ich danke an allen, die soweit gelesen haben. Ich freue mich eure Beiträge zu lesen.

  • Nyinje ☼ 12. Dezember 2020 um 09:39

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • jianwang
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    • 12. Dezember 2020 um 10:34
    • #2

    Finde eine sangha und einen wirklichen Lehrer ... Allein ist es schwer, Fehler zu erkennen, weil der "Affe" im Hirn was dagegen hat,

    Und vor allen Dingen : Erzwinge NIchts

    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Max Schenzle
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    • 12. Dezember 2020 um 10:41
    • #3

    Hallo,

    das mit der"Bedachtsamen Ein-und Ausatmung " ist eine der ersten Übungen beim Achtfachen Pfad von Gotamo Buddho. Der Achtfache Weg erzeugt Bewusstseinsveränderungenund Bewusstseinsauflösung. Mit den acht Freiungen, die parallel zum Achtfachen Pfad gehen, kann man das Erkennen. Das Ziel ist die Auflösung der Wahrnehmbarkeit.

  • Sili
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    • 12. Dezember 2020 um 10:42
    • #4

    _()_

    Willkommen im Buddhaland

    Tee?:tee:

    So nun zu deiner Frage :grinsen:

    Wie mir scheint bist du sehr ergeizug und verfolgst deine Ziele wie eine Maschine :)

    Das kann man so machen aber man versucht so etwas zu sein das man nicht ist! Du bist keine Maschine ;)

    Wen du dich setzt Dan konzentrier dich nicht Verbissen auf deinen Athem und fühl dich nicht an allen anderen Dingen die erscheinen gestört(:

    Setz dich und beobachte alles, Beginn mit deinem Ahtem und wen du merkst das deine Konzentration abschweift führst du sie sanft zurück zum Ahtem. Wenn du ein "störendes" Geräusch wahrnimmst Dan nun es einen Moment lang bewusst wahr und Dan kehre zum Ahtem zurück.

    Du kannst auch Mal versuchen dich auf deine Körperhaltung zu konzentrieren und Verspannungen lösen. Fileicht sagte dir das mehr zu. Im Zenbuddhismus heißt es "es gibt nichts zu erreichen" dadurch wird die Verbissenheit oft weniger.

    Du könntest dich auch Mal während der Meditation fragen was sich da so antreibt und Dan schonungslos ehrlich mit dirselberreflejtieren wiso du gereizt wirst.

    Sollte etwas unklar sein frag einfach nach:grinsen:_()_

  • Monikamarie
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    • 12. Dezember 2020 um 11:05
    • #5

    Erstmal ein herzliches willkkommen, Seri Fet,

    Seri Fet:

    Beim Meditieren muss ich ständig auf die Uhr schauen. Im Alltag habe ich ein großes Ego. Fühlt sich so Meditation an?

    Ich kenne das auch. Aber was meinst Du mit "großes Ego"? Das vielleicht

    Seri Fet:

    Jedoch meditiere ich so, entwickle ich eine große Distanz zu meinen Freunden und bin gleichzeitig egoistisch und auf meine Ziele fokussiert.

    Ich denke, das ist ganz natürlich. Es entsteht aus meiner Erfahrung eine Distanz zu Freunden. Und dass Du Dich auf Dein Ziel fokussiert, halte ich für wünschenswert.

    Seri Fet:

    Meine Vorstellung ist, dass ich entspannt, glücklich und lächelnd in den Tage gehe. Mit meinem sozialen Umfeld in Harmonie und Freude stehe.

    Vielleicht bist Du einfach zu sehr im Konflikt mit Dir selbst? Deine Vorstellungen verhindern vielleicht Deine Wahrnehmungen? Und zuviel Ehrgeiz ist auch kontraproduktiv, denn da ist ja der Verstand bzw. Wille im Vordergrund. Es geht aber ums Loslassen.

    Ich denke, es ist gut, wenn Du Dich über Literatur anderer Schulen informierst oder - wie

    jianwang:

    Finde eine sangha und einen wirklichen Lehrer ... Allein ist es schwer, Fehler zu erkennen, weil der "Affe" im Hirn was dagegen hat,

    Und vor allen Dingen : Erzwinge NIchts

    schreibt.

    Alles Gute für Dich

    _()_ Monika

  • mukti
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    • 12. Dezember 2020 um 11:40
    • #6
    Seri Fet:

    Ich versuche die Atmung in den Nasenlöchern bzw. Nasendurchgängen zu spüren. Aber wenn ich so meditiere werde ich sehr in mich verschlossen, konzentriert und griesgrämig. Ich bin kaum glücklich und etwas angespannt.

    Ich bemerke das auch manchmal dass sich der Körper anspannt, dann entspanne ich einfach die Muskeln, dann wird auch der Geist wieder freier weil die Anspannung durch irgendwas im Geist ausgelöst wurde. Was das genau jeweils war wird dabei manchmal bewusst, bestimmte Gedanken oder Gefühle. Oder der Auslöser bleibt erstmal mehr oder weniger im Unterbewusstsein verborgen.

    Seri Fet:

    Bei anderen Meditationen, die probiere, werde ich nicht so. Mir fehlt die Disziplin an der „einen“ Meditationstechnik zu bleiben. Misstrauen spielt auch eine Rolle. Ich habe die Beobachtung der Bauchdecke als Objekt ausprobiert, aber die Wirkung oder die Resultate waren unspektakulär. So habe ich diese Meditationstechnik verworfen.

    Wie meditiert Ihr?

    Ich danke an allen, die soweit gelesen haben. Ich freue mich eure Beiträge zu lesen.

    Man kann auch verschiedene Meditationsobjekte ausprobieren um herauszufinden mit welchem man am Besten üben kann. Sagt jedenfalls mein Lehrer und bei mir hat es funktioniert. Die Technik ist immer dieselbe, den Geist auf ein Objekt sammeln und so zur Ruhe bringen, indem alle anderen Phänomene allmählich nicht mehr ergriffen werden, man lässt sie entstehen und vergehen. Mein Meditationsobjekt ist ein Mantra.

    Mit Metta, mukti.


  • Noreply
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    • 12. Dezember 2020 um 12:10
    • #7

    Herzlich Willkommen!

    Gleichgültigkeit einführen. Einen Wecker stellen, vielleicht 15 Min. Und dann nur, nur hört sich "gut" an, auf den Atem an der Nase nachspüren.

    Gleichgültig gegen alles andere werden. Ob die Konzentration verloren geht oder nicht, Geräusche, Picken, Jucken, Tränen, Rotz, alles ist Scheiß egal, Nur Atmen spüren, an der Nase. Zeitgefühl unwichtig. Die unbestechliche Uhr bleibt der Meister der Zeit. Wenn Du das manchmal machst, wird sich das Ego "schnell" verkleinern und zu deinem Freund.

    Einen Meister finden ist auch gut, doch auch der wird dir das Meditieren nicht abnehmen.

    Das ist das was dein Ego möchte, das da jemand ist der Dir "Die Wahrheit" sagt.

  • User13144
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    • 12. Dezember 2020 um 13:24
    • #8

    Herzlich willkommen 🙏 im Buddhaland Seri Fet


    Hier sind alle sehr nett und helfen dir auch. Ich selbst bin auch gerade ein Monat hier im Forum.
    Das wichtigste bei der Meditation 🧘‍♂️ ist: Nichts erzwingen, nicht zu streng mit dir sein, Mitgefühl, vertrauen zu dir entwickeln und aufbauen und nicht aufgeben. Liebe 5 Minuten am Tag meditieren 🧘‍♂️ und nach und nach steigern und versuchen regelmäßig zu üben. Wo ich ehrlich bin: was bei mir noch nicht so ist. Der Hund wirft einen Blick und schon liege ich kuschelnd mit dem Hund auf der Couch 😂😂🤣🤣


    Meditieren 🧘‍♂️ braucht seine Zeit, viel Geduld und Übung.

    In der Ruhe liegt die Kraft.

    Mögen allen fühlenden Wesen frei sein von Leid 🙏

  • User13144
    Gast
    • 12. Dezember 2020 um 14:21
    • #9

    Ergänzend noch: Ich konzentriere mich bei der Atem Meditation 🧘‍♂️ auf die Oberlippe in der Mitte wo der Knick ist. Da spüre ich es immer.

  • Aravind
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    • 12. Dezember 2020 um 14:41
    • #10

    Hallo Seri Fet ,

    herzlich willkommen!

    Seri Fet:

    Meine Vorstellung ist, dass ich entspannt, glücklich und lächelnd in den Tage gehe.

    Ja, diese Vorstellung hatte so mancher von uns. :) Darum geht es in der Praxis: Diese Vorstellungen zu überwinden, und das, was jetzt gerade ist, als perfekt annehmen. Weil: Du hast sowieso keine Wahl! Glück und Entspannung kann man sich noch so sehr wünschen. Wenn das gerade nicht dran ist, dann ergibt sich das auch nicht.

    Wie Du ja schon erfahren hast:

    Seri Fet:

    Aber wenn ich so meditiere werde ich sehr in mich verschlossen, konzentriert und griesgrämig.

    Nein, Du wirst nicht griesgrämig. Diese Griesgrämigkeit ist in Dir drin, und darf jetzt endlich raus! Ob Dir das gerade passt, oder nicht. In so weit würde ich aus der Ferne sagen: Klingt so, als hättest Du für den Moment die richtige Meditationstechnik gefunden. Wenn es sich aber sehr überwältigend anfühlt, würde ich auch zu einem erfahrenen Lehrer oder einer Lehrerin raten, so wie jianwang und @Monikadie4. bereits empfohlen haben.

    Seri Fet:

    Beim Meditieren muss ich ständig auf die Uhr schauen.

    Dann stell die Uhr halt weg! ;)

    Seri Fet:

    eine große Distanz zu meinen Freunden und bin gleichzeitig egoistisch und auf meine Ziele fokussiert.

    Das ist doch kein Wunder, wenn Du die Aggression in Dir entdeckst. Natürlich dauert es etwas, bis man lernt, damit umzugehen. Tipp aus meiner eigenen Erfahrung: Du könntest auch darauf achten, wann Du aggressiv Dir selbst gegenüber bist.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Monikamarie
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    • 12. Dezember 2020 um 17:07
    • #11

    Was ich noch erwähnen wollte, Seri Fet,

    Du bist doch sehr achtsam, sonst würde Dir das alles ja gar nicht so auffallen.

    :)

  • Bhavanga
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    • 12. Dezember 2020 um 17:26
    • #12

    Bei der Meditation nicht auf die Uhr schauen...am besten man sieht sie gar nicht! Ich nutze eine Handy app, in bestimmten, langen abständen einzelne gongs erklingen lässt. Momentan einen dezenzen Klang alle 20 Minuten, dann weiss ich in etwa wie lange meine session schon läuft, wie schnell ich ruhig wurde, welche Übung sich noch lohnt, Als Gelegenheit zu schauen ob ich noch bei der Sache bin und meine Haltung richtig ist... Aber selbst das ist alles eigentlich schon zu viel Ablenkung. Das Handy sehe ich bei der Meditation aber nicht an, und die app schaltet auch die Benachrichtungen und Anrufe stumm während ich meditiere. Meditation ist nur: ich und der Geist. All die Ungeduld, Unsicherheit wie lange man sitzt, das Abwarten des Klanges, das Nachschauenwollen wie lange man schon sitzt usw...sind eigentlich Sachen, denen man in der Meditation nicht nachgehen sollte, sondern man sollte sie eher als aus der Ruhe bringend erkennen, und durch Gleichmut versuchen zu überwinden. Genau dieses Überwinden macht einen Teil der Segensreichen Wirkung der Meditation aus, und hilft sich von derartigen Dingen auch im Alltage nicht mehr so schnell bewegen lassen zu müssen.

    Ansonsten kann ich dir nur empfehlen, das mit der Meditation nicht zu einfach zu nehmen...entweder einen guten Lehrer, oder wirklich intensiv und im Detail mit dieser Kunst beschäftigen. Meditation wirkt erstmal einfach, aber es ist besser, man hat eine gute Anleitung, die einen immer in der richtigen Spur hält, und damit man weiss, was einen erwartet und wie man die erwünschten Ergebnisse gezielt erreichen kann.

  • User13144
    Gast
    • 12. Dezember 2020 um 18:19
    • #13

    Das ist sehr gut mit dem Gong. Denn ich hab die Zeit noch nicht im Kopf und manchmal höre ich zu früh oder extrem spät auf mit der Meditation, und vergesse alles um mir herum.

    Angenehmes Wochenende 🤗

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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