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  1. Buddhaland Forum
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Alkohol heimlich ins Essen gemischt

  • Lotosknospe
  • 17. Oktober 2020 um 07:46
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  • Deepa
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    • 17. Oktober 2020 um 22:22
    • #26
    mkha':
    Deepa:
    mkha':

    @Deepa

    Welchem meiner Sätze entnimmst Du, dass ich stets dies tue? ...

    Hast Du mich so verstanden, dass ich Deine Aussage so verstanden habe? Ich schrieb, was ich unter „altruistisch liebendes Mitgefühl“ verstehe und was nicht. Inwiefern Du das auch so siehst oder ähnlich oder anders - steht auf nem anderen Blatt. Dazu habe ich keine Aussage getroffen.

    :? ... Dann habe ich Deinen Beitrag Alkohol heimlich ins Essen gemischt (18) , in dem Du mich zitiertest, wohl nicht in deinem Sinne zur Kenntnis genommeṇ.

    Kann passieren. Wir haben ja einen Mund zum Sprechen und Finger zum Tippen ;)

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

  • Xyz
    Gast
    • 18. Oktober 2020 um 03:46
    • #27
    Monikadie4.:
    mkha':

    Ach, liebe Monikadie4., :hug: Du kannst das, zack zack, viel besser auf den Punkt bringen, als ich mit meinem langen steifen Sermon ... :grinsen:;)

    Neeeeein, ich finde das wunderbar, was Du geschrieben hast. Da kommen mir sogar die Tränen.

    Ich habe vorhin darüber nachgesonnen und nur gedacht, was müssen Mütter alles von ihren nächsten Angehörigen akzeptieren und gelten lassen. Ich wurde in den letzten Jahren derartig "beschnitten" wie ein Bonsai. Da ich aber auch einsehe, dass das nur zu meinem Besten ist, kann ich es akzeptieren und mich beugen. Aber nur weil ich der Lehre folge. Würde ich das nicht tun, hätte ich vielleicht schon keinen Kontakt mehr zu ... oder ständig Krieg.

    _()_

    Ich freu mich sehr für Dich.❤️🙏

  • Sili
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    • 18. Oktober 2020 um 10:21
    • #28
    Lucy:

    du, Sili, wenn ich bei mir fielleicht eintippe, schreibt meine Auto Vervollständigung vielleicht - hast du keine?

    _()_

    Doch aber das doofe Ding funktioniert nicht immer. Manchmal schreibt es auch was ganz anderes als ich will:erleichtert:_()_

  • void
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    Zen
    • 18. Oktober 2020 um 10:28
    • Offizieller Beitrag
    • #29
    Martin1980:

    Manchmal liegt das Problem nicht bei den anderen.

    Die "karmischen Samen"

    Wahrscheinlich kannst du Sie nicht mehr ändern, aber Du kannst Dich noch ändern.

    Wenn man jung ist, ist man tendenziell anpassungsfähiger und kann z.B gut mit anderen in einer WG zusammenleben - während man im Laufe des Lebens in Gefahr läuft eingeschlifferene Verhaltensweisen entwickelt. Man macht galt dann das Fondue, wie man es schon immer gemacht hat und wie es über 50 Jahre Freunde, Verwandte und Kinder erfreut hat.

    Gerade Essen kann ja in Familien etwas sein, in der man ausdrückt wie man für die Familie sorgt. Und von daher ist es ja manchmal eine Inszenierung von Familienidyll.

    Oftmals ist das Leben alter Leute sehr trist und dann freut man sich sehr wenn man im Kreis der Familie für andere das ein kann und nützlich ist. So wie man früher die Kinder bekocht hat bekocht man jetzt die Enkel. (und es wird als schlimm erlebt, wenn man das auf einmal nicht mehr kann)

    Und man tut das rein, was man eben schon immer reingetan hat und was schon immer reingehört hat. Weil es ja um Kontinuität geht.

    Dieses Festhalten hat etwas Rührendes und auch was Trauriges. Und natürlich kann die Überfrachtung mit der Vergangenheit dazu fuhren, dass man der Gegenwart nicht so ganz gerecht wird. In gewisser Weise ist das eine Nebenwirkung des Alters. So wie die Gelenke steifer werden, kann es auch die Haltung werden.

    Ich glaube es ist wichtig, solche Einschränkungen bei anderen wohlwollend und gutmütig zu betrachten und zu helfen.

    Bei einem selber ist es dagegen wichtig, dem Erstarren entgegenzuwirken.

    Im alten Indien gab es die Idee, dass es drei Lebensalter gibt. Als junger Mensch lernt man, als mittelalter Mensch baut man auf, während man, wenn man seinen Hof/Betrieb an die Kinder über geben hat sich vor allem im Loslassen übt. Ich finde das sehr weise. Da müsste man dann sein Selbstbewusstsein nicht daraus ziehen, dass man das noch immer gemacht hat, was man früher gemacht hat, sondern konnte stolz darauf sein, es nicht mehr zu tun.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Deepa
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    • 3. Dezember 2020 um 10:54
    • #30

    Hallo Lotosknospe

    wie ist es Dir in der Zwischenzeit ergangen? Wie hat sich euer Verhältnis entwickelt?

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

  • Phillip
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    • 4. Dezember 2020 um 07:19
    • #31

    Meine Oma hat oft mit Wein gekocht: verschiedene Tierarten in einer Soße mit × Zentimeter dickem Mono-Fettauge. Dazu Kartoffelpüree, Makkaroni & Knödel, z.B. böhmischer Art. So würde man heute gar nicht mehr kochen, uns Enkelkindern hat das aber immer sehr gut geschmeckt. Durch den hohen Fettgehalt war die Wirkung des Restalkohols, der nicht verkocht wurde, auch ausgebremst. Meine Großeltern väterlicherseits hatten im Krieg & in der Nachkriegszeit nicht immer genug zu essen, deswegen haben sie wohl so gerne aufgetischt. Man tut Alkohol in süße & salzige Speisen, nicht um einen Rausch bei sich und seinen Gästen hebeizführen, sondern als Geschmacksverstärker, Alkohol löst Aromen und verdunstet sie in den olfaktorischen Nasenraum, wo sie dann verstärkt wahrgenommen & genossen werden können. Wenn Deine Großmutter einen Schluck Schnaps ins Essen tut, bestimmt nicht um Dich "anzufixen" & besoffen zu machen. Vermutlich will sie nur, dass das Essen besonders gut schmeckt, das kann man auch als Liebe interpretieren.

    ich schenk dieses Leben dem Leben zurück...
    weil es nie meins war...
    und jede Trennung nur scheinbar...
    alles in Vielfalt immer eins war...
    brich meinen Stolz…bis ich in Demut mir die Wahrheit schenke...
    nimm hinfort all die falschen Ideen, den falschen Glauben...
    denn wenn nichts mehr bleibt ist alles übrig...
    es gibt nichts zu verstehen...

    Aus dem Song ,,Schmerz" vom Deepwalka

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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 4. Dezember 2020 um 09:04
    • #32

    Wir leben in einem alkoholfreien Haushalt und Alkoholdämpfe beim Kochen oder Weinflaschen in der Speisekammer würden uns stören.

    Zum Kochen habe ich einen Rotweinersatz gefunden. Da Traubensaft zu süß ist und Rotweinessig zu sauer, mache ich eine Mischung aus halb Traubensaft, ein Viertel Rotweinessig und ein Viertel Wasser. Das Ergenis ist etwas süßer als mit trockenem Rotwein gekocht, aber sehr lecker.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Lirum Larum
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    • 4. Dezember 2020 um 09:17
    • #33
    Lotosknospe:

    Hallo ihr Lieben🌸


    meine Großmutter kocht gerne mit Alkohol. Solange ich es nicht essen muss, mische ich mich nicht in dessen Angelegenheiten ein. Sehr wohl aber, wenn mir trotz präziser Absprache Alkohol ins Essen gemischt wird. (Diese Thematik betrifft auch meine vegan lebende Cousine, die dann nicht-vegane und alkoholische Dinge aß).


    So ist es auch mir passiert, dass ich letzte Woche zum Käsefondue eingeladen wurde. Bereits zuvor ist jedem bekannt gewesen, dass ich seit Jahren Buddhist bin, u.a. die fünf Silas sehr ernst nehme und mich versuche gut daran zu halten.

    Ich habe noch am Vormittag gefragt, ob sie Wein ist Fondue macht. Sie darauf: ,,Nein, nur Schnaps.“

    Mir war erst gar nicht bewusst, dass sie das ernst mein. Aber gut.. wir haben klar besprochen, dass sie, wenn sie kein non-alkoholisches Käsefondues im Markt findet, eine Käseplatte anrichteten wird.
    Abends dann, wurde mir (BEIM ESSEN) erzählt, dass das Fondue „gewisse Ingredienzien“ (so ihr Wortlaut) enthält.


    Das war nicht das erste Mal.. Wie soll ich und meine Cousine damit umgehen und gleichmütig bleiben?

    Sie nicht mehr besuchen oder nichts mehr anzunehmen sehe ich nicht als Lösung.

    Liebe Grüße🌸

    Alles anzeigen

    Ich würde mir mein eigenes Essen mitbringen und die Leute mit meinen Vorgaben in Ruhe lassen.

    Ich war in den 80er bis 90er Jahren 13 Jahre lang Lakto-Vegetarierin und aß auch keine Pilze, Zwiebeln und nichts mit Ei oder Alkohol. Also aus dem Yoga eine sogenannte "sattvische Diät" war das.

    Im Rückblick sehe ich, dass diese Essensregeln massiv einen Keil zwischen meine sozialen Kontakte und mich getrieben haben und im Nachhinein finde ich das übel. Also, es war wirklich die Kehrseite meiner tollen Reinheits-Ernährung.

    Jetzt sehe ich die Ignoranz der anderen mit toleranteren Augen: Wenn ich Vegetarier bin, ist das eine Sache, mit der ich selber umgehen muss und kann nicht von anderen Menschen, die aus einem ganz anderen Lebenskontext kommen (Nachkriegszeit, Hunger), erwarten, dass sie das alles durchblicken und befolgen.

    Im Nachhinein schäme ich mich dafür, dass ich ganze großartige Essenseinladungen umgekrempelt habe, und sogar noch die Nase verzogen habe, weil mir das extra für mich gekochte Vegetarische nicht genehm war.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Deepa
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    • 4. Dezember 2020 um 12:40
    • #34

    „Essen selbst mitbringen“.

    Im Kontext der Threadeinstellerin:

    Wenn das für d. GastgeberIn ok ist. Ich könnte mir vorstellen, dass das manche als ein „Vor den Kopf stoßen“ bewerten und es als Kränkung erleben.

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 4. Dezember 2020 um 14:37
    • #35
    Deepa:

    „Essen selbst mitbringen“.

    Im Kontext der Threadeinstellerin:

    Wenn das für d. GastgeberIn ok ist. Ich könnte mir vorstellen, dass das manche als ein „Vor den Kopf stoßen“ bewerten und es als Kränkung erleben.

    Ohne miteinander zu sprechen, geht sowas wohl nicht.

    War auch nur ein Vorschlag.

    Alternativ könnte man an solchen Events auch einmal seine Prinzipien zur Seite stellen und ein nicht vollständig perfektes Essen tolerieren. Oder man sagt: "Oh je, was bin ich schon satt!"

    Aber mein Punkt war eben, dass man nicht sauer sein darf auf Leute, wenn ihnen der Begriff "vegan" nicht bis in die letzte Konsequenz verständlich ist. Da können sie nichts für und das ist auch nicht ihre Pflicht, das zu verstehen und ein korrektes Gericht auf den Tisch zu bringen. Da muss man sich eher selber drum kümmern.

    Finde ich.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


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    • 4. Dezember 2020 um 14:58
    • #36

    ich find' ,wenn man nicht grade 'n massives Alkproblem schiebt, kann man ruhig mal was essen, das mit Wein oder ähnlichem gekocht wurde....ich trink selbst auch null Alkohol,aber ich käm mir da echt merkwürden vor, wenn ich mich dann so wichtig nehmen müsste.....:rad:

  • Sili
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    • 4. Dezember 2020 um 22:48
    • #37

    _()_

    Hmmm die Menge macht das Gift.

    Also gegen einen kleinen Schluck würde ich nichts sagen. Aber das darauf hinweisen der Grossmutter finde ich doch etwas verdächtig :erleichtert:.

    Alles in allem nahm Buddha soweit ich weiß, an was er bekommen hat (so ziemlich egal was das war) er soll ja sogar giftige Pilze gegessen haben;).

    (Bei Vergiftungen würde ich aber wohl eher nicht davon essen)_()_

  • Deepa
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    • 5. Dezember 2020 um 09:56
    • #38

    Hallo @Lotosknospe

    Ist der Verlauf des Threads in Deinem Sinne?

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

  • Deepa
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    • 5. Dezember 2020 um 10:14
    • #39
    Losang Lhamo:
    Deepa:

    „Essen selbst mitbringen“.

    Im Kontext der Threadeinstellerin:

    Wenn das für d. GastgeberIn ok ist. Ich könnte mir vorstellen, dass das manche als ein „Vor den Kopf stoßen“ bewerten und es als Kränkung erleben.

    Ohne miteinander zu sprechen, geht sowas wohl nicht.

    War auch nur ein Vorschlag.

    Alternativ könnte man an solchen Events auch einmal seine Prinzipien zur Seite stellen und ein nicht vollständig perfektes Essen tolerieren. Oder man sagt: "Oh je, was bin ich schon satt!"

    Aber mein Punkt war eben, dass man nicht sauer sein darf auf Leute, wenn ihnen der Begriff "vegan" nicht bis in die letzte Konsequenz verständlich ist. Da können sie nichts für und das ist auch nicht ihre Pflicht, das zu verstehen und ein korrektes Gericht auf den Tisch zu bringen. Da muss man sich eher selber drum kümmern.

    Finde ich.

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    Ja, miteinander kommunizieren und aufeinander zugehen.

    „Ich bin schon satt“, sagen, wenn es nicht an dem ist...Nein. Lügen wäre für mich in dem Kontext keine Option.

    „ ein nicht vollständig perfektes Essen tolerieren“ Was meinst Du damit konkret?

    Wie ich Lotosknospe verstanden habe, ist es nicht so, dass die Oma es nicht versteht - sie übergeht es.

    Ich arbeite mit Menschen und bekomme recht häufig Geschenke - gerne Schoki ^^

    Ich nehme sie dankend an und gebe sie an die weiter, die sie essen. Manchmal (kommt auf die Umstände an), weise ich auch darauf hin, dass ich mich freue und es gerne weiter verschenke, da ich keine Produkte konsumiere, die [Stichwort: vegan].

    Ich, als Gastgeberin, sehe es nicht als Pflicht, ein „korrektes Gericht“ auf den Tisch zu bringen. Ich beziehe gerne die Wünsche meiner Gäste ein, da mir daran gelegen ist, dass sie sich wohl fühlen.

    Mal abgesehen davon, dass es bei mir kein Fleisch gibt: Mir fiele nicht im Traum ein, jemandem gegen seinen ausdrücklichen Wunsch (z.B.) Schweinefleisch unterzujubeln, weil ich meine: „Das ist doch lecker. Deine Religion ist doch Unsinn.“

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

  • Erdmaus
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    • 5. Dezember 2020 um 11:06
    • #40

    Huhu,

    ich muss zu meiner eigenen Schande gestehen, dass ich den Thread unfreiwillig komisch finde. :lol::oops::nosee:. Ich weiß, dass sowas in der Situation selbst nicht lustig ist (und jeder von uns kennt solche Situationen), aber es wirkt einfach durch seine banale Alltagstragik und die Überhöhung der Dramaturgie und den Ernst der Antworten so urkomisch.

    Ich hoffe das ist jetzt kein schlechtes Karma und ich möchte daher zumindest im Ansatz kontruktiv bleiben :erleichtert::

    Es geht in den fünf Silas selbstverständlich nicht darum, dass man keinen Alkohol zu sich nehmen soll. Das ist schlicht und einfach nicht möglich. Auch der Buddha hat Alkohol zu sich genommen. Dies geschieht einfach ständig, da in Äpfeln, Trauben oder einem Glas Fruchtsaft immer auch Alkohol enthalten ist.

    worum geht es also konkret?


    [lz]

    Ich nehme mich der Übungsregel des Abstehens von der Annahme berauschender Mittel, die zur Gewissenlosigkeit führen, an.[/lz]

    Man erkennt ganz deutlich den pragmatischen und undogmatischen Ansatz. Es geht darum sich nicht zu berauschen. Das dies durch das Essen der erwähnten Speise (von Oma) unmöglich ist, sollte klar sein. Der Alkohol verdunstet beim Kochen fast vollständig und der Rest, welcher noch vorhanden ist, reicht bei weitem nicht aus um irgendeine berauschende Wirkung zu entfalten.

    Das gleiche gilt ja auch für die anderen Silas. Zum Beispiel soll man vom Töten Abstand nehmen. Dennoch hat auch der Buddha kleine Lebewesen getötet. Das ist einfach ein natürliches Resultat der Umstände. Man tritt immer auf kleine Lebewesen, wenn man sich bewegt. Dennoch hat der Buddha nicht empfohlen deshalb unbeweglich auf der Stelle zu stehen.

    Ich denke die tiefere Problematik in der Geschichte mit Omi und Enkelkind liegt ganz wo anders: Es geht um Kränkungen. Und das ist ja durchaus auch ein wichtiges Thema, weil sowas belastend sein kann (insbesondere im Kontext verwandtschaftlicher Beziehungen). Ich hoffe jedenfalls, dass Oma und Enkelkind sich wieder vertragen können. :)

    Liebste Grüße,

    Erdmaus

    3 Mal editiert, zuletzt von Erdmaus (5. Dezember 2020 um 11:27)

  • Deepa
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    • 5. Dezember 2020 um 12:03
    • #41
    Erdmaus:

    Ich denke die tiefere Problematik in der Geschichte mit Omi und Enkelkind liegt ganz wo anders: Es geht um Kränkungen. Und das ist ja durchaus auch ein wichtiges Thema, weil sowas belastend sein kann (insbesondere im Kontext verwandtschaftlicher Beziehungen). Ich hoffe jedenfalls, dass Oma und Enkelkind sich wieder vertragen können. :)

    Liebste Grüße,

    Erdmaus

    Huhu ^^

    Hast Du den Thread von Anfang an gelesen?

    Dass es (zumindest auch) um Kränkung - Vertrauen, ernstgenommen werden - geht, wird schon auf der ersten Seite deutlich.


    Alkohol heimlich ins Essen gemischt

    Alkohol heimlich ins Essen gemischt

    und folgende...

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

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    Deepa

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    • 5. Dezember 2020 um 12:49
    • #42
    mkha':
    Deepa:

    Dass es (zumindest auch) um Kränkung - Vertrauen, ernstgenommen werden - geht,

    Es ist eine alte Dame, genauer: die Großmutter ... Die Ältesten unserer Familie wurden stets respektierṭ. Würde meine Ahnin noch leben, und mich zum Essen einladen, wäre das höchst erfreulich. Meine Befindlichkeit würde immer hintenan stehen - egal, worum es gehṭ


    (Hervorhebung von mir.)

    Interessant.

    Ich bringe Menschen - Lebewesen ganz unabhängig von ihrem Alter (ihrer Hautfarbe, ihrer religiösen Zugehörigkeit, ihrem Geschlecht,...) Respekt entgegen. Die konkrete Umsetzung variiert.

    Ich biete z.B. jemandem meinen Sitzplatz im Bus an, wenn ich den Eindruck habe, dass die Person ihn dringender benötigt, als ich. Das kann auch ein Kind sein. :)


    Ansonsten habe ich einige Tipps gegeben, wie Du Lotosknospe vorgehen könntest.

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

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    Deepa

    Einmal editiert, zuletzt von Deepa (5. Dezember 2020 um 12:56)

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    • 5. Dezember 2020 um 18:49
    • #43
    mkha':

    Das, wovon ich schrieb, ist eine besondere Art des Respekts - eher eine respektvolle Wertschätzung; doch das kann man in trockenen Worten nicht vermitteln; entweder man kennt es, oder eben nicht.

    Hallo mkha',

    ich sehe es insofern als eine besondere Art des Respekts an, dass ich - wie in diesem Fall der Oma - eine größere Toleranz entgegenbringe und sie nicht unnötig belehre, sondern akzeptiere, dass sie nicht (mehr) will.

    Übrigens: Das würde ich gern heute noch beweisen können, früher, in jungen Jahren bei meiner Mutter oder anderen älteren Menschen - ja sogar noch bei meiner vor ca. 5 Jahren verstorbenen 94jährigen Schwester - ist mir das (noch) nicht gelungen. Da wollte ich immer noch um Recht und Wissen kämpfen, anstatt mit Weisheit und Zuneigung einfach da zu sein. Mein Geltungsbedürfnis, meine Besserwisserei usw. waren noch zu stark. Ich muss zu meiner "Entlastung" aber sagen, dass meine Schwester mir in Rede und Antwort trotz des hohen Alters in nichts nachstand.:erleichtert:

    Dennoch tut mir das heute sehr leid - es ist unnötig vergeudete Energie und auch sehr lieblos.

    Da ich bei meiner Tochter wieder ähnliche Tendenzen feststelle, kann ich heute wiederum die Geduld aufbringen, sie in ihrem So-Sein zu lassen, ohne ihr ständig meine "Wahrheiten um die Ohren zu hauen". Eine gute Übung von der anderen Seite her.

    Das bringt mich dazu zu hoffen, dass meine geliebten - schon lange verstorbenen - Eltern auch mich besser verstanden haben und meine Dummheit zuließen, als ich befürchte.

    _()_

  • Sili
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    • 5. Dezember 2020 um 19:10
    • #44
    Monikadie4.:
    mkha':

    Das, wovon ich schrieb, ist eine besondere Art des Respekts - eher eine respektvolle Wertschätzung; doch das kann man in trockenen Worten nicht vermitteln; entweder man kennt es, oder eben nicht.

    Hallo mkha',

    ich sehe es insofern als eine besondere Art des Respekts an, dass ich - wie in diesem Fall der Oma - eine größere Toleranz entgegenbringe und sie nicht unnötig belehre, sondern akzeptiere, dass sie nicht (mehr) will.

    Übrigens: Das würde ich gern heute noch beweisen können, früher, in jungen Jahren bei meiner Mutter oder anderen älteren Menschen - ja sogar noch bei meiner vor ca. 5 Jahren verstorbenen 94jährigen Schwester - ist mir das (noch) nicht gelungen. Da wollte ich immer noch um Recht und Wissen kämpfen, anstatt mit Weisheit und Zuneigung einfach da zu sein. Mein Geltungsbedürfnis, meine Besserwisserei usw. waren noch zu stark. Ich muss zu meiner "Entlastung" aber sagen, dass meine Schwester mir in Rede und Antwort trotz des hohen Alters in nichts nachstand.:erleichtert:

    Dennoch tut mir das heute sehr leid - es ist unnötig vergeudete Energie und auch sehr lieblos.

    Da ich bei meiner Tochter wieder ähnliche Tendenzen feststelle, kann ich heute wiederum die Geduld aufbringen, sie in ihrem So-Sein zu lassen, ohne ihr ständig meine "Wahrheiten um die Ohren zu hauen". Eine gute Übung von der anderen Seite her.

    Das bringt mich dazu zu hoffen, dass meine geliebten - schon lange verstorbenen - Eltern auch mich besser verstanden haben und meine Dummheit zuließen, als ich befürchte.

    _()_

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    _()_

    Grämen dich nicht ob der Vergangenheit.

    Zu jener Zeit wahren deine Bedingungen eben so. Oft habe ich es bei mir selbst erlebt das eine hitzige Diskussion über wissen auch Spass machen kann. alle sind Dan verärgert und glauben im Recht zu sein, doch wen es Dan hart auf hart kommt steht man dennoch für den anderen ein. Meist ist die Liebe zur Familie größer als der Unterschied. Und auch wenn man es nicht immer zugibt lernt man doch das eine oder andere dazu._()_

  • Deepa
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    • #45
    mkha':
    mkha':

    Die Ältesten unserer Familie wurden stets respektierṭ.

    Deepa:

    Ich bringe Menschen - Lebewesen ganz unabhängig von ihrem Alter (ihrer Hautfarbe, ihrer religiösen Zugehörigkeit, ihrem Geschlecht,...) Respekt entgegen.

    Ich gehe nach wie vor davon aus, dass der intelligente Leser aus dem, was ich schrieb, nicht zwangsläufig schlussfolgert, dass ich dem Rest der Lebewesen dieser Erde, meinen Respekt verweigere. ... Das, wovon ich schrieb, ist eine besondere Art des Respekts - eher eine respektvolle Wertschätzung; doch das kann man in trockenen Worten nicht vermitteln; entweder man kennt es, oder eben nicht.

    Ich bringe allen Wesen eine besondere Art des Respekts - eine respektvolle Wertschätzung entgegen. Das kann ich auch in Worte fassen. Entweder man kann auch das oder man kann es eben nicht. :)

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

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    Deepa

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    • 5. Dezember 2020 um 19:33
    • #46
    Sili:

    Grämen dich nicht ob der Vergangenheit.

    Zu jener Zeit wahren deine Bedingungen eben so.

    Danke Sili,

    aber ich gräme mich nicht. Ich weiß, dass ich es nur so machte, wie ich eben damals "gestrickt" war. Ich habe auch immer gern an heißen Diskussionen teilgenommen. Und wenn ich heute aus irgendeinem Grunde nicht achtsam bin, dann kann ich auch wieder übers Ziel hinausschießen.

    Aber darum geht es mir nicht. Es geht um meine geliebten Eltern, um meine großherzige, geliebte Schwester - es geht um alte Menschen, denen die jüngeren - also in diesem Falle ich - gerne "was vom Pferd erzählen wollen". Was absolut überflüssig sein kann, wenn es nicht gewünscht wird.

    Bei einer Diskussion ist es ja erwünscht, sich möglicherweise leidenschaftlich einzulassen. Aber selbst das ist für mich heute nicht mehr mein Wünsch und schon gar nicht mein Ziel - selbst wenn ich im Recht wäre.

    _()_

  • Deepa
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    • 5. Dezember 2020 um 19:45
    • #47

    Ich nehme das lediglich als Stichwort:

    Zitat

    Es geht um meine geliebten Eltern, um meine großherzige, geliebte Schwester - es geht um alte Menschen, denen die jüngeren - also in diesem Falle ich - gerne "was vom Pferd erzählen wollen". Was absolut überflüssig sein kann, wenn es nicht gewünscht wird.

    (Hervorhebung von mir.)

    Das kalendarische Alter sagt nichts darüber aus, wie reif eine Person ist. Es sagt auch nichts darüber aus, ob oder/und welche Gebrechen sie hat, wie sie kognitiv aufgestellt ist u.s.w.

    Ausschlaggebend ist letztendlich, welche Fähigkeiten, Einschränkungen, Gebrechen die Person hat. Dann kann man individuell entscheiden, wie konkret man ihm/ihr Wertschätzung entgegenbringen kann.

    Nochmal auf das Bus-Beispiel bezogen (nun fiktiv):

    Wenn da ein junger Mensch ist, der z.B. an Krücken geht und erschöpft wirkt, biete ich selbstverständlich ihm meinen Sitzplatz an und nicht dem Menschen, der älter aussieht - dafür rüstig. Ihm kann ich mich anders wertschätzend zuwenden.


    M.a.W.: Meine besondere ;) Wertschätzung gilt dem Leben - nicht dem Alter, Geschlecht,... .

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    2 Mal editiert, zuletzt von Deepa (5. Dezember 2020 um 19:58)

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    • 5. Dezember 2020 um 21:11
    • #48
    Deepa:

    Wenn da ein junger Mensch ist, der z.B. an Krücken geht und erschöpft wirkt, biete ich selbstverständlich ihm meinen Sitzplatz an und nicht dem Menschen, der älter aussieht - dafür rüstig. Ihm kann ich mich anders wertschätzend zuwenden.


    M.a.W.: Meine besondere ;) Wertschätzung gilt dem Leben - nicht dem Alter, Geschlecht,... .

    Ich nehme an, Du missverstehst da was.

    Denn darum geht es sicher mkha' nicht, auf jeden Fall nicht mir.

    Gute Nacht

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  • Deepa
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    • 5. Dezember 2020 um 21:21
    • #49
    Monikadie4.:
    Deepa:

    Wenn da ein junger Mensch ist, der z.B. an Krücken geht und erschöpft wirkt, biete ich selbstverständlich ihm meinen Sitzplatz an und nicht dem Menschen, der älter aussieht - dafür rüstig. Ihm kann ich mich anders wertschätzend zuwenden.


    M.a.W.: Meine besondere ;) Wertschätzung gilt dem Leben - nicht dem Alter, Geschlecht,... .

    Ich nehme an, Du missverstehst da was.

    Denn darum geht es sicher mkha' nicht, auf jeden Fall nicht mir.

    Gute Nacht

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    Ich schreibe lediglich davon, worum es mir geht. Um das zu verdeutlichen, habe ich zuletzt dazu geschrieben „Ich nehme das lediglich als Stichwort“.


    Gute Nacht 🙏

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

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    • 6. Dezember 2020 um 11:57
    • #50

    Hierzu noch mal:

    Monikadie4:

    ich sehe es insofern als eine besondere Art des Respekts an, dass ich - wie in diesem Fall der Oma - eine größere Toleranz entgegenbringe und sie nicht unnötig belehre, sondern akzeptiere, dass sie nicht (mehr) will.

    @Monikadie4. und alle, die es auch so handhaben würden: Weshalb?

    Wenn die selbe Person 30 Jahre jünger wäre und die selben Fähigkeiten/Schwierigkeiten hätte, würdest Du ihr dann weniger Toleranz entgegenbringen?

    Was hat das kalendarische Alter damit zu tun?

    Ich kenne jemanden, der ist 85 Jahre, ist geistig fit wie n Turnschuh. Er ist darauf bedacht, dass Menschen sich in seiner Gegenwart wohl fühlen. Sagt (z.B.): „Wenn es dir zu warm im Auto wird, gib bitte Bescheid.“

    Ich frage ihn mal, was er zu der Oma sagt, die den Wunsch der Familienangehörigen - des Gastes übergeht.

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

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    Deepa

    2 Mal editiert, zuletzt von Deepa (6. Dezember 2020 um 12:13)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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