1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Anfängerbereich

Von schlechten Erfahrungen lernt man wohl mehr?

  • Marcel05
  • 12. Mai 2020 um 19:31
  • Zum letzten Beitrag
  • Marcel05
    Gast
    • 12. Mai 2020 um 19:31
    • #1

    Lehre Nr. 1

    Ich habe jemand getroffen, diese Person hat sehr schlecht über einen Freund von mir gesprochen. Ich war sehr böse zuerst. Dann dankbar, weil sie mir einen Spiegel vorgehalten hat, weil ich das sicher auch oft gemacht habe. Es ist mir sehr aufgestoßen und ich habe den Kontakt abgebrochen.

    Lehre Nr. 2

    Das Zweite war mit der selben Person, sie war sehr böse auf mich, ich war mir aber keiner Schuld bewusst. Sie hat einer anderen Person sogar ein Geschenk von mir zurückgegeben. Ich war sehr überrascht. Ich wollte das Aufklären bekam aber die Chance nicht, weil nicht abgehoben und nicht rückgerufen. Auch eine schlechte Angewohnheit von mir gewesen. Das wenn mir was unangenehm ist und war ich vermutlich auch so reagiert hätte. Im Sinne von nicht abheben oder kein direktes Gespräch, lieber Flucht.

    Das werde ich in Zukunft nicht machen.

  • Monikamarie
    Reaktionen
    7.156
    Punkte
    47.125
    Beiträge
    7.945
    Mitglied seit
    2. Oktober 2025
    Wohnort
    Hamburg
    Buddh. Richtung
    Theravada
    Geburtstag
    21. November 1948 (77)
    • 13. Mai 2020 um 09:02
    • #2

    Für mich ist alles "Lehrer", jeder Moment bietet Gelegenheit dazu. Das geschieht durch Achtsamkeit, durch Hinschauen, genaues Zuhören ...

    Alles Gute für Dich weiterhin, Marcel.

    _()_

  • Noreply
    Reaktionen
    5.400
    Punkte
    81.758
    Beiträge
    15.201
    Mitglied seit
    24. Juni 2011
    • 13. Mai 2020 um 09:51
    • #3

    Aber was lehren mich die vielen Lehrer? Wenn ich diese Behauptung aufstelle dann muss sie ja eine echte Wahrheit enthalten die auf alle fühlenden Wesen zutrifft damit alle fühlenden Wesen meine Lehrer sein können.

    "Das ist nicht mein, das ich nicht mein Ich, das ist nicht mein Selbst."

    Das ist es was die Lehrer mir immer wieder klar und deutlich machen. Das ist das was ich immer wieder erfahre. Das ist es was mir immer wieder ein Floß bot um mich dem Strom zu übergeben.

    Das Erkennen das die Dinge, die meines Ego sind.

    Das mein Ich eben nicht meins sein kann, weil es zu kurz stabil ist.

    Das dieses Selbst das andere in mir zu erkennen glauben nicht ich bin.

    Einmal editiert, zuletzt von Noreply (13. Mai 2020 um 09:58)

  • jianwang
    Reaktionen
    706
    Punkte
    10.636
    Beiträge
    1.967
    Mitglied seit
    5. Mai 2017
    • 13. Mai 2020 um 09:58
    • #4

    Noreply , Du bist zwar ein "verrücktes" Huhn, wenn man oft Deine postings liest.

    Doch mich erfreut der Weg, den Du beschreitest

    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Monikamarie
    Reaktionen
    7.156
    Punkte
    47.125
    Beiträge
    7.945
    Mitglied seit
    2. Oktober 2025
    Wohnort
    Hamburg
    Buddh. Richtung
    Theravada
    Geburtstag
    21. November 1948 (77)
    • 13. Mai 2020 um 11:09
    • #5

    Für mich geht es nicht darum, ob "meine täglichen Lehrer" die Wahrheit sagen oder nicht, sondern was ich dabei beobachten kann, für Schlüsse ziehen kann. Wenn ich z.B. Interviews im TV sehe von Menschen, die heute die und morgen eine andere Meinung von sich geben, die Hetze verbreiten oder durch ihre Aussagen zeigen, dass sie sich nicht mit den Hintergründen beschäftigt haben, dann wundert es mich nicht, dass diese Menschen auch unendlich weiter leiden (müssen), denn sie sind involviert in eine durch Gier, Hass und Verblendung (Illusionen) verdrehte Welt.

    Ohne die Lehre, ohne meine Verankerung in meine "wirkliche Heimat" ginge es mir genau so. Das lerne ich tagtäglich daraus. Und das bestätigt mich immer wieder auf dem Weg.

    _()_

  • Marcel05
    Gast
    • 14. Mai 2020 um 05:26
    • #6

    Ich lerne vorwiegend durch positive und negative Erfahrungen und dazwischen ist eine Grauzone von Menschen, wo man schwer erkennen kann worin überhaupt ihre Aufgabe besteht.

    Positiv sind für mich die einerseits Gutmütigkeit für andere Menschen, buddhistische oder spirituelle Werte wie Achtsamkeit, Mitgefühl und auch Ruhe, Gelassenheit ausstrahlen. Das zieht mich an.

    Bei den negativen Beispielen bekommt man manchmal einen Spiegel vorgehalten und wenn man in sich geht erkennt man selbst manchmal ähnlich gehandelt zu haben und daraus gilt es die Lehren zu ziehen. Daher empfinde ich dies als wertvoll.

    Die Masse erlebe ich Nichts Sagend, in ihrem Leben erkenne ich keinen Weg von dem ich etwas lernen könne.

    Diese drei Gruppen sehe ich in unserer Gesellschaft ohne es werten zu wollen. Es kann sein das ich die Masse am wenigsten verstehe. Da blicke ich einfach nicht hinter ihren Antrieb.

  • ARYA DHARMA
    Reaktionen
    1.115
    Punkte
    15.415
    Beiträge
    2.803
    Mitglied seit
    25. Dezember 2019
    • 14. Mai 2020 um 21:31
    • #7

    Hierzu kann ich "Das Rad der scharfen Waffen" empfehlen

  • Marcel05
    Gast
    • 24. Mai 2020 um 18:28
    • #8

    Also wenn ich ein wenig quer lese hier und mir so manche Beiträge ansehe, dann werde ich den Verdacht einfach nicht los, dass es a.) gewisse "Seilschaften" gibt und wenn man da nicht dazu gehört ist es für neue Mitglieder schwierig.

    Dies ist nicht nur in Bezug auf mich.

    Ich habe das Gefühl, das Ego ist doch ausgeprägter als ich dachte. Wäre das so nicht, gäbe es dieses Gegeneinander schreiben nicht sondern ein Miteinander. Das ist nur so meine Reflexion, weil dass man immer wieder Beiträge durch Moderatoren schließen muss sollte nicht sein. Ich verweise dass dies eine buddhistische Plattform sein sollte oder?

  • Noreply
    Reaktionen
    5.400
    Punkte
    81.758
    Beiträge
    15.201
    Mitglied seit
    24. Juni 2011
    • 24. Mai 2020 um 18:33
    • #9
    Marcel05:

    Also wenn ich ein wenig quer lese hier und mir so manche Beiträge ansehe, dann werde ich den Verdacht einfach nicht los, dass es a.) gewisse "Seilschaften" gibt und wenn man da nicht dazu gehört ist es für neue Mitglieder schwierig.

    Dies ist nicht nur in Bezug auf mich.

    Ich habe das Gefühl, das Ego ist doch ausgeprägter als ich dachte. Wäre das so nicht, gäbe es dieses Gegeneinander schreiben nicht sondern ein Miteinander. Das ist nur so meine Reflexion, weil dass man immer wieder Beiträge durch Moderatoren schließen muss sollte nicht sein. Ich verweise dass dies eine buddhistische Plattform sein sollte oder?

    Ja du hast recht! Viele Seilschaften, viel nicht dazugehören und scheinbar ausgeschlossen. Egal hier gibt es eigentlich nur eine Seilschaft aus einigen Adern.

  • Sili
    Reaktionen
    718
    Punkte
    7.823
    Beiträge
    1.389
    Mitglied seit
    10. September 2019
    • 24. Mai 2020 um 19:22
    • #10
    Marcel05:

    Also wenn ich ein wenig quer lese hier und mir so manche Beiträge ansehe, dann werde ich den Verdacht einfach nicht los, dass es a.) gewisse "Seilschaften" gibt und wenn man da nicht dazu gehört ist es für neue Mitglieder schwierig.

    Dies ist nicht nur in Bezug auf mich.

    Ich habe das Gefühl, das Ego ist doch ausgeprägter als ich dachte. Wäre das so nicht, gäbe es dieses Gegeneinander schreiben nicht sondern ein Miteinander. Das ist nur so meine Reflexion, weil dass man immer wieder Beiträge durch Moderatoren schließen muss sollte nicht sein. Ich verweise dass dies eine buddhistische Plattform sein sollte oder?

    _()_ Du beschreibst das Ideal. Da wären dan aber alle Buddhas und im Forum müsste man dan nix mehr besprechen. Wir sind aber alle auf dem weg und noch nicht im ziel daher wohl auch einige anhaftungen die hier zu diskusionen führen:grinsen:_()_

  • Monikamarie
    Reaktionen
    7.156
    Punkte
    47.125
    Beiträge
    7.945
    Mitglied seit
    2. Oktober 2025
    Wohnort
    Hamburg
    Buddh. Richtung
    Theravada
    Geburtstag
    21. November 1948 (77)
    • 24. Mai 2020 um 19:23
    • #11

    Ich sehe keine Seilschaften, aber natürlich Menschen, die bestimmte Erfahrungen, Einsichten, Vorlieben, Meinungen oder auch sowieso Vorurteile haben.

    Daraus ergibt sich natürlich auch ein Gegeneinander oder Miteinander - je nachdem. Ohne kontroverse Diskussion gäbe es hier nichts zu lernen. Es gibt buddhistische Foren, da ist die Einschlafquote sehr hoch.

    _()_

    Einmal editiert, zuletzt von Monikamarie (24. Mai 2020 um 19:30)

  • Noreply
    Reaktionen
    5.400
    Punkte
    81.758
    Beiträge
    15.201
    Mitglied seit
    24. Juni 2011
    • 24. Mai 2020 um 19:42
    • #12

    Wenn ich nicht prüfen kann ist nichts zu tun außer Zazen und schlafen.

  • Aravind
    Reaktionen
    5.335
    Punkte
    31.492
    Beiträge
    5.209
    Mitglied seit
    15. September 2017
    • 27. Mai 2020 um 15:31
    • #13
    Marcel05:

    Also wenn ich ein wenig quer lese hier und mir so manche Beiträge ansehe, dann werde ich den Verdacht einfach nicht los, dass es a.) gewisse "Seilschaften" gibt und wenn man da nicht dazu gehört ist es für neue Mitglieder schwierig.

    Dies ist nicht nur in Bezug auf mich.

    Etwas spät, hatte den Beitrag markiert, aber vergessen, zu antworten:

    Ich glaube ich verstehe, was Du meinst. Wie @Monikadie4. sehe ich das eher als Geflecht als als Seilschaft an. Seilschaft würde ja heißen, dass man füreinander einsteht, auch wenn einer Mist macht. Ich finde, diese Geflechte ergeben sich eher aus den jeweiligen Lehrern, die die Praxis auf eine bestimmte Art ausgestaltet haben, bestimmte Schwerpunkte empfehlen, und auf die persönlichen Erfahrungen mit der Praxis.

    Gut finde ich, dass sich dieses Geflecht im Moment kaum an den jeweiligen Schulen orientiert. Das war schon mal deutlich anders. Ich persönlich kann beispielsweise mit den meisten tibetischen Strömungen wenig anfangen. Und doch fühle ich mich über die Erfahrungen der Praxis mit vielen Tibetern hier eng verbunden.

    "(...) und wenn man da nicht dazu gehört (...)": Was findest Du daran konkret schwierig? Das wäre ja furchtbar, wenn man sich als Neumitglied da sofort "blind" einordnen würde.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Sili
    Reaktionen
    718
    Punkte
    7.823
    Beiträge
    1.389
    Mitglied seit
    10. September 2019
    • 27. Mai 2020 um 16:51
    • #14

    _()_

    Das klingt ja alles als wäre das schrecklich:grinsen: ist es nicjt auch toll sich mit Menschen verbunden zu fühlen (solange man nicht anhaftet;))

    _()_

  • Marcel05
    Gast
    • 27. Mai 2020 um 21:26
    • #15

    Stimmt das Wort "Geflecht" ist deutlich besser als Seilschaften. Meine Erfahrung mit anderen Plattformen ist man muss länger dabei sein, dass man überhaupt wahrgenommen wird. Also eine Form der Zugehörigkeit.

  • Aravind
    Reaktionen
    5.335
    Punkte
    31.492
    Beiträge
    5.209
    Mitglied seit
    15. September 2017
    • 27. Mai 2020 um 22:02
    • #16
    Marcel05:

    Stimmt das Wort "Geflecht" ist deutlich besser als Seilschaften. Meine Erfahrung mit anderen Plattformen ist man muss länger dabei sein, dass man überhaupt wahrgenommen wird. Also eine Form der Zugehörigkeit.

    Ja, das denke ich auch. Ich halte das für recht normal. Erst mal kennenlernen, dann aufeinander einlassen.

    Vielleicht bist Du ja ein Arschloch, mit dem ich mich gar nicht austauschen wollte. Vielleicht bin ich ja ein Arschloch, mit dem Du Dich gar nicht austauschen wolltest.

    Versuchen kann man es ja trotzdem schon mal!

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 28. Mai 2020 um 07:32
    • #17

    Von schlechten Erfahrungen lerne ich tatsächlich mehr wie von guten Erfahrungen. Allerdings gibt es das Problem, dass der Geist an guten Erfahrungen anhaftet und versucht, schlechte Erfahrungen zu vermeiden. Eigentlich ist bereits die Einteilung in "gut" und "schlecht" ein Fehler, denn man könnte auch hinterfragen ob das was ich als "gut" betrachte für andere eventuell "schlecht" ist oder umgekehrt.

  • Noreply
    Reaktionen
    5.400
    Punkte
    81.758
    Beiträge
    15.201
    Mitglied seit
    24. Juni 2011
    • 28. Mai 2020 um 08:02
    • #18
    Sherab:

    Von schlechten Erfahrungen lerne ich tatsächlich mehr wie von guten Erfahrungen. Allerdings gibt es das Problem, dass der Geist an guten Erfahrungen anhaftet und versucht, schlechte Erfahrungen zu vermeiden. Eigentlich ist bereits die Einteilung in "gut" und "schlecht" ein Fehler, denn man könnte auch hinterfragen ob das was ich als "gut" betrachte für andere eventuell "schlecht" ist oder umgekehrt.

    Der Geist hängt an schlechten Erfahrungen und an der Hoffnung das es irgendwann mal gute Erfahrungen gibt. Aber wenn es gute Erfahrungen gibt vergisst er das. Darum kommt es zu der Merkwürdigkeit das solange die Mutter und der Vater lebt sie immer irgendwie stören. Wenn sie aber Tod sind und sie meine Ruhe nicht mehr stören können erinnere ich mich plötzlich an all das Gute das sie getan haben und bedaure mein Verhalten. Dann muss ich zugeben das ich falsch gehandelt habe vor der Gemeinde meine Verfehlungen gegen die guten Erfahrungen. Mein Anhaften an dem Narrativ: Die Welt ist schlecht.

    Einmal editiert, zuletzt von Noreply (28. Mai 2020 um 08:30)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.16
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download