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Dankbarkeit

  • Zrebna
  • 11. Dezember 2019 um 21:42
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  • Noreply
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    • 12. Dezember 2019 um 22:29
    • #26
    Zrebna:
    Dawa:

    An wen richtet ihr die Dankbarkeit?:?

    Ich glaub die Idee bei sowas ist, sie spontan darauf auszurichten, was dir gerade im Moment in den Sinn kommt.

    Also was halt gerade gut läuft und spontan hochkommt, wenn man sich zb. innerlich folgende Frage stellt:

    Was wertschätze ich gerade jetzt in meinem Leben? Für was bin ich gerade in meinem Leben dankbar.

    Das können dann auch ganz kleine Dinge sein - hauptsache, es kommt spontan hoch...

    Was haltet ihr von positiven Affirmationen? Hat mit sowas Jemand hier Erfahrung?

    Alles anzeigen

    Hab ich. An wen richten die sich? Wenn Du weißt das Du nur etwa2% deiner Umwelt wirklich bewusst wahr nimmst. ich meine wirklich ganz wahrnimmst, dann bleibt da ja ein riesiger Bereich der teilweise überhaupt nicht bewusst werden kann. Ach Quatsch na wohin richten sich die? An deine Welt, an die Welt die in dir ist und die voller Vorstellungen , Gedankengebäude, Urteile und Wertungen ist ja aus diesen besteht. An diese Welt richtet sich die Affirmation. Es gibt keine Welt außerhalb deiner Welt an die sie sich richten könnten.

  • Aravind
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    • 12. Dezember 2019 um 23:15
    • #27
    Zrebna:

    Wahrscheinlich macht es am Ende wieder einmal die Dosis aus

    Nee, glaub ich nicht. Das Entscheidende ist die Einstellung. Ist die Motivation, etwas zu erreichen, Dich zu optimieren, oder das loszulassen, was Dich blockiert.

  • User19823
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    • 13. Dezember 2019 um 01:40
    • #28

    Affirmationen sind für mich wie Messer. Messer an sich sind weder positiv noch negativ. Das, wie und wofür man es einsetzt, macht den Unterschied.

  • Aravind
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    • 13. Dezember 2019 um 07:00
    • #29
    User19823:

    Affirmationen sind für mich wie Messer. Messer an sich sind weder positiv noch negativ. Das, wie und wofür man es einsetzt, macht den Unterschied.

    Liede User19823,

    magst Du das mit dem Messer erklären?

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • User19823
    Gast
    • 14. Dezember 2019 um 03:50
    • #30

    Ich meine damit, dass Affirmationen 2 Seiten haben können:

    Man kann sich damit besudeln, alles einreden und nicht handeln.

    Man kann aber auch per Affirmation das Ergebnis von etwas , was man erreichen möchte, vorwegnehmen, um mehr Schubkraft beim Handeln zu haben, um dann besser handeln zu können und es natürlich auch zu tun.

    Messervergleich: Affirmationen sind weder gut noch schlecht; das, was man damit macht, ergibt den Wert.

  • mukti
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    • 14. Dezember 2019 um 09:33
    • #31

    Wenn ich über die Dankbarkeit nachdenke, komme ich darauf dass ich eigentlich für alles dankbar sein sollte was ich bekomme obwohl ich keinen Anspruch darauf habe. Und worauf habe ich einen Anspruch, das Recht es einzufordern? Im Grunde auf gar nichts will mir scheinen, nicht einmal auf das Leben selber. Recht und Gesetz machen sich die Menschen, aber es kann jederzeit abhanden kommen. "Das Schicksal belehrt uns dass nichts unser ist, sondern alles sein, indem es ein unbestrittenes Recht hat, nicht nur auf allen unsern Besitz und Erwerb und auf Weib und Kind, sondern sogar auf Arm und Bein, Auge und Ohr, ja, auf die Nase mitten im Gesicht" sagt Schopenhauer.

    Auch wenn das Schicksal eine Folge unserer Handlungen ist, so liegt es doch nicht an uns selbst das zu Wissen. Ich habe die Lebensform Mensch, die dieses Wissen ermöglicht, nicht erfunden.

    So müsste ich eigentlich der Wirklichkeit gemäß für alles was dukkha vermindert oder beendet dankbar sein und nichts fordern. Mit einer solchen vollkommenen Bescheidenheit wäre das Ich sehr klein geworden, viel Last abgeworfen, man wäre der endgültigen Befreiung wohl sehr nahe gekommen.

    Mit Metta, mukti.


  • Monikamarie
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    • 14. Dezember 2019 um 11:05
    • #32
    mukti:

    So müsste ich eigentlich der Wirklichkeit gemäß für alles was dukkha vermindert oder beendet dankbar sein und nichts fordern. Mit einer solchen vollkommenen Bescheidenheit wäre das Ich sehr klein geworden, viel Last abgeworfen, man wäre der endgültigen Befreiung wohl sehr nahe gekommen.

    JA - so empfinde ich das auch. Wunderbar ausgedrückt.

    _()_

  • Martin1980
    Gast
    • 14. Dezember 2019 um 11:16
    • #33

    Interessantes Thema!

    Ich benütze fast täglich eine App für die Meditation. Dort gibt es zum Beispiel eine Gruppe, wo die Leute täglich schreiben, für was Sie Dankbar sind.

    Ich mache das zwar nicht täglich, aber manchmal sage ich zu mir selbst : "Dankbar für keine Schmerzen heute, im Rücken oder im Knie"

    Wenn ich Meditiere, empfinde ich immer eine tiefe Dankbarkeit für diese Möglichkeit.

    Ich verbeuge mich auch aus Dankbarkeit vor einer Buddhastatue, nicht nur weil es die etiquette so verlangt.

  • Monikamarie
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    • 14. Dezember 2019 um 15:34
    • #34

    Ich danke auch immer dafür, wenn mir etwas einfällt, was ich nicht vergessen wollte, wenn ich die Tasse auffange, bevor sie fällt. Es gibt so viele Momente, dankbar sein zu können. Das fängt morgens an, wenn ich mich gut fühle, weil ich gut geschlafen habe, was oft vorkommt, aber nicht selbstverständlich sein könnte, wenn mir nichts wehtut, wenn ich meinen Mann begrüße und auch ihm geht es gut ... Die Liste ist eigentlich endlos. Denn nach bestimmten Erfahrungen oder aus Altersgründen wird deutlich, wie selbstverständlich alles Mögliche hingenommen wird - und es doch nicht ist.

    _()_

  • Noreply
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    • 14. Dezember 2019 um 15:55
    • #35

    Leider danke ich nicht für die Sachen die mir geschehen durch mich selber. Mir ist das sich Wohlfühlen, wichtig. da brauch ich keine Dankbarkeit sonder Freude das dukkha vermindert wurde, warum auch immer, es ist weniger unwohl und weniger, weder wohl noch unwohl.

    Für das was mir die Welt an dukkha Verminderung liefert bin ich immer dankbarer. Das erkenne ich daran das ich nichts für selbstverständlich halte das nicht meine innere Welt ist.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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