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Meditieren ohne buddhistische Weltanschauung?

  • Kaiman
  • 14. August 2019 um 19:05
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  • Kaiman
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    • 18. August 2019 um 12:26
    • #51
    Losang Lhamo:

    dass "Religion" der Meditation einen Beigeschmack von Zwang und Dogma geben könnte, der beim Meditieren einfach nichts verloren hat

    Ja kann sein von Dogmen halt ich auch nicht für förderlich , ethische Tendenzien sind sowohl im Christentum wie im Buddhismus gleich und darauf kommt es letzlich an ob man auß dieser Motivation heraus ein ruhegebet macht Rosenkranz betet oder das Jesusgebet ist wohl gleich, solange die Motivation stimmt. Der Unterschied liegt wohl in der Klarheit der Buddhistischen Lehre bezogen auf die Methode,dieses Element fehlt wohl dem Christentum

    .Das neue Testament handelt von der Menschliebe von Vergebung und Vernichtung des Egos , im Gegensatz dazu das Alte Testamen welches die Gerechtigkeit in den Vordergrund stellt und das nach dem Gesetz schon alles gut werden wird. Ich glaub deswegen kenne viele buddhistische Lehrer Jesus als Bodhisatva an.

    Viele Grüße

  • Monikamarie
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    • 18. August 2019 um 12:39
    • #52
    Son:

    Wobei ich habe mal reflektiert, wie mein Arbeitsleben vor 30 Jahren aussah und kam zur ernüchternden Erkenntnis eigentlich war da nichts empathischer als es heute ist oder besser.

    OT

    Das hast Du gut erkannt, Son. In den Achtzigern gab es noch den "Kalten Krieg", einen amerikanischen Präsidenten, der auch für Kriegsängste sorgte. Nur in der Sowjetunion keimte Hoffnung auf durch Gorbatschow.

    Deshalb: Auch wenn es heute durch die Medien einerseits aggressiver geworden ist, ist es andererseits auch vielen bewusst geworden, was es bedeutet, emphatisch zu denken und zu handeln. Wie war es denn in den 30er Jahren in Deutschland ...? Haben sich die Menschen da sicher und wohl gefühlt?

    Es findet immer eine Gegenbewegung statt. Und ich glaube das, was Ramesh Balsekar in Indien zu uns sagte: Es befindet sich immer alles im Gleichgewicht.

    Was aber letztlich nicht bedeutet, dass dieses Gleichgewicht nicht kippen kann. Aber das kann weder ich noch Du ändern. Wir sind vielleicht eine aussterbende Spezies?

    Und die Situation in Afrika ist u.a. eine Wirkung der Ursachen aus der Kolonialzeit. Die weiße Rasse hat es überwiegend jahrhundertelang versäumt, Respekt für Andersgläubige und Dunkelhäutige aufzubringen.

    Das rächt sich jetzt.

    _()_

  • Monikamarie
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    • 18. August 2019 um 12:41
    • #53
    Son:

    Ich weiß nicht, ob Buddha oder Jesus nachgesprochen haben, was sie irgendwo gelesen oder gehört haben.

    Sie sprachen nicht nach, aber ohne die bereits seit Jahrtausenden bestehenden Traditionen hätten sie nicht aufbauen können.

    _()_

  • Monikamarie
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    • 18. August 2019 um 12:43
    • #54
    Fred1234:

    Der Unterschied liegt wohl in der Klarheit der Buddhistischen Lehre bezogen auf die Methode,dieses Element fehlt wohl dem Christentum

    Nein, Fred, der Unterschied liegt darin, dass Jesus auf die Gnade Gottes verweist und der Buddha einen Weg zeigt, wie wir uns selbst aus der Umklammerung der Leiden befreien können. Der Buddha geht da einen Schritt weiter.

    _()_

  • Kaiman
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    • 18. August 2019 um 18:28
    • #55
    Monikadie4.:

    Nein, Fred, der Unterschied liegt darin, dass Jesus auf die Gnade Gottes verweist und der Buddha einen Weg zeigt, wie wir uns selbst aus der Umklammerung der Leiden befreien können. Der Buddha geht da einen Schritt weiter.

    Das ist natürlich auch eine Möglichkeit Religionen zu vergleichen bloß blöd das man damit niemals auf einen vernünftigen Nenner kommen wird. Deswegen kann man getrost die Mythologien die sich um eine Religion drehen fallen lassen und sich auf die ethischen Tendenzen konzentrieren. Was aus meiner Sicht der originellere Ansatz ist zudem kommt dabei wenigstens was bei raus.

    Ansonsten würden sich die Religionen komplett ausschließen , da man sich konsequenterweise eingestehen müsste das einer von beiden Religionsstifter kompletten Unsinn von sich gibt, der eine Redet von Gnade der andere von Selbsterlösung . Mit Gott ist das so eine Sache aus meiner Sicht war es ein wichtiger Schritt die Identifikation der Naturkräfte auf Götter aufzugeben und sich eingestehen das sich alles auf eine Kraft zurückführen lässt.

    Man darf nie vergessen das Jesus Jude war und wenn er wohl sich zuweit vom Alten Testament entfernt hätte , wer weiß wie weit er gekommen wäre....

    Ich hab lange gesucht und mit dieser Ansicht meinen Segen gefunden in Bezug auf bei diese beiden Religionen das wünsch ich dir ebenfalls...


    Viele Grüße Fred

  • Monikamarie
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    • 18. August 2019 um 18:44
    • #56
    Fred1234:

    ... da man sich konsequenterweise eingestehen müsste das einer von beiden Religionsstifter kompletten Unsinn von sich gibt, der eine Redet von Gnade der andere von Selbsterlösung .

    Nein, Jesus hat keinen Unsinn geredet, er hat geglaubt. Und der Buddha hat sich gegen die damaligen Vorstellungen von Göttern in Indien "gestellt", aber die Götter nicht als nicht-existent erklärt, sondern lediglich als Stufe. So sehe ich denn Jesus im Vergleich auf dieser Stufe - also im Götterbereich, wenn auch nur mit einem Gott, dem sogenannten Vater.

    Durch diese Ebene - denke ich - gehen die meisten westlichen Sucher, bevor sie beim Buddhismus landen. Damit ist Jesus aber nicht unbedingt "weg", sondern ein Teil des Weges.

    _()_

  • Xyz
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    • 18. August 2019 um 18:56
    • #57

    Wir meditieren einmal im Monat um 06.00 bis 06.30 Uhr am Morgen mit der christlichen Gemeinschaft.

    Die Stille Mediation...Eine Ruhemedition von 30min. in der Kirche.

    Als ich das erste mal eingeladen wurde sagte der Taize Sänger zu mir;

    " Hallo, ja ich weiß Sie haben es nicht so mit Gott und lächelte mich an...:hug:

    Ich lächelte zurück und sagte ihm bei uns trägt er nur nicht diesen Namen sondern da ist nur Licht in der Brust":sunny:

    Tolle Taize Gesänge, tolle Stimmen, super Gemeinschaft.

    Jesus, Buddha, alle ein Teil des Weges, wenn man möchte....:heart:_()_

  • Kaiman
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    • 19. August 2019 um 09:03
    • #58
    Monikadie4.:

    Und der Buddha hat sich gegen die damaligen Vorstellungen von Göttern in Indien "gestellt", aber die Götter nicht als nicht-existent erklärt, sondern lediglich als Stufe.

    Ja seh ich auch so ich dachte eher an das Verhältnis der griechischen/germanischen Götterwelt zum Christentum

  • Monikamarie
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    • 19. August 2019 um 09:06
    • #59

    Was für ein Verhältnis, Fred?

  • Kaiman
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    • 19. August 2019 um 09:56
    • #60
    Monikadie4.:

    Was für ein Verhältnis, Fred?

    Nach meinem Wissen sind Götter aus Naturrelgionen entstanden. Das heißt die Elemente wurden zu Göttern gemacht Blitz , Feuer, Regen , Licht für alles gibt es einen Gott. Das hat sich durch das Christentum geändert und alles auf eine (Kraft , Geist) etc in dem fall Gott hinausläuft...Jesus ist wohl nicht mit der Götterwelt in Indien in Verbindung gekommen , da kenn ich mich zu wenig mit den Hintergründen der Götter aus . Die Götter in Indien sind glaub ich komplexer so gibt es meines Wissen nach einen Gott Jiva für die Erhaltung wie auch für die Zerstörung einer Welt oder so ähnlich wäre interessant darüber mehr zu wissen...

  • Monikamarie
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    • 19. August 2019 um 10:30
    • #61

    Nein, bereits im Judentum 5000 vor unserer Zeit gab es nur einen Gott, der Gott Abrahams - Altes Testament.

    _()_

  • Kaiman
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    • 19. August 2019 um 10:37
    • #62
    Monikadie4.:

    Nein, bereits im Judentum 5000 vor unserer Zeit gab es nur einen Gott, der Gott Abrahams - Altes Testament

    ja schon hab ich jetzt grad auch nicht drauf geachtet für viele ist das Alte Testament ja auch Christentum...

  • Noreply
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    • 19. August 2019 um 10:57
    • #63

    Naturreligionen: Die nicht zu kontrollierenden elementaren Zeichen der Natur bekommen Namen und mit den Namen werden sie nicht zu Göttern. Götter sind als die Wesen gedacht die die "Elemente" steuern. Glaube das da Wesen dahinter sein müssen, weil es keine Erklärung gab die hinreichend erklärte wie "Blitz" entsteht. Bei Naturreligionen sind die geglaubten Wesen die hinter den Erscheinungen der Natur stehen Götter, nie die Elemente selber. Der Blitz war nie Gott aber der der den Blitz machte war ein Gott.

    Pantheismus erscheint mit der Zunahme von Sesshaftigkeit durch Ackerbau, Viehzucht, Hausbau, entstehen von Hausgemeinschaften. Davor gab es wohl Familien, aber es gab nicht die Abgrenzung einer Familie/Sippe in einem Haus. Es gab Familien, aber immer nur innerhalb der gesamten Gruppe, jetzt begann das separieren von Sippe, die Bildung von Unterschieden zu anderen Sippen, die Menschheit fing an sich zu privatisieren. Also hatten die Götter nicht nur die Macht über die Elemente sonder waren auch als Familie erkennbar mit allen Problemen die die Menschenfamilien auch hatten und die Elemente wurden zu Waffen innerhalb der Familien der Götter oder als Strafaktionen gegen die Menschen. Durch Gebete, Hingebung, Opferbringen sollten die Götter beruhigt oder gnädig gestimmt werden, funktionierte bei den zunehmen sozialisierten Menschen ja auch, manchmal.

    Der nächste Schritt zu einem Gott der nicht an Elemente gebunden ist aber diese benutzen kann wie ein Vater der seine Kinder straft mit den Mitteln die im adäquat erscheinen, begann mit der Zunahme der Menschen. Bevölkerung verschiedener Glauben brauchen einen Gott der für alle annehmbar ist weil sie erkennen das es so nicht weiter geht. Es wurde eine Instanz erfunden die über alle Götter herrscht und alles Leben beherrscht durch Götter, Element und Menschen. Eine absolute Macht, die alle Dinge des Universums zu seiner Verfügung hatte, einschließlich Götter des Pantheon wie auch die Elemente die diese weiterhin benutzten aber dieser Gott konnte auch Menschen einsetzen. Bei der Menschen Gemeinschaft wurde der König über die Könige erfunden, der Herr über die Herren, der Priester über die Priester, der Vater über die Väter.

    Heute ist es so das so das Ideologien die gesamten Menschen beherrschen. Heute kämpfen nur noch Gedankensysteme gegen und untereinander. Götter finden nicht mehr statt, passen nicht in die Ideologie. Selbst die Religionen sind zur Ideologie verkommen. Es gibt kein Oberstes mehr das diese in die Schranken weisen kann.

    Na gut, könnte man sagen, das waren doch immer Ideologien. Eben nicht, da war eine Instanz die zur Rechenschaft ziehen konnte an die geglaubt wurde das sie das kann, das sie für Gerechtigkeit sorgt. Für Menschen vor der industriellen Revolution war es unmöglich nicht daran zu glauben, zu hoffen das es ein Paradies und eine Hölle und ein Fegefeuer zur Läuterung gibt. Es war schlicht undenkbar für die größte Zahl der Menschen das es Gott mit seinen Institution für Gerechtigkeit nicht gibt. Das war unmöglich, kein Weg daran vorbei weder im Denken noch im Tun. Was wir modernen immer gern vergessen ist das wir immer nur die Literatur und Hinterlassenschaften für unsere Erklärungen heranziehen die zu unserem Verständnis passen. Da ist alles was nicht Wissenschaftlich ist reiner Humbug aber genau dieser Humbug war damals Wissen der meisten Menschen, mit meisten meine ich wohl mehr als 90 %.

    Heute ist es nicht anders oder woher sollte sonst Rassismus, Menschenfeindlichkeit, Glaubenskriege, Besitz durch Kriege vermehren oder "Verteidigen" kommen? Mehr als 90% der Menschen haben überhaupt kein Interesse daran das es vielen gut geht. Selbst der Kapitalismus ist ja seinem Ziel das es allen gut geht sehr nahe, bald geht es allen gleich gut bis auf die 1% die wissen das es ihnen besonders gut geht, aber allen anderen geht es doch gleich gut oder? Und der Liberalismus hat doch auch fast sein Ziel erreicht, alle Menschen sind frei in ihrer Entscheidung, wir sind so individualisiert das wir den Nächsten garnicht mehr erkennen und wenn das jemand doch tut dann ist er sentimental. Ganz schlimm scheint es geworden zu sein wenn da eine Göre den Wissenden zeigt das die Welt schon lange im Sterben liegt. Uns geht es doch Gold, was ist so schlimm daran das es und allen, 99%, doch gut geht?

    Wer braucht noch Weltanschauungen wenn er doch so unabhängig geworden sind das er den Strick um seinen Hals als Bedingung für ein gutes Leben erkennt.

  • Monikamarie
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    • 19. August 2019 um 11:33
    • #64
    Fred1234:

    ja schon hab ich jetzt grad auch nicht drauf geachtet für viele ist das Alte Testament ja auch Christentum...

    So wird Wissen verwässert, lieber Fred.

    _()_

  • kilaya
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    • 20. August 2019 um 13:07
    • #65

    Monotheismus wurde wohl im alten Ägypten "erfunden". Erste Ansätze findet man bei Echnaton: Für den Pharao war es einfacher, die Macht zu bündeln und der einzige Vertreter eines einzigen Gottes zu sein, als sich der Willkür der ganzen Tempel und Priester zu unterwerfen.

    Und die Götterwelt z.B. der Germanen oder Kelten war deutlich komplexer, als dass man es nur auf die Naturphänomene beziehen könnte. Obwohl damit natürlich alles angefangen hat, wie überall auf der Welt. Wenn die Götter einmal da waren, dann wurden auch gesellschaftliche und andere Ereignisse zu ihnen in Beziehung gesetzt.

  • Monikamarie
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    • 20. August 2019 um 14:12
    • #66

    Die jüdische Religion ist die älteste der monotheistischen abrahamitischen Religionen. Sie hat eine Geschichte von mehr als 3000 Jahren, in denen sie sich entwickelt hat. Die jüdische Eingottlehre wird als „ethischer Monotheismus“ bezeichnet: „Gott ist im Judentum Inbegriff ethischen Wollens.“

    _()_

  • kilaya
    Gast
    • 20. August 2019 um 14:36
    • #67

    Ich finde besonders die mystischen Ebenen der jüdischen Religion spannend. (Kaballah) Wie auch bei den mystischen Strömungen anderer Religionen bekommt "Gott" oder das Göttliche eine nicht oder weniger personifizierte Rolle. Damit gibt es dann auch grosse Überschneidungen mit Teilen der "buddhistischen Mystik".

  • Lucky Luke
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    • 20. August 2019 um 14:44
    • #68
    kilaya:

    Ich finde besonders die mystischen Ebenen der jüdischen Religion spannend. (Kaballah) Wie auch bei den mystischen Strömungen anderer Religionen bekommt "Gott" oder das Göttliche eine nicht oder weniger personifizierte Rolle. Damit gibt es dann auch grosse Überschneidungen mit Teilen der "buddhistischen Mystik".

    Etwas OT: Weißt Du (oder jemand anders) zufällig wie das bei den Zeugen Jeohvas gesehen wird? Ist dort Gott eher eine Person oder eher etwas Mystisches?

    Lt. Wiki eher eine Person:


    [lz]

    Gottesbild

    Jehovas Zeugen beten zum „allmächtigen und ewigen Gott“ Jehova. Nach ihrem Bibelverständnis hat er das Universum und das Leben erschaffen. Seine Haupteigenschaften seien Liebe, Gerechtigkeit, Macht und Weisheit. Jehova wird als unsichtbare Person gesehen, die unabhängig vom Menschen existiert und ein persönliches Interesse an jedem Menschen auf der Erde habe. Das Prinzip der Dreifaltigkeit lehnen sie ab. Sie sehen Jesus als „einen Gott“ im Sinne eines mächtigen Geschöpfs, welches jedoch nicht wesenseins mit dem allmächtigen Gott ist. Den Heiligen Geist betrachten sie als Gottes wirksame Kraft und nicht als eigenständige Person. Gebete dürften allein an Gott und nur durch Jesus Christus als „Fürsprecher“ gerichtet werden.[/lz]

  • Monikamarie
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    • 20. August 2019 um 15:16
    • #69
    Sherab:

    Etwas OT: Weißt Du (oder jemand anders) zufällig wie das bei den Zeugen Jeohvas gesehen wird? Ist dort Gott eher eine Person oder eher etwas Mystisches?

    Darf ich Dir antworten, Sherab, denn ich war mal ZJ.

    Mit dem Zitat stimme ich überein.

    Gott trägt den Namen Jehova aus dem jüdischen Alten Testament. Dieser Name wurde nicht mehr in die Bibel übernommen, weil die Christen sich von den Juden unterscheiden wollten. Aber er ist der Gott, so wie er im Alten Testament beschrieben wird und Jesus bezeichnete ihn als Vater. So beten die JZ: "Unser Vater im Himmel Jehova ..."

    Oder sie singen das Lied: "Hab Dank Herr Jehova bei Tag und bei Nacht ..."

    Übrigens ein sehr schönes Lied.

    _()_

  • Monikamarie
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    • 20. August 2019 um 15:33
    • #70
    kilaya:

    Ich finde besonders die mystischen Ebenen der jüdischen Religion spannend. (Kaballah) Wie auch bei den mystischen Strömungen anderer Religionen bekommt "Gott" oder das Göttliche eine nicht oder weniger personifizierte Rolle. Damit gibt es dann auch grosse Überschneidungen mit Teilen der "buddhistischen Mystik".

    Ja, Kilaya, in der Mystik treffen sie sich. Ich habe auch in den 90ern eine gewisse Zeit bei den Sufis (islamische Mystiker), einer Gruppe von Llewellyn Vaughan-Lee, Schüler von Irina Tweedie, eine russisch-englische Sufilehrerin, meditiert. Sie beziehen sich auch auf Buddha und sind in ihrer Mystik "nicht weit entfernt", aber haben eben den Glauben an Gott.

    _()_

  • Max Schenzle
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    • 21. August 2019 um 20:18
    • #71

    Hi,

    meditieren kann man da schon ohne Wegweiser. Es ist nur die Frage, was letztendlich dadurch entsteht.

    "Falls man nicht weiß, was man will, braucht man sich auch nicht wundern, wo man herauskommt."

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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