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Das Selbst

  • CLK93
  • 10. Juli 2019 um 22:46
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    • 12. Juli 2019 um 12:03
    • #51
    mukti:

    Ja, unerkennbares muss nicht bezeichnet oder mit Attributen versehen werden fimde ich. Es gibt ein Selbst, aber es ist nicht wahrnehmbar - wozu dann die Bezeichnung "Selbst"? Das kann eher zur Verwirrung beitragen.

    Ja.Ein Ich und ein Selbst ist nicht auffindbar.Wenn aber Erweckung oder Erleuchtung erfahrbar ist,kann man dem Undenkbaren(Fukashigi) auch eine Bezeichnung verpassen.Z.b.das wahre Wesen.(bussho).Warum denn nicht?;)

  • Noreply
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    • 12. Juli 2019 um 12:03
    • #52
    mukti:
    Sunu:

    Das Selbst ist ja etwas, was in den Köpfen herumspukt. Weil der Mensch sich etwas wünscht um sich daran festzuhalten. Das Problem ist aber, dass er es auch noch schafft, sich an ein Nichtselbst zu klammern, weshalb auch die Aussage, dass es kein Selbst gibt, problematisch sein kann.

    Es steckt wohl der Daseinsdurst dahinter, sich doch noch irgendwie ein Sein zu sichern das sogar ewig, bewusst und glückselig (sat-cit-ananda) wäre. Klammern oder haften sollte man nur am Weg zur Befreiung denke ich, so lange bis er zu Ende ist.

    An welchen Weg? Es gibt keinen WEG! Es gibt nur das was Du mit deinen Füßen berührst und wenn Du genau betrachtest kann das ja wohl kein Weg sein.

  • Noreply
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    • 12. Juli 2019 um 12:04
    • #53
    Aka Onyx 9:
    mukti:

    Ja, unerkennbares muss nicht bezeichnet oder mit Attributen versehen werden fimde ich. Es gibt ein Selbst, aber es ist nicht wahrnehmbar - wozu dann die Bezeichnung "Selbst"? Das kann eher zur Verwirrung beitragen.

    Ja.Ein Ich und ein Selbst ist nicht auffindbar.Wenn aber Erweckung oder Erleuchtung erfahrbar ist,kann man dem Undenkbaren(Fukashigi) auch eine Bezeichnung verpassen.Z.b.das wahre Wesen.(bussho).Warum denn nicht?;)

    Weil es ein Geistesgift ist!

  • accinca
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    • 12. Juli 2019 um 12:04
    • #54
    stevie12:

    Liebe(r) accinca,


    in mindestens einer Buddhalahre ist das so, ja, aber es gibt aus meiner Perspektive derer viele. In deinem Falle würde ich das so ausdrücken: die Buddhanatur hat bei dir im Kontext deiner Buddhalehre Resonanz erzeugt, was dazu geführt hat, dass du die für dich geeignetste Buddhalehre ausgewählt hast.

    Was bei so vielen angeblichen Buddhalehren natürlich nicht so einfach ist. (wenn mans glaubt)

  • mukti
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    • 12. Juli 2019 um 12:10
    • #55
    Ellviral:
    mukti:

    Es steckt wohl der Daseinsdurst dahinter, sich doch noch irgendwie ein Sein zu sichern das sogar ewig, bewusst und glückselig (sat-cit-ananda) wäre. Klammern oder haften sollte man nur am Weg zur Befreiung denke ich, so lange bis er zu Ende ist.

    An welchen Weg? Es gibt keinen WEG! Es gibt nur das was Du mit deinen Füßen berührst und wenn Du genau betrachtest kann das ja wohl kein Weg sein.

    Ich meine schlicht und einfach den achtfachen Pfad.

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 12. Juli 2019 um 12:14
    • #56
    Aka Onyx 9:
    mukti:

    Ja, unerkennbares muss nicht bezeichnet oder mit Attributen versehen werden fimde ich. Es gibt ein Selbst, aber es ist nicht wahrnehmbar - wozu dann die Bezeichnung "Selbst"? Das kann eher zur Verwirrung beitragen.

    Ja.Ein Ich und ein Selbst ist nicht auffindbar.Wenn aber Erweckung oder Erleuchtung erfahrbar ist,kann man dem Undenkbaren(Fukashigi) auch eine Bezeichnung verpassen.Z.b.das wahre Wesen.(bussho).Warum denn nicht?;)

    Erweckung, Erleuchtung oder Erwachen genügt finde ich. Mich haben solche Bezeichnungen jedenfalls verwirrt, indem ich versucht habe das zu sein oder zu werden, was sie bezeichnen. (Wahres Wesen, Selbst usw.)

    Mit Metta, mukti.


  • ---
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    • 12. Juli 2019 um 12:20
    • #57
    Ellviral:

    ---

    Genau wie es kein Selbst gibt gibt es auch keine Buddhanatur!!!!

    Das scheint mir eine extreme Sichtweise zu sein, die mit dem mittleren Weg nicht vereinbar ist.

    :rose::rad:

    Mein Motto: "Nur Materie ist real." Probier's mal aus :)

  • Alephant
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    • 12. Juli 2019 um 12:25
    • #58

    Manchmal muss man die Extreme durchmachen um zur Mitte (auch des Urteils) zu finden.

  • Monikamarie
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    • 12. Juli 2019 um 12:25
    • #59
    mukti:
    accinca:
    mukti:

    Es gibt ein Selbst, aber es ist nicht wahrnehmbar

    Ein solcher Satz in der Lehre und man könnte sie wegschmeißen.

    Manche Hindulehren sagen sowas. Andere sagen es ist wahrnehmbar, obwohl es jenseits von Körper/Geist ist - auch nicht logisch. Dennoch haben sie wegen ihrer Praktiken und sonstigen Erkenntnisse meinen Respekt, kann ich doch nicht einmal davon träumen solche Stufen zu erreichen wie etwa die beiden Lehrer des angehenden Buddha, die aus diesem Kulturkreis stammten.

    Komisch, Mukti, dann bin ich also größenwahnsinnig, dass ich davon überzeugt bin, solche Stufen nicht nur zu erreichen, sondern erreicht zu haben. :eek:

  • Monikamarie
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    • 12. Juli 2019 um 12:27
    • #60
    Aka Onyx 9:
    mukti:

    Ja, unerkennbares muss nicht bezeichnet oder mit Attributen versehen werden fimde ich. Es gibt ein Selbst, aber es ist nicht wahrnehmbar - wozu dann die Bezeichnung "Selbst"? Das kann eher zur Verwirrung beitragen.

    Ja.Ein Ich und ein Selbst ist nicht auffindbar.Wenn aber Erweckung oder Erleuchtung erfahrbar ist,kann man dem Undenkbaren(Fukashigi) auch eine Bezeichnung verpassen.Z.b.das wahre Wesen.(bussho).Warum denn nicht?;)

    Wäre dem nicht so, hätte das gesamte buddhistische Werk keinen Sinn.

    _()_

  • mukti
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    • 12. Juli 2019 um 12:27
    • #61
    Monikadie4.:
    mukti:
    accinca:

    Ein solcher Satz in der Lehre und man könnte sie wegschmeißen.

    Manche Hindulehren sagen sowas. Andere sagen es ist wahrnehmbar, obwohl es jenseits von Körper/Geist ist - auch nicht logisch. Dennoch haben sie wegen ihrer Praktiken und sonstigen Erkenntnisse meinen Respekt, kann ich doch nicht einmal davon träumen solche Stufen zu erreichen wie etwa die beiden Lehrer des angehenden Buddha, die aus diesem Kulturkreis stammten.

    Komisch, Mukti, dann bin ich also größenwahnsinnig, dass ich davon überzeugt bin, solche Stufen nicht nur zu erreichen, sondern erreicht zu haben. :eek:

    Falls du es nicht bist, hast du auch meinen besonderen Respekt _()_

    Mit Metta, mukti.


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    • 12. Juli 2019 um 12:29
    • #62
    Ellviral:
    mukti:
    Sunu:

    Das Selbst ist ja etwas, was in den Köpfen herumspukt. Weil der Mensch sich etwas wünscht um sich daran festzuhalten. Das Problem ist aber, dass er es auch noch schafft, sich an ein Nichtselbst zu klammern, weshalb auch die Aussage, dass es kein Selbst gibt, problematisch sein kann.

    Es steckt wohl der Daseinsdurst dahinter, sich doch noch irgendwie ein Sein zu sichern das sogar ewig, bewusst und glückselig (sat-cit-ananda) wäre. Klammern oder haften sollte man nur am Weg zur Befreiung denke ich, so lange bis er zu Ende ist.

    An welchen Weg? Es gibt keinen WEG! Es gibt nur das was Du mit deinen Füßen berührst und wenn Du genau betrachtest kann das ja wohl kein Weg sein.

    Und wenn es diesen Weg gibt, Mukti, dann frage ich mich, warum Du ihn gehst? Denn Befreiung kann ja nur stattfinden, wenn Du die zuvor beschriebenen Stufen hinter Dir gelassen hast.

    _()_

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    • 12. Juli 2019 um 12:30
    • #63
    mukti:
    Ellviral:
    mukti:

    Es steckt wohl der Daseinsdurst dahinter, sich doch noch irgendwie ein Sein zu sichern das sogar ewig, bewusst und glückselig (sat-cit-ananda) wäre. Klammern oder haften sollte man nur am Weg zur Befreiung denke ich, so lange bis er zu Ende ist.

    An welchen Weg? Es gibt keinen WEG! Es gibt nur das was Du mit deinen Füßen berührst und wenn Du genau betrachtest kann das ja wohl kein Weg sein.

    Ich meine schlicht und einfach den achtfachen Pfad.

    Schlicht und einfach ist der nunmal nicht. Aber ohne ihn geht es nicht.

    _()_

  • Noreply
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    • 12. Juli 2019 um 12:33
    • #64
    mukti:
    Ellviral:
    mukti:

    Es steckt wohl der Daseinsdurst dahinter, sich doch noch irgendwie ein Sein zu sichern das sogar ewig, bewusst und glückselig (sat-cit-ananda) wäre. Klammern oder haften sollte man nur am Weg zur Befreiung denke ich, so lange bis er zu Ende ist.

    An welchen Weg? Es gibt keinen WEG! Es gibt nur das was Du mit deinen Füßen berührst und wenn Du genau betrachtest kann das ja wohl kein Weg sein.

    Ich meine schlicht und einfach den achtfachen Pfad.

    Wenn Du glauben willst das Buddha wollte das Du daran festhalten sollst dann ist das eben so, doch Buddha wollte alle Anhaftungen zeigen. Wie passt das zusammen?

  • mukti
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    • 12. Juli 2019 um 12:34
    • #65
    Monikadie4.:

    Und wenn es diesen Weg gibt, Mukti, dann frage ich mich, warum Du ihn gehst? Denn Befreiung kann ja nur stattfinden, wenn Du die zuvor beschriebenen Stufen hinter Dir gelassen hast.

    _()_

    Das verstehe ich nicht, warum nicht einen Weg gehen der sogar über diese Stufen noch hinausführt?

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 12. Juli 2019 um 12:35
    • #66
    Ellviral:
    mukti:
    Ellviral:

    An welchen Weg? Es gibt keinen WEG! Es gibt nur das was Du mit deinen Füßen berührst und wenn Du genau betrachtest kann das ja wohl kein Weg sein.

    Ich meine schlicht und einfach den achtfachen Pfad.

    Wenn Du glauben willst das Buddha wollte das Du daran festhalten sollst dann ist das eben so, doch Buddha wollte alle Anhaftungen zeigen. Wie passt das zusammen?

    Indem der Buddha empfohlen hat, den Weg loszulassen wenn er zu Ende ist, nicht vorher.

    Mit Metta, mukti.


  • Noreply
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    • 12. Juli 2019 um 12:36
    • #67
    Monikadie4.:
    mukti:
    accinca:

    Ein solcher Satz in der Lehre und man könnte sie wegschmeißen.

    Manche Hindulehren sagen sowas. Andere sagen es ist wahrnehmbar, obwohl es jenseits von Körper/Geist ist - auch nicht logisch. Dennoch haben sie wegen ihrer Praktiken und sonstigen Erkenntnisse meinen Respekt, kann ich doch nicht einmal davon träumen solche Stufen zu erreichen wie etwa die beiden Lehrer des angehenden Buddha, die aus diesem Kulturkreis stammten.

    Komisch, Mukti, dann bin ich also größenwahnsinnig, dass ich davon überzeugt bin, solche Stufen nicht nur zu erreichen, sondern erreicht zu haben. :eek:

    Das Problem mit den Stufen ist, hat man die Nächste erreicht, egal ob hoch oder runder ist man immer auf der Ebene, auch wenn es nur eine Stufe ist. Es ist nützlicher nicht rauf und runter zu rennen sonder die Ebene zu erkunden da findet man alles was man glaubt auf den Stufen zu finden.

  • Noreply
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    • 12. Juli 2019 um 12:37
    • #68
    Vedana:

    Manchmal muss man die Extreme durchmachen um zur Mitte (auch des Urteils) zu finden.

    Nur das Extrem zeigt mir das ich nicht Wohlfühlend bin.

  • Noreply
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    • 12. Juli 2019 um 12:39
    • #69
    stevie12:
    Ellviral:

    ---

    Genau wie es kein Selbst gibt gibt es auch keine Buddhanatur!!!!

    Das scheint mir eine extreme Sichtweise zu sein, die mit dem mittleren Weg nicht vereinbar ist.

    :rose::rad:

    Ist es ja auch nicht, weil ich weiß das es einen Mittleren Weg nicht gibt. Es gibt eine Ebene die unermesslich ist aber nicht unendlich.

  • Monikamarie
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    • 12. Juli 2019 um 12:40
    • #70
    mukti:
    Monikadie4.:

    Und wenn es diesen Weg gibt, Mukti, dann frage ich mich, warum Du ihn gehst? Denn Befreiung kann ja nur stattfinden, wenn Du die zuvor beschriebenen Stufen hinter Dir gelassen hast.

    _()_

    Das verstehe ich nicht, warum nicht einen Weg gehen der sogar über diese Stufen noch hinausführt?

    Dann verstehe ich Deine zuvor gemachte Aussage nicht. Die steht für mich im Widerspruch, oder habe ich nicht sorgfältig genug gelesen?

    _()_

  • Noreply
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    • 12. Juli 2019 um 12:41
    • #71
    mukti:
    Ellviral:
    mukti:

    Ich meine schlicht und einfach den achtfachen Pfad.

    Wenn Du glauben willst das Buddha wollte das Du daran festhalten sollst dann ist das eben so, doch Buddha wollte alle Anhaftungen zeigen. Wie passt das zusammen?

    Indem der Buddha empfohlen hat, den Weg loszulassen wenn er zu Ende ist, nicht vorher.

    Na dann frag man Buddha ab wann Du den Weg loslassen kannst. Er wird dich lächelnd ansehen und Du wirst erkennen: Jetzt.

  • Sudhana
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    • 12. Juli 2019 um 12:43
    • #72
    accinca:
    mukti:

    Es gibt ein Selbst, aber es ist nicht wahrnehmbar

    Ein solcher Satz in der Lehre und man könnte sie wegschmeißen.

    mukti : ich tendiere da eher zu Sunu s Auffassung, insofern die Frage nach dem Selbst theoretisch ebenso unentscheidbar ist wie die nach einem Gott. Ein nicht wahrnehmbares Selbst ist ein transzendenter (jenseits möglicher Erfahrung definierter) Gegenstand. Eine sich auf mögliche Erfahrung beziehende Antwort auf die Frage eines solchen transzendenten Seins muss daher notwendig unentschieden sein. Es kann "nicht aufgefunden werden" - woraus jedoch keine Nichtexistenz ableitbar ist, lediglich eine agnostische Position. Ableitbar ist dafür jedoch die Aussage, dass die Frage auf das Sein eines nicht wahrnehmbaren Selbst müßig (wie die nach dem Horn eines Hasen), da unbeantwortbar ist.

    Sinnvoller erscheint mir da dann doch der Zugang, den Blick auf das zu lenken, was als Selbst erscheint und wahrzunehmen, wie und unter welchen Ursachen und Bedingungen es funktioniert - was also seine Funktion ist. Da erscheint es leer von Substanz, als ein sich beständig gemäß Ursachen und Bedingungen wandelnder dynamischer Moment. Diese Dynamik lässt sich stillen - denn seine Quelle liegt in eben dem, das durch Ergreifen und Anhaften als Selbst erscheint. Wenn mit der Dynamik der Schein des Selbst verblasst, bleibt das, was diesen Schein einst hervorrief. Mangels eines besseren Wortes könnte man es "wahres Selbst" nennen. Muss aber nicht sein, wenn man gegen das Wort allergisch ist ...

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    • 12. Juli 2019 um 12:44
    • #73
    Spock:
    mukti:

    Indem der Buddha empfohlen hat, den Weg loszulassen wenn er zu Ende ist, nicht vorher.

    Es wird immerwieder gesagt von allen möglichen Usern, als wäre das Fakt, aber wo steht das im PK? Kann mir irgendeiner, der das behauptet, zeigen wo das steht?

    Klar, "Regeln und Riten" als Fessel stehen drin, aber wo steht, dass man den 8fachen Weg überwinden soll? Das macht für mich null Sinn.

    Hi Spock,

    ich kann Dir leider im Moment nicht sagen, wo das steht, aber der achtfache Weg wird nicht überwunden, sondern geht in Fleisch und Blut über. Es ist nicht mehr nötig, bewusst darauf zu achten, weil die Achtsamkeit, die Konzentration, die Aufmerksamkeit vollständig sind. So wie ein Starpianist keine Noten mehr braucht und trotzdem Rachmaninov spielen kann.

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    • 12. Juli 2019 um 12:44
    • #74
    mukti:
    Aka Onyx 9:
    mukti:

    Ja, unerkennbares muss nicht bezeichnet oder mit Attributen versehen werden fimde ich. Es gibt ein Selbst, aber es ist nicht wahrnehmbar - wozu dann die Bezeichnung "Selbst"? Das kann eher zur Verwirrung beitragen.

    Ja.Ein Ich und ein Selbst ist nicht auffindbar.Wenn aber Erweckung oder Erleuchtung erfahrbar ist,kann man dem Undenkbaren(Fukashigi) auch eine Bezeichnung verpassen.Z.b.das wahre Wesen.(bussho).Warum denn nicht?;)

    Erweckung, Erleuchtung oder Erwachen genügt finde ich. Mich haben solche Bezeichnungen jedenfalls verwirrt, indem ich versucht habe das zu sein oder zu werden, was sie bezeichnen. (Wahres Wesen, Selbst usw.)

    Also weisst du.Man spricht doch höchstens von Verwirklichung und nicht von 'Werden'.Okay,...vielleicht in dem Sinne ein 'wahrer Mensch' werden.Verwirrrt mich jetzt nicht.:buddha:

  • Monikamarie
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    • 12. Juli 2019 um 12:46
    • #75
    Sudhana:
    accinca:
    mukti:

    Es gibt ein Selbst, aber es ist nicht wahrnehmbar

    Ein solcher Satz in der Lehre und man könnte sie wegschmeißen.

    Sinnvoller erscheint mir da dann doch der Zugang, den Blick auf das zu lenken, was als Selbst erscheint und wahrzunehmen, wie und unter welchen Ursachen und Bedingungen es funktioniert - was also seine Funktion ist. Da erscheint es leer von Substanz, als ein sich beständig gemäß Ursachen und Bedingungen wandelnder dynamischer Moment. Diese Dynamik lässt sich stillen - denn seine Quelle liegt in eben dem, das durch Ergreifen und Anhaften als Selbst erscheint. Wenn mit der Dynamik der Schein des Selbst verblasst, bleibt das, was diesen Schein einst hervorrief. Mangels eines besseren Wortes könnte man es "wahres Selbst" nennen. Muss aber nicht sein, wenn man gegen das Wort allergisch ist ...

    _()_

    Klasse, Sudhana, sehr erhellend.

    _()_

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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