Meine Lieben,
Da ihr mir bei meinem vorigen Thema "Karmische Beziehungen" so gut weiter geholfen habt, möchte ich hier in diesem Forum etwas fragen, was ich mir bis jetzt in meinem doch mittlerweile buddhistischen Freundeskreis noch nie zu fragen getraut habe:
Hier die Vorgeschichte zu meiner Frage:
Ich arbeite seit vielen Jahren als Krankenschwester in der Palliativ Pflege. Ich habe schon viele Menschen und deren Angehörige beim Sterbeprozess begleitet .
Und ich hatte immer das Gefühl, dass es wertvolle Begegnungen waren. Meine Arbeit war für mich immer sehr erfüllend.
Momentan bin ich aber voller Zweifel. Seit ich zum Buddhismus gefunden habe, ist alles komplizierter geworden.
Ich habe langjährige Buddhisten kennen gelernt, die sehr stolz darauf sind, dass sie Phowa beherrschen. Sie sagen darüber zwar nichts genaues, weil sie das nicht dürfen. Aber sie geben mir das Gefühl, dass in meiner Arbeit etwas fehlt. Ich habe schon gehört, dass Palliativpflege ohne Phowa nicht zum richtigen Ergebnis führt und dass nur Phowa der einzige Weg für ein richtiges, bewusstes Sterben ist.
Ich wünsche für meine Patienten nur das Beste, ein Sterben in Würde, möglichst schmerzfrei und wenn möglich nicht alleine. Wenb jemand da ist, der ihre Hand hält bis zum Schluss.
Aber ohne Phowa hat das scheinbar nicht viel Wertigkeit.
Was sagt ihr dazu?
Liebe Grüße.