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Buddhismus als Ego Trip

  • Avalokiteshvara
  • 2. April 2019 um 22:27
  • Zum letzten Beitrag
  • Avalokiteshvara
    Gast
    • 3. April 2019 um 13:07
    • #26
    mkha':

    Bla, bla, blubb ... XYZ ...

    Avalokiteshvara:

    .... entsteht aus der absoluten Unfähigkeit der Korrupten etablierten deutschen polit Klasse.

    :? ... Ähnliches hörte ich von einigen Studenten und deren Mitläufern in den 60er-Jahren. ~ 10 % landeten im Drogenentzug, weitere 10 % in Stammheim, und die übrigen 80 % haben heutigen Tags gut dotierte Posten inne, wohnen in netten Häuschen, mit hübschen Vorgärten, erfreuen sich ihrer ebenfalls studierten Kinder, mit ebenso gut dotierten Jobs, und spielen mit adretten Enkelkindern ... ;)

    ... und irgendwann werden auch die letzten die Menschen merken, dass ihre Sicht der Dinge im eigenen Geist entsteht - nichts im Äußeren ist dafür verantwortlich zu machen.


    Ja diese fundamental Sicht die du da in aller Konsequenz forderst kröhnt dann in sowas hier.


    Isira
    :Australierin, die sehr hübsch ist. Sie hatte ihr erstes Erwachenserlebnis während sie mit 16 Jahren vergewaltigt wurde. Im Todeskampf erkannte sie, dass der Mann, der sie vergewaltigte nur Liebe war. Er liess darauf von ihr ab."

    Home | Isira - Live Consciously

    Wer denkt die Sichtweise das alles im eigenen Geist entsteht bedeutet man darf keine Kritik mehr üben und probleme in der Welt bzw der Gesellschaft nicht mehr ansprechen, geht fehl.

    Einmal editiert, zuletzt von Avalokiteshvara (3. April 2019 um 13:16)

  • Nyinje ☼
    Gast
    • 3. April 2019 um 14:20
    • #27

    Lieber @Avalokiteshvara,

    ich muss ein wenig überlegen wie ich das was ich dir sagen möchte in Worte fassen kann. Falls es falsch ankommt tut es mir leid.

    Ich kenne deine Wut sehr gut und ich weiß genau wovon du schreibst. Die Enttäuschung, wenn man realisiert, dass für einen selbst die Zeit bei Ole eine Sackgasse war, dass das Verhalten von ihm und seinen Schülern nicht einwandfrei war und vielleicht sogar das Entsetzen, dass man selbst nicht besser war kam bei mir nach einer Art Schockzustand. Erst war ich paralysiert, dann war ich verdammt wütend. Ich weiß nicht, was es bei dir ausgelöst hat, bei mir tut es nichts zur Sache. Wichtig für mich war, danach "am Ball" zu bleiben, zu lesen, zu lernen und vor allem zu praktizieren. Ich lege dir das hier sehr ans Herz, weil ich glaube wirklich, dass ich dich verstehe und mir hat es geholfen. Es bringt nichts andere zu verurteilen und es bringt nichts Anschuldigungen im Zorn auszusprechen. Man braucht etwas Abstand um klar zu sehen. Und wir arbeiten immer nur mit unserem eigenen Geist. Wer auch immer dir mit seiner Rede weh getan hat tat dies nicht mit Absicht. Nicht einmal Ole. Sie sind überzeugt von dem was sie sagen und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich diese Hingabe auch bewundere. Ich habe bis heute Schwierigkeiten damit einen Lehrer so zu sehen, wie es viele Ole Schüler tun. Das ist nicht nur etwas schlechtes und ich muss auch gestehen, dass ich diese lauten, sturen und verbohrten Menschen sehr sehr gern habe. Inzwischen sogar ohne Groll. (Ich bin auch nicht besser als sie.) Natürlich hätte ich gerne für sie einen anderen Weg, (was auch sehr überheblich ist, denn damit gehe auch ich davon aus, dass meiner besser ist) aber sie haben nunmal diesen gewählt. Ich kann nur meinen eigenen beeinflussen und hoffen das er für mich besser ist. Lass dir Zeit und arbeite an dir. Mit der Zeit sieht alles nicht mehr ganz so schwarz-weiß aus. Aber versuche nicht zornig zu sein, sondern entwickel Mitgefühl. Erst einmal dir selbst gegenüber. Verzeih dir das du dort deine Zeit verbracht hast und vielleicht irgendwann merkst du, dass sie nicht verschwenden war. So zumindest ist es inzwischen bei mir.

  • Aravind
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    15. September 2017
    • 3. April 2019 um 18:19
    • #28

    Lieber @Avalokiteshvara,

    ich finde Deine Einlassung

    Avalokiteshvara:

    Ja diese fundamental Sicht die du da in aller Konsequenz forderst kröhnt dann in sowas hier.


    Isira
    :Australierin, die sehr hübsch ist. Sie hatte ihr erstes Erwachenserlebnis während sie mit 16 Jahren vergewaltigt wurde. Im Todeskampf erkannte sie, dass der Mann, der sie vergewaltigte nur Liebe war. Er liess darauf von ihr ab."

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    Wer denkt die Sichtweise das alles im eigenen Geist entsteht bedeutet man darf keine Kritik mehr üben und probleme in der Welt bzw der Gesellschaft nicht mehr ansprechen, geht fehl.

    sowohl mkha' gegenüber, als auch im Rahmen dieser sehr offen und freundlich geführten Diskussion hier, völlig unangemesen!

    Was soll das?

    Grüße,

    Aravind.

  • Avalokiteshvara
    Gast
    • 3. April 2019 um 18:45
    • #29

    Ich möchte nur das nicht der Eindruck entsteht Buddhismus würde bedeuten alles kritiklos zu tolerieren.

  • Avalokiteshvara
    Gast
    • 3. April 2019 um 18:57
    • #30
    Avalokiteshvara:
    mkha':

    ... und irgendwann werden auch die letzten die Menschen merken, dass ihre Sicht der Dinge im eigenen Geist entsteht - nichts im Äußeren ist dafür verantwortlich zu

    mkha':
    Avalokiteshvara:

    Wer denkt die Sichtweise das alles im eigenen Geist entsteht bedeutet man darf keine Kritik mehr üben und probleme in der Welt bzw der Gesellschaft nicht mehr ansprechen, geht fehl.

    Sei bitte so freundlich und zeige auf, an welcher Stelle meiner Beiträge ich sagte, es verbiete sich, Kritik zu übeṇ

    Die oben stehende Aussage hört sich für mich im Zusammenhang so an als solle man immer den "Fehler" immer bei sich suche.

    Auf der einen Seite ist die Welt natürlich die Projektion des eigenen Geistes. Ohne ein Subjekt welches wahrnimmt gibt es auch kein Objekt.

    Ohne Geist keine Welt.

    Dies bedeutet für mich aber keineswegs ein duckmäusertum zu etablieren. So nach dem Motto, wenn ich mich an Tierquälerei störe muss ich einfach mehr meditieren bis ich sehe wie toll der Quäler eigentlich ist.

    Und selbst wenn man so weit kommt bedeutet es noch immer nicht, nichts zutun wenn Unrecht geschieht.

    Es gibt Menschen die denken Buddhisten würden einfach alles akzeptieren und dies wäre die Religion. Wurde mir von nicht Buddhisten schon gesagt.

  • Monikamarie
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    • 3. April 2019 um 19:46
    • #31
    Avalokiteshvara:

    Im Buddhismus geht es darum das Ich als Illusion zu erkennen und somit aufzulösen.

    Nun habe ich um laufe der Zeit immer wieder Buddhisten erlebt die ihr Ego mit dem Buddhismus aufblähen. Solche die dann mit zunehmender Praxis zunehmend überheblich wurden und sich für bessere Menschen hielten.

    Eine Art Herren Mensch vom Gebaren her.

    Kennt ihr solche Menschen?

    Kennt ihr sowas von euch selbst?

    Wie geht ihr mit solchen Menschen um?

    Wie kann man ihnen helfen zu erkenn das ein Ego Trip das Gegenteil von Buddha Lehre ist..

    Alles anzeigen

    Also, Avalokiteshvara, bei mir war es gerade anders herum. Desto mehr ich mich mit der Buddhismus beschäftigte, desto mehr arbeitete ich daran, meine Überheblichkeit endlich loszulassen. Die hatte ich nämlich von Haus aus, also bereits in der Jugend, obwohl ich keineswegs Grund dazu hatte. Ich komme aus einem einfachen Elternhaus mitten in Eimsbüttel/Hamburg, habe aber viel Ehrgeiz gehabt, mich zu bilden, viel gelesen und schnell begriffen. Da ich kein Abitur hatte, habe ich mich immer darüber geärgert, wie "blöd" scheinbar Gebildetere aus gutem Hause waren.

    Erst durch die ernsthafte Beschäftigung mit Buddhas Lehre gelang es mir, diese Sichtweise loszulassen, obwohl ich mich immer noch wundere, wie wenig andere wissen. Aber ich kann das akzeptieren. Es geht mich nichts mehr an.

    _()_

  • Arthur1788
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    • 3. April 2019 um 20:19
    • #32
    Avalokiteshvara:

    Der Rassismus gegen die eigene Rasse entsteht aus der absoluten Unfähigkeit der Korrupten etablierten deutschen polit Klasse.

    Du machst einen Thread auf, um dich über die "Ego-Trips" deiner Mitbuddhisten zu beklagen, nur um ihn dann mit AfD-Parolen zuzumüllen? Ernsthaft?

  • Avalokiteshvara
    Gast
    • 3. April 2019 um 20:54
    • #33
    Arthur1788:
    Avalokiteshvara:

    Der Rassismus gegen die eigene Rasse entsteht aus der absoluten Unfähigkeit der Korrupten etablierten deutschen polit Klasse.

    Du machst einen Thread auf, um dich über die "Ego-Trips" deiner Mitbuddhisten zu beklagen, nur um ihn dann mit AfD-Parolen zuzumüllen? Ernsthaft?

    Ich gehe auf ein Thema ein welches nebenbei erfragt wurde.

    Welche Partei gerade den korrekten Standpunkt vertritt ist von Thematik zu Thematik unterschiedlich.

  • Schneelöwin
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    • 3. April 2019 um 22:16
    • #34
    Avalokiteshvara:

    1. Kennt ihr solche Menschen?

    2. Kennt ihr sowas von euch selbst?

    3. Wie geht ihr mit solchen Menschen um?

    4. Wie kann man ihnen helfen zu erkenn das ein Ego Trip das Gegenteil von Buddha Lehre ist..

    Zu 1.

    Ich kenne einige Buddhisten und würde sie ähnlich - wie Sunu schreibt - als sehr sicher und präsent oder auch ausdrucksstark bezeichnen.

    Diese Eigenschäften könnte man vielleicht dem Ego zuschreiben, wenn das eigene Ego meckert.

    Ich beobachte diese Menschen und finde sie einfach toll und freue mich die Zeit mit ihnen verbringen zu dürfen.

    Zu 2.

    Das mein Ego noch da ist, merke ich sehr wohl und freue mich, dass ich es nun auch bemerke.

    Zu 3.

    Siehe Zu 1.

    Zu 4.

    Ich kenne diese Menschen nicht, von denen Du schreibst. Aber ist tatsächlich das Ego stark vorhanden würde ich darüber schmunzeln und denken - sie sind halt noch nicht soweit.

    Das ist manchmal aber nicht einfach, wenn man selbst vom vermeintlichen Ego getroffen wird.:grinsen:

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • Avalokiteshvara
    Gast
    • 3. April 2019 um 22:26
    • #35

    Es gibt tatsächlich ein Unterschied zwischen dem was du schreibst und dem was ich meine.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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