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  1. Buddhaland Forum
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Hindernisse

  • Netsrot
  • 31. März 2019 um 14:06
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  • Netsrot
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    • 31. März 2019 um 14:06
    • #1

    Hier mal eine sicher für Einige provozierende Behauptung. Auch die Ansicht an buddhistische Grundsätze sind ein Hindernis zur Sicht der endgültigen Natur des Seins. Ab einen bestimmten Punkt sind alle erlernten Konditionierungen und Ansichten nicht mehr relevant. Die Ansicht ich bin jemand der im buddhistischen System gut Bescheid weiß, das gilt auch für andere Konditionierungen, ist ein sehr mächtiges Hindernis und verstellt zuverlässig den Blick auf die Wahrheit.

    Gruß Netsrot

  • Aravind
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    • 31. März 2019 um 15:14
    • #2

    So ist es. Kann keine Provokation erkennen! ;)

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • jianwang
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    • 1. April 2019 um 13:26
    • #3

    Wirf das Floss weg

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Aravind
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    • 1. April 2019 um 15:04
    • #4
    jianwang:

    Wirf das Floss weg

    Genau! Ist das nicht das, was Torsten gesagt hat?

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Noreply
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    • 1. April 2019 um 15:13
    • #5

    Zumal man das angenommen Floss nicht wegwerfen kann, es muss verlassen werden sonst wird es eine Last. Wieviel hab ich schon verlassen das einzige das mich noch begleitet ist die freudige Erinnerung an das Floss das ich verlassen habe. Das einzige das eine freudige Erinnerung wert ist. alle anderen sich Diener des Ego.

  • Netsrot
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    • 2. April 2019 um 10:58
    • #6

    Man redet immer vom Loslassen, vorbeiziehen lassen, durch hohe Konzentration nicht mehr zu denken usw . Ich weiß, das dies oft falsch verstandene Bezeichnungen sind die zuverlässig in die falsche Richtung führen und weit am offenen Tor vorbei. Erst als ich versucht habe die Dinge die ins Bewusstsein treten als Beobachter einfach nur zu erkennen ,nicht zu ändern, nichts zu gestalten ,nicht zu handeln und die Dinge die durch meine Sinne laufen zu akzeptieren so wie sie sind ( und ebend nicht loszulassen denn dies kann nicht funktionieren ) ,konnte ich das erste mal begreifen worum es geht. Will damit sagen , es ist nicht nötig irgend etwas loszulassen. Es ist auch nicht nötig die Selbst oder Ichlosigkeit erreichen zu wollen oder erkennen zu müssen. Das Tor steht meilenweit offen und es gibt keine Fragen dort sondern nur Antworten. Auch das Wörtchen " dort " im letzten Satz ist irreführend. Bezeichnungen leben von der dualistischen Natur. Wenn es soweit ist reiht sich alles auf natürliche Art und Weise ein, da bin ich mir sicher. Innen und Außen werden verschwinden einfach weil sie nie Bestandteil der Welt gewesen sind. Es ist großer Unfug irgend etwas loslassen zu wollen.

  • Niemand
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    • 2. April 2019 um 11:19
    • #7
    Netsrot:

    Es ist großer Unfug irgend etwas loslassen zu wollen.

    seh ich nicht so. Man muss es versuchen und schafft damit die Basis, dass es ohne Zutun geschieht. Ohne es versucht zu haben stehen die Chancen schlechter. Zurückliegende Schritte auf dem Weg sind mMn nie Unfug, wenn man sich nur nach Kräften bemüht. Wie soll sich die Erkenntnis, dass es nichts zu erreichen gibt denn entwickeln, wenn man es nicht versucht hat?

  • Aravind
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    • 2. April 2019 um 11:58
    • #8
    Netsrot:

    nicht zu ändern, nichts zu gestalten ,nicht zu handeln und die Dinge die durch meine Sinne laufen zu akzeptieren so wie sie sind

    Genau das würde ich als loslassen bezeichnen: Ich gebe meine Anhaftung auf, dass "es" anders sein müsste; dass ich daran arbeiten müsste, dass die Situation anders wird.


    Netsrot:

    durch hohe Konzentration nicht mehr zu denken

    Wo das Missverständnis mit der Konzentration her kommt, habe ich auch noch nicht so wirklich verstanden. Vielleicht, weil Startübungen wie Anapanasati auf Konzentration beruhen? Hast Du eine Idee, wie das bei Anhängern des tibetischen Buddhismus entsteht?

    Das hohe Konzentration vor allem zu Erschöpfung führt, und dazu, dass man am offenen Tor weit vorbeit geht, da würde ich Dir auch komplett zustimmen.

    Netsrot:

    Es ist auch nicht nötig die Selbst oder Ichlosigkeit erreichen zu wollen oder erkennen zu müssen

    Genau, Ich-Losigkeit kann man nicht erreichen, das ist ja schon so. Was man aber erkennen kann, ist die Verblendung, die mich von der Ich-Losigkeit ablenkt.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Noreply
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    • 2. April 2019 um 12:14
    • #9

    Statt loslassen liegt mir, vermindern des Festhalten besser, dann merk ich manchmal gar nicht das ich was losgelassen habe.

  • Netsrot
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    • 2. April 2019 um 12:26
    • #10

    Hallo Niemand. Ja du hast recht . Am Anfang steht die Unzufriedenheit und daraus folgend die Suche. Ich selber versuche 20 Jahre eingeschlossen ein 5 Jahres Fernstudium " systematisches Studium des Buddhismus " in Hamburg. Und ich vergaß zu erwähnen das diese Worte von mir aus der Sicht unmittelbarer geistiger Wahrnehmung in der Meditation entstammen. Es ist in der konventionellen Welt schwierig über Eigenheiten "außerhalb "dieser zu schreiben. Doch habe ich in der Meditation an der Stelle einen" gewaltigen Sprung gemacht" an der mir der Gedanke aufstieg , was soll das jetzt hier lass alles so wie es ist, du kannst es nicht ändern. Ab da ist das Eis gebrochen. Deswegen meine Behauptung alles gelernte über Bord zu werfen , denn das hat mir geholfen. Wir wollen immer irgend etwas ändern und sind , nicht nur im Alltag sondern auch in der Meditation in der wir uns ja der Wahrheit zuwenden wollen, ständig irgend einer Meinung über irgend etwas. Das läuft oft im Hintergrund ab . Wir erkennen es nicht mehr. Wir gestalten und handeln so ständig aus falscher Motivation heraus. Und jetzt gebrauche ich das Wort welches ich anfangs als ungünstig ,irreführend , falschverstanden beschrieb. Es ist wohl das einzige was wir" loslassen "müssen ,unsere Meinungen und Ansichten . Das größte Hindernis und die größte unserer Leidenschaften. Haß , Gier und andere Emotionen sind nur Empfindungen des Geistes und sie verschwinden von alleine wenn wir nicht mehr an Irgend etwas glauben sonder uns darauf konzentrieren zu erkennen. Ayya Khema bezeichnete das als " erkanntes Erleben ". Ansichten und Meinungen sind wie Träume und Träume sind Schäume.

  • Aravind
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    • 2. April 2019 um 12:47
    • #11
    Netsrot:

    Es ist wohl das einzige was wir" loslassen "müssen ,unsere Meinungen und Ansichten .

    Da musste ich erst etwas drüber nachdenken. Wenn man Anhaftungen als "Ohne das kann ich nicht glücklich sein/so lange ich das habe, kann ich nicht glücklich sein", erscheint mir das eindeutig als Ansicht, und ich würde Dir zustimmen.

    Ich finde Deinen Bericht sehr hilfreich. Ich habe das schon mehrmals erlebt, das jemand verzweifelt versucht hat, herauszufinden, wie "Loslassen" denn geht. Dabei ist es recht einfach (nicht leicht :) ), wenn man es aus dem richtigen Blickwinkel betrachtet.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • jianwang
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    • 2. April 2019 um 12:51
    • #12

    Ich weiß ja nicht, wer anapanasati als Konzentrationsmethode lehrt. Der Buddha auf alle Fälle nicht. Er lehnte solche Übungen ab.

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Netsrot
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    • 2. April 2019 um 12:55
    • #13

    Aravind,

    Mit der Konzentration ist das so ne Sache für sich . Sicher auch bedingt durch die Beschreibung und Überlieferung der Vertiefungen und der nötigen Konzentration dazu . Ich hatte immer den Eindruck mit dem Versuch mich auf irgend ein Hauptobjekt zu konzentrieren ist es mir nicht möglich zu meditieren. Bei mir spielte sich das anderstherum ab . Durch Achtsamkeit und hohe Offenheit für alles was meinen Geist berührt komme ich in die Meditation. Ich bin dann bemüht den Beobachter nicht zu verlassen . Dann fängt es an das sich die Dinge einreihen und manchmal " erwische ich mich " dabei wie ich denke , ist das Geräusch welches ich wahrnahm von mir oder von Außen. So glaube ich da ich ja erleben kann wie innen und außen verwischen und eine große Ruhe sich breit macht das da ja eine gewisse Konzentration vorhanden sein muss. Auch die Vertiefungserfahrungen wie körperliches Wohl ,große unglaubliche Freude , hohe Beweglichkeit des Geistes resultierten bei mir aus der hohen Aufmerksamkeit und Offenheit und nicht aus irgend einer enormen Konzentration. Im Gegenteil , ich kann mich dann über jeden Gedanken unbeschreiblich freuen. Das ist verückt oder nicht zu begreifen. Wie ein Torette Kranker der über seine Krankheit höchst amüsiert ist.

  • Aravind
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    • 2. April 2019 um 15:35
    • #14
    jianwang:

    Ich weiß ja nicht, wer anapanasati als Konzentrationsmethode lehrt. Der Buddha auf alle Fälle nicht. Er lehnte solche Übungen ab.

    Ich auch nicht, taucht aber regelmäßig als Thema auf. ;)

    PS: Und ich denke schon, dass der Übergang zwischen Konzentration und Achtsamkeit zumindest am Anfang der Praxis ein fließender ist.

  • hiri
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    • 2. April 2019 um 18:50
    • #15
    jianwang:

    Ich weiß ja nicht, wer anapanasati als Konzentrationsmethode lehrt. Der Buddha auf alle Fälle nicht. Er lehnte solche Übungen ab.

    Leider habe ich schon häufig mitbekommen, dass Anapanasati auf die ersten paar wenige Schritte reduziert wird und so getan wird, als wäre es damit getan einfach irgendwie den Atem zu beobachten. 😶

  • Noreply
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    • 2. April 2019 um 19:05
    • #16
    hiri:
    jianwang:

    Ich weiß ja nicht, wer anapanasati als Konzentrationsmethode lehrt. Der Buddha auf alle Fälle nicht. Er lehnte solche Übungen ab.

    Leider habe ich schon häufig mitbekommen, dass Anapanasati auf die ersten paar wenige Schritte reduziert wird und so getan wird, als wäre es damit getan einfach irgendwie den Atem zu beobachten. 😶

    Das Satipatthanna Sutra

    SuttaCentral

    SuttaCentral

    Das ist die Anleitung des Buddha zum sitzen in Abgeschiedenheit vom Weltgetriebe.

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    • 30. Juni 2019 um 14:02
    • #17
    Netsrot:

    Hier mal eine sicher für Einige provozierende Behauptung. Auch die Ansicht an buddhistische Grundsätze sind ein Hindernis zur Sicht der endgültigen Natur des Seins. Ab einen bestimmten Punkt sind alle erlernten Konditionierungen und Ansichten nicht mehr relevant. Die Ansicht ich bin jemand der im buddhistischen System gut Bescheid weiß, das gilt auch für andere Konditionierungen, ist ein sehr mächtiges Hindernis und verstellt zuverlässig den Blick auf die Wahrheit.

    Gruß Netsrot

    Lieber Netsrot,

    wenn du mit 'Ansicht an buddhistische Grundsätze' meinst, dass man sich an die Lehre hält, und mit 'Sicht der endgültigen Natur des Seins' 'Befreiung von Samsara' meinst, dann liegst du falsch. Denn wie sollte das, was zur Befreiung von Samsara führt, nämlich das Befolgen der Lehre, ein Hindernis bzgl. der Befreiung von Samsara sein?

    Was 'ab einem bestimmten Punkt' nach der Erlangnung überweltlicher Pfade relevant ist und was nicht, darüber sollte man nicht spekulieren, weil ja auch die überweltlichen Pfade Pfade auf dem Weg zur Befreiung sind.

    Und ab jedem Punkt vor der Erlangnung überweltlicher Pfade ist sowieso das Befolgen der Lehre erforderlich.

    Hindernisse / nivarana sind:

      1. Sinnenlust (kāma-cchanda),
      2. Übelwollen (vyāpāda),
      3. Stumpfheit und Mattheit (thīna-middha),
      4. Aufgeregtheit und Gewissensunruhe (uddhacca-kukkucca),
      5. skeptischer Zweifel (siehe vicikicchā).

    :rad:


    Mein Motto: "Nur Materie ist real." Probier's mal aus :)

  • jianwang
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    • 30. Juni 2019 um 21:14
    • #18

    *leichtlächelt

    Gerade das Anhaften an der Lehre ist ein sehr starkes Hindernis, eine fast unüberwindliche Fessel

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

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    • 1. Juli 2019 um 10:53
    • #19

    Ich bin nicht erstaunt darüber, dass in diesem Forum unentwegt versucht wird, die Lehre Buddhas und damit die Praxis zu diskreditieren.

    Entweder wird versucht zu suggerieren, dass Anhaftung sei, was von Anhaftung befreit, oder Neulinge werden in ihrem Zweifel oder in ihren irrigen Ansichten bestärkt.

    Und auf solche, die gesegnet sind mit Zuversicht und den Fehler begehen, dies erkennen zu geben, stürzen sich alsbald Foristen, und bemühen sich, Zweifel zu säen.

    Mein Motto: "Nur Materie ist real." Probier's mal aus :)

  • Aka Onyx 9
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    • 1. Juli 2019 um 11:03
    • #20
    jianwang:

    *leichtlächelt

    Gerade das Anhaften an der Lehre ist ein sehr starkes Hindernis, eine fast unüberwindliche Fessel

    Das ist typisch buddhistisch.

    Gelehrtheit.Analyse.Aus Maus.

  • Noreply
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    • 1. Juli 2019 um 11:11
    • #21
    stevie12:

    Ich bin nicht erstaunt darüber, dass in diesem Forum unentwegt versucht wird, die Lehre Buddhas und damit die Praxis zu diskreditieren.

    Entweder wird versucht zu suggerieren, dass Anhaftung sei, was von Anhaftung befreit, oder Neulinge werden in ihrem Zweifel oder in ihren irrigen Ansichten bestärkt.

    Und auf solche, die gesegnet sind mit Zuversicht und den Fehler begehen, dies erkennen zu geben, stürzen sich alsbald Foristen, und bemühen sich, Zweifel zu säen.

    HALLO Buddha selber hat dazu aufgefordert und das sogar verlangt, er wusste das irgendwann der Zweifler darauf kommt das er, Buddha, nie eine Meinung vertritt. Das Meinung nur durch den dem er zeigt erscheint durch den Meinenden selber erscheint und damit Buddha missverstehen will, nicht erkennen will das Buddha nur zeigt und es ihn überhaupt nicht interessiert was der andere sehen will. Buddha zeigt sogar auf das nicht sehen wollen, denn er weis das jeder sehen kann.

    Einmal editiert, zuletzt von Noreply (1. Juli 2019 um 11:31)

  • accinca
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    • 1. Juli 2019 um 11:26
    • #22

    Der Zweck des Heiligen Wandels!

    Zu welchem Zwecke aber, Bruder Sāriputta, führt man unter dem Erhabenen das Heilige Leben?«

    -»Um das Unerkannte, Ungeschaute, Unerreichte, Unverwirklichte,

    Undurchdrungene zu erkennen, zu schauen, zu erreichen, zu verwirklichen

    und zu durchdringen: darum, Bruder, führt man unter dem Erhabenen das Heilige Leben.«

    -»Was aber, Bruder Sāriputta, ist das Unerkannte, Ungeschaute, Unerreichte,

    Unverwirklichte, Undurchdrungene, das zu erkennen, zu schauen, zu erreichen,

    zu verwirklichen und zu durchdringen man unter dem Erhabenen das Heilige Leben führt?«

    -»'Das ist das Leiden' –

    'Das ist die Entstehung des Leidens' –

    'Das ist die Aufhebung des Leidens' –

    'Das ist der zur Leidensaufhebung führende Pfad' –

    dies ist das Unerkannte,

    Ungeschaute,

    Unerreichte,

    Unverwirklichte und

    Undurchdrungene,

    das zu erkennen, zu schauen, zu erreichen, zu verwirklichen und zu

    durchdringen man unter dem Erhabenen das Heilige Leben führt.«

    (aus A.9.13)

  • Noreply
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    • 1. Juli 2019 um 11:33
    • #23
    accinca:

    Der Zweck des Heiligen Wandels!

    Zu welchem Zwecke aber, Bruder Sāriputta, führt man unter dem Erhabenen das Heilige Leben?«

    -»Um das Unerkannte, Ungeschaute, Unerreichte, Unverwirklichte,

    Undurchdrungene zu erkennen, zu schauen, zu erreichen, zu verwirklichen

    und zu durchdringen: darum, Bruder, führt man unter dem Erhabenen das Heilige Leben.«

    -»Was aber, Bruder Sāriputta, ist das Unerkannte, Ungeschaute, Unerreichte,

    Unverwirklichte, Undurchdrungene, das zu erkennen, zu schauen, zu erreichen,

    zu verwirklichen und zu durchdringen man unter dem Erhabenen das Heilige Leben führt?«

    -»'Das ist das Leiden' –

    'Das ist die Entstehung des Leidens' –

    'Das ist die Aufhebung des Leidens' –

    'Das ist der zur Leidensaufhebung führende Pfad' –

    dies ist das Unerkannte,

    Ungeschaute,

    Unerreichte,

    Unverwirklichte und

    Undurchdrungene,

    das zu erkennen, zu schauen, zu erreichen, zu verwirklichen und zu

    durchdringen man unter dem Erhabenen das Heilige Leben führt.«

    (aus A.9.13)

    Alles anzeigen

    Sehen, Erkennen und Zerfallen! Oder was? doch weiterleben? Warum wenn das was zu erreichen ist erreicht ist. Buddha ist ja schließlich auch gestorben als er das gesehen, erkannt, erreicht hatte.

  • accinca
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    • 1. Juli 2019 um 12:24
    • #24
    Ellviral:

    Buddha ist ja schließlich auch gestorben als er das gesehen, erkannt, erreicht hatte.

    Ja und?

    Zitat

    "Wohl, ihr Mönche: auch ich, ihr Mönche, kenne keinen Glauben an Unsterblichkeit, der dem Gläubigen Erlösung brächte von Wehe, Jammer, Leiden, Gram und Verzweiflung.

    36. "Hängt ihr wohl, Mönche, einer Lehre an, durch welche der Anhänger vor Wehe, Jammer, Leiden, Gram und Verzweiflung bewahrt bliebe? Kennt ihr, Mönche, eine Schule, die den Anhänger vor Wehe, Jammer, Leiden, Gram und Verzweiflung schützen könnte?"

    "Gewiss nicht, o Herr!"

    "Wohl, ihr Mönche: auch ich, ihr Mönche, kenne eine solche Lehre nicht, die den Anhänger schützen könnte vor Wehe, Jammer, Leiden, Gram und Verzweiflung. (aus M 22)

  • Noreply
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    • 1. Juli 2019 um 13:30
    • #25

    accinca

    Eben: ja und.

    Buddha weist immer den Weg für den der nur nach oben geht, den Weg nach unten. z.B. die Mönche.

    Buddha weist immer den Weg für den der nur nach unten geht, den Weg nach oben. z.B. die Hausleute.

    Ja. Der Buddha ist genau in dem Augenblick zerfallen als er den Mittleren erkannte. Das er als Buddha gesehen wird ist nicht sein Verdienst.

    Das sind die Hindernisse immer nur nach oben oder immer nur nach untern, das Leben leben verpassend. Streben nach Heiligkeit und streben nach Reichtum besitzen

    Einmal editiert, zuletzt von Noreply (1. Juli 2019 um 14:13)

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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