Kritiker aus der humanistischen/progressiven Richtung berichten oft von Abgründen tantrischer Rituale und brutaler ritualistischer Praktik im alten Tibet. Was ist von solchen Vorwürfen zu halten? (sexuelle Ausbeutung von Frauen, Essen von Menschenfleisch und anderem was man in tantrischen Geheimritualen vermutet oder nachgewiesen hat.)
Als jemand, der sich mit buddhistischer Lehre identifiziert und dem entgegnen muss kann man sehr ratlos da stehen. Habt ihr etwas darüber zu sagen? Geht es in Tibet wirklich so schrecklich bei tantrischen Ritualen mit Lamas zu? Es ist bestimmt eine große Schwäche, dass so viel geheim gehalten wird, das lässt den Raum für solche Spekulationen.
Auch wenn man es selbst nicht gut heißt, was bei solchen Ritualen geschieht und welche Denkweise dahinter steht wirft das ja ein sehr schlechtes Licht auf alles buddhistische. Ich persönlich würde mich darum auch vor meinen Freunden wenn sie nicht danach fragen nicht als Buddhist bezeichnen, dafür gibt es zu viele Vorbehalte von dieser Seite.