1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Buddhistische Praxis

Ohren zu halten bei der Meditation

  • Lucky Luke
  • 7. Februar 2019 um 09:45
  • Zum letzten Beitrag
  • Lucky Luke
    Gast
    • 7. Februar 2019 um 09:45
    • #1

    Wir haben vorgestern beim Yoga eine "neue" Meditation kennengelernt.

    Man sollte sich die Ohren zu halten bei der Meditation.

    Gibt es solch eine Anweisung auch im Buddhismus?

    Eigentlich geht man ja mit Geräuschen genauso um wie mit Gedanken:

    Nicht bewerten und vorbei ziehen lassen.

  • Samten
    Reaktionen
    442
    Punkte
    9.665
    Beiträge
    1.815
    Mitglied seit
    19. Oktober 2011
    • 7. Februar 2019 um 09:54
    • #2

    uneigentlich auch.....

  • Martin1980
    Gast
    • 7. Februar 2019 um 10:30
    • #3

    Mir war am Anfang der Urwald in Thailand immer zu laut. Aber in Wirklichkeit wurde ich nicht durch die Geräusche gestört, ich habe meinen Geist nach außen geschickt.

    Aus buddhistischer Sicht halte ich wenig von dem perfekten und ruhigen Raum für die Meditation.

    Es sind nur Besucher, wir noten sie, und verbleiben bei dem meditationsobjekt.

  • CCC
    Reaktionen
    1.697
    Punkte
    10.116
    Beiträge
    1.669
    Mitglied seit
    15. Juli 2016
    • 7. Februar 2019 um 11:58
    • #4

    Hab ich noch nie von "gehört"🙉

  • Grashuepfer
    Gast
    • 7. Februar 2019 um 12:31
    • #5

    Mei, man kann es natürlich als Stütze sehen. Es ist ja durchaus legitim, am Anfang erst einmal Bedingungen zu schaffen, die dem Erreichen einer gewissen Ruhe zuträglich sind. So, wie man halt eher in einer ruhigen Ecke zu ähnlichen Zeitpunkten sitzt, und nicht unregelmäßig an immer anderen Orten in der Innenstadt... zumindest, solange man noch kein Vollprofi ist. Natürlich muss man diese Stützen dann auch abbauen, wenn man Fortschritte gemacht hat, sonst kommts zur Stagnation. Insofern - warum nicht?

    Aber ich stells mir halt schwierig vor. Da schlafen einem doch nach ein paar Minuten die Arme ein? Und wenn man Zugang zu einem ansatzweise ruhigen Raum hat, braucht man es wohl eher selten.

  • Horin
    Reaktionen
    581
    Punkte
    5.481
    Beiträge
    965
    Mitglied seit
    6. Mai 2017
    • 7. Februar 2019 um 20:12
    • #6

    "Once there was a meditator. He loved sitting on the cushion but he got annoyed by all the things that disturbed him. The noises of the traffic outside, his neighbours talking and listening to music, dogs barking…

    at least he closed his windows, shut the curtains and took his earplugs so no no one could disturb him. But even when he shut out the whole world his annoying boss, the foolish coworkers and the argue with his wife come to chase him in his thoughts."

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • Schneelöwin
    Reaktionen
    1.112
    Punkte
    9.937
    Beiträge
    1.746
    Mitglied seit
    1. Februar 2018
    • 7. Februar 2019 um 20:18
    • #7
    Sherab:

    Wir haben vorgestern beim Yoga eine "neue" Meditation kennengelernt.

    Man sollte sich die Ohren zu halten bei der Meditation.

    Gibt es solch eine Anweisung auch im Buddhismus?

    Eigentlich geht man ja mit Geräuschen genauso um wie mit Gedanken:

    Nicht bewerten und vorbei ziehen lassen.

    Gehört habe ich auch noch nichts von "Ohren zu halten" beim Meditieren.

    Hat man denn explizit gesagt, dass die Geräuschkulisse vermindert werden soll?

    Ansonsten gibt es im Yoga das Palmieren der Augen.

    Ich halte meine warmen Handflächen vor die Augen, damit sich diese entspannen können.

    Warum sollte dann dieses Palmieren nicht auch für die Ohren funktionieren?

    Ich könnte mir vorstellen, dass diese "Kräfte" dort ähnlich funktionieren.

    Aber genaues weiß ich leider nicht - praktiziere auch schon lange Yoga aber immer beim selben Lehrer; der grundsätzliche

    alte Techniken für die Besten hält.:)

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • Lucky Luke
    Gast
    • 7. Februar 2019 um 20:34
    • #8
    Schneelöwin:
    Sherab:

    Wir haben vorgestern beim Yoga eine "neue" Meditation kennengelernt.

    Man sollte sich die Ohren zu halten bei der Meditation.

    Gibt es solch eine Anweisung auch im Buddhismus?

    Eigentlich geht man ja mit Geräuschen genauso um wie mit Gedanken:

    Nicht bewerten und vorbei ziehen lassen.

    Gehört habe ich auch noch nichts von "Ohren zu halten" beim Meditieren.

    Hat man denn explizit gesagt, dass die Geräuschkulisse vermindert werden soll?

    Ansonsten gibt es im Yoga das Palmieren der Augen.

    Ich halte meine warmen Handflächen vor die Augen, damit sich diese entspannen können.

    Warum sollte dann dieses Palmieren nicht auch für die Ohren funktionieren?

    Ich könnte mir vorstellen, dass diese "Kräfte" dort ähnlich funktionieren.

    Aber genaues weiß ich leider nicht - praktiziere auch schon lange Yoga aber immer beim selben Lehrer; der grundsätzliche

    alte Techniken für die Besten hält.:)

    Alles anzeigen

    Nein, explizit wurde das nicht gesagt. Es war auch nur für eine kurze Zeit, noch nicht mal 5 Minuten, so dass die Arme nicht einschliefen. Der ganze Kurs dauert 90 Minuten und war eine Kombination aus Stärkung der Wirbelsäule und Yin Yoga.

  • Aravind
    Reaktionen
    5.367
    Punkte
    31.599
    Beiträge
    5.224
    Mitglied seit
    15. September 2017
    • 7. Februar 2019 um 20:44
    • #9
    Sherab:

    Gibt es solch eine Anweisung auch im Buddhismus?

    Eigentlich geht man ja mit Geräuschen genauso um wie mit Gedanken:

    Nicht bewerten und vorbei ziehen lassen.

    Naja, Du hast Deine Frage ja schon selbst beantwortet. :)

    Das erinnert mich an einen Retreat. Am Anfang sagte mein Lehrer grinsend: Ach, ich habe übrigens X extra zu diesem Retreat eingeladen. Sie ist total erkältet und schnieft und hustet den ganzen Tag. Super für Euch alle, um Hingabe an das zu üben, was ist.

    Wie @Martin1980 bemerkte, es gibt keine Ablenkungen im Außen, nur innere Reaktionen.

    Liebe Grüße, Aravind.

    PS: Bin ich eigentlich der Einzige, der gerne ein Photo der Gruppe mit zugehaltenen Ohren sehen möchte? ;)

  • Hope223
    Reaktionen
    4
    Punkte
    134
    Beiträge
    21
    Mitglied seit
    31. Januar 2019
    • 7. Februar 2019 um 20:47
    • #10

    Lasse Gedanken, Gefühle und Geräusche, wie Wolken an dir vorbei ziehen :)

    Ohren zu halten kenne ich auch als "Anfänger" Tipp. Aber angewendet habe ich es nie :)

  • Schneelöwin
    Reaktionen
    1.112
    Punkte
    9.937
    Beiträge
    1.746
    Mitglied seit
    1. Februar 2018
    • 7. Februar 2019 um 20:57
    • #11
    Sherab:
    Schneelöwin:

    Gehört habe ich auch noch nichts von "Ohren zu halten" beim Meditieren.

    Hat man denn explizit gesagt, dass die Geräuschkulisse vermindert werden soll?

    Ansonsten gibt es im Yoga das Palmieren der Augen.

    Ich halte meine warmen Handflächen vor die Augen, damit sich diese entspannen können.

    Warum sollte dann dieses Palmieren nicht auch für die Ohren funktionieren?

    Ich könnte mir vorstellen, dass diese "Kräfte" dort ähnlich funktionieren.

    Aber genaues weiß ich leider nicht - praktiziere auch schon lange Yoga aber immer beim selben Lehrer; der grundsätzliche

    alte Techniken für die Besten hält.:)

    Alles anzeigen

    Nein, explizit wurde das nicht gesagt. Es war auch nur für eine kurze Zeit, noch nicht mal 5 Minuten, so dass die Arme nicht einschliefen. Der ganze Kurs dauert 90 Minuten und war eine Kombination aus Stärkung der Wirbelsäule und Yin Yoga.

    Alles anzeigen

    Dann hat es vermutlich mit der Geräuschkulisse nichts zu tun, lieber Sherab.

    Wenn ich meine Ohren ganz sanft mit meinen warmen Handflächen zuhalte - merke ich sofort dass die Entspannung einfließt:D

    Sehr guter Tipp!

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • User19823
    Gast
    • 8. Februar 2019 um 01:51
    • #12

    Habt ihr das mal selbst ausprobiert?

    Wenn man mit der flachen Hand die Ohren zuhält und etwas drückt, hört man die eigene Atmung viel lauter. Das dadurch wahrgenommene Atemgeräusch erleichtert das Gefühl für den Verlauf und die Tiefe der eigenen Atmung. Vielleicht war ja das der Zweck der Übung.

    Ob das buddhistisch ist, wäre mir ganz egal; was hilft, das hilft. Ein gute Atmung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, um bei der Meditation konzentriert und wach zu bleiben.

  • Aravind
    Reaktionen
    5.367
    Punkte
    31.599
    Beiträge
    5.224
    Mitglied seit
    15. September 2017
    • 8. Februar 2019 um 04:44
    • #13
    User19823:

    Ein gute Atmung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, um bei der Meditation konzentriert und wach zu bleiben.

    Lieber User19823,

    was ist denn eine gute Atmung bei der Meditation?

    Liebe Grüße, Aravind

  • User19823
    Gast
    • 9. Februar 2019 um 03:00
    • #14
    Aravind:

    was ist denn eine gute Atmung bei der Meditation?

    Die Frage kannst du dir nicht selbst beantworten? Kann ich mir nicht vorstellen ...

  • Aravind
    Reaktionen
    5.367
    Punkte
    31.599
    Beiträge
    5.224
    Mitglied seit
    15. September 2017
    • 9. Februar 2019 um 05:21
    • #15
    User19823:
    Aravind:

    was ist denn eine gute Atmung bei der Meditation?

    Die Frage kannst du dir nicht selbst beantworten? Kann ich mir nicht vorstellen ...

    Die Frage war schon ernst gemeint. Ich kenne nur Achtsamkeit auf den Atem, so wie er halt gerade ist. Die Atmung in der Meditation als gut oder schlecht zu bewerten, ist mir nicht geläufig. Deswegen dachte ich, ich habe Dich vielleicht falsch verstanden.

    Liebe Grüße, Aravind.

  • User19823
    Gast
    • 9. Februar 2019 um 05:49
    • #16
    Aravind:

    Die Frage war schon ernst gemeint. Ich kenne nur Achtsamkeit auf den Atem, so wie er halt gerade ist. Die Atmung in der Meditation als gut oder schlecht zu bewerten, ist mir nicht geläufig. Deswegen dachte ich, ich habe Dich vielleicht falsch verstanden.

    OK, jetzt verstehe ich, was du meinst.

    Wenn man die Atmung einfach nur beobachtet, wird sie meistens "gut", das gilt für den Normalfall.

    Aber es gibt natürlich auch eine hektische Atmung. Und wenn man das so läßt wie es ist, zwar gut beobachtet, aber längere Zeit hektisch weiteratmet, kann man durchaus in Muskelkrämpfen landen, auch ohne zu bemerken, woran es liegt. Man kann auch so flach atmen, daß man Kopfschmerzen bekommt oder einduselt oder Konzentrationsprobleme bekommt.

    Deshalb ist es gut, selber zu merken, wenn man etwas gegensteuern sollte. Damit meine ich keine Abwertung des eigenen Atemstromes!

    In der Gruppe würde das wahrscheinlich der Lehrer bemerken, aber einige Anfänger hier meditieren ja auch alleine.

    Also, im Normalfall regelt sich das von alleine, hat auch etwas damit zu tun, in welchem Zustand man mit der Meditation beginnt.

  • Lirum Larum
    Reaktionen
    1.425
    Punkte
    38.095
    Beiträge
    7.202
    Einträge
    1
    Mitglied seit
    11. März 2008
    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 9. Februar 2019 um 09:02
    • #17

    Als meine Kinder noch in der Pubertät waren und sich regelmäßig im Flur vor meiner Türe stritten, wenn ich meditierte, da hatte ich Ohropax als Meditations-Equipment an meinem Altar liegen. Ich konnte sie damit zwar noch hören, aber es zerrte nicht mehr so direkt an den Nerven.

    Das war eine wichtige Phase des Nichthandelns, die die Kinder auch mal brauchten. Ich hab damals ja täglich Streit geschlichtet, vermittelt, zum gegenseitigen Austausch von Sichtweisen angeregt, sie getrennt und damit Schlimmeres verhindert... Das ganze Repertoire haben sie genossen. Da war es für sie auch mal wichtig zu sehen: jetzt meditiert Mamma, sie eilt nicht zu Hilfe, wir sind jetzt zu dieser Zeit ganz allein dafür verantwortlich, ob es eskaliert oder nicht. Das ging. War für mich selbst auch eine wichtige Erkenntnis.

    Ohne Ohropax wäre das für mich zu schwierig gewesen, weil ich ja emotional ganz nah an den Kindern dran war.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Aravind
    Reaktionen
    5.367
    Punkte
    31.599
    Beiträge
    5.224
    Mitglied seit
    15. September 2017
    • 9. Februar 2019 um 11:21
    • #18

    Danke für die Erläuterungen, @User19823!

  • KarmaHausmeister 3. Juni 2022 um 14:06

    Hat das Thema aus dem Forum Meditation nach Buddhistische Praxis verschoben.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

Ähnliche Themen

  • Maßnahmen aus dem traditionellen Buddhismus gegen die 5 Hindernisse gesucht

    • Schneelöwin
    • 27. Mai 2018 um 11:11
    • Anfängerbereich
  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.19
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download