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  1. Buddhaland Forum
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absolute beginner

  • FrankMichael
  • 1. Dezember 2018 um 16:09
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • FrankMichael
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    1. Dezember 2018
    • 1. Dezember 2018 um 16:09
    • #1

    Hallo zusammen

    ich habe da als Anfänger ein paar Fragen,die ihr mir vielleicht beantworten könnt.


    Ich bin vor ca. 3 Jahren aus gesundheitlichen Gründen zum Veganer geworden,habe aber auch bemerkt das ich mit dieser Ernährung sehr viel Leid von anderen Geschöpfen lindern kann.

    Natürlich kommt über diese Erfahrung auch wenn über Umwege an das Thema Geburt,Krankheit und Tod und die edlen vier Wahrheiten. Ich fühle Buddhas Lehre sehr verbunden,und habe schon so manche Antwort für mein Ich bzw, Nicht-Ich und mein Leben gefunden
    Kann ich Buddhist sein ohne einer Schule/Linie anzugehören ?

    Wie finde ich heraus welche Linie zu mir passt ? Muss ich mich einer Art Taufe unterziehen ? Ich habe sehr starke Probleme mit anderen Menschen zu kommunizieren,wie könnte ich trotzdem Kontakt zu gleichgesinnten bzw. Buddhisten finden ?

    Muss ich Kontakt zu Buddhisten haben um einer zu werden oder zu sein ?

    Hoffe ihr könnt mir ein wenig die Richtung zeigen !

    Cu Frank Michael

    Das Problem ist,du glaubst du hast Zeit.


    -Buddha-

  • void 1. Dezember 2018 um 16:29

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 1. Dezember 2018 um 17:55
    • Offizieller Beitrag
    • #2
    FrankMichael:
    Kann ich Buddhist sein ohne einer Schule/Linie anzugehören ?

    Ja, natürlich.

    FrankMichael:
    Wie finde ich heraus welche Linie zu mir passt ?

    Das ist ein längerer Prozess.

    FrankMichael:
    Muss ich mich einer Art Taufe unterziehen ?

    Ich manchen Traditionen gibt es das Ritual der dreifachen Zufluchtnahme zu Buddha, Dharma und Sangha, aber das als Ritual öffentluch zu zelebrieren ist nicht notwendig.

    FrankMichael:
    Ich habe sehr starke Probleme mit anderen Menschen zu kommunizieren,wie könnte ich trotzdem Kontakt zu gleichgesinnten bzw. Buddhisten finden ? Muss ich Kontakt zu Buddhisten haben um einer zu werden oder zu sein ? Hoffe ihr könnt mir ein wenig die Richtung zeigen ! Cu Frank Michael

    Nein du musst keine Buddhisten kennen. Und wenn man mit anderen zusammen meditiert, dann ist das mit minimaler Kommunikationsfähigkeit möglich.

  • CCC
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    • 1. Dezember 2018 um 18:54
    • #3

    Du könntest Kontakte ja erst mal nur schriftlich halten.

    So wie hier z.Bspl.

    Vielleicht traust Du Dich dann auch irgenwann mal, eine Gruppe aufzusuchen.

    Aber mach Dir keinen Druck.

    So, wie es Dir gut tut!

    Herzlich willkommen hier:)

    Lilli

  • Monikamarie
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    • 1. Dezember 2018 um 19:24
    • #4

    Auch von mir ein :heart:liches Willkommen.

    Ich gehöre auch keiner Gruppe an, habe aber vor 30 Jahren mehrere Gruppen über eine längere Zeit besucht, auch Zuflucht genommen. Damals war mir sowas wichtig. Es ist - wie Void schon schreibt - ein längerer Prozess. Aber jeder Schritt auf Buddhas Pfad bringt Dich näher ran. Es lohnt sich also auf jeden Fall.

    Es gibt einen längeren buddhistischen Text vom Nashorn: Wenn einen Freund Du findest, ist gut, wenn nicht, geh lieber allein.

    Alles Gute für Dich

    _()_

  • Son
    Gast
    • 21. Dezember 2018 um 16:43
    • #5

    Hallo,

    mir gefiel dein Beitrag sehr gut und auch deine Fragestellung kann ich gut nachvollziehen.

    Das Leid von Wesen lindert man sicher mit einer bewussten Ernährung, ein Punkt von vielen zwar, aber ein Punkt, von dem du und andere profitieren. Vegane Ernährung ist sicher deutlich gesünder als viele andere Ernährungsarten, ohne hier eine Wertung aufstellen zu wollen.

    Thich Nhat Hanh hat mal in einem Retreat auch erklärt, warum seine Mönche vegan essen, wobei er relativierte es wäre zweifelsohne eine Hilfe, aber er hat auch gesagt, dass selbst vegan sich zu ernähren kein Schutz mehr ist und dass hier die Entwicklung auch dahin geht, dass man anderen schadet. Wobei vermutlich meinte er hier nicht Tieren sondern anderen Menschen.

    Aber nochmals rein aus buddhistischer Sicht sicher eine relativ ideale Ernährungsform, wenn du auch siehst woher das Essen stammt, welches du zu dir nimmst.

    Deine anderen Fragen habe ich mir am Anfang auch gestellt, ich bin zur Erkenntnis gekommen, dass es aufgrund meiner Persönlichkeit eben schwer ist in Kommunikation mit anderen zu treten, auch gemeinsame Seminare zu besuchen oder was auch immer. Wobei ich schon so sehe, dass eine Gemeinschaft hilfreich sein kann, aber eher im sozialen Sinne, denn Menschen brauchen meiner Ansicht nach zu einem gewissen Teil auch Kontakt zu anderen Menschen.

    Aber den Buddhismus kannst du ganz alleine für dich leben, sowohl in der Meditation wie auch wie du lebst im Alltag.

    Ich habe mich ehrlich gesagt nicht mit vielen Richtungen des Buddhismus beschäftigt, ich „denke“ Thich Nhat Hanh, denn ich sehr mag vertritt ZEN und auch andere Persönlichkeiten, die ich schätze bzw. die ich mit dem Buddhismus in Verbindung brachte praktizierten ZEN, daher habe ich mich ein wenig damit beschäftigt und es gefiel mir. Man muss nicht alles kennen, um für sich eine Entscheidung zu treffen, wobei man kann denke ich auch Buddhist sein ohne sich für irgendeine Richtung zu entscheiden.

    Der Buddhismus ist ja ein Angebot und das finde ich so toll an dieser Religion.

    Nicht du musst oder sollst, sondern du kannst.

    Ich wünsche dir alles Gute, vor allem dass du für dich Zufriedenheit findest in dem wie du lebst und ich denke du brauchst das gar nicht sehr hinterfragen, weil für mich klingt das so als wärst du auf einem guten Weg, ein sehr positiver Beitrag für mich, LG Son

  • Schneelöwin
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    • 21. Dezember 2018 um 21:28
    • #6

    Wenn es schwer ist mit Buddhisten in Kontakt zu treten könnte man ein wenig "erfinderisch" werden und Menschen, welche anderen Religionen oder auch keiner angehören ,mit meditativen Sachen begeistern.

    Zum Beispiel habe ich neulich mal in einer Runde nachgefragt, ob nicht Jemand mal Lust hätte "schweigend" um einen See zu gehen. Ca. 1 Stunde schweigend meditativ unterwegs zu sein und war ganz erstaunt, dass "alle" hellauf begeistert waren und damit hatte ich nun garnicht gerechnet. Einfach mal mutig sein und den Mund aufmachen und hören, was passiert:)

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • Son
    Gast
    • 21. Dezember 2018 um 21:40
    • #7

    Es gibt ja viele besondere Menschen man muss sie nur finden. Du hast Recht, es gibt immer Wege interessante Menschen kennenzulernen und sie auch für seine eigenen Themen zu interessieren.

    Das was du gemacht hast finde ich klasse. Wirklich mutig gemacht, tolle Idee!

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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