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  1. Buddhaland Forum
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Zitatesammlung – Nydahl und der Islam

    • Tibetisch
    • Kritik
  • Ichbinderichbin
  • 7. November 2018 um 11:45
  • Geschlossen
  • Zum letzten Beitrag
  • Xyz
    Gast
    • 13. November 2018 um 11:25
    • #126

    Wer auf `weltlicher` Ebene einen `weltlichen` Verband gründen möchte, gegründet hat oder sich einem `weltlichen` Verband anschließen möchte wird dies tun.

    Doch damit ist und bleibt es eben ein `weltliches` Ziel.

    Eine mit `weltlichen` Vorgaben und `weltlichen` Mitgliedern geschlossene `weltliche`

    Union von buddhistisch Orientierten, von Dharma Praktizierenden, von Mönchen und Nonnen oder Laienanhängern und von

    weltlich zielstrebigen Dharma Nutzern.

    Nicht mehr und nicht weniger.

  • kilaya
    Gast
    • 13. November 2018 um 12:26
    • #127
    Tai:
    Martin1980:

    Der Typ vom Zensplitter ist schon sehr fragwürdig, aber damit passt er gut zu Nydhal.

    Das überrascht mich jetzt. So wie ich es sehe, durchleuchtet der Zensplitter-Artikel die Problematik aus einer Perspektive buddhistischer Ethik, indem er gut recherchierte Quellen zusammenträgt und einige Gadenkenbrücken schlägt. Du musst ja die dort vertretenen Ansichten nicht teilen, aber es ist doch sauber gearbeitet und nachvollziehbar vorgetragen - was findest du an dem Autor fragwürdig? Und wie in aller Welt kommst du zu der Behauptung der Autor passe damit gut zu Nydhal?

    _()_

    Tai

    Ich denke man kann den Artikel dort in zwei Teile teilen. Der eine, obere, Teil wiederholt aus dem Zusammenhang gerissene Zitate aus den Medien, Die später in einem korrigierten Zusammenhang zwar m.E. immer noch krass sind, aber nicht die Schlüsse erlauben, die sich die Medien aus Sensatinslust erlaubt haben. Das sähe ich aber mehr als Nachlässigkeit in der Sorgfalt der Quellenwahl und habe es daher einfach überlesen. Spannend wird dann der sehr sachliche und fast statistische zweite Teil, dem ich voll zustimme.

  • kilaya
    Gast
    • 13. November 2018 um 12:36
    • #128

    Die Sache mit den Genen ist schwierig. Grundsätzlich sind Gene für einiges verantwortlich und legen eine Grundlage für Neigungen und Fähkeiten eines Menschen. Aber wir stammen ur-genetisch alle aus Afrika und sämtliche als regional angesehenen Gene verteilen sich kreuz und quer durch die gesamte Weltbevökerung. Mag sein dass es bestimmte metagenetische Prägungen gibt, die in bestimmten Ländern aufgrund der Lebensbedingungen in einer Generation häufig anzutreffen sind, aber diese verändern sich, wenn andere Bedingungen vorherrschen und jemand in einer anderen Umgebung aufwächst. Zu denken, wenn man Kinder aus Russland vermehrt hier adoptieren würde, wäre das "besseres Genmaterial" als wenn Kinder aus Nordafrika oder dem nahen Osten hier aufwachsen, ist blanker biologischer Rassismus und damit totaler auch wissenschaftlich überholter Unsinn.

    Was es aber gibt, sind Gewohnheiten mit denen man aufgewachsen ist, gerade in ideologisch homogenen Gesellschaften wie sie der Islam meistens schafft. Denk- und Emotions-Gewohnheiten. Diese kann man ändern, überwinden, aber das geht nicht mal eben so mit einer netten Willkomensbroschüre. Und es geht am einfachsten, wenn alle die Menschen willkommen heissen UND freundlich einfordern, dass bestimmte Gepflogenheiten hier eingehalten werden müssen, wenn man Teil der Gesellschaft werden will. Und ich rede nur von grundlegenden gesellschaftlichen Regeln, denn Kultur kann immer neue Einflüsse gebrauchen und wird erst dann richtig wertvoll und interessant, wenn sie multikulurell ist. Die gegenseitige Bereicherung kann immens sein.

  • Phoenix
    Gast
    • 13. November 2018 um 12:51
    • #129

    Ich finde die Sache mit den Genen auch eher schwierig. Was jetzt wirklich von denGenen gesteuert wird, und was kulturell bedingt ist, und wie sich die Umstände auf die Ausprägung der Gene auswirken ist ja letztlich wissensachftlich auch gar nicht so eindeutig erforscht, und vielleicht ist das ja auch besser so. Als Buddhist kann man ja auch eher davon ausgehen, das sowieso alles durch Wurf und Entwicklungskarma gesteuert wird.

    Das wir hier mit Menschen aus Russland weniger Ärger haben werden wie mit Arabern ist dabei Ole Einschätzung, die ich mit ihm auch teile.

    Das das Zusammenleben mit Russen auch nicht immer ganz einfach ist, ist aber sicher nicht zu leugen. Und das es in Russland auch ein ernsthaftes Problem mit Moslemterroristen gibt ist leider auch so.

    :earth:

  • Sudhana
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    • 13. November 2018 um 12:53
    • #130
    SGM:

    Wer auf `weltlicher` Ebene einen `weltlichen` Verband gründen möchte

    Und der Sangha ist kein Verband auf weltlicher Ebene? Spass beiseite - ich kann hier - im buddhistischen Kontext - mit dem Begriff "weltlich" nicht so recht etwas anfangen. Es ist ein Begriff, der im 9. Jahrhundert im Deutschen auftaucht als Eindeutschung von lat. mundanus oder saecularis im christlichen Kontext. Dabei ist 'weltlich' immer Teil eines Begriffspaares - d.h. es ist auf einen Gegenbegriff bezogen. Konkret: auf geistlich, kirchlich oder göttlich. Das ist dann doch etwas Anderes als das buddhistische Begriffspaar laukika - lokottara.

    Mit 'laukika' und 'lokottara' werden keine "Ebenen" bezeichnet, sondern Aktivitäten und Praktiken nach ihrer Ausrichtung unterschieden. 'Lokottara' bezieht sich im Speziellen auf die Pfade und Früchte der ariya puggala und im Allgemeinen auf Aktivitäten und Praktiken, die zum Erwachen und Verlöschen hinführen. 'Laukika' ist alles, was eben nicht zum Erwachen und Verlöschen hinführt.

    Die DBU ist nun eine Vereinigung von Upāsikā und Upāsaka (wobei es selbstredend auch Ordinierte in ihr gibt) mit - laut Satzung - Zweck und Ziel, die "Rahmenbedingungen für die Bewahrung, Darlegung und Praxis der Lehre des Buddha auf der Grundlage des Bekenntnisses" zu fördern. 'Laukika' - falls es das ist, was Du mit "weltlich" gemeint hast, ist das jedenfalls nach meiner Auffassung nicht. Anders als Herrn Nydahls Hetze gegen den Islam und gegen Migranten und genau das ist auch das Problem, das die DBU mit ihm und der Mitgliedschaft seiner Parteigänger in der DBU hat.

    _()_

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Lucky Luke
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    • 13. November 2018 um 13:02
    • #131
    Sudhana:

    Und der Sangha

    OT: Warum schreiben manche eigentlich "der" Sangha, andere "die" Sangha?

    Was wäre korrekt?

  • Martin1980
    Gast
    • 13. November 2018 um 13:16
    • #132
    Sherab:
    Sudhana:

    Und der Sangha

    OT: Warum schreiben manche eigentlich "der" Sangha, andere "die" Sangha?

    Was wäre korrekt?

    Eigentlich beides.

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 13. November 2018 um 13:22
    • Offizieller Beitrag
    • #133
    Sherab:

    OT: Warum schreiben manche eigentlich "der" Sangha, andere "die" Sangha?

    Was wäre korrekt?

    Wenn man ein Fremdwort im Deutschen verwendet, dann kann man sich einerseits daran orientieren, welches Geschlecht das Wort in der Orginalsprache hat (hier männlich) oder aber welches Geschlecht das entsprechende deutsche Wort (die Versammlung, die Gemeinschaft) hat.

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  • Ichbinderichbin
    Gast
    • 13. November 2018 um 13:58
    • #134
    Phoenix:

    Ich halte es zumindest für richtig ,das es Menschen gibt die weniger arbeiten ,wie der deutsche Durchschnittsbürger.

    Und das Japaner mehr arbeiten ist wohl auch richtig, mit Rassismus hat das aber wenig zu tun.

    :tee:

    Wen man dieses Beispiel in nydalisch übersetzen würde, käme folgendes raus: Der Japaner ist auf Grund seiner genetischen Disposition nicht in der Lage, eine dem Westen entsprechende gesunde Work-Life-Balance herzustellen. Er ist nicht integrierbar. Er wird immer – auch wenn er in unserer Gesellschaft lebt –, zu viel arbeiten. Vertstehst du den Unterschied, Phoenix?

    "Das wir hier mit Menschen aus Russland weniger Ärger haben werden wie mit Arabern ist dabei Ole Einschätzung, die ich mit ihm auch teile." In dem betreffenden Zitat spricht Nydahl von Ungeborenen, die in den Westen direkt nach der Geburt adoptiert werden sollten. Du glaubst doch nicht wirklich, dass ein kleines Baby, das aus Russland kommt und hier aufwächst, einem Baby aus Afrika hisichtlich seiner späteren Leistungsfähigkeit in der Gesellschaft aus genetischen Gründen überlegen ist. Solche Feststellungen sind nach allen Definitionen, was Rassismus ist, die mir geläufig sind, eindeutig rassistisch.

    Einmal editiert, zuletzt von Ichbinderichbin (13. November 2018 um 14:05)

  • Alephant
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    1. April 1980 (45)
    • 13. November 2018 um 14:15
    • #135
    Sudhana:

    Und der Sangha ist kein Verband auf weltlicher Ebene? Spass beiseite - ich kann hier - im buddhistischen Kontext - mit dem Begriff "weltlich" nicht so recht etwas anfangen. Es ist ein Begriff, der im 9. Jahrhundert im Deutschen auftaucht als Eindeutschung von lat. mundanus oder saecularis im christlichen Kontext. Dabei ist 'weltlich' immer Teil eines Begriffspaares - d.h. es ist auf einen Gegenbegriff bezogen. Konkret: auf geistlich, kirchlich oder göttlich. Das ist dann doch etwas Anderes als das buddhistische Begriffspaar laukika - lokottara.

    Die Gemeinschaft, die der Buddha gründete, belehrte und führte, ist eine sehr ausgewählte Gemeinschaft gewesen, die sich strengen Regeln unterworfen hatte.

    Diese Art der Gemeinschaft ist sehr verschieden von der Art Gemeinschaft, die man sich denken könnte, wenn man an die Buddhisten in Deutschland denkt. Eine Gemeinschaft von Menschen, die den Sinneslüsten so oder so anhängt, die ist schwerer "unter ein Dach" zu kriegen. Insbesondere, wenn da Lehrer ebenso sind, die den Sinneslüsten anhängen.

    Den Begriff "weltlich" kann man schon auch in dem Sinn verstehen. Wenn der Buddha ja auch sagt, dass die Welt zumeist durch NichtWissen und Begehren zusammengehalten wird. Das unheilsame Begehren nach den leiblichen (und diesen weltlichen) Genüssen ist im Christentum zT auch bekannt.

    kilaya:

    Die Sache mit den Genen ist schwierig. Grundsätzlich sind Gene für einiges verantwortlich und legen eine Grundlage für Neigungen und Fähkeiten eines Menschen. Aber wir stammen ur-genetisch alle aus Afrika

    "Ich" stammt nicht urgenetisch aus Afrika. Und "meine Gene" sind für gar nichts verantwortlich. Da sind Skandhas, die entstehen und vergehen in Abhängigkeit.

    Leider kann man diese (mitunter ideologisch vertretene) Denkart auch nicht einfach mit einer netten Willkommensbroschüre abmildern oder die Interpretation gewisser empirischer Forschungen tiefer zur Hinterfragung bringen. Ich nehme an, dass auch studierte Biologen so einfach selten über Verantwortlichkeiten/oder LetztUrsachen in den Genen sprechen. Zumindest habe ich noch nie so einen sprechen hören. Kenne aber auch nur eine studierte Biologin.


    :earth:

    Einmal editiert, zuletzt von Alephant (13. November 2018 um 14:24)

  • Phoenix
    Gast
    • 13. November 2018 um 15:29
    • #136
    Ichbinderichbin:
    Phoenix:

    Ich halte es zumindest für richtig ,das es Menschen gibt die weniger arbeiten ,wie der deutsche Durchschnittsbürger.

    Und das Japaner mehr arbeiten ist wohl auch richtig, mit Rassismus hat das aber wenig zu tun.

    :tee:

    Wen man dieses Beispiel in nydalisch übersetzen würde, käme folgendes raus: Der Japaner ist auf Grund seiner genetischen Disposition nicht in der Lage, eine dem Westen entsprechende gesunde Work-Life-Balance herzustellen. Er ist nicht integrierbar. Er wird immer – auch wenn er in unserer Gesellschaft lebt –, zu viel arbeiten. Vertstehst du den Unterschied, Phoenix?

    "Das wir hier mit Menschen aus Russland weniger Ärger haben werden wie mit Arabern ist dabei Ole Einschätzung, die ich mit ihm auch teile." In dem betreffenden Zitat spricht Nydahl von Ungeborenen, die in den Westen direkt nach der Geburt adoptiert werden sollten. Du glaubst doch nicht wirklich, dass ein kleines Baby, das aus Russland kommt und hier aufwächst, einem Baby aus Afrika hisichtlich seiner späteren Leistungsfähigkeit in der Gesellschaft aus genetischen Gründen überlegen ist. Solche Feststellungen sind nach allen Definitionen, was Rassismus ist, die mir geläufig sind, eindeutig rassistisch.

    Dann bin ich wohl in deinen Augen eindeutig ein Rassist.

    Ich faß das dann aber nicht als Beleidigung auf , sondern lediglich als fragwürdige Feststellung.

    Ole spricht sich im übrigen auch gegen Abtreibungen aus, er sagt, das es besser ist solche "ungewollten" Kinder lieber zur Adoption frei zu geben. Das ist dann sehr warscheinlich eindeutig frauenfeindlich.

    Vielen bringen tun solche Aussagen aber nicht ,finde ich.

    :zen:

  • Doris
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    • 13. November 2018 um 15:56
    • #137
    Phoenix:

    Dann bin ich wohl in deinen Augen eindeutig ein Rassist.

    man muss das deutlich sagen:

    da du solche thesen vertrittst: ein eindeutiges ja.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Phoenix
    Gast
    • 13. November 2018 um 16:02
    • #138

    Hi Doris,

    in meiner Jugend war ich mal der Ökofaschist,da war ich noch bei den Grünen; jetzt bin ich dann halt ein Rassist.

    Mir war es aber immer wichtig Positionen zu vertreten,über die ich gut nachgedacht habe,und die in meinen Augen helfen leiden zu vermeiden.

    :tee:

  • Ichbinderichbin
    Gast
    • 13. November 2018 um 16:34
    • #139
    Phoenix:

    Mir war es aber immer wichtig Positionen zu vertreten,über die ich gut nachgedacht habe,und die in meinen Augen helfen leiden zu vermeiden.

    :tee:

    Wie hilft du denn durch die Rechtfertigung rassistischer Aussagen, Leiden zu vermeiden? Das interessiert mich jetzt.

  • Obladi Oblada
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    14. Juni 2014
    • 13. November 2018 um 16:36
    • #140
    Phoenix:

    Ich halte es zumindest für richtig ,das es Menschen gibt die weniger arbeiten ,wie der deutsche Durchschnittsbürger.

    Und das Japaner mehr arbeiten ist wohl auch richtig, mit Rassismus hat das aber wenig zu tun.

    :tee:

    Ich finde es schon ziemlich krass, welche Vorurteile da zum Vorschein kommen. Ich kann das nicht mehr ernst nehmen.

    Richtig ist übrigens auch, dass die meisten Arbeitnehmer, egal welcher Nationalität, gar keine Zeit haben, so viel und so oft in einem Forum zu schreiben und dann auch noch zum ewig gleichen Thema.

    Living is easy with Eyes closed

  • Phoenix
    Gast
    • 13. November 2018 um 16:56
    • #141
    Ichbinderichbin:
    Phoenix:

    Mir war es aber immer wichtig Positionen zu vertreten,über die ich gut nachgedacht habe,und die in meinen Augen helfen leiden zu vermeiden.

    :tee:

    Wie hilft du denn durch die Rechtfertigung rassistischer Aussagen, Leiden zu vermeiden? Das interessiert mich jetzt.

    Wenn dich das wirklich interessiert,kann man sich in beide Themenkomplexe Stück für Stück einarbeiten.

    Den Anfang würd ich damit machen ,einmal deinen Rassismus Begriff gründlich zu analysieren.

    :sunny:

  • Useless
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    • 13. November 2018 um 17:01
    • #142
    Phoenix:

    Das wir hier mit Menschen aus Russland weniger Ärger haben werden wie mit Arabern ist dabei Ole Einschätzung, die ich mit ihm auch teile.

    Nach dem Zerfall der Sowjetunion gab es da, wo ich herkomme ein Wohnheim für russland-deutsche ( so von wegen der Gene...) Spätaussiedler, davon viele männliche Jugendliche. Die (teilweise berechtigten) Klagen, Probleme und Vorurteile waren aber sowas von 1:1 die gleichen, die wir jetzt über Muslime hören. Heute redet niemand mehr davon...

  • Phoenix
    Gast
    • 13. November 2018 um 17:09
    • #143
    Axel:
    Phoenix:

    Das wir hier mit Menschen aus Russland weniger Ärger haben werden wie mit Arabern ist dabei Ole Einschätzung, die ich mit ihm auch teile.

    Nach dem Zerfall der Sowjetunion gab es da, wo ich herkomme ein Wohnheim für russland-deutsche ( so von wegen der Gene...) Spätaussiedler, davon viele männliche Jugendliche. Die (teilweise berechtigten) Klagen, Probleme und Vorurteile waren aber sowas von 1:1 die gleichen, die wir jetzt über Muslime hören. Heute redet niemand mehr davon...

    Ich denke da liegt in etwa der Unterschied. ;)

  • Useless
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    • 13. November 2018 um 17:10
    • #144
    Phoenix:

    Mir war es aber immer wichtig Positionen zu vertreten,über die ich gut nachgedacht habe,und die in meinen Augen helfen leiden zu vermeiden.

    'Gut nachdenken' bedeutet etwas anderes, als monatelang die gleichen (Vor-)urteile und Halbwahrheiten im eigenen Kopf hin- und herzuwälzen.

    In all den Monaten habe ich es nicht ein einziges Mal erleben dürfen, dass Du einen Deiner eigenen Gedanken zum Thema in Frage gestellt hast - ein (ich möchte fast sagen 'unausweichlichliches') Ergebnis von 'gut nachdenken'...

    Einmal editiert, zuletzt von Useless (13. November 2018 um 17:15)

  • Ichbinderichbin
    Gast
    • 13. November 2018 um 17:15
    • #145
    Phoenix:
    Ichbinderichbin:

    Wie hilft du denn durch die Rechtfertigung rassistischer Aussagen, Leiden zu vermeiden? Das interessiert mich jetzt.

    Wenn dich das wirklich interessiert,kann man sich in beide Themenkomplexe Stück für Stück einarbeiten.

    Den Anfang würd ich damit machen ,einmal deinen Rassismus Begriff gründlich zu analysieren.

    :sunny:

    Dann arbeite dich mal ein und lass uns an deinen Ergebnissen teilhaben.

    Was ist Rassismus? Nach gängiger Definition ist Rassismus die Beurteilung bzw. Herabsetzung einer Gruppe von Menschen auf Grund äußerer Merkmale, wie etwa die Hautfarbe, der Herrkunft oder kultureller Prägung dazu gehört auch die Religion. Deine Aussage also, Russen seien genetisch eher in der Lage in der westlichen Leistungsgesellschaft zu bestehen als Araber, ist daher rassistisch. Der Umkehrschluss legt nahe, dass Araber allein auf Grund ihrer Herrkunft weniger leistungsfähig sind.

    Du bist mir übrigens immer noch einige Antworten schuldig, so z.B. dxer Beleg, dass es viele bud. Lehrer gibt, die in ähnlicher Qualität wie Nydahl über den Islam sprechen.

    Weißt du, es ist wirklich nicht leicht, mit dir hier zu diskutieren. Du weichst gern aus, wo die Diskussion für dich unangenhem zu werden droht.

  • Phoenix
    Gast
    • 13. November 2018 um 17:17
    • #146

    Useless

    Na ja, in all den drei ein halb Monaten hab ich hier ja auch noch gar nicht soviel geschrieben.

    Ich kann dir aber versichern , das ich in den letzten fünfunddreisig Jahren schon etliche meinen Positionen in Frage gestellt habe und sie wenn notwenig auch verändert habe.( Die Grünen wähle ich heutzutage z.b. nicht mehr)

    :tee:

  • Useless
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    • 13. November 2018 um 17:18
    • #147
    Ichbinderichbin:

    Du bist mir übrigens immer noch einige Antworten schuldig, so z.B. dxer Beleg, dass es viele bud. Lehrer gibt, die in ähnlicher Qualität wie Nydahl über den Islam sprechen.

    Eher gefriert die Hölle, als dass Du darauf eine Antwort bekommst...

  • kilaya
    Gast
    • 13. November 2018 um 17:21
    • #148
    Ichbinderichbin:

    Du glaubst doch nicht wirklich, dass ein kleines Baby, das aus Russland kommt und hier aufwächst, einem Baby aus Afrika hisichtlich seiner späteren Leistungsfähigkeit in der Gesellschaft aus genetischen Gründen überlegen ist. Solche Feststellungen sind nach allen Definitionen, was Rassismus ist, die mir geläufig sind, eindeutig rassistisch.

    ..und sie sind vor allem nachgewiesenermaßen falsch!

  • Helmut
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    7. Mai 2018
    • 13. November 2018 um 17:22
    • #149
    Phoenix:

    Mir war es aber immer wichtig Positionen zu vertreten, über die ich gut nachgedacht habe, und die in meinen Augen helfen Leiden zu vermeiden.

    Wie tragen deine Positionen dazu bei, dein zukünftiges Leiden und das zukünftige Leiden anderer Menschen zu verhindern? Nur dieses Leiden kann man vermeiden. Wie ist es mit dem gegenwärtigen Leiden?

    Gruß Helmut

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Xyz
    Gast
    • 13. November 2018 um 17:23
    • #150

    Weltliche Ebene=Marktplatzebene

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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