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Der Moment der „Erleuchtung“ im Theravada

  • Stawrogin
  • 13. September 2018 um 16:43
  • Zum letzten Beitrag
  • Stawrogin
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    • 13. September 2018 um 16:43
    • #1

    Vom Zen-Buddhismus kenne ich die Beschreibungen der plötzlichen Erleuchtung - Satori. Wenn man so will, könnte man das Satori im Zen auch als eine Stufenweise Entwicklung betrachten, dessen Vorbereitung das tägliche Zazen darstellt, auch die bekannten Ochsen-Bilder stellen eine art Prozess da:

    Der Ochse und sein Hirte

    Doch wird es dennoch eher als plötzlicher und unerwarteter Moment der Realisation der Nondualität beschrieben. Vom Theravada kenne ich solche Schilderungen nicht, das könnte vielleicht daran liegen, das eher das recht langsame Abfallen von Dukkha mehr im Fokus steht wie mystische Erfahrungen. Daher meine Frage: Wird im Theravada die Erleuchtung als ein Stufenweiser Prozess erlebt, der sich irgendwann nach Jahrzehntelanger Praxis langsam einstellt oder geschieht es ebenfalls plötzlich? Was ist mit der uns allen berühmten Erwachung von Siddhartha zum Buddha unter dem Bodhi-Baum?

  • Horin
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    • 13. September 2018 um 16:49
    • #2

    So Pauschal kann man das bei Zen nicht beschreiben, so ist der Standpunkt Dogens, dass Praxis die Manifestation der Buddhanatur selbst ist und kein Weg/Üben für ein zukünftiges Erlebnis..

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • Stawrogin
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    • 13. September 2018 um 16:54
    • #3
    kal:

    So Pauschal kann man das bei Zen nicht beschreiben, so ist der Standpunkt Dogens, dass Praxis die Manifestation der Buddhanatur selbst ist und kein Weg/Üben für ein zukünftiges Erlebnis..

    Ja, ich kenne die Position von Dogen ebenfalls, aber dennoch gibt es doch DENN Moment (ganz Egal ob Momente eine Illusion sind, und es nur das jetzt gibt), wo Dogen eben erkannte das alles, ebenfalls das tägliche Zazen eine Manifestation der Buddhanatur darstellt, eben Satori, über diesen Moment spreche ich.

  • Horin
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    • 13. September 2018 um 16:57
    • #4

    ja und es war eine Realisation HierJetzt in dem gegenwärtigen Moment, unabhängig von Vergangenheit. Uji

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • Stawrogin
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    • 13. September 2018 um 17:03
    • #5
    kal:

    ja und es war eine Realisation HierJetzt in dem gegenwärtigen Moment, unabhängig von Vergangenheit. Uji

    Alles klar.

  • mukti
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    • 13. September 2018 um 18:50
    • #6
    Stawrogin:

    Wird im Theravada die Erleuchtung als ein Stufenweiser Prozess erlebt, der sich irgendwann nach Jahrzehntelanger Praxis langsam einstellt oder geschieht es ebenfalls plötzlich?

    Kommt darauf an welche Voraussetzungen man mitbringt. Im PK gibt es auch Beispiele von Erleuchtung nach einer kurzen Lehrrede, wie bei Dārucīriya in Udāna 1.10 Bāhiya.

    Mit Metta, mukti.


  • raterz
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    • 14. September 2018 um 10:24
    • #7

    ich denke diese plötzlichen erwachen finden nur statt bei genügend vor-praxis aus anderen leben. so habe ich das auch bei eigenen semi-satorischen erfahrungen erlebt, die mein bewusstsein von jetzt auf gleich in einen permanenten zustand höherer weisheit hebten. meiner überlegung nach ist da aber nur etwas "zurück" gekommen in mein leben, was vorher schonmal da war.

    die graduelle entwicklung der weisheit ist eigtl. langsam und kontinuierlich meiner beobachtung nach.

  • Max Schenzle
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    • 21. Oktober 2018 um 12:34
    • #8
    raterz:

    ich denke diese plötzlichen erwachen finden nur statt bei genügend vor-praxis aus anderen leben. so habe ich das auch bei eigenen semi-satorischen erfahrungen erlebt, die mein bewusstsein von jetzt auf gleich in einen permanenten zustand höherer weisheit hebten. meiner überlegung nach ist da aber nur etwas "zurück" gekommen in mein leben, was vorher schonmal da war.

    die graduelle entwicklung der weisheit ist eigtl. langsam und kontinuierlich meiner beobachtung nach.

    Wann sich das Erwachen einstellt hängt von verschiedenen Kriterien ab. 1. Karma 2. Meditation des Achtfachen Pfades, 3. Ausdauer und Hartnäckigkeit, 3. Das Erwachen kommt von selbst, falls man so weit vorangeschritten ist. Es zu erzwingen ist sinnlos.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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