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Darf ich glücklich und traurig sein wenn ich kein Ich (Ego)mehr habe.

  • einbi
  • 30. April 2018 um 15:42
  • Zum letzten Beitrag
  • Monikamarie
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    • 20. August 2018 um 08:57
    • #76

    Hallo Freunde, ist Euch eigentlich klar, dass das hier der Anfängerbereich ist?

    _()_

  • Nyinje ☼
    Gast
    • 20. August 2018 um 09:20
    • #77

    Danke @Monikadie4.

    Da das alles zum Thema passt, weiß ich nicht ob und wo man es abtrennen könnte. :?

    Aber bei einer Diskussion über Unterschiede der Wege bitte ich einen gesonderten Thread aufzumachen.

    Liebe Grüße

  • Online
    Schneelöwin
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    • 20. August 2018 um 09:27
    • #78
    accinca:
    kal:

    Angst, Freude etc. können entstehen, ohne diese weiter in einem Ich-Zusammenhang aufzugreifen.

    Das ist eine gute Übung ändert aber nicht die Tatsache das das Aufkommen von

    solchen Gefühlen ein komplexer psychischer Prozess ist der durch Ich und Mein

    (durch haben wollen) und befürchten (nicht haben wollen) seine Begründung findet.

    Andernfalls sie ja gar nicht aufkommen würden.

    Eine gute Lehrrede dazu ist M 4 "Furcht und Angst".

    Alles anzeigen

    Hallo zusammen,

    es ist nachgewiesen, dass noch "vor" einer Gedankenregung ein Gefühl entsteht und dann erst die Gedanken.

    Also kann dann vorher kein Ich- und mein Bezug dagewesen sein?


    [lz]

    Weil der Mensch ursprünglich aus Emotionen entstanden ist. Wenn wir die Evolution die letzten vier bis fünf Millionen Jahre zurückverfolgen, dann muss man feststellen, dass die Gedanken, die Kognitionen der Neo Kortex eine relativ junge Erfindung der Evolution ist. Ob bei Menschenaffen oder überhaupt im Tierreich: alles funktioniert auch ohne Kognitionen. Egal, ob das Gesundheitswesen der Löwen, die Fellpflege bei den Affen oder die Wintervorsorge bei den Eichhörnchen: alles wird durch Emotionen gesteuert. Der Neo Kortex, die Gedanken sind erst später dazugekommen und sie sind eigentlich nur Mittel zum Zweck. Die Emotionen sind es, die unser Sinnen und Trachten bestimmen, während die Kognitionen uns letztlich nur bessere Möglichkeiten zur Verfügung stellen. Unsere Gedanken sind das Werkzeug, die alles verfeinern oder vergröbern können. Aber die Motivation, die Motive sind in erster Linie Gefühle und Emotionen. Insofern müssen wir uns eigentlich fragen, wozu sind die Gedanken gut und nicht wozu sind Emotionen gut.[/lz]

    Im Gespräch: "Zuerst sind immer die Emotionen da" | wissen.de

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • SPK
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    • 20. August 2018 um 09:44
    • #79
    Nuovo:

    Danke @Monikadie4.

    Da das alles zum Thema passt, weiß ich nicht ob und wo man es abtrennen könnte. :?

    Aber bei einer Diskussion über Unterschiede der Wege bitte ich einen gesonderten Thread aufzumachen.

    Liebe Grüße

    Was genau ist daran OT?

    Ich bin von der Überschrift ausgegangen. Das ist der Eingangspost: Darf ich glücklich und traurig sein wenn ich kein Ich (Ego)mehr habe.

    Einmal editiert, zuletzt von SPK (20. August 2018 um 09:51)

  • Nyinje ☼
    Gast
    • 20. August 2018 um 09:52
    • #80
    Spock:

    Was genau ist daran OT?

    Ich bin von der Überschrift ausgegangen.

    Nicht OT. Hab ich ja geschrieben, dass das alles zum Thema passt und ich nichts abtrennen will. Aber es passt dann eventuell nicht mehr in den Anfängerbereich, weil der Thread dann zu lang und unübersichtlich wird. :)

  • SPK
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    • 20. August 2018 um 09:55
    • #81

    Das ist halt etwas problematisch u.U. weil Chan primär erstmal guckt und dann klärt sich das evtl. (sogesehen gibt es da teilweise "ein" Bereich) und Theras da eher nach festem Regelwerk vorgehen und verschiedene Bereiche haben. Darum erwähnte ich das.

  • Nyinje ☼
    Gast
    • 20. August 2018 um 10:04
    • #82
    Spock:

    Das ist halt etwas problematisch u.U. weil Chan primär erstmal guckt und dann klärt sich das evtl. (sogesehen gibt es da teilweise "ein" Bereich) und Theras da eher nach festem Regelwerk vorgehen und verschiedene Bereiche haben. Darum erwähnte ich das.

    Macht einfach mal weiter. Ich wollte nur den Thread nicht zu lang werden lassen und auf Monika eingehen und hatte überlegt wo es OT werden könnte oder zu kontroversen kommen kann. Prävention sozusagen. :grinsen: Mir gefällt die Diskussion hier. _()_

  • accinca
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    • 20. August 2018 um 10:29
    • #83
    Nuovo:

    Aber bei einer Diskussion über Unterschiede der Wege bitte ich einen gesonderten Thread aufzumachen.

    Es muß sich nicht um "Unterschiede der Wege" handeln.

    Die Übung lehrte der Buddha immer wieder und heißt:

    "Das bin ich nicht, das gehört mir nicht, das ist nicht mein Selbst."

    Einmal editiert, zuletzt von accinca (20. August 2018 um 11:27)

  • Aravind
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    • 20. August 2018 um 11:11
    • #84
    accinca:
    kal:

    Angst, Freude etc. können entstehen, ohne diese weiter in einem Ich-Zusammenhang aufzugreifen.

    Das ist eine gute Übung ändert aber nicht die Tatsache das das Aufkommen von

    solchen Gefühlen ein komplexer psychischer Prozess ist der durch Ich und Mein

    (durch haben wollen) und befürchten (nicht haben wollen) seine Begründung findet.

    Andernfalls sie ja gar nicht aufkommen würden.

    Eine gute Lehrrede dazu ist M 4 "Furcht und Angst".

    Alles anzeigen

    Danke für die eindeutige Quelle. Für Angst finde ich das ganz eindeutig; sie entsteht, weil sich das Selbst bedroht fühlt. Kein Selbst mehr, keine Angst mehr.

    Ich bilde mir ein, dass man dafür auch nicht komplett erwacht sein muss. Weniger Anhaftung an das Selbst führt auch graduell zu weniger Angst/Furcht, oder positiv ausgedrückt: zu mehr innerem Frieden. In so weit finde ich das eine extrem wichtige Botschaft, auch für Anfänger.

    Kennst Du Quellen, wo das für andere Gefühle dargelegt wir: Glücksgefühl, Entzücken, Freude?

    Liebe Grüße, Aravind.

  • Noreply
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    • 20. August 2018 um 11:21
    • #85

    Meine Antwort

    • Memoiren gefunden in der Badewanne (323)
  • accinca
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    • 20. August 2018 um 11:25
    • #86
    Aravind:

    Kennst Du Quellen, wo das für andere Gefühle dargelegt wir: Glücksgefühl, Entzücken, Freude?

    In D 22 (MAHᾹ-SATIPATTHᾹNA-SUTTA) werden die Übungen auch mit Gefühle ausführlich beschrieben.

  • Horin
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    • 20. August 2018 um 11:29
    • #87

    Aravind ...Naja Angst in dem Sinne den ich meine ist eine Reaktion, welche sich körperlich dahingehend manifestiert, Adrenalin auszuschütten, Gefässe zu verengen und einem Fluchtreflex auszuüben. So brauchen wir in Extremsituationen kein Ichkonzept um einer Gefahr zu entwischen. Ganz im Gegenteil-es wird einfach gerannt, wenn ein Löwe vor Dir steht..ohne abzuwägen wie wichtig es sei... Ich meinte weniger die Angst welche sich auf hypothetischer, psychologischer Ebene entwickelt weil ich über was wäre wenn nachdenke..

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • Alephant
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    • 20. August 2018 um 11:36
    • #88
    kal:

    Das halte ich nicht für möglich. Ich kenne kein Gefühl, was nicht in Relation und bedingt entsteht. Weltabkehr ist ein nicht unwichtiger Aspekt des Weges den der Buddha gelehrt hat.

    Ich habe nicht gesagt, dass Gefühle nicht bedingt seien, ich habe von einer Egostruktur gesprochen. Angst, Freude etc. können entstehen, ohne diese weiter in einem Ich-Zusammenhang aufzugreifen.

    So können z.B. in Meditation friedliche Stille bis hin zu ekstatischen Zuständen auftauchen, ohne dass da auch nur ein Funken von Ich ist.. ich möchte weiter nicht, wie erwähnt aus o.g. Gründen nicht auf die Tiere eingehen.

    Ich weiß schon. Es gibt aber keine "Egostruktur". Ich halte es nicht für möglich, in der Gesellschaft lebend, "Ichbefreite" Gefühle zu erleben. Es gibt keine Trauer ohne NichtWissen.

    Ich wollte schon auf die Tiere eingehen, um zu zeigen, dass deine Begründungsweise zum Thema "Trauer" und die von dir vorgestellte Möglichkeit: Trauer ohne NichtWissen und Begehren nicht möglich ist.

    Auch was das du da am Ende schreibst: nicht möglich. Man kann es so denken, es so vermeintlich erkennen. Aber es ist nicht so. Also kenne ich so etwas nicht, und anatta im Sinne der Lehre des Buddha wird damit auch nicht vorgestellt.


    :sunny:


    Ein Funke von einem Ich ist sowieso nie da ...

  • Horin
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    • 20. August 2018 um 11:42
    • #89

    pops wir reden aneinander vorbei...keine Trauer ohne Nichtwissen? Wärst Du nicht traurig, auch wenn Du die Buddhamatur erlebst, wenn z.B. Deine Mutter oder sonstwer, der Dir nahestand, stirbt???

    Egostruktur/Ichkonzept ist eine Illusion! Dennoch ist sie in vielen Köpfen vorherrschend..

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • accinca
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    • 20. August 2018 um 11:55
    • #90
    Aravind:

    Ich bilde mir ein, dass man dafür auch nicht komplett erwacht sein muss. Weniger Anhaftung an das Selbst führt auch graduell zu weniger Angst/Furcht, oder positiv ausgedrückt: zu mehr innerem Frieden. In so weit finde ich das eine extrem wichtige Botschaft, auch für Anfänger.

    Genau! Es gibt insbesondere die Überwindung von "Ich-Bin" hinsichtlich des Körpers

    und seiner fünf Sinne. Soweit ein Mönch hauptsächlich in Vertiefung verweilt ist er

    dem Tode des Körpers nicht mehr ausgeliefert wie die vierte Herde in dem Beispiel

    das der Buddha in M 25 "Das Futter" oder "Der Köder" nennt. Das ist dann aber schon

    ein höheres Sein. Ich weiß, das ist noch nicht völlige Befreiung aber wer einen Weg

    zu einen Ziel gehen will, kann dort niemals ankommen wenn zuvor er nicht einmal

    ein Teil des Weges gegangen ist.

  • Alephant
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    • 20. August 2018 um 11:59
    • #91
    kal:

    pops wir reden aneinander vorbei...keine Trauer ohne Nichtwissen? Wärst Du nicht traurig, auch wenn Du die Buddhamatur erlebst, wenn z.B. Deine Mutter oder sonstwer, der Dir nahestand, stirbt???

    Egostruktur/Ichkonzept ist eine Illusion! Dennoch ist sie in vielen Köpfen vorherrschend..

    Also grundsätzlich kenne ich schon verschiedene Arten der Trauer. Ich erinnere mich, wie anders und verschieden ich manchesmal mit dem Fakt umgegangen bin, dass jemand nicht mehr hier ist. Ich nehme an, die Stärke der erlebten Trauer hängt schon damit zusammen, an welche Vorstellungen & damit auch Personen (die nun für immer vernichtet sind?) geglaubt wird.

    Ich denke, wir reden nicht aneinander vorbei. Nur erklärst du in meinen Augen einfach eher nur ein gesünderes Trauern, eine Art "achtsamerer" Umgang mit den eigenen Gefühlen.

    Das an sich finde ich gut und es ist in meinen Augen auch ziemlich wichtig, in unserer Zeit: zu anderen Vorstellungen und damit auch zu Gefühlen zu gelangen. Nicht gut finde ich, dass du schreibst, diese Gefühle wären quasi möglich, wenn LeidVernichtung und damit Aufhebung des NichtWissens/IchGlauben schon (absolut) erreicht ist.

    So klingt es für mich.


    :sunny:

  • Aravind
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    • 20. August 2018 um 13:44
    • #92
    kal:

    Aravind ...Naja Angst in dem Sinne den ich meine ist eine Reaktion, welche sich körperlich dahingehend manifestiert, Adrenalin auszuschütten, Gefässe zu verengen und einem Fluchtreflex auszuüben. So brauchen wir in Extremsituationen kein Ichkonzept um einer Gefahr zu entwischen. Ganz im Gegenteil-es wird einfach gerannt, wenn ein Löwe vor Dir steht..ohne abzuwägen wie wichtig es sei... Ich meinte weniger die Angst welche sich auf hypothetischer, psychologischer Ebene entwickelt weil ich über was wäre wenn nachdenke..

    Ja. Man müsste genauer zwischen Angst und Furcht unterscheiden!

  • Noreply
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    • 20. August 2018 um 13:49
    • #93
    accinca:
    Aravind:

    Ich bilde mir ein, dass man dafür auch nicht komplett erwacht sein muss. Weniger Anhaftung an das Selbst führt auch graduell zu weniger Angst/Furcht, oder positiv ausgedrückt: zu mehr innerem Frieden. In so weit finde ich das eine extrem wichtige Botschaft, auch für Anfänger.

    Genau! Es gibt insbesondere die Überwindung von "Ich-Bin" hinsichtlich des Körpers

    und seiner fünf Sinne. Soweit ein Mönch hauptsächlich in Vertiefung verweilt ist er

    dem Tode des Körpers nicht mehr ausgeliefert wie die vierte Herde in dem Beispiel

    das der Buddha in M 25 "Das Futter" oder "Der Köder" nennt. Das ist dann aber schon

    ein höheres Sein. Ich weiß, das ist noch nicht völlige Befreiung aber wer einen Weg

    zu einen Ziel gehen will, kann dort niemals ankommen wenn zuvor er nicht einmal

    ein Teil des Weges gegangen ist.

    Alles anzeigen

    Soll das Ichbin nun den Körper überwinden und sich als "Höchstes" sehen oder seine Ansicht selber überwinden, da es nur eine Konstruktion des Denkens ist, sich selber überwinden? Oder einfach nur Körper und Ichbin leben?

  • Aravind
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    • 20. August 2018 um 13:50
    • #94

    Danke, ihr Lieben, die Zitate waren sehr hilfreich für mich!

    Liebe Grüße, Aravind.

  • Online
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    • 20. August 2018 um 13:50
    • #95
    pops:

    Nicht gut finde ich, dass du schreibst, diese Gefühle wären quasi möglich, wenn LeidVernichtung und damit Aufhebung des NichtWissens/IchGlauben schon (absolut) erreicht ist.

    Wenn Gefühle auch "vor" den Gedanken auftauchen, dann hat man da m.E. keinen Einfluß drauf (wie soll das gehen?), somit könnte ich mir auch vorstellen, dass es Gefühle gibt wenn das "Absolute", was immer das auch ist, erreicht wurde.

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • accinca
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    • 20. August 2018 um 16:06
    • #96
    Schneelöwin:

    Wenn Gefühle auch "vor" den Gedanken auftauchen, dann hat man da m.E. keinen Einfluß drauf (wie soll das gehen?), somit könnte ich mir auch vorstellen, dass es Gefühle gibt wenn das "Absolute", was immer das auch ist, erreicht wurde.

    Aber warum solltest du dir das vorstellen?

    Natürlich können Gefühle auch vor den Gedanken aufkommen.

    Das weiß doch jeder oder? Jedenfalls jeder der sich beobachtest.

    Und natürlich hat man auf vielen Gefühle auch keinen Einfluß denn

    sie kommen und gehen nach ihren eigenen Gesetzen. Wenn die Menschen

    soviel Einfluß über ihre Gefühle hätten wie sie wollten, gäbe es gar keine

    unerwünschten leidigen Gefühle mehr - ist doch klar.

    Wenn aber völlige Befreiung erlangt wurde, können natürlich auch noch

    Gefühle auftreten soweit noch Bedingungen dafür früher geschaffen wurden

    werden sie das sicher auch noch, aber diese empfindet er als ein Abgelöster,

    bzw. werden abgelöst empfunden. Das heißt, diese Gefühle lösen keine Resonanz

    mehr aus wie früher.

    Einmal editiert, zuletzt von accinca (20. August 2018 um 16:35)

  • accinca
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    • 20. August 2018 um 16:13
    • #97
    Ellviral:

    Soll das Ichbin nun den Körper überwinden....?

    Wieso sollte es ein Ichbin geben?

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    • 20. August 2018 um 16:33
    • #98

    Mir war das vorher nicht bewusst, accinca, sonst hätte ich es vielleicht auch garnicht hier eingestellt und ich war ziemlich überrascht - weil es ja immer so schön heißt

    zuerst war der Gedanke

    Naja mir ist halt jetzt z.B. noch nicht klar, wenn das Gefühl zuerst da ist, ob dann nicht ein Gedanke ein Richtungsgeber ist, dass dieses Gefühl sich so schnell wie möglich auflöst - auch wenn der Gedanke nur lautet (Du! Gefühl! ich beachte Dich garnicht!) 8);)

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • accinca
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    • 20. August 2018 um 16:44
    • #99
    Schneelöwin:

    Naja mir ist halt jetzt z.B. noch nicht klar, wenn das Gefühl zuerst da ist, ob dann nicht ein Gedanke ein Richtungsgeber ist, dass dieses Gefühl sich so schnell wie möglich auflöst - auch wenn der Gedanke nur lautet (Du! Gefühl! ich beachte Dich garnicht!)

    Natürlich bedeutet, was ich geschrieben habe nicht, daß es nicht

    auch Gedanken vor einem Gefühl geben kann und in der Tat hast

    du recht wenn du glaubst das Gedanken die Dauer von manchen

    Gefühlen u.U. beeinflussen können.

  • Aravind
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    • 20. August 2018 um 16:45
    • #100
    Schneelöwin:

    Mir war das vorher nicht bewusst, accinca, sonst hätte ich es vielleicht auch garnicht hier eingestellt und ich war ziemlich überrascht - weil es ja immer so schön heißt

    zuerst war der Gedanke

    Naja mir ist halt jetzt z.B. noch nicht klar, wenn das Gefühl zuerst da ist, ob dann nicht ein Gedanke ein Richtungsgeber ist, dass dieses Gefühl sich so schnell wie möglich auflöst - auch wenn der Gedanke nur lautet (Du! Gefühl! ich beachte Dich garnicht!) 8);)

    Da kann ich ausnahmsweise mal aus eigener Erfahrung berichten: Nein, der Gedanke muss nicht entstehen. Man kann sich so "weich" (liebend und gleichmütig) machen, so dass man Gefühle und alles andere tatsächlich ohne Fokusierung/Gedanken wahrnehmen kann.

    Als Metapher: Man bereitet so etwas wie eine leere Bühne; alle sind herzlich eingeladen, dort zu spielen, aber niemand schaut zu.

    Anknüpfend an Deine Worte: Du beachtest das Gefühl nicht nicht, sondern es darf einfach da sein.

    Ich denke, das kann funktionieren, weil man die Beachtung vorher schon auf liebevolles Willkommen gestellt hat (beim Bereiten der Bühne).

    Nicht, dass das mein Normalzustand wäre... ;)

    Liebe Grüße, Aravind.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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