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  1. Buddhaland Forum
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360 grad Drehung während der Meditation

  • VoLLioMenTT
  • 26. April 2018 um 17:05
  • Zum letzten Beitrag
  • VoLLioMenTT
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    5. Februar 2018
    • 26. April 2018 um 17:05
    • #1

    Hallo Buddhaland Community,

    ich meditiere jetzt seid ca. einem 3 / 4 Jahr und komme seid ca. 1 - 2 Wochen jedes mal beim meditieren in den selben Zustand, ich habe diesen Zustand bereits einmalig vor ca. einem halben erlebt damals hat er mir noch Angst gemacht und ich bin nach kurzer Zeit wieder heraus getreten. Bei dem Zustand handelt es sich darum das ich das Gefühl habe mich um 360 Grad im kreis zu drehen mittlerweile finde ich das eigentlich sogar ganz angenehm wenn ich mich darauf konzentriere kann ich auch jederzeit die Richtung ändern. Außerdem kommt es manchmal dabei vor und das ist relativ schwer zu beschreiben, aber so als wäre mein Bewusstsein nicht mehr in meinem Kopf sondern würde z.B. rechts darüber schweben, kann ich leider recht schwer in Worte fassen. Meine frage wäre jetzt ob jemand so etwas bereits erlebt hat oder ob es sogar ein bekannter Zustand ist und ich irgendwie Informationen darüber einholen kann was es damit auf sich hat?

    Liebe Grüße,

    VoLLioMenTT

  • void 26. April 2018 um 17:06

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • mukti
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    • 26. April 2018 um 21:35
    • #2

    Hallo,


    womit drehst du dich denn und änderst willentlich die Richtung, wenn der Körper bewegungslos dasitzt?

    Vielleicht ist es nur eine Vorstellung, oder vielleicht ei n geistiger Leib? Mit sowas habe ich mal experimentiert, gibt es auch im Buddhismus. Hab aber jetzt keine Ahnung ob das zu deiner Erfahrung passt.

    Zitat

    Weiter sodann, Udāyī, hab' ich den Jüngern die Pfade gewiesen, auf deren Stegen meine Jünger aus diesem Leibe einen anderen Leib hervorgehen lassen, formhaft, geistig gestaltet, mit allen Gliedern begliedert, sinnenfällig. Gleichwie etwa, Udāyī, wenn ein Mann einem Rohre den Halm auszöge und sich sagte: 'Das ist das Rohr, das ist der Halm, eins ist das Rohr, eins ist der Halm: aus dem Rohre hab' ich ja den Halm gezogen'; oder gleichwie etwa, Udāyī, wenn ein Mann das Schwert aus der Scheide zöge und sich sagte: 'Das ist das Schwert, das ist die Scheide, eins ist das Schwert, eins ist die Scheide: aus der Scheide hab' ich ja das Schwert gezogen'; oder gleichwie etwa, Udāyī, wenn ein Mann eine Schlange aus dem Korbe nähme und sich sagte: 'Das ist die Schlange, das ist der Korb, eins ist die Schlange, eins ist der Korb: aus dem Korbe hab' ich ja die Schlange genommen': ebenso nun auch, Udāyī, hab' ich den Jüngern die Pfade gewiesen, auf deren Stegen meine Jünger aus diesem Leibe einen anderen Leib hervorgehen lassen, formhaft, geistig gestaltet, mit allen Gliedern begliedert, sinnenfällig.

    M. 77.

    Mit Metta, mukti.


  • Gamma Draconis
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    • 26. April 2018 um 22:27
    • #3
    VoLLioMenTT:

    Hallo Buddhaland Community,

    [...]Bei dem Zustand handelt es sich darum das ich das Gefühl habe mich um 360 Grad im kreis zu drehen mittlerweile finde ich das eigentlich sogar ganz angenehm wenn ich mich darauf konzentriere kann ich auch jederzeit die Richtung ändern. Außerdem kommt es manchmal dabei vor und das ist relativ schwer zu beschreiben, aber so als wäre mein Bewusstsein nicht mehr in meinem Kopf sondern würde z.B. rechts darüber schweben, kann ich leider recht schwer in Worte fassen. [...]

    Eine einfache Antwort aus meiner Meditationserfahrung: ignoriere diese Erscheinungen, vor allem versuche nicht, sie herbeizurufen. Sie sind nichts als die Gegenwehr eines Geistes, der nicht still sein will. Du wirst möglicherweise noch ähnliche Erlebnisse haben, doch es ist wichtig, sich nicht auf sie zu konzentrieren, sondern nur als vorübergehende Erscheinungen zu betrachten. Sie sind nichts, was zu dir gehört, sondern nur Dinge, die so vergehen, wie sie gekommen sind. Es gibt viel Literatur über Meditation, manche Bücher enthalten gute Erklärungen zu dem von dir beschriebenen und auch Ratschläge, wie du damit umgehen kannst.

  • VoLLioMenTT
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    5. Februar 2018
    • 26. April 2018 um 23:21
    • #4
    mukti:

    Hallo,


    womit drehst du dich denn und änderst willentlich die Richtung, wenn der Körper bewegungslos dasitzt?

    Vielleicht ist es nur eine Vorstellung, oder vielleicht ei n geistiger Leib? Mit sowas habe ich mal experimentiert, gibt es auch im Buddhismus. Hab aber jetzt keine Ahnung ob das zu deiner Erfahrung passt.

    Zitat

    Weiter sodann, Udāyī, hab' ich den Jüngern die Pfade gewiesen, auf deren Stegen meine Jünger aus diesem Leibe einen anderen Leib hervorgehen lassen, formhaft, geistig gestaltet, mit allen Gliedern begliedert, sinnenfällig. Gleichwie etwa, Udāyī, wenn ein Mann einem Rohre den Halm auszöge und sich sagte: 'Das ist das Rohr, das ist der Halm, eins ist das Rohr, eins ist der Halm: aus dem Rohre hab' ich ja den Halm gezogen'; oder gleichwie etwa, Udāyī, wenn ein Mann das Schwert aus der Scheide zöge und sich sagte: 'Das ist das Schwert, das ist die Scheide, eins ist das Schwert, eins ist die Scheide: aus der Scheide hab' ich ja das Schwert gezogen'; oder gleichwie etwa, Udāyī, wenn ein Mann eine Schlange aus dem Korbe nähme und sich sagte: 'Das ist die Schlange, das ist der Korb, eins ist die Schlange, eins ist der Korb: aus dem Korbe hab' ich ja die Schlange genommen': ebenso nun auch, Udāyī, hab' ich den Jüngern die Pfade gewiesen, auf deren Stegen meine Jünger aus diesem Leibe einen anderen Leib hervorgehen lassen, formhaft, geistig gestaltet, mit allen Gliedern begliedert, sinnenfällig.

    M. 77.

    Also zuerst musst du wissen das ich mir vorstellen kann wo ich im raum gerade hinschaue, ich habe die Augen zwar geschlossen aber der Drehung nach hab ich immer im Hinterkopf ob ich gerade z.B. 180 grad von meiner Ausgangsposition bin und wie gesagt mittlerweile finde ich es ganz angenehm aber als es mir die ersten male noch zuviel war habe ich versucht mich sozusagen darauf zu konzentrieren wo ich eigentlich sitzen sollte um das ganze anzuhalten, wenn ich das allerdings mache stoppe ich ganz kurz und die richtung ändert sich mittlerweile lasse ich es einfach geschehen aber so konnte ich bisher immer gewollt die Richtung verändern.

  • Nyinje ☼
    Gast
    • 26. April 2018 um 23:52
    • #5

    Hallo VoLLioMenTT, ich weiß du schreibst du findest es inzwischen ganz angenehm, aber sollte es dich doch irgendwann stören hilft bei halboffenen Augen zu meditieren.

    Darf ich fragen was du meditierst und welche Richtung? Vielleicht kann dir dann jemand direkter Antwort geben. :)

  • cinnamon
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    Frühbuddhismus
    • 27. April 2018 um 06:14
    • #6
    VoLLioMenTT:

    Also zuerst musst du wissen das ich mir vorstellen kann wo ich im raum gerade hinschaue, ich habe die Augen zwar geschlossen aber der Drehung nach hab ich immer im Hinterkopf ob ich gerade z.B. 180 grad von meiner Ausgangsposition bin und wie gesagt mittlerweile finde ich es ganz angenehm aber als es mir die ersten male noch zuviel war habe ich versucht mich sozusagen darauf zu konzentrieren wo ich eigentlich sitzen sollte um das ganze anzuhalten, wenn ich das allerdings mache stoppe ich ganz kurz und die richtung ändert sich mittlerweile lasse ich es einfach geschehen aber so konnte ich bisher immer gewollt die Richtung verändern.

    Vielleicht solltest du deine Augen nicht mit bewegen bei deiner Vorstellung, dann dreht oder positioniert sich auch nichts.

    Das hatte ich mal bei einer Klartraum-Technik vor vielen Jahren bei der man nur einen (vorgestellten) Punkt im Raum fixiert mit den Augen. Statt die Wachheit mit in den Schlaf zu übernehmen wie von der Übung beabsichtigt, bin ich erlebnismäßig wie ein Sog aus dem Körper gezogen worden zu dem Punkt im Raum lol. Hatte rein gar nichts mit Meditation zu tun ;)

  • Aravind
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    • 27. April 2018 um 06:22
    • #7
    Gamma Draconis:

    (..) ignoriere diese Erscheinungen, vor allem versuche nicht, sie herbeizurufen. Sie sind nichts als die Gegenwehr eines Geistes, der nicht still sein will. Du wirst möglicherweise noch ähnliche Erlebnisse haben, doch es ist wichtig, sich nicht auf sie zu konzentrieren, sondern nur als vorübergehende Erscheinungen zu betrachten.

    Genau, seh ich auch so. Deinem Geist ist langweilig, ein gutes Zeichen. Wichtig ist, die Ablenkung durch das Drehen nicht zusätzlich zu unterstützen, damit das kein Automatismus wird.

    Wenn Dein Geist in Zukunft mehr oder häufiger solche Halluzinationen erzeugt, "musst" Du Dir eventuell doch einen Lehrer suchen, mit dem Du das besprechen kannst.

    Viel Erfolg weiterhin, Aravind.

  • Gamma Draconis
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    • 27. April 2018 um 09:31
    • #8

    Als Nachtrag noch ein Auszug aus "Die Praxis der Achtsamkeit" von Mahathera Henepola Gunaratana:


    [lz]

    Problem 3 - Merkwürdige Empfindungen

    Menschen erleben die verschiedenartigsten Erscheinungen bei der Meditation. Einige Leute bekommen Juckreiz. Andere spüren Kribbeln, tiefe Entspannung, ein Gefühl von Leichtigkeit oder eine Empfindung des Schwebens. Sie können das Gefühl haben zu wachsen oder zu schrumpfen oder sich in die Luft zu erheben. Anfänger regen sich oft ziemlich auf über solche Empfindungen. Beunruhigen Sie sich nicht, es ist unwahrscheinlich, dass Sie irgendwann demnächst in der Luft schweben. Da Entspannung eintritt, fängt das Nervensystem einfach an Wahrnehmungssignale wirksamer durchzuleiten. Große Mengen von zuvor blockiertem Wahrnehmungsmaterial können durchströmen und alle Arten von einzigartigen Empfindungen verursachen. Es bedeutet nichts Besonderes. Es ist einfach Empfindung. Wenden Sie daher einfach die normale Methode an. Beobachten Sie, wie es entsteht und wie es vergeht. Lassen Sie sich nicht hineinziehen.[/lz]


    Ich bin nicht sicher, ob Zitate diesem Umfangs erlaubt sind. Gegebenenfalls müssen die Moderatoren das Zitat kürzen

  • mukti
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    16. September 2010
    • 27. April 2018 um 09:40
    • #9
    VoLLioMenTT:

    Also zuerst musst du wissen das ich mir vorstellen kann wo ich im raum gerade hinschaue, ich habe die Augen zwar geschlossen aber der Drehung nach hab ich immer im Hinterkopf ob ich gerade z.B. 180 grad von meiner Ausgangsposition bin und wie gesagt mittlerweile finde ich es ganz angenehm aber als es mir die ersten male noch zuviel war habe ich versucht mich sozusagen darauf zu konzentrieren wo ich eigentlich sitzen sollte um das ganze anzuhalten, wenn ich das allerdings mache stoppe ich ganz kurz und die richtung ändert sich mittlerweile lasse ich es einfach geschehen aber so konnte ich bisher immer gewollt die Richtung verändern.

    Also wenn ich eine andere Position/Richtung einnehme als der Körper dann ist da keine oder eine verminderte Identifikation mit dem Körper, ich mache eine Bewegung mittels eines vorgestellten oder geistigen Körpers. Da kann ich dann entweder das Ganze geschehen lassen oder mit Bewegungen unabhängig vom Körper experimentieren.

    Eine weitere Möglichkeit wäre sich auf den Atem zu konzentrieren, was in den Anfangsstadien der Meditation eigentlich empfohlen wird (jedenfalls im Theravada). Also das Ein- und Ausatmen des (realen) Körpers bewusst wahrnehmen. Das sollte von geistigen Phänomenen abziehen, die man dann beobachten kann wie sie entstehen und vergehen. Der Geist sammelt sich und schafft durch Körperbewusstsein eine solide Basis für die Meditation. So beginnt auch Satipatthana mit dem Körpergewahrsein (D.22)

    Mit Metta, mukti.


  • User19823
    Gast
    • 28. April 2018 um 05:15
    • #10

    Ich habe früher als Kind mir abends beim Übergang zum Schlaf etwas ganz intensiv vorgestellt und dann tatsächlich genau davon geträumt. Karussel fahren war einer meiner selbst erschaffenen Lieblingsträume...

    Für mich ist das, was du da beschreibst, ein Spiel mit dem Geist. Und Meditation besteht für mich darin, genau das _nicht_ zu tun, stattdessen hier zu bleiben, bzw. mich liebevoll aber bestimmt zurückzuholen, wenn ich irgendwohin abdrifte.

    Aber irgendwie habe ich den Eindruck, daß du diesen Zustand faszinierend findest und gerne hättest, daß irgendjemand dir bestätigt, daß er etwas besonderes sei ...

    Falls dem aber nicht so ist, kann ich nur die Ideen der anderen bestätigen: Von Anfang an Augen aufhalten, wach bleiben, ausreichend atmen (nicht zu viel und nicht zu wenig), eine Körperhaltung einnehmen, bei der nichts irgendwie abgeklemmt wird und wenn alles nichts hilft, einen Lehrer persönlich fragen.

  • FederImWind
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    12. Mai 2018
    • 13. Mai 2018 um 00:09
    • #11

    Ich würde versuchen, die aufmerksamkeit immer auf den atem zurückzuführen. Lg

  • KarmaHausmeister 3. Juni 2022 um 14:06

    Hat das Thema aus dem Forum Meditation nach Buddhistische Praxis verschoben.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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