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Suche Anleitung für die Goldene Lichtstrahl Meditation

  • Der Patrick
  • 7. Januar 2018 um 19:54
  • Zum letzten Beitrag
  • Online
    void
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    • 9. Januar 2018 um 11:54
    • Offizieller Beitrag
    • #26
    mukti:

    Ja, die liebevolle Gesinnung die eine Mutter zum Kind hat (bei normalen Verhältnissen), ist doch eine heilsame und natürliche Ausgangsbasis für Metta.

    Zitat

    „Wie eine Mutter ihren eigenen Sohn, Ihr einzig Kind mit ihrem Leben schützt, so möge man zu allen Lebewesen Entfalten ohne Schranken seinen Geist!“ (Sutta Nipata, Metta Sutta)

    Aber auf der anderen Seite ist das doch ganz enge Anhaftung. Eine Mutter indentifiziert sich mit ihrem Kind und versucht es - um jeden Preis - vor Schaden zu bewahren. Und ist, wenn sie denkt ihr Kind sei bedroht, zu allem möglichen fähig. Ich war mal bei einem Kinderkleiderflohmarkt im Montessori-Kinderhaus und das war der pure Horror, wie die Mütter harpiengleich übereinander hergefallen sind und sich gegenseitig die rosa Babymützchen eintrissen haben.

    Das ist ja der Unterschied zu Metta. Metta ist ein nicht besitzergreifendes Wohlwollen. Und keine militante Mutterliebe die vom Schlachtfeld Strampler mitbringt, wo noch die blutigen Finger der konkurrierenden Mütter festgekrallt sind.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • mukti
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    • 9. Januar 2018 um 12:15
    • #27
    void:
    mukti:

    Ja, die liebevolle Gesinnung die eine Mutter zum Kind hat (bei normalen Verhältnissen), ist doch eine heilsame und natürliche Ausgangsbasis für Metta.

    Aber auf der anderen Seite ist das doch ganz enge Anhaftung. Eine Mutter indentifiziert sich mit ihrem Kind und versucht es - um jeden Preis - vor Schaden zu bewahren. Und ist, wenn sie denkt ihr Kind sei bedroht, zu allem möglichen fähig. Ich war mal bei einem Kinderkleiderflohmarkt im Montessori-Kinderhaus und das war der pure Horror, wie die Mütter harpiengleich übereinander hergefallen sind und sich gegenseitig die rosa Babymützchen eintrissen haben.

    Das ist ja der Unterschied zu Metta. Metta ist ein nicht besitzergreifendes Wohlwollen. Und keine militante Mutterliebe die vom Schlachtfeld Strampler mitbringt, wo noch die blutigen Finger der konkurrierenden Mütter festgekrallt sind.


    Die Mutterliebe lässt sich nicht 1:1 übernehmen, aber es ist eben dieser Aspekt ehrlicher und selbstloser Güte dabei, das erfährt man normalerweise, fühlt und erkennt es auch. Den Anhaftungsaspekt kann man ja nicht brauchen, das ist eine Erkenntnis die dazukommen muss wenn das zu echter Metta heranreifen soll.
    Eine einigermaßen besonnene Mutter weiß auch dass sie ihr Kind einmal wird loslassen müssen, aber trotzdem wird sie es dann weiter lieben und immer da sein wenn sie gebraucht wird.

    Mit Metta, mukti.


  • Aravind
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    • 9. Januar 2018 um 22:15
    • #28

    Wenn wir schon Stereotype auspacken wollen:

    Mutterliebe minus Anhaftung minus Kontrollzwang = Vaterliebe.

    Liebe Grüße, Aravind.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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