1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Allgemeines zum Buddhismus

Demut

  • Doris
  • 17. August 2017 um 17:26
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Doris
    Themenautor
    Reaktionen
    431
    Punkte
    27.521
    Beiträge
    5.357
    Mitglied seit
    25. März 2012
    • 17. August 2017 um 17:26
    • #1

    Ich habe gerade ein schönes Zitat dazu gefunden:

    Zitat

    Demut besteht nicht darin, dass wir uns für minderwertig halten, sondern darin, dass wir vom Gefühl unserer eigenen Wichtigkeit frei sind. Dies ist ein Zustand der natürlichen Einfachheit, der im Einklang mit unserer wahren Natur ist und uns erlaubt, die Frische des gegenwärtigen Augenblicks zu schmecken.
    Matthieu Ricard

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Holzklotz
    Gast
    • 17. August 2017 um 18:08
    • #2

    :like:
    Demut ermöglicht Hingabe, das schließt ein starkes Ego nicht aus - Demut ist lebendig.
    Unterwürfigkeit hat hingegen etwas mit Selbstaufgabe anstatt Hingabe zu tun. Da will man nichts mehr mit sich zu tun haben, weil man sich unwürdig empfindet - das hat etwas Lebensverneinendes.

    Schönes Wort, das leider immer seltener verwendet wird.
    Die urprüngliche Bedeutung von "Gelassenheit" ging ja in die selbe Richtung. Ich glaube Meister Eckhart hat das Wort sogar erfunden. Heute versteht man darunter meistens nur noch eine Art positiver LMAA-Einstellung.

  • Monikamarie
    Reaktionen
    7.145
    Punkte
    47.094
    Beiträge
    7.941
    Mitglied seit
    2. Oktober 2025
    Wohnort
    Hamburg
    Buddh. Richtung
    Theravada
    Geburtstag
    21. November 1948 (77)
    • 17. August 2017 um 18:50
    • #3
    Doris Rasevic-Benz:

    Ich habe gerade ein schönes Zitat dazu gefunden:

    Zitat

    Demut besteht nicht darin, dass wir uns für minderwertig halten, sondern darin, dass wir vom Gefühl unserer eigenen Wichtigkeit frei sind. Dies ist ein Zustand der natürlichen Einfachheit, der im Einklang mit unserer wahren Natur ist und uns erlaubt, die Frische des gegenwärtigen Augenblicks zu schmecken.
    Matthieu Ricard

    Ja, eine schöne Erklärung, so sehe ich das auch.
    _()_

  • ARYA DHARMA
    Reaktionen
    1.115
    Punkte
    15.415
    Beiträge
    2.803
    Mitglied seit
    25. Dezember 2019
    • 17. August 2017 um 18:59
    • #4
    Doris Rasevic-Benz:

    Ich habe gerade ein schönes Zitat dazu gefunden:

    Zitat

    Demut besteht nicht darin, dass wir uns für minderwertig halten, sondern darin, dass wir vom Gefühl unserer eigenen Wichtigkeit frei sind. Dies ist ein Zustand der natürlichen Einfachheit, der im Einklang mit unserer wahren Natur ist und uns erlaubt, die Frische des gegenwärtigen Augenblicks zu schmecken.
    Matthieu Ricard

    Wie sieht denn diese "wahre Natur" aus?

  • Holzklotz
    Gast
    • 17. August 2017 um 19:12
    • #5
    IkkyuSan:

    Wie sieht denn diese "wahre Natur" aus?


    Wer darauf antwortet muss in der Hölle schmoren :silent:(:

  • Nyinje ☼
    Gast
    • 17. August 2017 um 19:15
    • #6
    IkkyuSan:
    Doris Rasevic-Benz:

    Ich habe gerade ein schönes Zitat dazu gefunden:

    Wie sieht denn diese "wahre Natur" aus?


    Gegenfrage: könntest du mir die Farbe lila in Worten erklären, wenn ich sie noch nie in meinem Leben gesehen hätte?

  • ARYA DHARMA
    Reaktionen
    1.115
    Punkte
    15.415
    Beiträge
    2.803
    Mitglied seit
    25. Dezember 2019
    • 17. August 2017 um 19:22
    • #7
    Holzklotz:
    IkkyuSan:

    Wie sieht denn diese "wahre Natur" aus?


    Wer darauf antwortet muss in der Hölle schmoren :silent:(:

    Unbedingt }:-):rainbow:


    Zitat

    Gegenfrage: könntest du mir die Farbe lila in Worten erklären, wenn ich sie noch nie in meinem Leben gesehen hätte?

    Gegenfrage: Wozu sollte ich das? Was würde das bringen? Aber: Wenn du sie siehst, dann kennst du die Farbe lila (wahrscheinlich aber dennoch nicht, da es ja Magenta, Violett usw. gibt). Aber du könntest zumindest "etwas" sehen.

    Wie sieht die "wahre Natur" denn nun aus?

  • Nyinje ☼
    Gast
    • 17. August 2017 um 19:32
    • #8
    IkkyuSan:
    Holzklotz:


    Wer darauf antwortet muss in der Hölle schmoren :silent:(:

    Unbedingt }:-):rainbow:


    Zitat

    Gegenfrage: könntest du mir die Farbe lila in Worten erklären, wenn ich sie noch nie in meinem Leben gesehen hätte?

    Gegenfrage: Wozu sollte ich das? Was würde das bringen? Aber: Wenn du sie siehst, dann kennst du die Farbe lila (wahrscheinlich aber dennoch nicht, da es ja Magenta, Violett usw. gibt). Aber du könntest zumindest "etwas" sehen.

    Wie sieht die "wahre Natur" denn nun aus?

    Alles anzeigen


    Was ich damit meine ist, dass du praktizieren musst um sie zu erkennen. Wenn du es erfährst dann kennst du die wahre Natur des Geistes. Wahrscheinlich aber dennoch erst Mal nicht, sondern nur erste Eindrücke davon. So wie bei der Farbe lila... Die wahre Natur des Geistes kann weder durch Farbe, Form, Geschmack, Berührung oder sonst etwas erfasst werden. Du musst sie erfahren um zu wissen was damit gemeint ist. So habe ich es zumindest gehört...

  • ARYA DHARMA
    Reaktionen
    1.115
    Punkte
    15.415
    Beiträge
    2.803
    Mitglied seit
    25. Dezember 2019
    • 17. August 2017 um 19:42
    • #9
    Zitat

    Was ich damit meine ist, dass du praktizieren musst um sie zu erkennen. Wenn du es erfährst dann kennst du die wahre Natur des Geistes. Wahrscheinlich aber dennoch erst Mal nicht, sondern nur erste Eindrücke davon. So wie bei der Farbe lila... Die wahre Natur des Geistes kann weder durch Farbe, Form, Geschmack, Berührung oder sonst etwas erfasst werden. Du musst sie erfahren um zu wissen was damit gemeint ist. So habe ich es zumindest gehört...

    :lol:

    Da kannst du praktizieren, bis du umfällst. Wenn die "wahre Natur" nicht durch "... oder sonst was" erfasst werden kann, wie willst du sie dann erfahren?

  • Doris
    Themenautor
    Reaktionen
    431
    Punkte
    27.521
    Beiträge
    5.357
    Mitglied seit
    25. März 2012
    • 17. August 2017 um 19:42
    • #10

    Witzig, dass Ihr auf Farben kommt …
    Mir ist als Antwort spontan "rot" eingefallen. :grinsen:
    Das war aber nur ein Kalauer.
    Ich habe keine Ahnung.

    Vielleicht in etwa so:
    Gestern war ich in der Röhre. Und dabei habe ich meditiert. Und das Klopfen der Maschine war ich. Kein Unterschied. Meine wahre Natur: ein Klopfen. :lol:

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Nyinje ☼
    Gast
    • 17. August 2017 um 19:50
    • #11
    IkkyuSan:
    Zitat

    Was ich damit meine ist, dass du praktizieren musst um sie zu erkennen. Wenn du es erfährst dann kennst du die wahre Natur des Geistes. Wahrscheinlich aber dennoch erst Mal nicht, sondern nur erste Eindrücke davon. So wie bei der Farbe lila... Die wahre Natur des Geistes kann weder durch Farbe, Form, Geschmack, Berührung oder sonst etwas erfasst werden. Du musst sie erfahren um zu wissen was damit gemeint ist. So habe ich es zumindest gehört...

    :lol:

    Da kannst du praktizieren, bis du umfällst. Wenn die "wahre Natur" nicht durch "... oder sonst was" erfasst werden kann, wie willst du sie dann erfahren?


    Durch Meditation. ;)

    Doris rot war auch Mal kurz in der Auswahl. Aber ich hätte eine lila Hibiskus Blüte gerade vor mir (:

  • ARYA DHARMA
    Reaktionen
    1.115
    Punkte
    15.415
    Beiträge
    2.803
    Mitglied seit
    25. Dezember 2019
    • 17. August 2017 um 19:52
    • #12
    Nuovo:
    IkkyuSan:

    :lol:

    Da kannst du praktizieren, bis du umfällst. Wenn die "wahre Natur" nicht durch "... oder sonst was" erfasst werden kann, wie willst du sie dann erfahren?


    Durch Meditation. ;)

    Doris rot war auch Mal kurz in der Auswahl. Aber ich hätte eine lila Hibiskus Blüte gerade vor mir (:

    Wahrscheinlich.

    Wenn du die "wahre Natur" durch Meditation erkannt hast, dann kannst du ja darüber berichten.

  • Nyinje ☼
    Gast
    • 17. August 2017 um 19:55
    • #13
    IkkyuSan:
    Nuovo:


    Durch Meditation. ;)

    Doris rot war auch Mal kurz in der Auswahl. Aber ich hätte eine lila Hibiskus Blüte gerade vor mir (:

    Wahrscheinlich.

    Wenn du die "wahre Natur" durch Meditation erkannt hast, dann kannst du ja darüber berichten.


    Mach ich! Bis dahin musst du dich auf die Worte derer stützen die es schon geschafft haben. :rose:

  • ARYA DHARMA
    Reaktionen
    1.115
    Punkte
    15.415
    Beiträge
    2.803
    Mitglied seit
    25. Dezember 2019
    • 17. August 2017 um 20:02
    • #14
    Zitat

    Mach ich! Bis dahin musst du dich auf die Worte derer stützen die es schon geschafft haben. :rose:

    Wenn ich mich auf Fuchsgeister stützen würde, dann könnte der Gerüstbauer die nächste Lotusernte einfahren. In seinen Händen: Schlamm.

  • Nyinje ☼
    Gast
    • 17. August 2017 um 20:11
    • #15
    IkkyuSan:
    Zitat

    Mach ich! Bis dahin musst du dich auf die Worte derer stützen die es schon geschafft haben. :rose:

    Wenn ich mich auf Fuchsgeister stützen würde, dann könnte der Gerüstbauer die nächste Lotusernte einfahren. In seinen Händen: Schlamm.


    Dann mach darfst aus muss wenn dir das lieber ist. Schlamm kann sehr nützlich sein. Aus bestimmtem Schlamm entsteht z.b. Ton. (:

  • jianwang
    Reaktionen
    706
    Punkte
    10.636
    Beiträge
    1.967
    Mitglied seit
    5. Mai 2017
    • 17. August 2017 um 20:19
    • #16

    ... und wenn er wieder auftaucht, vor ihm auf einer Blüte der wilde Fuchs, der lachend vor Glück den Schlamm betrachtet ... und nickt.

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • mukti
    Reaktionen
    6.766
    Punkte
    72.421
    Beiträge
    12.943
    Blog-Artikel
    31
    Mitglied seit
    16. September 2010
    • 18. August 2017 um 11:41
    • #17

    Laut Duden besteht Demut

    Zitat

    in der Einsicht in die Notwendigkeit und im Willen zum Hinnehmen der Gegebenheiten, begründete Ergebenheit.


    Eine andere Definition, mal irgendwo aufgeschnappt: "Demut ist die Einsicht in die eigene Unzulänglichkeit".

    Der Begriff hat ja den christlich-traditionellen Beigeschmack von Unterordnung, besonders unter einen Gott - das Aufgeben des Eigenwillens und der Selbstbestimmung durch Ergebenheit in den Willen Gottes. Etwa bei Franz von Assisi: "Wir sind allen untertan, sebst den wilden Tieren wenn sie uns zerreißen, so es ihnen von Gott gestattet ist."

    Diese vollkommene Fügsamkeit klingt bei Buddha im Gleichnis der Säge an (M.21).
    Was immer einem auch angetan wird...

    Zitat

    'Nicht soll unser Gemüt verstört werden, kein böser Laut unserem Munde entfahren, freundlich und mitleidig wollen wir bleiben, liebevollen Gemütes, ohne heimliche Tücke; und jene Person werden wir mit liebevollem Gemüte durchstrahlen: von ihr ausgehend werden wir dann die ganze Welt mit liebevollem Gemüte, mit weitem, tiefem, unbeschränktem, von Grimm und Groll geklärtem, durchstrahlen': also habt ihr euch, meine Mönche, wohl zu üben.


    Die Freiheit von selbstbezogener Absicht muss also keine Abhängigkeit von einem Gott bedingen, das ist wohl ein Unterschied zwischen der christlichen und der buddhistischen Auffassung von Demut.

    Mit Metta, mukti.


  • Noreply
    Reaktionen
    5.400
    Punkte
    81.758
    Beiträge
    15.201
    Mitglied seit
    24. Juni 2011
    • 18. August 2017 um 13:11
    • #18

    Die buddhistische Auffassung durchstrahlt die christliche.

  • fotost
    Reaktionen
    383
    Punkte
    20.782
    Beiträge
    3.844
    Einträge
    126
    Mitglied seit
    10. Januar 2010
    • 18. August 2017 um 13:36
    • #19

    Am Ende bleibt da die Einsicht in die eigene Unvollkommenheit, Endlichkeit, Unterworfenheit unter das Leiden...

    Der Unterschied zu einer abramahischen Religion dürfte darin liegen, daß deren Anhänger noch irgendwo im Hinterkopf die Hoffnung haben nach dem persönlichen Ende irgendwie an einer phantasierten absoluten Vollkommenheit teilhaben zu können und daß diese bereit sind für ihre Ideen zu morden.

  • accinca
    Reaktionen
    706
    Punkte
    57.021
    Beiträge
    11.216
    Mitglied seit
    31. Dezember 2007
    • 18. August 2017 um 13:49
    • #20
    fotost:

    Am Ende bleibt da die Einsicht in die eigene Unvollkommenheit, Endlichkeit, Unterworfenheit unter das Leiden...
    Der Unterschied zu einer abramahischen Religion dürfte darin liegen, daß deren Anhänger noch irgendwo im Hinterkopf die Hoffnung haben nach dem persönlichen Ende irgendwie an einer phantasierten absoluten Vollkommenheit teilhaben zu können und daß diese bereit sind für ihre Ideen zu morden.


    In der Tat sind sie offensichtlich dermaßen Verblendet,
    daß sie auch noch an eine Belohnung für ihre Morde glauben.

  • mukti
    Reaktionen
    6.766
    Punkte
    72.421
    Beiträge
    12.943
    Blog-Artikel
    31
    Mitglied seit
    16. September 2010
    • 18. August 2017 um 13:53
    • #21

    Jedenfalls im Christentum sind nicht alle bereit dafür zu morden, es gibt äußerst friedliche und wirklich demütige Anhänger unter ihnen, die sogar lieber selber sterben bevor sie andere töten müssten.

    Mit Metta, mukti.


  • Doris
    Themenautor
    Reaktionen
    431
    Punkte
    27.521
    Beiträge
    5.357
    Mitglied seit
    25. März 2012
    • 18. August 2017 um 13:55
    • #22

    Aber alle Juden und alle Muslime, gel?
    Und für Buddhisten ist nicht einmal ein Strafrecht nötig.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • accinca
    Reaktionen
    706
    Punkte
    57.021
    Beiträge
    11.216
    Mitglied seit
    31. Dezember 2007
    • 18. August 2017 um 14:17
    • #23
    mukti:

    Jedenfalls im Christentum sind nicht alle bereit dafür zu morden, es gibt äußerst friedliche und wirklich demütige Anhänger unter ihnen, die sogar lieber selber sterben bevor sie andere töten müssten.


    Es glauben ja auch nicht alle für Mord, Folter und Scheiterhaufen
    auch noch belohnt zu werden. Es gibt ja auch noch Leute die sich
    hinsichtlich eines solchen Gottes noch einige Bedenken bewahrt haben.

  • mukti
    Reaktionen
    6.766
    Punkte
    72.421
    Beiträge
    12.943
    Blog-Artikel
    31
    Mitglied seit
    16. September 2010
    • 18. August 2017 um 14:31
    • #24
    accinca:
    mukti:

    Jedenfalls im Christentum sind nicht alle bereit dafür zu morden, es gibt äußerst friedliche und wirklich demütige Anhänger unter ihnen, die sogar lieber selber sterben bevor sie andere töten müssten.


    Es glauben ja auch nicht alle für Mord, Folter und Scheiterhaufen
    auch noch belohnt zu werden. Es gibt ja auch noch Leute die sich
    hinsichtlich eines solchen Gottes noch einige Bedenken bewahrt haben.

    Im Christentum bestimmt. So wie Buddhisten glauben dass sie dafür nicht belohnt, sondern in der Hölle gequält werden hinsichtlich eines Kamma-Vipaka Gesetzes.

    Mit Metta, mukti.


  • fotost
    Reaktionen
    383
    Punkte
    20.782
    Beiträge
    3.844
    Einträge
    126
    Mitglied seit
    10. Januar 2010
    • 18. August 2017 um 15:32
    • #25
    mukti:

    Jedenfalls im Christentum sind nicht alle bereit dafür zu morden, es gibt äußerst friedliche und wirklich demütige Anhänger unter ihnen, die sogar lieber selber sterben bevor sie andere töten müssten.

    Selbstverständlich. Zum Glück ist das so und es gilt selbstverständlich auch für die allermeisten Muslime, Hindus etc.
    Um sich moralisch zu verhalten, ist keine Religion nötig. Die allermeisten XYZ basteln sich ihre eigene Geschichte zusammen und bedienen sich dabei auch aus halbverdauten Versatzstücken eine angenommenen oder anerzogenen Religion.

    Du siehst das echte Problem nicht... Diese guten Menschen bilden den Fischteich in dem die Irren, die bereit sind im Namen einer Religion zu morden sich munter verstecken können, in dem sie Anhänger finden. Diese guten Menschen die immer neue Rationalisierungen für Verbrechen finden, weil sie 'von einem von uns' begangen werden.

    Natürlich waren in Nazideutschland nicht alle Menschen, die nicht im KZ gesessen haben Teufel. Die allermeisten haben nur versucht über die Runden zu kommen, für ihre Familien zu sorgen, gute Arbeitskollegen, Nachbarn und Mitglieder im Sportverein zu sein. Die haben, wenn es Führergeburtstag war eben die Flagge ins Fenster gehängt, weil es alle gemacht haben und sie keinen Ärger wollten. Die haben eben weggesehen, wenn Gewerkschafter, Kommunisten, Schwule, Juden etc. bedrängt wurden. Nein, die allermeisten friedliche Leute.

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.16
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download