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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Was ist authentischer Buddhismus?

  • pamokkha
  • 29. Juni 2017 um 22:39
  • Zum letzten Beitrag
  • mukti
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    • 1. Juli 2017 um 09:33
    • #51
    Doris Rasevic-Benz:

    Mich erinnert die Diskussion jetzt schon sehr an die Frage, wieviele Engel auf eine Nadelspitze passen.

    Mir ist im Grunde egal wieviel Buddhas in ein Weltsystem passen oder sowas in der Art. Eventuell ist es am Rande interessant was es alles an ausgeklügelten Denksystemen gibt.

    Mit Metta, mukti.


  • Doris
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    • 1. Juli 2017 um 10:48
    • #52

    Das sind aber keine Denksysteme, die sich dann rational und mit Logik aufdröseln und erklären lassen.

    Es geht um Mythen, um Metaphern, Symbole, Allegorien usw. Wer diese mit "weltlicher" Logik erklären möchte, muss unweigerlich scheitern. Niemand versucht die griechische Götter- und Sagenwelt auf diese Weise zu erklären. Dennoch ist sie wahrhaftig. Es geht also nicht um Wahrheit, sondern um Wahrhaftigkeit. So erschließen sich diese Systeme.

    Vieles gehört sicher auch in den Bereich der Phantasie.

    Letztendlich stellt sich für mich immer nur eine Frage: Was ändert das an meiner Praxis?

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Noreply
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    • 1. Juli 2017 um 11:04
    • #53

    Das ist wirklich ein Problem wenn es heute zuviel Buddhas gibt. Doch eigentlich ist es nicht die Frage ob diese existiert, gelebet haben sonder die ganzen übermenschliche Vorstellungen die diese umgeben. Heute ist das so das viele Wissen das die Wunder die ich bei Magiern sehen nur dadurch da sind weil sie unsere Sinne täuschen oder ablenken. Für jemanden der das nicht weiss erscheint ein Wundermann mit übernatürlichen Fähigkeiten. Es treten also unweigerlich Konflikte auf zwischen Wundermann Glaubende und Mensch Sehende auf. Eine Einigung ist nicht möglich weil der Glaube immer die Wahrheit besiegt. Ein Glaubender will die Wirklichkeit nicht. ER weiss das es Buddhas gibt und Buddha war kein normaler Mensch. Als Buddhist missachte ich mit der Zuweisung von Übermenschlichkeit die vier edlen Wahrheiten.

  • Useless
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    • 1. Juli 2017 um 11:17
    • #54
    mukti:

    Und Amithaba kann kein anderer Buddha sein, weil es in einem Weltzeitalter nur einen gibt? Weiß jetzt nicht genau, aber bezieht sich das nicht auf ein sogenanntes Weltsystem, und gehört Sukhavathi zu einem solchen?
    Man müsste sich überhaupt genauer mit dieser Richtung auseinandersetzen um zu wissen wie das alles gemeint ist.


    Siehe der gestern oder vorgestern verlinkte Artikel von Bhikkhu Bodhi (https://info-buddhismus.de/Arahants_Buddh…kkhu_Bodhi.html)

    Zitat

    Die Nikāyas erwähnen bereits sechs Gotama vorausgehende Buddhas und einen, Metteyya (Skt: Maitreya), als dessen Nachfolger. Aus der Überlegung, dass nun aber die kosmische Zeit weder einen erkennbaren Anfang, noch ein absehbares Ende besitzt wurde geschlossen, dass es auch noch frühere Buddhas gegeben haben muss. Folglich wurde die Zahl der vergangenen Buddhas erhöht. Der Bezug zu diesen neuen Buddhas wurde durch allerlei Geschichten erleichtert, die über sie kursierten. Da nun aber auch der Raum unbegrenzt und mit Weltsystemen wie unserem eigenen gefüllt war, die sich in alle der „zehn Richtungen“ erstreckten, behaupteten einige Schulen, es gäbe gegenwärtig Buddhas in anderen Weltsystemen, also lebende Buddhas, die verehrt werden können. Mehr noch sollte es möglich sein mithilfe meditativer Techniken mit diesen Buddhas in Form von Visionen in direkten Kontakt zu treten. Die vom Pāli-Kanon ausgehenden Schulen blieben bei der Auffassung, dass das Auftreten von Buddhas auf unser Weltsystem beschränkt bleibt, während andere Schulen, allen voran die Mahāsāṅghika-Schule, die Vorstellung von über den gesamten, endlosen Kosmos verstreuten Buddhas vertrat, welche auch von Wesen unseres Weltsystems mit hinreichend großer Geisteskraft und Konzentration wahrgenommen werden könnten.

  • Mohan Gnanathilake
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    • 1. Juli 2017 um 11:24
    • #55

    Zu diesem Thema würde ich gern Stellung nehmen.

    Die Auswertung des authentischen Buddhismus wird durch die Annahme gemessen, dass alle konditionierten Phänomene vergänglich sind „Anicca“, das Leben unter dem Durst des Verlangens leidet „Dukkha“ und alle Identitäten, die unbeständig sind, nichtig sind „Anatta“.

    „Das Denken schweift gern ab, man hält es schwer zurück;
    Es zähmen, das ist gut; gezähmt bringt Denken Glück.“
    ( Dhammapada 35 Citta – Denken )

  • Useless
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    • 1. Juli 2017 um 11:29
    • #56
    Mohan Gnanathilake:

    Die Auswertung des authentischen Buddhismus wird durch die Annahme gemessen, dass alle konditionierten Phänomene vergänglich sind „Anicca“, das Leben unter dem Durst des Verlangens leidet „Dukkha“ und alle Identitäten, die unbeständig sind, nichtig sind „Anatta“.


    :like:

  • mukti
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    • 1. Juli 2017 um 11:37
    • #57
    Mohan Gnanathilake:

    Zu diesem Thema würde ich gern Stellung nehmen.

    Die Auswertung des authentischen Buddhismus wird durch die Annahme gemessen, dass alle konditionierten Phänomene vergänglich sind „Anicca“, das Leben unter dem Durst des Verlangens leidet „Dukkha“ und alle Identitäten, die unbeständig sind, nichtig sind „Anatta“.

    Die Frage ist nur auf welche Weise man zu dieser Verwirklichung kommt. Im heutigen Buddhismus in seiner Gesamtheit aller Schulen wird an einem Ende von dem ausgegangen was an Wahrnehmung gegenwärtig vorhanden ist, am anderen Ende stehen phantastisch anmutende Welten voller Wunderkräfte, helfenden Buddhas und Göttern.

    Mit Metta, mukti.


  • Lucky Luke
    Gast
    • 1. Juli 2017 um 11:48
    • #58
    Mohan Gnanathilake:

    Die Auswertung des authentischen Buddhismus wird durch die Annahme gemessen, dass alle konditionierten Phänomene vergänglich sind „Anicca“, das Leben unter dem Durst des Verlangens leidet „Dukkha“ und alle Identitäten, die unbeständig sind, nichtig sind „Anatta“.

    Bei Deiner Ausführung fehlen ein paar Aspekte.

    Ich habe es weiter oben bereits so formuliert (die 4 Siegel):

    Alle zusammengesetzten Dinge sind vergänglich - (Vergänglichkeit)
    Alle Gefühle sind Schmerz - - (Leiden)
    Alle Dinge haben keine eigenständige Existenz - (Leerheit)
    Nirvâna ist jenseits von Konzepten - - (Befreiung)

  • kilaya
    Gast
    • 1. Juli 2017 um 12:30
    • #59

    Bei der Frage nach der Zahl der Buddhas hilft vielleicht eine Unterscheidung, die im Mahayana (so weit ich ihn kenne) selbstverständlich ist.

    Einmal gibt es historische Buddhas wie Shakyamuni, den kommenden Maitreya usw. die sind für einen gewissen sehr langen Zeitraum einzigartig und sie sind die, die das Rad der Lehre drehen und einen Buddhismus in die Welt bringen.

    Dann gibt es "kosmische Buddhas" wie die Dhyani-Buddhas, zu denen auch Amithaba gehört. Diese sind mehr Archetypen, also Vertreter bestimmter Prinzipien. Ihre "Reinen Länder" sind entsprechend keine Welten im samsarischen Sinne sondern Geistfelder, die wirksam sind, egal wie man deren Existenz rational erklärt. Eine Möglichkeit - siehe Archetypen - wäre dass es sich um idealtypische Essenzen kollektiver menschlicher Eigenschaften handelt. Dabei hilft die Sichtweise von der "Buddhanatur" die jedes Wesen bereits in sich trägt.

    Dann gibt es viele weitere Menschen, die Buddhaschaft erreicht haben, egal ob sie als Lehrer in Erscheinung treten, im Verborgenen wirken oder gar nicht sichtbar werden. Ein Beispiel für einen Lehrer der als vollwertiger Buddha angesehen wird wäre Guru Rinpoche.

  • Sudhana
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    • 1. Juli 2017 um 13:32
    • #60
    mkha':

    mir ging es um die Meinung Pamokkhas, und explizit ihn sprach ich mit meinem Beitrag an.


    Nun - ich hatte eine Frage gestellt (auf die im übrigen eine nachvollziehbare Antwort immer noch aussteht):

    Sudhana:

    Was genau soll "Authentizität" im Kontext dieser Frage sein? Ohne Herstellung eines Konsenses über eine verbindliche Definition des Begriffs "Authentizität" ist diese ganze Diskussion sinnlos. Bestenfalls redet (bzw. schreibt) man aneinander vorbei.

    und unmittelbar darauf schreibst Du:

    mkha':

    Das ist doch gar nicht so schwer zu verstehen.

    - noch bevor Du konkret @pamokkha ansprichst:

    mkha':

    Guten Abend, Pamokkha

    gehe ich fehl in der Annahme ...

    Bitte klär mich auf - wen und was hattest Du mit Deinem "Das ist doch gar nicht so schwer zu verstehen" denn gemeint? Ich hatte den Eindruck, mit dem 'wen' war ich gemeint (wer sonst?) und mit dem 'was' (da angeblich "gar nicht so schwer zu verstehen ist") eine Definition von Authentizität, die Du im Folgenden @pamokkha unterschiebst oder meinetwegen auch nur anbietest. Eine untaugliche Definition, wie ich versucht habe, aufzuzeigen. Zumindest jedoch keine hier, in dieser Diskussion konsensfähige.

    ()

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  • Mohan Gnanathilake
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    • 1. Juli 2017 um 13:37
    • #61
    Sherab Yönten:
    Mohan Gnanathilake:

    Die Auswertung des authentischen Buddhismus wird durch die Annahme gemessen, dass alle konditionierten Phänomene vergänglich sind „Anicca“, das Leben unter dem Durst des Verlangens leidet „Dukkha“ und alle Identitäten, die unbeständig sind, nichtig sind „Anatta“.

    Bei Deiner Ausführung fehlen ein paar Aspekte.

    Ich habe es weiter oben bereits so formuliert (die 4 Siegel):

    Alle zusammengesetzten Dinge sind vergänglich - (Vergänglichkeit)
    Alle Gefühle sind Schmerz - - (Leiden)
    Alle Dinge haben keine eigenständige Existenz - (Leerheit)
    Nirvâna ist jenseits von Konzepten - - (Befreiung)

    Ich bedanke mich bei dir dafür, dass du die fehlenden Aspekte systematisch und deutlich erklärt hast.

    „Das Denken schweift gern ab, man hält es schwer zurück;
    Es zähmen, das ist gut; gezähmt bringt Denken Glück.“
    ( Dhammapada 35 Citta – Denken )

  • Morpho
    Gast
    • 1. Juli 2017 um 13:51
    • #62

    @ accinca: dann, gehe ich nach deinem kommentar, ist die lehrrede gefälscht, wonach der bodhisattva in tusita erschien und danach hinieden oder das mit der behaupteten freiheit von 5 fesseln oder nur eines davon falsch oder beides ist dennoch richtig. traurig ist auf jeden fall dass du kenntnis behauptest (das steht nicht im PK) und das gegenteil ist richtig. bevor man eine behauptung tätigt, möchte man sich doch versichern, dass sie der wahrheit entspricht oder sind "alle mittel recht" (um z.b. einen anti mahayani kurs zu steuern) ? ich selbst finde nicht, dass "alle mittel recht sind"- ganz im gegenteil-, selbst dann, wenn man in "positiver absicht" handelt oder zu handeln vermeint, zum beispiel im sinne einer abklärung oder aufklärung des "mahayani" oder wen oder was man sonst noch "auf dem falschen dampfer" sieht. ()

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (1. Juli 2017 um 14:04)

  • Sudhana
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    • 1. Juli 2017 um 14:43
    • #63
    mkha':
    Zitat

    1.) Ich hatte den Eindruck, mit dem 'wen' war ich gemeint (wer sonst?) ..

    Ich nehme zur Kenntnis, dass Du offenbar den Eindruck hattest.

    Ich nehme zur Kenntnis, dass Du offenbar ausweichst.

    mkha':

    Lasse es dabei bewenden, Sudhana.

    Kein Problem.

    ()

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  • pamokkha
    Gast
    • 1. Juli 2017 um 17:08
    • #64

    Erstmal danke an mkha', fotost und andere, die Rückfragen stellen. Rückfragen sind (zwingend) erforderlich, helfen beim Thema zu bleiben und zeugen von Interesse. Ich werde heute oder morgen antworten.

    So dämliche Äußerungen, wie

      Hört auf zu reden und geht Tee trinken.

    die einem als Essenz des Zen verkauft werden, führen leider immer weg von den Fragen.

  • Martin (Dhammavaro )
    Gast
    • 1. Juli 2017 um 17:15
    • #65
    pamokkha:

    So dämliche Äußerungen, wie

      Hört auf zu reden und geht Tee trinken.

    die einem als Essenz des Zen verkauft werden, führen leider immer weg von den Fragen.

    Da hast Du vollkommen Recht.
    Ich habe die zwei schon ignoriert.

  • Horin
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    • 1. Juli 2017 um 17:31
    • #66

    da wurde wohl ein wunder Punkt getroffen :grinsen:

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • jianwang
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    • 1. Juli 2017 um 17:41
    • #67

    Wer Worte nicht versteht ...

    Nebenbei : echten :grinsen: Buddhismus leben bedeutet definitiv NICHT Streiten über Worte und Übersetzungen.
    Ebenso sinnvoll wie "echtes Kochen" daran festzumachen, das das erste Rezept wörtlich eingehalten wird.

    Wichtig ist bei Beidem, den Hunger zu stillen.


    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • accinca
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    • 1. Juli 2017 um 18:02
    • #68
    Morpho:

    @ accinca: dann, gehe ich nach deinem kommentar, ist die lehrrede gefälscht, wonach der bodhisattva in tusita erschien und danach hinieden oder das mit der behaupteten freiheit von 5 fesseln oder nur eines davon falsch oder beides ist dennoch richtig. traurig ist auf jeden fall dass du kenntnis behauptest (das steht nicht im PK) und das gegenteil ist richtig. bevor man eine behauptung tätigt, möchte man sich doch versichern, dass sie der wahrheit entspricht oder sind "alle mittel recht" (um z.b. einen anti mahayani kurs zu steuern) ? ich selbst finde nicht, dass "alle mittel recht sind"- ganz im gegenteil-, selbst dann, wenn man in "positiver absicht" handelt oder zu handeln vermeint, zum beispiel im sinne einer abklärung oder aufklärung des "mahayani" oder wen oder was man sonst noch "auf dem falschen dampfer" sieht. ()


    Was redest du nur? Von oder über Tusitā hatte ich
    doch kein Wort gesagt
    .
    Der Tusitbereich ist ein ganz normaler Bereich bei sinnliches
    Begehren genießenden Wesen und hat nichts mit den reinen Bereichen
    zu tun von denen oben die Rede war. Der Buddha soll sich vor
    seiner Geburt in diesem Bereich aufgehalten haben und auch seine
    biologische Mutter soll dort nach ihrem Tode wiedergeboren worden sein.
    Jedenfalls hat suddhāvasā nichts mit Tusitā zu tun.

  • Sunu
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    • 2. Juli 2017 um 04:13
    • #69

    Man kann die Erkentnisse des Buddha anzweifeln, aber wenn Buddha recht hatte.... dann ist wirklich alles authentischer Buddhismus... Eben aus der Perspektive des bedingten Entstehens betrachtet.
    .... Aber ging es Buddha überhaupt um das Recht oder Unrecht haben ? Wie könnte es, wenn das eine doch nur bedingt durch das andere entsteht ? In so fern gibt es auch keine absolute Wahrheit und so gesehen auch keinen authentischen Buddhismus.

  • mukti
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    • 2. Juli 2017 um 08:28
    • #70
    Sunu:

    Man kann die Erkentnisse des Buddha anzweifeln, aber wenn Buddha recht hatte.... dann ist wirklich alles authentischer Buddhismus... Eben aus der Perspektive des bedingten Entstehens betrachtet.
    .... Aber ging es Buddha überhaupt um das Recht oder Unrecht haben ? Wie könnte es, wenn das eine doch nur bedingt durch das andere entsteht ? In so fern gibt es auch keine absolute Wahrheit und so gesehen auch keinen authentischen Buddhismus.

    Aber wie lässt sich die Perspektive des bedingten Entstehens einnehmen. Sogar zu Ananda sagt der Buddha (sinngemäß): "Sag nicht du hast bedingtes Entstehen verstanden. Es ist sehr tiefgründig und weil es nicht verstanden wird, sind die Wesen in Unwissenheit verstrickt". Dem Buddha ging es darum aufzuzeigen dass das Rechte zum Ende der Unwissenheit führt. Authentischer Buddhismus ist in diesem Sinne Verständnis und Praxis des achtfachen Pfades - rechte Erkenntnis, rechte Gesinnung, rechte Tat, usw.

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 2. Juli 2017 um 09:36
    • #71
    Sunu:

    .... Aber ging es Buddha überhaupt um das Recht oder Unrecht haben ? Wie könnte es, wenn das eine doch nur bedingt durch das andere entsteht ? In so fern gibt es auch keine absolute Wahrheit und so gesehen auch keinen authentischen Buddhismus.


    Ich möchte obigen Beitrag nicht inhaltlich kritisieren.
    Wie könnte man auch, wo ein Inhalt ja auch überhaupt nicht vorhanden ist.

  • Noreply
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    • 2. Juli 2017 um 09:44
    • #72
    mukti:
    Sunu:

    Man kann die Erkentnisse des Buddha anzweifeln, aber wenn Buddha recht hatte.... dann ist wirklich alles authentischer Buddhismus... Eben aus der Perspektive des bedingten Entstehens betrachtet.
    .... Aber ging es Buddha überhaupt um das Recht oder Unrecht haben ? Wie könnte es, wenn das eine doch nur bedingt durch das andere entsteht ? In so fern gibt es auch keine absolute Wahrheit und so gesehen auch keinen authentischen Buddhismus.

    Aber wie lässt sich die Perspektive des bedingten Entstehens einnehmen. Sogar zu Ananda sagt der Buddha (sinngemäß): "Sag nicht du hast bedingtes Entstehen verstanden. Es ist sehr tiefgründig und weil es nicht verstanden wird, sind die Wesen in Unwissenheit verstrickt". Dem Buddha ging es darum aufzuzeigen dass das Rechte zum Ende der Unwissenheit führt. Authentischer Buddhismus ist in diesem Sinne Verständnis und Praxis des achtfachen Pfades - rechte Erkenntnis, rechte Gesinnung, rechte Tat, usw.

    Natürlich lässt sich die Perspektive des Bedingten Entstehens einnehmen. Das machst Du so oft und ist so natürlich das Dir dieses nicht auffällt. Du kannst es auch nur im Nachhinein erkennen bis Du erfahren genug bist sie bewusst jetzt zu sein. Erklären geht nicht, Verstehen geht nicht. Es geht nur Sein und da ist die Übung. Da ist Das MU das dich genau da hin bringt. Wenn Du nicht immer wieder das MU erklären wolltest sonder deinen Zustand erkennst wäre da kein Problem mehr.
    Alles erscheint nur noch es gibt kein Entstehen und Vergehen mehr.

  • accinca
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    • 2. Juli 2017 um 09:58
    • #73
    Ellviral:

    ... Erklären geht nicht, Verstehen geht nicht. Es geht nur Sein und da ist die Übung. Da ist Das MU das dich genau da hin bringt. Wenn Du nicht immer wieder das MU erklären wolltest sonder deinen Zustand erkennst wäre da kein Problem mehr.


    Das wollte ich doch schon immer mal gesagt haben. :roll:

  • Horin
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    • 2. Juli 2017 um 10:04
    • #74
    accinca:
    Ellviral:

    ... Erklären geht nicht, Verstehen geht nicht. Es geht nur Sein und da ist die Übung. Da ist Das MU das dich genau da hin bringt. Wenn Du nicht immer wieder das MU erklären wolltest sonder deinen Zustand erkennst wäre da kein Problem mehr.


    Das wollte ich doch schon immer mal gesagt haben. :roll:

    wenn Du nicht so voreingenommen wärst, würdest Du die Chance haben, ihn zu verstehen

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • accinca
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    • 2. Juli 2017 um 10:08
    • #75
    kal:
    accinca:


    Das wollte ich doch schon immer mal gesagt haben. :roll:


    wenn Du nicht so voreingenommen wärst, würdest Du die Chance haben,
    ihn zu verstehen


    Wir wollen es aber doch nicht gleich übertreiben. ;)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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