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  1. Buddhaland Forum
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Keine Lebewesen töten. Nur wie?

  • Stawrogin
  • 23. Juni 2017 um 21:55
  • Zum letzten Beitrag
  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 24. Juni 2017 um 14:57
    • #26
    Stawrogin:

    Hi Zusammen,

    Ich hätte da eine Frage und zwar ist es ja im Buddhistischen Verständnis keine Lebewesen zu töten. Das zu schaffen ist ja in der Modernen Welt in der wir leben zu einem Teil ja recht einfach, schließlich müssen wir nicht mehr jagen, das erledigt das Schlachthof und anschließend der Metzger um die Ecke für uns. Da "schlechtes" Karma erst durch die Absicht entsteht, wollte ich fragen wie ihr im Alltag damit umgeht, als wichtiges Beispiel dienen hier für mich die Insekten. Gerade im Sommer wo man oft das Fenster auf hat fliegen ja oft Mücken, Fliegen usw ins Zimmer rein. Wie geht ihr damit um? Sagen wir eine Fliege setzt sich permanent auf euren Körper sich nieder, das ist ja ziemlich nervenaufreibend. Wie sollte man da vorgehen? Versuchen die Fliege aus dem Fenster raus zu scheuchen? Oder einfach ignorieren? So wie ich das verstanden habe mit dem Karma ist es ja immer die Absicht. Wenn ich beim Metzger Salami kaufe unterstütze ich zwar damit weiter denn "Mord" an denn Tieren aber recht unbewusst, also ohne wirkliche Absicht ein zu Töten. Man könnte es dann höchstens verheuchelt nennen oder?


    LG


    Durch Töten lassen sich Insekten genauso schwierig aus dem Zimmer vertreiben wie wenn man sie mit einem Glas fängt und raussetzt (das geht genauso einfach wie totschlagen, ist aber eine erheblich schönere Tätigkeit. Fliegengitter am Fenster sind auch eine schlaue Anschaffung.

    Im Buddhismus geht es auch nicht um das Verbot des Tötens sondern um das Gebot des Nichttötens. Eine Fliege zu retten oder zu entscheiden, ein Tier im Zweifelsfall nicht zu töten, gilt als heilsame Handlung.

    Andererseits ist es völlig unmöglich, sich aus allem Sterben herauszuhalten. Auch Gemüseanbau hat den Tod unzähliger Kleinstlebewesen zur Folge. Wenn man erbsenzählerisch an die Sache herangeht und perfekt sein will, müsste man das Essen aufgeben. Aber auch damit kommt man nicht aus der Nummer heraus, denn den eigenen Hungertod billigend in Kauf zu nehmen ist genauso ein Mord.

    Praktikabel ist aber die Einstellung, das bewusste Töten zu vermeiden. Und wenn's denn unbedingt sein muss (Parasiten), sich wenigstens nicht daran zu erfreuen und keinen Hass zu empfinden. Das ist auch schon viel zum Üben.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


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    • 24. Juni 2017 um 16:19
    • #27
    Frieden-und-Freude:
    mukti:

    Ich übe mich darin soweit wie möglich an keiner Schädigung beteiligt zu sein, auch nicht als Konsument.

    Das habe ich früher auch mal gedacht, es sei möglich, weitgehend unbeteiligt zu sein an Tötungen. Durch bewussten Konsum.

    Inzwischen bin ich mir da nicht so sicher. Schau Dir mal das oben verlinkte Video an: Es wird darin - sarkastisch aber leider höchst realistisch - vorgerechnet, wie viele Mäuse allein bei der Produktion eines Früchte-Müslis grausam vergiftet werden.

    Wie soll man da noch abwägen, welcher Konsum von Lebensmitteln weniger schädlich ist?

    Ich fürchte, so eine Abwägung ist unmöglich.

    Ich glaube viel Leid wird durch unsere Begierden erzeugt.

    Würde ich in meinem Garten keine Maßnahmen gegen die sogenannten Schädlinge ergreifen, bliebe kaum mehr was übrig. Dabei versuche ich so gewaltlos wie möglich vorzugehen, und finde immer wieder neue Lösungen für dieses Problem. Z.B. wegen der Wühlmäuse habe ich Hochbeete gebaut und einige Beerensträucher in Drahtkörbe gesetzt, sonst mache ich ihnen durch verschiedene Störmaßnahmen langsam klar, dass sie hier nicht erwünscht sind. Man könnte sie auch in Käfigfallen fangen und aussiedeln. Was dennoch angefressen wird nehme ich in Kauf, sei ihnen ein wenig Delikatesse gegönnt, ich gebe freiwillig was ab von der Ernte.
    Wenn die Landwirtschaft weniger auf Gewinnmaximierung und mehr ethisch ausgerichtet wäre, ließe sich viel Gemetzel bestimmt vermeiden, man müsste nur extra danach forschen, sich ein wenig Mühe geben und auch etwas Verzicht üben.

    Als Konsument bräuchte es diese Überfülle an verschiedenen Lebensmitteln nicht, wo der Überschuss dann massenhaft weggeworfen wird. Schädlingsbekämpfung und nebenbei-Töten, etwa wenn unbeteiligte Tiere von Erntemaschinen zerstückelt werden, scheint noch kaum ein Thema zu sein unter Veganern. Sollte das mal aufkommen, könnte es dazu eine eigene Sparte entsprechend erzeugter Lebensmittel geben. Einstweilen hat man schon mal etwas Auswahlmöglichkeit - z.B. verzichte ich noch nicht vollständig auf Joghurt, aber achte meistens darauf dass es von Kühen in Freilandhaltung mit Biowiese stammt, das ist schon mal etwas besser. So gibt es überall etwas, wo man sich in dieser Sache verbessern kann.

    Mit Metta, mukti.


  • Karnataka
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    • 26. Juni 2017 um 10:35
    • #28
    Frieden-und-Freude:

    Was die Tötung von Lebewesen auch bei der Produktion veganer Lebensmittel betrifft, legt Udo Pollmer provokant den Finger in die Wunde:
    https://www.youtube.com/watch?v=114dGfHFvY0

    Mich ärgert dieser sogenannte Experte mit seinem Zynismus und seinem Verein, der großtuerisch als Europäisches Institut für Ernährungswissenschaft auftritt. Das ist ja keine Satire, sondern der meint das in echt! Etwa heißt es im Video vollmundig:
    Da hätten wir viel mehr Hunger auf der Welt, wenn man die ausschließlich für Tierhaltung geeigneten Flächen gar nicht nutzt.

    Darum geht es nicht. Die weltweite Kapazität an Weideland ist begrenzt und kann mit der globalen Veränderung der Ernährungsgewohnheiten und dem Bevölkerungswachstum nicht mithalten. Beispielsweise essen Chinesen verglichen mit früher durchschnittlich sechsmal so viel Fleisch. (Damit fast halb so viel wie Amerikaner.)

    Die allermeisten Tiere werden daher heute in immer größeren Anlagen vor allem mit Kraftfutter aus Soja, Raps, Mais, Weizen und anderem Getreide von Ackerflächen gefüttert, die der direkten Lebensmittelproduktion verloren gehen. Beispielsweise steht eine Rinderkalorie neun Getreidekalorien gegenüber, die verloren gehen. Der intensive Ackerbau führt zur Verschmutzung der Böden und Verknappung des Grundwassers, die Überweidung ruiniert die Böden.

    Besonders problematisch wird dies, wo die Nahrungsmittelkonkurrenz in andere Länder oder Regionen „ausgelagert“ wird. Die Europäische Union etwa importiert mehr als 70% der Eiweißpflanzen für ihr Tierfutter, vor allem Sojabohnen und Sojaschrot aus Brasilien, Argentinien, Paraguay und den USA. Die dort dafür benötigte Fläche entspricht über 20 Prozent der gesamten Ackerfläche der EU.

    Für den Anbau werden Urwälder abgeholzt und riesige Weidegebiete in Äcker verwandelt. Eine Katastrophe für die globale Artenvielfalt und den Klimaschutz; aber auch ein Raubbau an Bodenfruchtbarkeit durch die Monokulturen.

    Zur industriellen, nicht mehr an Weiden gebundenen Herstellung von Fleisch, Milch und Eiern wird ein Vielfaches der Kalorien zunächst in Form von Getreide und Ölfrüchten in besonders energieintensiven Monokulturen angebaut. Weil die Tiere zudem die gefährlichen Klimagase Methan (Wiederkäuer) und Ammoniak aus Gülle und Mist emittieren, ist die industrielle Tierhaltung der mit Abstand größte Beitrag der Landwirtschaft zum Klimawandel.

    http://www.weltagrarbericht.de/themen-des-weltagrarberichts/fleisch-und-futtermittel/fleisch-und-futtermittel-volltext.html<br>
    Auf weltagrarbericht.de heißt es daher: Auch wenn der Weltagrarbericht zum Konsumverhalten keine Empfehlung abgibt, lassen seine Ergebnisse nur einen Schluss zu: Die Reduzierung des Verbrauchs von Fleisch und anderen tierischen Produkten in Industriestaaten und ihre Begrenzung in den Schwellenländern ist der dringendste und effektivste Schritt zur Sicherung der Ernährung, der natürlichen Ressourcen und des Klimas.

    Pollmer dagegen: Wenn der Metzger eine Wurstsemmel über die Theke reicht, dann weiß ich, dass ich mich nicht schämen brauche.
    Vielleicht würden dem Herrn Pollmer ein paar Wurstsemmeln weniger gut tun.

  • Lucky Luke
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    • 26. Juni 2017 um 10:58
    • #29

    Bei mir zu Hause haben sich hinter dem Rollokasten im 1. Stock Wespen häuslich niedergelassen...
    Wisst Ihr wie es möglich ist, das Wespennest zu entfernen, ohne die Wespen zu töten?

  • jianwang
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    • 26. Juni 2017 um 11:15
    • #30

    Es ist für mich interessant zu lesen, wie von einer Frage aus der Lehre hin zu Politik gefunden wird. Doch lassen wir das erstmal beiseite.

    "Samsara und Nirvana ist Eins" - ein Grundgedanke des Mahayana, wobei mit Samsara die sichtbare Welt und mit Nirvana die Leere, das Dharmakaya gemeint ist.
    "Alles, ob belebt oder unbelebt, stellt die Buddha-Natur dar" - ein Grundgedanke der Soto-Schule.

    Wieso folgt aus dem obigen, nicht zu töten?

    Wenn ich eine Mücke erschlage oder einen Kartoffelkäfer zerquetsche, was geschieht mit ihnen? Man kann sie "eigentlich" nicht töten, sagt die Lehre.
    "Nur" die jetzige Erscheinumgeform der Mücke oder des Käfers verschwindet !? Doch wohin geht ihr Karma?

    _()_

    PS: Ich erwarte keine Antwort ... es ist nur mein Fühlen (und Erkennen) zu diesem ...

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • jianwang
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    • 26. Juni 2017 um 11:19
    • #31
    Sherab Yönten:

    Bei mir zu Hause haben sich hinter dem Rollokasten im 1. Stock Wespen häuslich niedergelassen...
    Wisst Ihr wie es möglich ist, das Wespennest zu entfernen, ohne die Wespen zu töten?

    Da selbst Ausräuchern die Larven tötet ...
    Lebe damit dieses Jahr, doch verhindere den "Neubezug" im nächsten Jahr.

    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Lucky Luke
    Gast
    • 26. Juni 2017 um 11:22
    • #32
    jianwang:
    Sherab Yönten:

    Bei mir zu Hause haben sich hinter dem Rollokasten im 1. Stock Wespen häuslich niedergelassen...
    Wisst Ihr wie es möglich ist, das Wespennest zu entfernen, ohne die Wespen zu töten?

    Da selbst Ausräuchern die Larven tötet ...
    Lebe damit dieses Jahr, doch verhindere den "Neubezug" im nächsten Jahr.

    _()_


    Ich glaube, die kommen immer wieder. Das kann man nicht verhindern oder doch?
    Und wenn ja, wie?

    Einmal editiert, zuletzt von Lucky Luke (26. Juni 2017 um 11:23)

  • Useless
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    • 26. Juni 2017 um 11:23
    • #33

    Man kann die Wespennester entfernen und umsiedeln (lassen). Ich würde es nicht selber tun, weil ziemlich viele Dinge zu beachten sind, aber NABU oder B.U.N.D. bei Dir in der Nähe können weiterhelfen.

  • Lucky Luke
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    • 26. Juni 2017 um 11:24
    • #34
    Axel:

    Man kann die Wespennester entfernen und umsiedeln (lassen). Ich würde es nicht selber tun, weil ziemlich viele Dinge zu beachten sind, aber NABU oder B.U.N.D. bei Dir in der Nähe können weiterhelfen.

    Danke, Axel! :like:

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    • 26. Juni 2017 um 11:28
    • #35
    Sherab Yönten:

    Bei mir zu Hause haben sich hinter dem Rollokasten im 2. Stock Wespen häuslich niedergelassen...
    Wisst Ihr wie es möglich ist, das Wespennest zu entfernen, ohne die Wespen zu töten?

    In meinem Gewächshaus sind jedes Jahr ein paar Nester, manchmal entferne ich welche wenn es zuviel wird. Allerdings ganz am Anfang, gleich nachdem sie zu bauen angefangen haben, dann bauen sie woanders ein Neues. Es hat mich noch nie eine gestochen! Es ist eine Art die kleinere offene Nester baut, nicht die Großen die so runterhängen.

    Ich stülpe einen Becher über das Nest und verschiebe ihn an der Wand bis alles hineinfällt. Dann schnell den Becher mit einem Stück Karton zudecken und weit weg tragen. Oder, wenn es in einer Ecke ist, alles in den Becher schubsen und schnell zudecken, Dann bleiben manchmal ein paar Wespen leider draußen und fliegen eine Zeitlang herum auf der Suche nach dem Nest. Bei einem großen hängenden Nest geht das mit einem größeren Becher oder Eimer nach demselben Prinzip.

    Jetzt um diese Zeit ist das Nest wahrscheinlich längst fertig und Brut drinnen. Vielleicht reicht die Zeit noch aus dass sie sich woanders ein Neues bauen können.

    Mit Metta, mukti.


    Einmal editiert, zuletzt von mukti (26. Juni 2017 um 11:36)

  • Lucky Luke
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    • 26. Juni 2017 um 11:36
    • #36
    mukti:
    Sherab Yönten:

    Bei mir zu Hause haben sich hinter dem Rollokasten im 2. Stock Wespen häuslich niedergelassen...
    Wisst Ihr wie es möglich ist, das Wespennest zu entfernen, ohne die Wespen zu töten?

    In meinem Gewächshaus sind jedes Jahr ein paar Nester, manchmal entferne ich welche wenn es zuviel wird. Allerdings ganz am Anfang, gleich nachdem sie zu bauen angefangen haben, dann bauen sie woanders ein Neues. Es hat mich noch nie eine gestochen! Es ist eine Art die kleinere offene Nester baut, nicht die Großen die so runterhängen.

    Ich stülpe einen Becher über das Nest und verschiebe ihn an der Wand bis alles hineinfällt. Dann schnell den Becher mit einem Stück Karton zudecken und weit weg tragen. Oder, wenn es in einer Ecke ist, alles in den Becher schubsen und schnell zudecken, Dann bleiben manchmal ein paar Wespen leider draußen und fliegen eine Zeitlang herum auf der Suche nach dem Nest. Bei einem großen hängenden Nest geht das mit einem Eimer nach demselben Prinzip.

    Jetzt um diese Zeit ist das Nest wahrscheinlich schon fertig und Brut drinnen. Vielleicht reicht die Zeit noch aus dass sie sich woanders ein Neues bauen können.

    Das blöde ist, dass sie das Nest hinter dem Rollo Kasten gebaut haben und das wir da nicht ohne eine größere Leiter (die wir nicht haben) rankommen. Wahrscheinlich müsste erst der Rollo Kasten abmontiert werden, um überhaupt an das Nest zu kommen.

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    • 26. Juni 2017 um 11:42
    • #37
    Sherab Yönten:


    Das blöde ist, dass sie das Nest hinter dem Rollo Kasten gebaut haben und das wir da nicht ohne eine größere Leiter (die wir nicht haben) rankommen. Wahrscheinlich müsste erst der Rollo Kasten abmontiert werden, um überhaupt an das Nest zu kommen.

    Also etwas Mühe geben, dulden oder entfernen lassen. Wie gesagt, mich hat noch nie eine gestochen, obwohl mir mit der Zeit Dutzende um die Ohren fliegen, wir verstehen und Bestens.

    Mit Metta, mukti.


  • fotost
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    • 26. Juni 2017 um 12:32
    • #38
    Sherab Yönten:

    Bei mir zu Hause haben sich hinter dem Rollokasten im 1. Stock Wespen häuslich niedergelassen...
    Wisst Ihr wie es möglich ist, das Wespennest zu entfernen, ohne die Wespen zu töten?

    Zitat

    Der Artenschutz schützt auch Wespen – mit Ausnahmen

    Der allgemeine Artenschutz des § 39 I Ziffer 1 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) verbietet es, wildlebende Tiere und damit grundsätzlich auch Wespen mutwillig zu beunruhigen und ohne vernünftigen Grund zu verletzen oder zu töten. Was einen solchen „vernünftigen Grund“ darstellt muss im Zweifel im Einzelfall geklärt werden. Der Tierschutz sollte immer bedacht werden.

    Bestimmte Arten wie Bienen, Hummeln oder Hornissen sowie die Kreisel- und Knopfhornwespen sind darüber hinaus naturschutzrechtlich besonders geschützt (vgl. Anlage 1 der Bundesartenschutzverordnung). Diese Tiere dürfen nicht gefangen oder verletzt und ihre Nester nicht beschädigt oder zerstört werden (§ 44 Abs. 1 Nrn. 1 und 3 BNatSchG).

    Nestumsiedlungen oder gar Abtötungen dürfen daher nur mit einer Genehmigung erfolgen und von geschulten und befähigten Personen vorgenommen werden. Es drohen insgesamt Bußgelder bis zu 10.000 Euro, in besonderen Fällen sogar bis 50.000 Euro, § 69 BNatSchG.


    https://anwaltauskunft.de/magazin/leben/…-bienen-toeten/

    Einige Wespenarten stehen auf der Liste der bedrohten Tierarten, die ganz oder regional vom Aussterben bedroht sind.

    Rollokasten 1.Stock klingt fies. Fenster nicht öffnen können, gestörte Balkonbenutzung etc. Wenn Du und Deine Familie das nicht einen ganzen Sommer aushalten wollen ist das sehr verständlich. Die Vorschläge mit nabu oder B.U.N.D. finde ich super.

    Vielleicht kann auch ein lokaler Imker http://deutscherimkerbund.de/171-Die_Imker_Landesverbaende helfen.

  • Lucky Luke
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    • 26. Juni 2017 um 13:25
    • #39

    Danke auch Dir, fotost.

    Wenn ich das Wespennest über

    http://apex-schaedlingsbekaempfung.de/dienstleistungen/wespenbekaempfung

    entfernen lasse, dann ist dies sogar (bei meiner Versicherung) bis 500,- Euro versichert. 8)

    Ich werde da mal anrufen und fragen was genau mit den Wespen passiert.

  • Max Schenzle
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    • 14. Juli 2017 um 18:32
    • #40

    Hallo,
    für meine Auslegung heisst es: Lebendiges umzubringen vermeiden. Vermeide also falls du kannst.

  • Carneol
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    • 14. Juli 2017 um 22:20
    • #41

    Ich vermeide auch. Aber die Blattläuse sind bald dran. Denn die Pflanzen sehen nicht mehr so ganz gesund aus. :roll:

    Im erwachten Herzen leuchtet jede Farbe. (Jack Kornfield)

  • Horin
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    • 14. Juli 2017 um 22:23
    • #42

    Besorg Dir Marienkäferlarven und lass die die Drecksarbeit erledigen :badgrin:

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • Carneol
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    • 14. Juli 2017 um 22:33
    • #43

    Wenn Marienkäferzeit ist, leben hier unzählige und fliegen um unsere Fenster, manchmal müssen wir 5-10 am Tag wieder einfangen und rausbringen. Zu der Zeit hab ich auch keine Blattläuse auf den Pflanzen. Jetzt sind halt keine Marienkäfer da und von den Blattläusen wird schon auch noch die eine oder andere überleben. Wo gibt's denn Marienkäferlarven um diese Zeit?

    Im erwachten Herzen leuchtet jede Farbe. (Jack Kornfield)

  • Noreply
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    • 14. Juli 2017 um 23:21
    • #44

    Diese Jahr habe ich weder Blattläuse noch Marienkäfer gesehen. Ich frage mich auch was da geschehen ist. Die vergangenen Jahre war da immer ein Treiben. Ich hab nichts verwendet was das ausgelöst hat. Dieses Jahr ist sowieso eigenartig. Die Strukturen stimmen nicht.

  • Carneol
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    • 14. Juli 2017 um 23:41
    • #45
    Ellviral:

    Diese Jahr habe ich weder Blattläuse noch Marienkäfer gesehen. Ich frage mich auch was da geschehen ist.
    ...
    Dieses Jahr ist sowieso eigenartig. Die Strukturen stimmen nicht.


    Die Eisheiligen sind ausgefallen und jetzt haben wir Hitzeblasen in Spanien, die hier abgeschwächt auch ankommen werden ... Nun ja, die Jahreszeiten gibt's schon noch, aber es verändert sich alles...

    Im erwachten Herzen leuchtet jede Farbe. (Jack Kornfield)

  • jianwang
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    • 15. Juli 2017 um 12:47
    • #46
    Carneol:

    ... aber es verändert sich alles...

    Wie gut, das es so ist ...

    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Useless
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    • 15. Juli 2017 um 16:05
    • #47

    Ich war jetzt gerade wegen eines Insektenstichs im Garten drei Tage krankgeschrieben - etwas, das ich mir nicht allzu oft erlauben kann. Hatte deswegen vor einigen Jahren auch schon eine Blutvergiftung und einmal ein so angeschwollenes Knie, dass ich das Bein nicht mehr gerade machen oder eine Hose anziehen konnte. Da ist dann für mich die Grenze erreicht... :(

  • Online
    mukti
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    16. September 2010
    • 15. Juli 2017 um 22:03
    • #48
    Carneol:


    Die Eisheiligen sind ausgefallen und jetzt haben wir Hitzeblasen in Spanien, die hier abgeschwächt auch ankommen werden ... Nun ja, die Jahreszeiten gibt's schon noch, aber es verändert sich alles...

    Die Eisheiligen waren bei uns sehr pünktlich diesmal, aber die lange anhaltende Trockenheit wirkt sich aus, es gibt auch sehr wenige Gelsen :)
    Marienkäfer sehe ich auch wenige, obwohl die früher in solchen Massen augetreten sind, dass sie ganze Wände bedeckt haben. Das waren die Importierten aus Asien, die man zu kaufen kriegte und die sich rasant vermehrt haben.
    Ohrenschlüpfer, ich glaube in Deutschland nennt man sie Ohrenkneifer, gibt es aber wieder, die fresen auch Blattläuse mit großem Appetit. Man kann in der Nähe befallener Pflanzen einen Unterschlupf für sie machen. Z.B. indem man ein Blumentöpfchen mit Holzwolle füllt und verkehrt aufhängt, sie verkriechen sich gerne.

    Mit Metta, mukti.


  • Carneol
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    • 15. Juli 2017 um 23:14
    • #49

    :) Danke euch. Ich werd' morgen mal schauen, was ich draußen an Tierchen so finde... (Marienkäfer oder Ohrenkneifer).

    Im erwachten Herzen leuchtet jede Farbe. (Jack Kornfield)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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