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Autofahren

  • Lucky Luke
  • 6. März 2017 um 08:00
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Lucky Luke
    Gast
    • 6. März 2017 um 08:00
    • #1

    Normalerweise bin ich Bahnfahrer. Heute morgen hat meine Frau mich per Auto zur Arbeit gefahren. Ich dachte nur für mich: Wie "hektisch" war das denn :o im Vergleich zu meiner gemütlichen Bahnfahrt? Ich kenne es kaum noch, das egoistische, rücksichtslose Verhalten der Autofahrer, die nur ein Ziel verfolgen: Hauptsache Ich. Egal ob jemand blinkt und in die Abbiegespur möchte oder ob 100 als Höchstgeschwindigkeit angezeigt wird, und man mit 130 Sachen rechts überholt u.s.w.
    So viel Egoismus in nur 20 Minuten :o
    Ich habe meine Frau bewundert, die das relativ gelassen geschafft hat, mich heil zur Arbeit zu fahren. Da braucht es wohl viel Routine, sich nicht vom Verhalten der anderen Autofahrer anstecken zu lassen!

  • Samten
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    • 6. März 2017 um 09:57
    • #2

    Autofahrn ist freie Wildbahn, da wird "gejagt"....
    ob das was mit "Egoismus" zu tun hat...kA
    Du wirst halt alt und deine Reflexe lassen nach..... ;)

  • Sunu
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    • 6. März 2017 um 11:05
    • #3

    Ich hab mal versucht mich regelmäßig mit der Bahn zur Arbeit durchzuschlagen. Musste mir dann aber leider sagen : " vergiss es !" . Ständig gab es Verspätungen bis hin zu Totalausfällen auf meiner Strecke. Pünktlichkeit war zu meiner Kernarbeitszeit wirklich die Ausnahme, so dass ich an Tagen wo ich zu einer bestimmten Uhrzeit bei der Arbeit sein wollte, aufs Auto ausgewichen bin. Das teure Monatsticket im Übergangstarif hat sich so schnell nicht mehr gelohnt, so dass ich auf 4er Tickets umgestiegen bin. Damit musste ich nochmal einige Zeit xtra einplanen, wg. der ggf. verzweifelten Bahnkunden am Ticketautomat vor mir in der Reihe. Dann gabs da noch die unheitlichen Regeln der Verkehrsverbunde im Übergangstarif...hier durfte ein Fahrrad mitgenommen werden, dort nicht usw. . Ich weiß nicht wie oft ich mir angucken musste wie oft man die Leute mit Rad, deswegen dran bekommen hat. Selbst mein Klapprad wurde oft kritisch vom Kontrolleur beäugt, dass auch immer alles wirklich eingeklappt war für die 7min Bahnfahrt, selbst wenn mal alles leer war. Meist war es aber ohnehin so voll, dass man sich gerade noch irgendwo zwischenquetschen konnte...manchmal wurde man sogar angewiesen auf den nächsten Zug zu warten, der dann aber nicht kam...
    Wirklich schade...aber ich denke ich versuche es im Frühling nochmal.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 6. März 2017 um 12:54
    • #4

    Sunu, wir haben das Glück, dass auf unserer Strecke eine super pünktliche Privatbahn fährt, ich muss auch nicht umsteigen und fahre nur 12 Minuten (für eine Strecke). Dafür zahle ich allerdings stolze 132,- Euro (Zonengrenze) für 10 Monate (als Jahresabonnement). Aber das ist es mir allemal wert, gerade nach der Erfahrung von heute! 8)

  • Tulamben
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    • 6. März 2017 um 12:59
    • #5

    Sowohl beim Auto fahren als auch beim Bahn fahren kann man sich gut in Gleichmut üben ;)
    Vorwiegend bin ich mit dem Auto unterwegs und kann nur bestätigen, was Sherab schreibt. Ich denke schon, dass es mit Egoismus zu tun hat. Ich kann mir auch anders nicht erklären, wieso die Fahrtrichtungsänderung nicht angezeigt wird, wieso sich nicht an die Richtgeschwindigkeit gehalten wird, von den notorischen Mittelspurfahrern (Stichwort Rechtsfahrgebot) ganz zu schweigen. Ich denke, die Einstellung sagt recht eindeutig: Ihr habt euch nach mir zu richten! Spricht man Autofahrer darauf an, hört man zum Teil wirklich abenteuerliche Entschuldigungen. Ganz aufschlussreich und ein Indiz für einen hier herrschenden Egoismus, ist die Mittelspiegeleinstellung bei manchen FahrerInnen. Der Spiegel ist allein auf das Gesicht der Fahrerin/des Fahrers gerichtet und im rechten Außenspiegel ist wahlweise die eigene Karosse oder der Himmel zu sehen. Übrigens: Der ADAC hat in seinem letzten Newsletter erkannt: "Nur zwei Drittel aller Autofahrer setzen den Blinker" (:8)
    Allzeit gute Fahrt :om:

    Die Ära des Lichts ist die Ankunft des Menschen in seiner Mündigkeit.
    Primum non nocere

  • keks
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    • 6. März 2017 um 13:21
    • #6

    Das hat sich eh bald erledigt durch autonomes fahren,also einfach noch etwas Geduld :)
    Eigenes Auto werden nur noch wenige haben da es in Städten nicht mehr erlaubt sein wird. Versicherungen fallen damit auch weg, da dürfen sich ettliche nen neuen Job suchen. Eventuell nicht in 10 oder 15 Jahren, aber bei 20 Jahren lege ich meine Hand nicht ins Feuer :)

    Bubu :clown::oops:

  • Lucky Luke
    Gast
    • 6. März 2017 um 13:30
    • #7
    keks:

    Das hat sich eh bald erledigt durch autonomes fahren,also einfach noch etwas Geduld :)
    Eigenes Auto werden nur noch wenige haben da es in Städten nicht mehr erlaubt sein wird. Versicherungen fallen damit auch weg, da dürfen sich ettliche nen neuen Job suchen. Eventuell nicht in 10 oder 15 Jahren, aber bei 20 Jahren lege ich meine Hand nicht ins Feuer :)

    Ich bin ein Gegner der sogenannten "Digitalisierung". Mehr Technik verdrängt die Menschlichkeit.
    Vollautomatische Autos sind nur so gut wie ihre Programmierer. Irgendwann wird man nur noch von einem Roboter medizinisch und pflegerisch versorgt. Menschen haben sicher auch ihre Schwächen, aber eine kalte und anfällige Technik ohne Menschlichkeit ist für mich noch schwächer wie Menschen mit menschlichen Schwächen.

  • Carneol
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    • 6. März 2017 um 13:47
    • #8
    Tulamben:

    ... die Mittelspiegeleinstellung bei manchen FahrerInnen. Der Spiegel ist allein auf das Gesicht der Fahrerin/des Fahrers gerichtet und im rechten Außenspiegel ist wahlweise die eigene Karosse oder der Himmel zu sehen.


    :lol:

    Das gibt's ?

    Im erwachten Herzen leuchtet jede Farbe. (Jack Kornfield)

  • fotost
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    • 6. März 2017 um 14:00
    • #9
    Sherab Yönten:
    keks:

    Das hat sich eh bald erledigt durch autonomes fahren,also einfach noch etwas Geduld :)
    Eigenes Auto werden nur noch wenige haben da es in Städten nicht mehr erlaubt sein wird. Versicherungen fallen damit auch weg, da dürfen sich ettliche nen neuen Job suchen. Eventuell nicht in 10 oder 15 Jahren, aber bei 20 Jahren lege ich meine Hand nicht ins Feuer :)

    Ich bin ein Gegner der sogenannten "Digitalisierung". Mehr Technik verdrängt die Menschlichkeit.
    Vollautomatische Autos sind nur so gut wie ihre Programmierer. Irgendwann wird man nur noch von einem Roboter medizinisch und pflegerisch versorgt. Menschen haben sicher auch ihre Schwächen, aber eine kalte und anfällige Technik ohne Menschlichkeit ist für mich noch schwächer wie Menschen mit menschlichen Schwächen.

    Personengefahrene Autos sind nur so gut wie ihre Fahrer.

    Egal, wie besoffen, abgelenkt durch ihr Handy (ich bin inzwischen 2x durch irgendwelche Irre mit einem Handy in Kopfnähe [ich schreibe jetzt ganz bewußt nicht Gehirnnähe, weil ich das nicht beweisen kann] beinahe getötet worden), krank, dement die sind... 8)

    Nein. Personengefahrene Autos sind nur so gut wie ihre Fahrer :rofl:


    Magst Du ausführen, was Du als "sogenannte(n) "Digitalisierung" bezeichnest? Für mich ist es entweder Digitalisierung oder keine.
    Oder meinst Du einfach nur 'die gute alte Zeit'? Als es noch keine Computer, kein Internet und den ganzen anderen Unfug gab :lol: ?

    Personengefahrene Autos sind nur so gut wie ihre Fahrer. Und so..

  • Lucky Luke
    Gast
    • 6. März 2017 um 14:10
    • #10

    "Digitalisierung": Man nimmt die Technik als Maxime und vergisst dabei die Menschlichkeit.


    fotost:

    Personengefahrene Autos sind nur so gut wie ihre Fahrer

    Vor kurzem gab es in den USA den ersten Unfall eines vollautomatisch gesteuerten PKWs.
    Wenn ein Kind die Straße überquert: ist der Automat IMMER schneller als die Reflexe beim Menschen?

    fotost:

    Oder meinst Du einfach nur 'die gute alte Zeit'?

    Nein, sicher nicht. Aber genauso, wie es "Grenzen des Wachstums" in der Ökonomie gibt, gibt es für mich auch Grenzen der Automatisierung... Im Spiegel gibt es heute einen schönen Cartoon dazu:

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/ca…cke-142907.html

    Der Mensch scheint einen Hang zur Übertreibung zu haben. Dieser übertriebene technische Weg ist kein "mittlerer Weg" mehr 8)

  • fotost
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    • 6. März 2017 um 14:46
    • #11
    Sherab Yönten:

    ..
    Vor kurzem gab es in den USA den ersten Unfall eines vollautomatisch gesteuerten PKWs.
    Wenn ein Kind die Straße überquert: ist der Automat IMMER schneller als die Reflexe beim Menschen?

    Und wer hat den Unfall verursacht? Links, Zusatzinformationen, Daten, irgendetwas!. Bitte. Du kannst das sonst besser.

    Sherab Yönten:


    "ist der Automat IMMER schneller als die Reflexe beim Menschen"


    tendenziell - ja! Aber das ist vollkommen gleichgültig. Was ist mit Deiner Denke, wenn der Automat in 50,01% alles Fälle schneller ist als der Mensch?

    Sherab Yönten:
    fotost:

    Oder meinst Du einfach nur 'die gute alte Zeit'?

    Nein, sicher nicht. Aber genauso, wie es "Grenzen des Wachstums" in der Ökonomie gibt, gibt es für mich auch Grenzen der Automatisierung... Im Spiegel gibt es heute einen schönen Cartoon dazu:

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/ca…cke-142907.html

    Der Mensch scheint einen Hang zur Übertreibung zu haben. Dieser übertriebene technische Weg ist kein "mittlerer Weg" mehr 8)

    "Der Mensch scheint einen Hang zur Übertreibung zu haben".
    Sicher. Mein mittlerer Weg führt in die Zukunft 8)

  • Lucky Luke
    Gast
    • 6. März 2017 um 15:05
    • #12
    fotost:

    Mein mittlerer Weg führt in die Zukunft

    Fragt sich nur in welche! Da "technische Innovationen" zugleich auch immer ein enormes Gewinnpotential mit sich bringen, wird sich eine weitere Automatisierung (in allen Bereichen) wohl nicht vermeiden lassen. Ich sehe Bilder vor mir, wo Roboter die Pakete austragen (das wird in Hamburg ja schon getestet), Patienten von Robotern gepflegt werden oder noch schlimmer: Terroristen Drohnen steuern könnten, die weit mehr Unheil anrichten könnten wie das Attentat in New York im Jahre 2001. Eine Weiterverbreitung von technischen Innovationen kann Segen und Fluch zugleich sein. Meine Befürchtung ist, dass Technik, die die Menschlichkeit immer mehr verdrängt, tendenziell mehr Fluch mit sich bringen wird.

  • fotost
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    • 6. März 2017 um 15:46
    • #13
    Sherab Yönten:
    fotost:

    Mein mittlerer Weg führt in die Zukunft

    Fragt sich nur in welche! Da "technische Innovationen" zugleich auch immer ein enormes Gewinnpotential mit sich bringen, wird sich eine weitere Automatisierung (in allen Bereichen) wohl nicht vermeiden lassen. Ich sehe Bilder vor mir, wo Roboter die Pakete austragen (das wird in Hamburg ja schon getestet), Patienten von Robotern gepflegt werden oder noch schlimmer: Terroristen Drohnen steuern könnten, die weit mehr Unheil anrichten könnten wie das Attentat in New York im Jahre 2001. Eine Weiterverbreitung von technischen Innovationen kann Segen und Fluch zugleich sein. Meine Befürchtung ist, dass Technik, die die Menschlichkeit immer mehr verdrängt, tendenziell mehr Fluch mit sich bringen wird.

    Im Zusammenhang des Threads - ich nenne es unsere Zukunft, jedenfalls für die allermeisten von uns.

    Wenn Kinder oder Behinderte oder einfach am Personenverkehr im eigenen PKW in eigener Kontrolle weniger interessierte die Möglichkeit besitzen werden am Straßenverkehr teilzunehmen ohne auf einen 'verantwortungsbewußten' Fahrer angewiesen zu sein. Hoffentlich.

    Ich leide an gelegentlichen gesundheitlichen Blackouts im Sichtvermögen und darf keinen Führerschein machen. Danke für Deine Anteilnahme :grinsen:

    Zu Deinen anderen Beispielen

    • Roboter die Pakete austragen - ok! Toll. Her damit. Ich lebe in Hamburg - wo sind die? Am besten direkt auf meinen Balkon. 1000x besser als mein muffeliger DHL Fahrer, der immer mies drauf ist und regelmäßig rücksichtslos die enge Straße blockiert
    • Patienten von Robotern gepflegt - super! Bei dem Pflegenotstand, den wir haben und der zu erwartenden Überalterung. Geniale Lösung. Viel besser als Krankenpfleger, die denken aus Barmherzigkeit hunderte Patienten erlösen zu müssen (Gnadentod), weil sie mit ihrem Job überfordert sind
    • Terroristen Drohnen - Yupp. Scheiße. Werden wir bestimmt bekommen. Menschen sind furchtbar und nutzen jeden Fortschritt sofort in die falsche Richtung. :lol: Und wir alle müssen uns von diesen Irren natürlich uneingeschränkt unser Verhalten vorgeben lassen.

    :rofl:

  • Lucky Luke
    Gast
    • 6. März 2017 um 16:30
    • #14
    fotost:
    Sherab Yönten:

    Fragt sich nur in welche! Da "technische Innovationen" zugleich auch immer ein enormes Gewinnpotential mit sich bringen, wird sich eine weitere Automatisierung (in allen Bereichen) wohl nicht vermeiden lassen. Ich sehe Bilder vor mir, wo Roboter die Pakete austragen (das wird in Hamburg ja schon getestet), Patienten von Robotern gepflegt werden oder noch schlimmer: Terroristen Drohnen steuern könnten, die weit mehr Unheil anrichten könnten wie das Attentat in New York im Jahre 2001. Eine Weiterverbreitung von technischen Innovationen kann Segen und Fluch zugleich sein. Meine Befürchtung ist, dass Technik, die die Menschlichkeit immer mehr verdrängt, tendenziell mehr Fluch mit sich bringen wird.

    Im Zusammenhang des Threads - ich nenne es unsere Zukunft, jedenfalls für die allermeisten von uns.

    Wenn Kinder oder Behinderte oder einfach am Personenverkehr im eigenen PKW in eigener Kontrolle weniger interessierte die Möglichkeit besitzen werden am Straßenverkehr teilzunehmen ohne auf einen 'verantwortungsbewußten' Fahrer angewiesen zu sein. Hoffentlich.

    Ich leide an gelegentlichen gesundheitlichen Blackouts im Sichtvermögen und darf keinen Führerschein machen. Danke für Deine Anteilnahme :grinsen:

    Zu Deinen anderen Beispielen

    • Roboter die Pakete austragen - ok! Toll. Her damit. Ich lebe in Hamburg - wo sind die? Am besten direkt auf meinen Balkon. 1000x besser als mein muffeliger DHL Fahrer, der immer mies drauf ist und regelmäßig rücksichtslos die enge Straße blockiert
    • Patienten von Robotern gepflegt - super! Bei dem Pflegenotstand, den wir haben und der zu erwartenden Überalterung. Geniale Lösung. Viel besser als Krankenpfleger, die denken aus Barmherzigkeit hunderte Patienten erlösen zu müssen (Gnadentod), weil sie mit ihrem Job überfordert sind
    • Terroristen Drohnen - Yupp. Scheiße. Werden wir bestimmt bekommen. Menschen sind furchtbar und nutzen jeden Fortschritt sofort in die falsche Richtung. :lol: Und wir alle müssen uns von diesen Irren natürlich uneingeschränkt unser Verhalten vorgeben lassen.

    :rofl:

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    fotost, Du vergisst den entscheidenden Punkt in meiner Argumentation: Nämlich, dass mehr Automatisierung immer mit weniger Menschlichkeit einhergeht. Siehe den Spiegel Link.
    Das ist schon jetzt erkennbar durch die Zunahme der Singuralisierung (vor allem in den Städten) und durch die Smartphonephopie bei den Jugendlichen. Deinen Sarkasmus kannst Du Dir im Übrigen auch sparen. Ich finde, das ist ein ernstes Thema, da ist Sarkasmus nicht konstruktiv. Aber eigentlich ist das hier sowieso fast schon OT, da es eigentlich ums Autofahren im gegenwärtigen Zustand ging und nicht um die Automatisierung von irgendwelchen Autos in der Zukunft.

  • Carneol
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    • 6. März 2017 um 16:49
    • #15

    Ich finde die Entwicklung dieses Threads schon recht spannend und interessant - die Art mag ich auch - man muss ja nicht bei allem bierernst bleiben, das würde nur die Kreativität behindern... ^^

    Im erwachten Herzen leuchtet jede Farbe. (Jack Kornfield)

  • Lucky Luke
    Gast
    • 6. März 2017 um 17:08
    • #16
    Carneol:

    Ich finde die Entwicklung dieses Threads schon recht spannend und interessant - die Art mag ich auch - man muss ja nicht bei allem bierernst bleiben, das würde nur die Kreativität behindern... ^^

    Ich habe nichts gegen Humor und Kreativität. Nur Sarkasmus halte ich nicht immer für konstruktiv, Stero war da ein gutes Beispiel;

  • void
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    Zen
    • 6. März 2017 um 17:25
    • Offizieller Beitrag
    • #17
    Sherab Yönten:
    Carneol:

    Ich finde die Entwicklung dieses Threads schon recht spannend und interessant - die Art mag ich auch - man muss ja nicht bei allem bierernst bleiben, das würde nur die Kreativität behindern... ^^

    Ich habe nichts gegen Humor und Kreativität. Nur Sarkasmus halte ich nicht immer für konstruktiv, Stero war da ein gutes Beispiel;

    Sarkasmus verbinde ich mit beißenden und oftmals verbitterten Spott - der oftmals mit Resignation verbunden ist.

    Und Fotost strahlt für mich garnix Verbittertes aus - null.

    Ich empfinde ihn zwar als ironisch aber das immer auf eine heitere Art. Und ich habe es wirklich so verstanden, dass er nichts gegen ein paar Pflegeroboter oder Lieferdrohnen einzuwenden hat. Und selbst dräuenden Terroristenproblem eher flapsig gegnübertritt, statt sich von ihnen zum besorgt, grummelden Bedenkenträger zu machen

      I like to think (and
      the sooner the better!)
      of a cybernetic meadow
      where mammals and computers
      live together in mutually
      programming harmony
      like pure water
      touching clear sky.

      I like to think
      (right now, please!)
      of a cybernetic forest
      filled with pines and electronics
      where deer stroll peacefully
      past computers
      as if they were flowers
      with spinning blossoms.

      I like to think
      (it has to be!)
      of a cybernetic ecology
      where we are free of our labors
      and joined back to nature,
      returned to our mammal
      brothers and sisters,
      and all watched over
      by machines of loving grace.

      Richard Brautigan: All Watched Over By Machines Of Loving Grace

  • fotost
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    • 6. März 2017 um 19:42
    • #18
    Sherab Yönten:

    fotost, Du vergisst den entscheidenden Punkt in meiner Argumentation: Nämlich, dass mehr Automatisierung immer mit weniger Menschlichkeit einhergeht. Siehe den Spiegel Link.
    Das ist schon jetzt erkennbar durch die Zunahme der Singuralisierung (vor allem in den Städten) und durch die Smartphonephopie bei den Jugendlichen. Deinen Sarkasmus kannst Du Dir im Übrigen auch sparen. Ich finde, das ist ein ernstes Thema, da ist Sarkasmus nicht konstruktiv. Aber eigentlich ist das hier sowieso fast schon OT, da es eigentlich ums Autofahren im gegenwärtigen Zustand ging und nicht um die Automatisierung von irgendwelchen Autos in der Zukunft.

    OT, na ja. Schauen wir mal nach, wer das Thema automatisierten Fahrens zuerst angesprochen hat.
    Aber das ist eigentlich wirklich egal.

    Natürlich sehe ich (fast täglich) die Probleme, die Du nennst beziehe sie nur nicht durchgehend auf das Thema Automatisierung, da gibt es durchaus andere treibende Faktoren. Manchmal fällt mir dazu außer Sarkasmus tatsächlich nicht mehr ein.

    Gegen die grundsätzlich technikfeindliche Argumentation 'mehr Automatisierung immer mit weniger Menschlichkeit (verbunden)' werde ich mich auch immer wenden. Automatisierung hat in weiten Bereichen zur Entlastung von Menschen von gefährlichen und unwürdigen Arbeitsbedingungen geführt und erlaubt heute einer riesigen Menge Menschen die Teilhabe an Gütern und Leistungen, die vor nur 100 Jahren entweder Eliten vorbehalten waren oder einfach unmöglich waren.

    Wenn Du hier Beispiele bringst, darfst Du dich hinterher nicht drüber beschweren, wenn jemand drauf eingeht.

    Und mein DHL Postbote ist wirklich extrem muffelig. Vielleicht wäre der in einem anderen Arbeitsbereich viel zufriedener, wenn er von einer Drohne oder einem Lieferrobot technisch ersetzt würde ;)

  • keks
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    • 7. März 2017 um 02:01
    • #19
    Sherab Yönten:
    keks:

    Das hat sich eh bald erledigt durch autonomes fahren,also einfach noch etwas Geduld :)
    Eigenes Auto werden nur noch wenige haben da es in Städten nicht mehr erlaubt sein wird. Versicherungen fallen damit auch weg, da dürfen sich ettliche nen neuen Job suchen. Eventuell nicht in 10 oder 15 Jahren, aber bei 20 Jahren lege ich meine Hand nicht ins Feuer :)

    Ich bin ein Gegner der sogenannten "Digitalisierung". Mehr Technik verdrängt die Menschlichkeit.
    Vollautomatische Autos sind nur so gut wie ihre Programmierer. Irgendwann wird man nur noch von einem Roboter medizinisch und pflegerisch versorgt. Menschen haben sicher auch ihre Schwächen, aber eine kalte und anfällige Technik ohne Menschlichkeit ist für mich noch schwächer wie Menschen mit menschlichen Schwächen.

    Die Geschichte zeigte deutlich, dass es nichts bringt Gegner zu sein und auch diesesmal wird es nicht funktionieren. Schon heute wird man in Japan fast nur noch von Robotern in Altersheimen versorgt. Auch bei uns wäre das jetzt schon umsetzbar. Die Gesellschaft muss Wege zeigen wo sie hin möchte und nicht Wege wo sie nicht hin möchte. allerdings passierte das noch nie :) Da ist man lieber gegen etwas anstatt vernünftige Alternativen aufzuzeigen. Zum Beispiel, dass Pflegepersonal erheblich mehr verdienen muss, eigentlich mehr als jeder Manager da diese Menschen für die Gesellschaft wichtiger sind. Autos - die stehen momentan 80% vom Tag unnütz herum weil nur zur Arbeit oder zum Einkauf gefahren wird....ja dann weg mit dem Schmodder :) Durch kleine autonom fahrende Autos ersetzen die dann angetuckert kommen wenn man sie benötigt - dadurch weniger Autos, weniger Umweltbelastung etc. Autos wird man nur noch zum Spass besitzen oder wenn man viel Geld hat, wie auch bei der Pflege - kein Geld, dann eben keine Krankenschwester wo man dann wieder sieht, dass ordentliche Pflege eben auch Kohle kostet und auch kosten muss.
    Zu den Unfällen - die lassen sich bei Auto nie vermeiden, weder bei autonomen Dingern, noch bei anderen, ausgeschlossen. Nehmen wir mal an die Unfallzahl bleibt gleich, dann hat es dennoch erhebliche Vorteile.
    Da aber die Autoanzahl um 80% sinken wird wäre es logisch dass dadurch auch die Unfallzahl erheblich sinkt.
    Drohnen und Terroristen ? Es wunderte mich seit Jahren, dass das nie angesprochen wird - das machen die Knaller in Syrien seit 4 Jahren. Es wäre ratsam endlich über Störsender bei Grossveranstaltungen nachzudenken, machen das unsere Herren Politiker ? Nö :clown: das tun sie erst wieder dann wenn das Kind im Brunnen gelandet ist.

    Bubu :clown::oops:

  • Lucky Luke
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    • 7. März 2017 um 07:16
    • #20

    Ich muss hier mal eine Pause machen:

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=14&t=13658&start=30

  • keks
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    • 7. März 2017 um 07:49
    • #21

    Eventuell glaubt man dem mehr als dem Keks :clown:
    https://www.youtube.com/watch?v=kEl_Ib4I7OI

    Bubu :clown::oops:

  • nyalaana
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    • 7. März 2017 um 09:24
    • #22

    Wenn ein paar Leute als Hobby an ihrer Drohne basteln und sie fliegen lassen, ok. Aber die Vorstellung dass viele Drohnen überall rumfliegen, die ist schrecklich für mich. Eigentlich bin ich recht friedlich, und auch selten sehe ich mich in einer Situation in der ich bewust Gewalt anwende oder anwednen will. Aber wenn es anfängt, dass die Zulieferer/Paketdienste auf Drohnen umsteigen, wenn dann immer mehr Überwachungs und Angriffsdrohnen rumschwirren, dann kann ich mir vorstellen, dass ich ein neues Hobby entwickle. Ich kaufe mir ne gute Zwille und schieße die Dinger ab.
    Ich will, dass der Himmel den Vögeln gehöhrt, nicht den Drohnen. Jedes Tier oder jeder Mensch der von einer Drohne verletzt wird, kann zu 100 % vermieden werden wenn diese Dinger einfach nicht kommerziell im Himmel genutzt werden.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 8. März 2017 um 07:17
    • #23
    nyalaana:

    Wenn ein paar Leute als Hobby an ihrer Drohne basteln und sie fliegen lassen, ok. Aber die Vorstellung dass viele Drohnen überall rumfliegen, die ist schrecklich für mich. Eigentlich bin ich recht friedlich, und auch selten sehe ich mich in einer Situation in der ich bewust Gewalt anwende oder anwednen will. Aber wenn es anfängt, dass die Zulieferer/Paketdienste auf Drohnen umsteigen, wenn dann immer mehr Überwachungs und Angriffsdrohnen rumschwirren, dann kann ich mir vorstellen, dass ich ein neues Hobby entwickle. Ich kaufe mir ne gute Zwille und schieße die Dinger ab.
    Ich will, dass der Himmel den Vögeln gehöhrt, nicht den Drohnen. Jedes Tier oder jeder Mensch der von einer Drohne verletzt wird, kann zu 100 % vermieden werden wenn diese Dinger einfach nicht kommerziell im Himmel genutzt werden.

    Genau, das wäre zum Beispiel eine technische Entwicklung, die ich auch nicht unterstützen würde (wie auch das Beispiel in der Pflege). Es gilt eben einen Mittelweg zu finden: Technik sollte den Menschen dienen, der Mensch sollte sich aber nicht abhängig von ihr machen.

    P.S. Im übrigen habe ich mich auch nicht auf Facebook angemeldet, weil ich für mich persönlich entschieden habe, dass ich dieses "soziale" Netzwerk nicht brauche.

  • Tulamben
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    • 8. März 2017 um 08:16
    • #24

    fotost hat geschrieben:

    Zitat

    Gegen die grundsätzlich technikfeindliche Argumentation 'mehr Automatisierung immer mit weniger Menschlichkeit (verbunden)' werde ich mich auch immer wenden. Automatisierung hat in weiten Bereichen zur Entlastung von Menschen von gefährlichen und unwürdigen Arbeitsbedingungen geführt und erlaubt heute einer riesigen Menge Menschen die Teilhabe an Gütern und Leistungen, die vor nur 100 Jahren entweder Eliten vorbehalten waren oder einfach unmöglich waren.

    Vor allem hat die Automatisierung zur effizienteren Produktion von Waren und Gütern und somit zur ungleichen Vermögensverteilung geführt :badgrin:

    Die Ära des Lichts ist die Ankunft des Menschen in seiner Mündigkeit.
    Primum non nocere

  • Samten
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    • 8. März 2017 um 08:56
    • #25

    ....und zu nochmehr "Wegwerfmentalität", da sich heutzutage Reparatur nicht mehr "lohnt/möglich" ist..
    und nur noch mehr Müll "erzeugt".

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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