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Der alltägliche Trott

  • medi1210
  • 7. Januar 2017 um 18:03
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  • medi1210
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    • 7. Januar 2017 um 18:03
    • #1

    Hallo,

    ich habe jetzt ein paar freie Wochen gehabt und am Montag geht es wieder mit der Arbeit los.
    Ich habe wirklich viel für mich in dieser freien Zeit gemacht und das tat mir sehr gut aber ich habe ein bisschen Bammel davor wieder in den alten Trott ( vermehrt ins übermäßige Denken, Unachtsamkeit ) zu verfallen.

    Habt Ihr da irgend welche Tipps wie man sich da immer wieder raus holen kann und dass dann auch zu einem festen Bestandteil machen kann?

    Vielen Dank und liebe Grüße :heart:
    medi

  • Wetering
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    • 7. Januar 2017 um 18:07
    • #2

    „Der alltägliche Geist ist der Weg.“ (Nansen)

  • Sangmo
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    7. Januar 2017
    • 7. Januar 2017 um 18:27
    • #3

    Du könntest dir ein Meditationsobjekt am Tag aussuchen (zum Beispiel Mitgefühl) und dich alle zwei Stunden daran erinnern.
    So mache ich das um die Meditationserfahrung im Alltag nicht zu verlieren.

  • Leon
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    • 7. Januar 2017 um 18:58
    • #4

    Ich sammel mich und lese in der Pause
    LG :sunny::rainbow:

  • Monikamarie
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    • 7. Januar 2017 um 19:35
    • #5

    Hallo Medi,
    ich habe grundsätzlich jeden Morgen vor der Arbeit bestimmte Texte gelesen, die mich für den Tag "justiert" haben.
    Außerdem habe ich an schlechten Tagen oft ein Mantra wiederholt.
    Ich übe mich seit vielen Jahren in Achtsamkeitsmeditation, d.h. ich hole mich immer wieder in die Gegenwart zurück und bleibe so oft wie möglich aufmerksam.
    _()_ Monika

  • medi1210
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    • 8. Januar 2017 um 13:28
    • #6

    Ich danke Euch!

    Habe mir jetzt eine Liste gemacht, die ich immer dabei habe und durchlese so oft es geht :)

    Vielen Dank und liebe Grüße :heart:
    medi

  • Leon
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    • 8. Januar 2017 um 14:04
    • #7

    Gern geschehen :rainbow:

  • ARYA DHARMA
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    • 8. Januar 2017 um 16:16
    • #8
    medi1210:

    Hallo,

    ich habe jetzt ein paar freie Wochen gehabt und am Montag geht es wieder mit der Arbeit los.
    Ich habe wirklich viel für mich in dieser freien Zeit gemacht und das tat mir sehr gut aber ich habe ein bisschen Bammel davor wieder in den alten Trott ( vermehrt ins übermäßige Denken, Unachtsamkeit ) zu verfallen.

    Habt Ihr da irgend welche Tipps wie man sich da immer wieder raus holen kann und dass dann auch zu einem festen Bestandteil machen kann?

    Vielen Dank und liebe Grüße :heart:
    medi

    Hallo medi,

    dies gehört zum Weg dazu, daher auch der "alltägliche Weg". Mit diesen Dingen (übermäßiges Denken, Unachtsamkeit) wird gearbeitet. Der "alte Trott" ist genau da, wo die Geistesschulung stattfindet. Es geht also nicht so sehr darum "herauszukommen", sondern eher darum, "hineinzugehen". Denn der Alltag hält die besten und wertvollsten Lektionen parat.

  • medi1210
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    • 8. Januar 2017 um 16:40
    • #9
    IkkyuSan:

    Denn der Alltag hält die besten und wertvollsten Lektionen parat.

    Wow, so hab ich das noch gar nicht gesehen :)

    Danke!

  • Monikamarie
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    • 8. Januar 2017 um 16:53
    • #10
    IkkyuSan:


    Hallo medi,

    dies gehört zum Weg dazu, daher auch der "alltägliche Weg". Mit diesen Dingen (übermäßiges Denken, Unachtsamkeit) wird gearbeitet. Der "alte Trott" ist genau da, wo die Geistesschulung stattfindet. Es geht also nicht so sehr darum "herauszukommen", sondern eher darum, "hineinzugehen". Denn der Alltag hält die besten und wertvollsten Lektionen parat.

    :like:

  • ARYA DHARMA
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    • 8. Januar 2017 um 17:05
    • #11
    medi1210:
    IkkyuSan:

    Denn der Alltag hält die besten und wertvollsten Lektionen parat.

    Wow, so hab ich das noch gar nicht gesehen :)

    Danke!

    Gerne :)

    Weißt du, in der Geistesschulung gibt es zunächst eine Tendenz zur Flucht, des "Wegmeditierens". Das ist normal und muss erlebt werden. Irgendwann aber, wenn der Weg gefestigt wird/ist, dann unterscheidet man nicht mehr zwischen "daheim in Ruhe meditieren" und "auf der lauten und hektischen Arbeit". Beides fällt in Eins zusammen, da die Praxis eben nicht nur aus Meditation besteht, sondern sie betrifft alle Bereiche des täglichen Lebens - Beziehungen, Erziehung der Kinder, Studium, Sorgen und Probleme usw.

    Man kann auch sagen, dass der Alltag deine Überprüfung sein kann. Sicher glaubst du manchmal, dass du in dem Bereich XY (vielleicht Gleichmut) Fortschritte erzielt hast, du wurdest ruhiger durch die Meditation usw. Der Alltag wird dies überprüfen, die Menschen und die Situationen des Lebens werden dir eine Lektion erteilen. Und wenn du offen für diese Lektionen bist, wirst du immer wissen, wie es mit deiner Praxis wirklich gestellt ist.

    Der Alltag ist die beste Vorsorgung gegen evtl. entstehenden Dünkel, Hochmut und spiritueller Arroganz. Darum wird er so geschätzt. Böse Zungen behaupten, dass gerade der ZEN diesen Alltag viel zu sehr in den Fokus nimmt. Aber es gibt kein "viel zu sehr". Der Alltag IST der Weg.

  • suchende2016
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    • 8. Januar 2017 um 18:02
    • #12

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Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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