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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Buddhismus ohne Wiedergeburt?

  • Irmin82
  • 17. November 2016 um 22:51
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  • Doris
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    • 18. November 2016 um 09:14
    • #26

    Also, ich find mein Leben toll. Da ist bisher viel passiert. Es war spannend. Das hat nicht immer Spaß gemacht, aber jede Sekunde war es wert. Noch eine Runde? Kein Problem.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Irmin82
    Gast
    • 18. November 2016 um 09:31
    • #27

    Das Wollen macht das Leben leidvoll, sobald das Wollen erloschen ist, hat man Frieden.
    Schau dir mal das ganze Leid auf der Welt an, was soll daran toll sein? Was soll toll überhaupt bedeuten? Irre, oder was?

  • hedin02
    Gast
    • 18. November 2016 um 09:38
    • #28

    Es gibt Menschen, die setzen sich ins Auto, drehen den Zündschlüssel um und fahren ganz einfach weg.
    Es gibt aber auch Menschen, die vergewissern sich bevor sie mit einem Auto losfahren, ob genug Benzin im Tank ist, ob genug Öl im Motor ist, ob der Wassertank für die Scheibenwaschanlage ausreichend gefüllt ist und ob das Navi (Zielorientierung) richtig eingestellt ist, usw...

    Mit dem Buddhismus und der „Wiedergeburt“ verhält es sich genauso.
    Es gibt Menschen die setzen sich in das große oder kleine buddh. „Fahrzeug“ und fahren ganz einfach los, bzw. beginnen zu praktizieren ohne wissen zu wollen wie das Fahrzeug überhaupt funktioniert (Karma) und wo die Fahrt mit diesem Fahrzeug überhaupt hinführen („Wiedergeburt“) soll oder kann.

    Es gibt aber auch Menschen, die ein Fahrzeug nicht benutzen, bevor sie sich über dessen Funktionsweise und der Zielorientierung der angetretenen Fahrt nicht im Klaren sind.

  • Doris
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    • 18. November 2016 um 09:39
    • #29

    Das finde ich höchst bedauerlich, wenn man so ein negatives Bild von seinem Leben hat.
    Ich habe eine endlose Liste von wundervollen Ereignissen in meinem Leben. Nicht zuletzt von all den Menschen und Tieren, mit denen ich zusammen ein Stück des Weges gehen durfte. Allein dafür würde ich es tausendmal wiederholen.

    Und auch die Dinge, die sich unangenehm anfühlten, und davon gibt es eine Menge, möchte ich nicht missen. Keine einzige Sekunde. Ich bin einfach nur dankbar. Das Leben ist ein einziges Wunder, und ich staune jeden Tag aufs neue.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Noreply
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    • 18. November 2016 um 10:00
    • #30
    Monikadie4.:
    Ellviral:

    Als ich das erste Mal von Wiedergeburt gehört habe kam die 300 Millisekunden Antwort: Ich werde nicht wieder geboren. Ich bin eigentlich nie wieder ernsthaft auf das Thema eingegangen, geht mich ja nichts an. Du glaubst doch wohl nicht das ich diesen ganzen Mist noch einmal durchmachen will?

    Moin Helmut,
    genau so erging es mir auch, und das hat sich auch nicht geändert.
    Ich wünsche Dir alles Gute :)
    _()_ Monika

    Hallo Monika. Was bei den anderen so anklingt, ich habe jedenfalls die größte Zeit dieses Lebens ohne Schwierigkeiten erlebt, wenn sie da waren waren sie meist nur kurz. Es ist eben eine Freude dieses eine Leben, wenn ich weiß das es nur dieses gibt. Und das weiß ich seit über 30 Jahren. _()_

  • Irmin82
    Gast
    • 18. November 2016 um 10:06
    • #31

    Irgendwie haben die Leute hier wohl nicht einmal die 4 edelen Wahrheiten überrissen (Oder überhaupt schon mal davon gehört :?). Es wird einfach irgendein Wohlfühl-Buddhismus konstruiert, so wie es jedem halt am meisten Spaß macht ... :roll:

  • Doris
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    • 18. November 2016 um 10:15
    • #32

    Du meinst sicher mich :grinsen:

    Obwohl, vielleicht ist es ja anders, und Du meinst diejenigen, die sich in ihrer Aversion gegen das Leben wohlfühlen?

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Sunu
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    • 18. November 2016 um 10:21
    • #33
    Irmin82:

    Irgendwie haben die Leute hier wohl nicht einmal die 4 edelen Wahrheiten überrissen (Oder überhaupt schon mal davon gehört :?). Es wird einfach irgendein Wohlfühl-Buddhismus konstruiert, so wie es jedem halt am meisten Spaß macht ... :roll:

    Das ist immerhin sinnvoller als sich ne Kugel in den Kopf zu jagen....
    Niemand der lebt, weiß was dann ist....niemand weiß was morgen ist. Also
    Carpe diem !

  • Doris
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    • 18. November 2016 um 10:34
    • #34

    Nicht nur sinnvoller, auch wenn man über Sinn und dessen Existenz geteilter Meinung sein kann …
    Wenn der Buddhadharma nicht ein Wohlfühlen, denn das ist Leidfreiheit, zum Ziel hat, dann wäre es lediglich eine Methode aus dem Bereich Masochismus, mit dem man sich auf eine – sagen wir mal – spezielle Art wohlfühlen kann. Leiden kann ja durchaus sinnstiftend sein …

    Aber Leid, besser Mangelhaftigkeit, ist dem Leben zu eigen. Der Körper hat diese Fähigkeit, da er Leiden als überlebensmotivierend benötigt, der Geist kann Leiden, da er Teil des Körpers ist. Leben bedeutet ständigen Wandel, was Leid versuchen kann. Es ist einfach so. Das ist eine Facette des Lebens. Eine. Sonst gäbe es keine "Erleuchtung", sonst wäre der ganze Kladderadatsch, der sich Buddhismus schimpft, umsonst. Denn es soll ja, laut Buddhismus, Leute geben, die sich vom Leid befreit haben und dabei am Leben sind. Oder etwa nicht? Mir ist nicht bekannt, dass von denen einer Selbstmord begangen hat oder humor- und freudbefreit war oder ist. Bekannterweise haben auch diese Menschen einen Körper, der krank wird und dahinsiecht. Sie gelten dennoch als leidbefreit. Warum denn, wenn das Leben, ach, so miserabel wäre? Bei denen hat sich doch rein körperlich gesehen nichts verändert. Das Leben ist also nicht schuld. Es muss wohl was anderes sein, das die Leute so unglücklich macht.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

    Einmal editiert, zuletzt von Doris (18. November 2016 um 10:39)

  • Sudhana
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    • 18. November 2016 um 10:36
    • #35

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Irmin82
    Gast
    • 18. November 2016 um 10:47
    • #36

    Der Letzte hat schon gar nix mehr zu sagen. :roll: Offen gesagt, bin ich dieses Forum auch schon müde, da kann man auch in "gute frage net" über den Buddhismus diskutieren. Hat die Gleiche Qualität. Ciao ..

  • Doris
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    • 18. November 2016 um 10:48
    • #37

    Mach das.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Sunu
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    • 18. November 2016 um 10:58
    • #38

    Irgendwo findest du bestimmt jemanden, der dir genau das erzählt, was du hören willst...

  • Metta
    Gast
    • 18. November 2016 um 10:59
    • #39

    Ich finde es schlimm, wie man hier mit fühlende Wesen umgeht :cry:

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (18. November 2016 um 11:02)

  • Doris
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    • 18. November 2016 um 11:00
    • #40
    Metta:

    Ich finde es schlimm, wie man hier mit mitfühlende Wesen umgeht :cry:


    Mit-fühlend?

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • mukti
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    • 18. November 2016 um 11:11
    • #41
    Sunu:


    Niemand der lebt, weiß was dann ist....niemand weiß was morgen ist. Also
    Carpe diem !

    Aber es gibt einige prinzipielle Möglichkeiten, auf die man sich vorbereiten kann. Carpe Diem.

    Mit Metta, mukti.


  • Sunu
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    • 18. November 2016 um 11:14
    • #42
    mukti:
    Sunu:


    Niemand der lebt, weiß was dann ist....niemand weiß was morgen ist. Also
    Carpe diem !

    Aber es gibt einige prinzipielle Möglichkeiten, auf die man sich vorbereiten kann. Carpe Diem.

    Natürlich...und ich finde am Besten ist man vorbereitet, wenn man offen für alles ist....

  • Leon
    Gast
    • 18. November 2016 um 11:17
    • #43
    Irmin82:

    Der Letzte hat schon gar nix mehr zu sagen. :roll: Offen gesagt, bin ich dieses Forum auch schon müde, da kann man auch in "gute frage net" über den Buddhismus diskutieren. Hat die Gleiche Qualität. Ciao ..


    Warum kannst du nicht lieben und
    geliebt werden ? :cry:

    LG :rose:

  • Festus
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    • 18. November 2016 um 11:22
    • #44
    Irmin82:

    Hallo,
    ich wollte mal fragen, ob der Buddhismus ohne den Glauben an die Wiedergeburt überhaupt möglich wäre. Denn als Atheist/Materialist hätte ich ja eigentlich sofort Nirwana sobald ich tot bin. Also das Wollen hört auf, ich höre auf zu existieren. Erst der Kreislauf der Wiedergeburt macht dies hier alles erst so richtig leidvoll, weil ich es eben nicht nur einmal hab, sondern immer wieder erleben muss. Deshalb macht auch Selbstmord keinen Sinn, weil es mich ja einfach nur in eine neue Wiedergeburt zwängt. Ohne Wiedergeburt könnten wir uns doch alle einfach abknallen und das war's, kein Leid mehr.

    Hallo Irmin,
    meiner Meinung nach hast du einen falschen Ansatz. Du versuchst, dich dem Thema Buddhismus über das Denken zu nähern. Denken ist nicht schlecht, aber es ist nicht der Weisheit letzter Schluß.
    Das ist so, als würdest du versuchen, deine Augen nur mit deinen Augen zu sehen. Auch das funktioniert nicht.
    Gleichzeitig habe ich das Gefühl, wen ich so lese, was du schreibst, dass du es, wie der Teufel das Weihwasser, fürchtest, dich wirklich auf den Weg einzulassen.
    Damit drehst du dich im Kreis. Du lehnst jede Antwort, die nicht deinem Denkmuster entspricht, ab.
    Du könntest dir alle deine Fragen selbst beantworten, würdest du dich wirklich auf den Weg einlassen.
    Aber du klagst lieber, dass sich niemand als Vorkoster für dich hergeben möchte.
    Das kann nicht funktionieren.

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

    dich erfüllen mit ihrem durchdringenden Duft?
    (Obaku)

  • mukti
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    • 18. November 2016 um 11:50
    • #45
    Sunu:
    mukti:


    Aber es gibt einige prinzipielle Möglichkeiten, auf die man sich vorbereiten kann. Carpe Diem.

    Natürlich...und ich finde am Besten ist man vorbereitet, wenn man offen für alles ist....

    Finde ich auch, da man muss man auch keine fixen Vorurteile fällen in Punkto Wiedergeburt.

    Mit Metta, mukti.


  • Spacy
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    • 18. November 2016 um 11:56
    • #46

    War erst gestern im Fernsehen....

    Zitat

    "Wenn schon die Welt untergeht, sollte man sich da nicht Papptüten über den Kopf ziehen und auf den Boden legen."
    "Jo, warum nicht."
    "Und hilft das?"
    "Nö, überhaupt nicht."

    Es kommt drauf an, was man sich als selbsterklärter Atheist unter dem Nirvana vorstellt.

  • Doris
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    • 18. November 2016 um 12:22
    • #47
    Element:
    Doris Rasevic-Benz:

    Wenn der Buddhadharma nicht ein Wohlfühlen, denn das ist Leidfreiheit [...]


    Leidfreiheit ist nicht davon abhängig, dass etwas "gefühlt" wird.


    Diese Unabhängigkeit schafft ein Wohlgefühl. Das ist nicht vergleichbar mit einem Wohlgefühl wie bei einer Massage oder einem Lottogewinn, sondern ein grundlegendes Wohlgefühl: Egal was sonst gerade passiert, da ist immer ein spürbarer, erfahrbarer unerschütterlicher Kern des Wohlbefindens.
    Dieser Kern ist immer vorhanden. Akzeptanz und Zufriedenheit mit dem Sein öffnet den Blick auf dieses Kern.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Leon
    Gast
    • 18. November 2016 um 13:43
    • #48

    :hug::heart:

  • Yofi
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    • 18. November 2016 um 13:53
    • #49
    Irmin82:

    Irgendwie haben die Leute hier wohl nicht einmal die 4 edelen Wahrheiten überrissen (Oder überhaupt schon mal davon gehört :?). Es wird einfach irgendein Wohlfühl-Buddhismus konstruiert, so wie es jedem halt am meisten Spaß macht ... :roll:


    Das Wohlgefühl gibt es auch nicht wirklich, das Anhaften daran ist oft die letzte Zuflucht der Selbstlüge.

    Drei Arten von Gefühl gibt es, das Wohl-, Leid-, und Weder-Leid-noch-Wohl-Gefühl.

    Alles vergänglich, mit Leid behaftet. Vier edle Wahrheiten.

  • Doris
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    • 18. November 2016 um 14:00
    • #50
    Zitat

    Alles vergänglich, mit Leid behaftet. Vier edle Wahrheiten.


    Dann wäre Nirwana auch leidbehaftet. Erleuchtung wäre leidbehaftet. Der Buddha wäre leidbehaftet. Der Dharma wäre leidbehaftet …

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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