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Freundin Peinlich

  • Melancholy hill
  • 9. November 2016 um 15:34
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Melancholy hill
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    9. November 2016
    • 9. November 2016 um 15:34
    • #1

    Hiho!
    Ich habe seit 2 Wochen angefangen mit anderen Buddhisten regelmäßig zu meditieren.
    Ich Empfinde es als sehr bereichernd und ich möchte es unbedingt weiterhin machen da mir all die Leute dort auch sehr angenehm sind und der Buddhismus für mich die Richtige Wahl zu sein scheint.
    Meine Freundin mit der ich über 2 Jahre zusammen bin scheint nun auch sehr davon überzeugt zu sein so dass sie beschlossen hat mit mir dort hin gehen zu wollen.
    Ich fühle mich sehr unangenehm verwirrt bei dem Gedanken sie dort hin mitzunehmen weil sie meiner Meinung nach vielleicht nicht ganz so intelligente Sachen beizutragen hat bzw manchmal etwas von sich gibt was mir in dem Moment einfach unsagbar peinlich wäre vor allem weil mir die Leute dort doch schon ziemlich Schlau zu sein scheinen und mir die ganze Sache auch sehr Wichtig ist.
    Es wird vor und nach der Meditation viel geredet und da möchte ich mich auch nicht einfach verabschieden.
    Ich fühle mich aufgrund dessen das ich mir darüber so enorme Gedanken mache schon sehr schlecht weil ich doch eigentlich zu ihr stehen sollte und mich nicht so schämen sollte.
    Ich weiß einfach nicht was ich beim nächsten Treffen machen soll da sie ja mit möchte und bitte euch deshalb um Ratschläge da ich gerne wissen würde wie ihr den so darüber denkt und das bitte ehrlich.

  • Samten
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    • 9. November 2016 um 17:25
    • #2

    Quatsch,
    nimm sie mit und bleib einfach locker..."peinlichkeiten"( die vllt. gar keine sind) passieren überall, was solls..;)
    und leute,die Praktizieren sind im Allgemeinen doch recht locker und vllt. ist sie (deine Freundin) viel schlauer als du annimmst, du siehst da ist viiel Spekulation in der Luft...:)
    sie ist ja auch ne eigenständige Person, also kein Grund, sich fremdzuschämen..und ..
    lass ma die schlauen Leute reden, da muss man besser ma ganz genau hinschauen was da so geht.

  • Leon
    Gast
    • 9. November 2016 um 17:36
    • #3

    Freu dich doch einfach das sie sich auch für deine Sachen interessiert .
    Gemeinsam könnt ihr dann auch darüber reden .
    Ich habe zBsp "nur" dieses
    Forum und Bücher :|

    LG :oops::sunny:

  • Noreply
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    • 9. November 2016 um 23:58
    • #4

    Nimm sie mit das Dir was peinlich werden kann ist doch dein Ego-Problem und hat mit ihr nichts zu tun. Außerdem kann so ein Wesen sehr erfrischend sein wenn es Bemerkungen macht die betretenes Schweigen der scheinbar Schlauen auslöst. Da können Dinge auftauchen mit denen Du und Die nie gerechnet haben. Wer nicht wie ein Kind sein kann wird kindisch.

  • Doris
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    • 10. November 2016 um 06:26
    • #5

    Das Problem scheint nicht Deine Freundin zu sein, sondern Deine Emotionen für sie.
    Ich bezweifle, dass Du Du sie liebst. Wahrscheinlicher scheint mir, dass es einfach bequem ist mit ihr zusammen zu sein. Sie steht halt zur Verfügung und Du wartest auf was "Besseres".

    Vor vielen Jahren war ich mit einem Mann zusammen, der sich auch permanent für mich geschämt hat. Ich entsprach nicht seinen Vorstellungen. Sein Narzissmus war derart groß, dass er eine Frau haben wollte, mit der er vermeintlich glänzen konnte. Gleichzeitig hat er meine Qualitäten ständig niedergemacht. Er hat sein Problem auf mich projiziert und mich zutiefst verunsichert und verletzt. Dabei wollte er eigentlich mit der Hilfe einer Freundin seine Scham über sich überspielen. Wenn ich damals nicht selbst an der grundsätzlichen Scham der Frauen über sich gelitten hätte, hätte mich das sicher nicht verunsichert. Bedenke also, dass Du damit der Frau keinen Gefallen tust, wenn Du sie als Dein persönliches schmückendes Accessoire betrachtest. Gesellschaftlich gesehen bewegst Du Dich aber im Mainstream.

    Denke also mal darüber nach, was Du von der Frau eigentlich willst und warum Du mit ihr zusammen bist. Und wenn Du merkst, dass Du Deine Verachtung nicht überwinden kannst, dann ziehe die Notbremse und halte ihre Verletzung aus. Gib sie frei und versehe sie mit einer positiven Wegzehrung für den Rest ihres Lebens. Hinterlasse ihr nicht die Botschaft, dass sie ungenügend sei, nur damit Du von Dir selbst ablenken kannst.

    Ja, die Diamantwegler machen einen furchtbar hippen Eindruck. Sind so viele junge, schöne, gebildete und gescheite Menschen dabei. Sauber, propper und ganz uptodate. Und die Stimmung erst, die dort herrscht! Da kann man schon auf die Idee kommen, mithalten zu müssen. Dabei fällt dem Neuling nicht auf, was da manche für einen Stuss von sich geben, welche Blender sich dort auch herumtreiben. Menschen halt. Wie Du und ich.
    Du willst also blenden, Dich an den dort vorherrschenden Mainstream anpassen? Bitteschön. Geh hin, verleugne Deine Freundin und werde ein richtiger spiritueller Freak!

    Du kannst aber auch Deine Einstellung untersuchen, sowohl die Einstellung, die Du zu Dir selber pflegst, als auch die, die Du Deinen Mitmenschen gegenüber hast. Dann wäre das dort der richtige Platz, um vergeblich hinter einem Ideal herumzuzappeln bis Du es kapiert hast. Entweder Du passt Dich völlig an, findest dort eine "passende" Partnerin und gehst im Konsens auf, oder Deine Augen werden geöffnet und Du lernst hinter die Kulissen zu sehen. Vor allem hinter Deine eigenen.
    Das sind nur gewöhnliche Menschen dort. Nichts weiter. Hör auf zu idealisieren! Idealisierung ist Missbrauch.
    Entspanne Dich.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Monikamarie
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    • 10. November 2016 um 08:49
    • #6
    Melancholy hill:


    Meine Freundin mit der ich über 2 Jahre zusammen bin scheint nun auch sehr davon überzeugt zu sein so dass sie beschlossen hat mit mir dort hin gehen zu wollen.
    Ich fühle mich sehr unangenehm verwirrt bei dem Gedanken sie dort hin mitzunehmen weil sie meiner Meinung nach vielleicht nicht ganz so intelligente Sachen beizutragen hat bzw manchmal etwas von sich gibt was mir in dem Moment einfach unsagbar peinlich wäre vor allem weil mir die Leute dort doch schon ziemlich Schlau zu sein scheinen und mir die ganze Sache auch sehr Wichtig ist.

    Hallo und herzlich Willkommen Melancholy hill,
    das, was Dich da umtreibt, ist ein ideales Feld, um sich mit seinen eigenen Vorstellungen, Befürchtungen und Wünschen auseinanderzusetzen, in Meditation und späterer Reflektion.
    Nicht sie ist das Problem, sondern Du. Wenn Du wirklich Befreiung erlangen willst, dann ist ein Reinigungsprozess im eigenen "Schornstein" - und zwar ohne Rücksicht auf sich selbst - unabdingbar. Alles andere ist kein buddhistischer Weg, sondern Wellness.
    Pema Chödrön schreibt dazu hilfreiche Bücher, z.B.: "Geh an die Orte, die Du fürchtest", "Wenn alles zusammenbricht" oder "Die Weisheit der Ausweglosigkeit".
    _()_ Monika

  • Melancholy hill
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    • 10. November 2016 um 09:13
    • #7

    Vielen dank an all die schnellen und umfangreichen Antworten ich glaube es ist vielleicht wirklich gut sie demnächst einfach mitzunehmen.
    Ich werde mich einfach überwinden so dass mir nichts peinlich zu sein hat.
    Im nachhinein schäme ich mich glaub ich mehr für die Frage als für das mitnehmen meiner Freundin das sind einfach Gefühle die mich wirklich nicht lenken sollten.
    Es sind Gedanken wie diese die wenn sie mich beschäftigen mich auch gleichzeitig wütend machen (auf mich selbst) und wiederum Selbsthass verursachen.
    Ich danke euch allen nochmals sehr für die guten Antworten :)

  • Doris
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    • 10. November 2016 um 09:34
    • #8

    Hey, nur keinem Selbsthass nachgeben!
    Wir Menschen machen einfach komische Dinge, um unsere Schwächen und Ängste zu kompensieren. Das kann man akzeptieren, dann muss man nicht posen, weder vor sich, noch vor anderen und alles ist schon mal halb so dramatisch. (Und Deine Freundin muss nicht mehr als Schutzschild vor Dir stehen, damit Du Dich sicher fühlst.)

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • nyalaana
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    • 10. November 2016 um 10:57
    • #9
    Melancholy hill:

    Im nachhinein schäme ich mich glaub ich mehr für die Frage als für das mitnehmen meiner Freundin das sind einfach Gefühle die mich wirklich nicht lenken sollten.
    .. mich ... wütend machen ... Selbsthass verursachen

    Der erste Schritt ist ja, zu erkennen, dass man all diese Gefühle hat. Es gibt so manchen, der sich seiner Gefühle garnicht so bewust ist.
    Dann kann man schauen wie einen die eigenen Gefühle beeinflussen. Ich komme dann öfters zu dem Schluss, dass ich so ja eigentlich garnicht Handeln will/wollte. Oder in Deinem Fall kann es ja sein, dass Deine Gefühle der Grund sind warum Du Deiner Freundin vorschreiben willst ob sie mit Dir mitgeht oder nicht, anstatt dass sie selbst entscheidet was sie will oder was sie lassen will.

    Ist oft nicht einfach für mich meine Gefühle mir selbst erhlich gegenüber zu ergründen. Und dann zu akzeptieren: " Ja so fühle ich!" Aber ich muss ja dann nicht immer den Handlungen die mir meine Gefühle einflüstern Folgen. Ich habe dann ja die Wahl etwas anderes zu machen. Wenn ich meine Gefühle nicht erkenne und dann habe ich diese Wahl noch viel weniger.

    Wenn mich jemand zB ärgert, dann kann ich einfach zurückschnauzen und auch unfreundlich sein. Ich kann aber auch feundlich zu ihm sein, weil ich ja "gut" sein will, und den ärger einfach beiseiteschieben/Unterdrücken/runterschlucken. Oder ich kann in diesem Moment erkennen dass ich gerade mit Ärger reagieren werde, und wenn ich dann schnell nachdenke über seine Motive warum er das macht was mich ärgert, und meine Motive warum ich darauf anspringe. UNd wenn mir das gelingt, dann merke ich manchmal, dass ich garnicht mehr ärgerlich darauf reagieren muss, weil der Ärger verflogen ist. Wenn ich mich dazu entscheide kann ich mit "Gegenärger" reagieren, oder es aber auch lassen und ganz anders reagieren. Ich bin davon überzeugt, dass dieses "schnell nachdenken" durch Meditationspraxis ermöglicht/gefördert/gestärkt wird.

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 10. November 2016 um 11:08
    • Offizieller Beitrag
    • #10
    Melancholy hill:

    Vielen dank an all die schnellen und umfangreichen Antworten ich glaube es ist vielleicht wirklich gut sie demnächst einfach mitzunehmen.
    Ich werde mich einfach überwinden so dass mir nichts peinlich zu sein hat.
    Im nachhinein schäme ich mich glaub ich mehr für die Frage als für das mitnehmen meiner Freundin das sind einfach Gefühle die mich wirklich nicht lenken sollten.
    Es sind Gedanken wie diese die wenn sie mich beschäftigen mich auch gleichzeitig wütend machen (auf mich selbst) und wiederum Selbsthass verursachen.
    Ich danke euch allen nochmals sehr für die guten Antworten :)

    Peinlich bedeutet in erster Linie "sozial schmerzhaft" und das muss überhapt nicht damit einhergehen, dass man jemand verachtet.

    Gerade wenn man sensibel ist, dann versucht man auf seinen Gegenüber einzugehen, um einen gemeinsamen Kommunikationslevel zu finden. Wenn man aber gleichzeitig mit Leuten aus unterschiedlichen Bereichen zu tun hat, dann kann das leicht überfordern.

    mal als Extrembeispiel: Wenn bei einem Bewerbungsgespräch die eignen Eltern mit dabei sind, dann ist das eine Überlastung, weil man nur schwer gleichzeitig im Businessmodus und im Kind-Modus sein kann, ohne einer der beiden Rollen nicht gerecht zu werden. Was als "sozial schmerzhaft" d.h. peinlich rüberkommt.

    Das einen so eine soziale Doppelsituation überfordert, kann in der Situation selbst liegen, und bedeutet nicht, dass man deswegen jemand verachtet. Ich hab vollstes Verständnis dafür, wenn meine Frau mit Freudinen weggeht und ebfinden es nicht als problmatisch, wenn sie mich da nicht dabei haben will.

  • Noreply
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    • 10. November 2016 um 12:19
    • #11
    Melancholy hill:

    Vielen dank an all die schnellen und umfangreichen Antworten ich glaube es ist vielleicht wirklich gut sie demnächst einfach mitzunehmen.
    Ich werde mich einfach überwinden so dass mir nichts peinlich zu sein hat.
    Im nachhinein schäme ich mich glaub ich mehr für die Frage als für das mitnehmen meiner Freundin das sind einfach Gefühle die mich wirklich nicht lenken sollten.
    Es sind Gedanken wie diese die wenn sie mich beschäftigen mich auch gleichzeitig wütend machen (auf mich selbst) und wiederum Selbsthass verursachen.
    Ich danke euch allen nochmals sehr für die guten Antworten :)

    Ich glaube nicht mehr das sie Dir peinlich ist. Es bereitet Dir Sorge das Du sie nicht schützen kannst, wenn sie ihre "Ahnungslosigkeit" zeigt. Du versuchst sie vor Erkennen zu schützen, vor Verletzungen die sie durch ihr Unwissen erleiden Könnte. Das ist gut gemeint doch schlecht gemacht. Dir könnte nämlich auch geschehen das gerade diese Ahnungslosigkeit Dir die Augen öffnen könnte, vor allem wenn Dir das schon mal durch sie geschehen ist. Sei guten Mutes beides ist gut, jemanden und sich vor möglicher Erfahrung zu schützen.
    Sie ist sowieso viel wichtiger als jede noch so wunderbare Lehre.
    liebe Grüße
    Helmut

  • Son
    Gast
    • 28. November 2016 um 08:48
    • #12

    Hi,

    klar mitnehmen, du bist nicht für sie verantwortlich und wenn dort wirklich kluge Menschen sind werden sie nicht werten und schon gar nicht mit dir verbinden. Wobei ich mich da jemanden anschließe, was ist denn schon peinlich? Entweder man steht zu jemand oder nicht. Eine eingeschworene buddhistische Gruppe sollte nichts an peinlich empfinden, du solltest deine Freundin so akzeptieren wie sie ist, niemand ist so perfekt, du auch nicht vermutlich, was ich damit sagen will, ist, ein wenig Toleranz schadet niemand und mehrheitlich wirst du sie wohl lieben sonst wärt ihr wohl nicht zusammen, also steh zu ihr, selbst wenn sie mal Blödsinn sagt, weil das tun wir alle, leider! LG Son

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 28. November 2016 um 23:23
    • #13

    Also, ich bin mir ab und zu immer mal wieder selber peinlich, wenn ich mit den Leuten von der Sangha zusammen bin. Die sind alle immer so fein, und so lieb...
    Und ich? Wieder zu laut gelacht (Piratenlache!), oder mich wichtig getan und es zu spät gemerkt, oder jemanden mit Banalitäten vollgequatscht, der andere Sorgen hat.
    Ja, tut mir leid, ich bin manchmal echt peinlich. Schlimm.

    Und nun?
    Verkriechen? Perfekt werden? Maul halten?
    Es nutzt ja alles nichts. Ich stecke nunmal in dieser Haut und muss damit so klarkommen, wie es nunmal ist. Mehr, als mir Mühe geben, kann ich nicht.

    Da gilt es manchmal, alles so auszuhalten, wie es ist: peinlich sein, toll sein, großartig sein, kläglich sein, dumm sein, besonders klug sein - das kommt alles vor und ist alles nur ganz vorübergehender Kram. Nichts, worauf man stolz sein kann oder wofür man sich schämen müsste. Geht eh vorbei.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • suchende2016
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    • 29. November 2016 um 20:51
    • #14

    danke, Losang Lamo, schonungslos ehrlich ;) -

    könnte glatt von mir sein.....räusper..... :)

  • Samten
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    • 30. November 2016 um 09:13
    • #15
    Losang Lamo:

    Also, ich bin mir ab und zu immer mal wieder selber peinlich, wenn ich mit den Leuten von der Sangha zusammen bin. Die sind alle immer so fein, und so lieb...
    Und ich? Wieder zu laut gelacht (Piratenlache!), oder mich wichtig getan und es zu spät gemerkt, oder jemanden mit Banalitäten vollgequatscht, der andere Sorgen hat.
    Ja, tut mir leid, ich bin manchmal echt peinlich. Schlimm.

    Und nun?
    Verkriechen? Perfekt werden? Maul halten?
    Es nutzt ja alles nichts. Ich stecke nunmal in dieser Haut und muss damit so klarkommen, wie es nunmal ist. Mehr, als mir Mühe geben, kann ich nicht.

    Da gilt es manchmal, alles so auszuhalten, wie es ist: peinlich sein, toll sein, großartig sein, kläglich sein, dumm sein, besonders klug sein - das kommt alles vor und ist alles nur ganz vorübergehender Kram. Nichts, worauf man stolz sein kann oder wofür man sich schämen müsste. Geht eh vorbei.

    ja, is sowas "auffällig?...hm.
    Sangha der "Feingeister", oder so?....;;;)))

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 30. November 2016 um 12:38
    • #16
    Samten:
    Losang Lamo:

    Also, ich bin mir ab und zu immer mal wieder selber peinlich, wenn ich mit den Leuten von der Sangha zusammen bin. Die sind alle immer so fein, und so lieb...
    Und ich? Wieder zu laut gelacht (Piratenlache!), oder mich wichtig getan und es zu spät gemerkt, oder jemanden mit Banalitäten vollgequatscht, der andere Sorgen hat.
    Ja, tut mir leid, ich bin manchmal echt peinlich. Schlimm.

    Und nun?
    Verkriechen? Perfekt werden? Maul halten?
    Es nutzt ja alles nichts. Ich stecke nunmal in dieser Haut und muss damit so klarkommen, wie es nunmal ist. Mehr, als mir Mühe geben, kann ich nicht.

    Da gilt es manchmal, alles so auszuhalten, wie es ist: peinlich sein, toll sein, großartig sein, kläglich sein, dumm sein, besonders klug sein - das kommt alles vor und ist alles nur ganz vorübergehender Kram. Nichts, worauf man stolz sein kann oder wofür man sich schämen müsste. Geht eh vorbei.

    ja, is sowas "auffällig?...hm.
    Sangha der "Feingeister", oder so?....;;;)))


    Mit irgendwelchen tatsächlich feststehenden Begebenheiten in meiner Sangha kann mein Posting nichts zu tun haben, denn die besteht aus sehr verschiedenen Menschen in ständig wechselnder Besetzung.

    Ich glaub, ich hab eher eine Emotion geschildert - wie ich mir manchmal vorkomme - eine individuell gefärbte überkritische Selbstwahrnehmung, und dass ich immer wieder darüber hinauswachsen muss.

    Wenn der Partner da mit einem zusammen drüber hinauswachsen würde, wäre das echt toll.

    Ich vermute, mein Expartner hat auch manchmal so über mich gedacht, wie hier der OP über seine peinliche Freundin. Das ist ganz schön verletzend und ich merke, ich will mir so einen Schuh nicht anziehen, dass ich ausschließlich das wäre, was mein Partner von mir denkt, bzw das zu sein hätte, was er sich von mir erhofft.
    Ich lehne es ab, niemals peinlich sein zu dürfen.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Noreply
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    • 30. November 2016 um 15:05
    • #17

    Ohne das mir was peinlich ist oder das ich Fehler mache kann ich überhaupt nicht mein Leben wie es erscheint erkennen. Selbst als Ausbilder bin ich so das ich meinem Schüler die Angst nehme Fehler zu machen, ihn sogar in Situationen zu bringen in denen er Fehler machen muss damit ich ihm helfen kann das zu erkennen was er noch nicht erkannt hat. Peinlich ist mir einiges doch ich habe gelernt sofort über mich zu lachen und mit denen die mein Peinliches erlebt habe über mich zu tratschen und lächerlich zu machen.

  • Leon
    Gast
    • 1. Dezember 2016 um 10:37
    • #18

    :oops:
    Das sehe ich auch so, und beobachte wie sich bei den Tratschern und lustig Machern
    ganz schnell schnelles Karma wie ein Bumerang zurück kommen kann, bei Dingen die sie selbst evtl. noch nicht aufgearbeitet haben, was mich ein wenig mit Genugtuung (aber nicht mit Schadenfreude zu verwechseln )erfüllt. Es zeigt nur das Achtsamkeit immer Ratsam und der richtige Weg ist :hug:

    LG :sunny:

  • Tara4U
    Gast
    • 1. Dezember 2016 um 20:01
    • #19

    hmmmm der Threaderöffner scheint verschollen.....

  • Monikamarie
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    21. November 1948 (77)
    • 2. Dezember 2016 um 08:49
    • #20
    Tara4U:

    hmmmm der Threaderöffner scheint verschollen.....

    Wie so oft - wieder eine Forumsleiche, die andere User im Laufrad hält. 8)

  • Rongas
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    6. August 2014
    • 4. Dezember 2016 um 12:18
    • #21
    Monikadie4.:
    Tara4U:

    hmmmm der Threaderöffner scheint verschollen.....

    Wie so oft - wieder eine Forumsleiche, die andere User im Laufrad hält. 8)

    Nö. Ins Laufrad hüpft jede/r selber.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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