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Sitzhaltung beim Meditieren

  • Alexander
  • 25. Februar 2016 um 11:19
  • Zum letzten Beitrag
  • Alexander
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    16. Januar 2016
    • 25. Februar 2016 um 11:19
    • #1

    Hallo Freunde, Ich hab's immer noch nicht raus: Wie sitzt man richtig beim Meditieren?
    Muss ich beim Meditieren im Lotusitz sitzen - bin ich etwa kein richtiger Buddhist, wenn ich das nicht tue? Das kann doch nicht sein, oder? Ich sitze beim Meditieren immer auf einem Stuhl. Mache ich mir die Sache damit zu einfach? Muss ich denn beim Meditieren Schmerzen empfinden (um etwa dadurch das richtige Bewusstsein zu erlangen?), Meditieren ist doch keine Bußübung!
    Versteht mich bitte nicht falsch, meine Frage ist ernst gemeint. Ich kann mir vorstellen, dass diese Sitzhaltung, wie man sie ja bei fast allen Buddhafiguren sieht, aus der Tradition überliefert wurde - aus dem asiatischen Raum. In Europa sitzen die Mönche bei der Meditation auf einem Stuhl oder einer Bank- oder sie knien, je nachdem.
    Also, hat der Lotussitz eine besondere Bedeutung? Es kann ja sein, dass bei der üblichen Sitzhaltung der Geist besonders wach gehalten wird, oder so. Wie ist das?
    Liebe Grüße Alexander

  • crazy-dragon
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    • 25. Februar 2016 um 20:46
    • #2

    Es empfiehlt sich die Sitzhaltung, die es Dir ermöglicht, halbwegs bequem zu sitzen und die Konzentration nicht völlig stört. Am Anfang sind Schmerzen wohl kaum zu vermeiden, an die kann man sich aber gewöhnen bzw. sich so trainieren, daß langsam die Haltung "bequem" wird. Und Dein Alter sagt gar nix, ich bin etwas älter und sitze dennoch im vollen Lotussitz seit Anfang an.
    Der Vorteil des vollen Loutussitzes ist die Stabilität und er fördert m.E. die Konzentration im Gegensatz zum Sitzen auf einem Stuhl. Außerdem hat diese Haltung den Vorteil, daß man nicht so leicht abschweift- man sitzt wie ein Berg.

    Du kannst versuchen. Dich dem Ideal durch den viertel oder halben Lotussitz anzunähern. Oder durch den burmesischen Sitz. Probiere es einfach mal aus.
    _()_c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Mirco
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    • 25. Februar 2016 um 22:02
    • #3

    Hallo Alexander

    Im Lotussitz am Boden sitzen - darin liegt keinerlei Buße oder Magie.

    Das ist u.a. kulturell bedingt - wenn man damit aufwächst am Boden zu sitzen, fällt einem das wohl leichter so zu hocken.

    Hat aber auch Vorteile, wenn man es kann ohne dass es schmerzt, weil man mit wenig Kraftaufwand stabil sitzt. Ich sitze nach einiger Übung nun wieder im halben Lotus. Ohne Schmerzen, sonst täte ich es nicht. Vorher hab ich immer auf dem Stuhl gesessen, was ich nach wie vor auch immer mal wieder mache.

    Die Übung ist eine geistige, und wenn der Körper dafür ruhig und schmerzfrei sein kann, ohne das Tendenzen wie Müdigkeit (durch liegen) oder Unruhe (durch umherlaufen) angeregt werden, um so besser.

    Letztlich hat der Buddha aber angeblich gelehrt, dass man über das Sitzen hinaus in jeder Körperhaltung achtsam bei den Sinnen wachen soll :).

    Herzliche Grüße

  • brittahelge
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    • 6. April 2016 um 00:24
    • #4

    kann mir denn ein Meditationskissen bei der Sitzhaltung helfen? Habe da auch Probleme und würde gerne vorher von erfahrenen Leuten mal eine Meinung einholen :)

    solche hier: https://einfachmalruhe.de/meditationskis…ditationsmatte/

    Ein Freund von mir hat eins von den Kissen und meint er kommt damit gut klar. was meint ihr?

  • verrückter-narr
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    • 8. April 2016 um 09:07
    • #5

    sicherlich kann ein meditationskissen hilfreich sein, allerdings sollte es auch die passende höhe haben. wenn es zu hoch ist, ist es genauso wenig hilfreich, als wenn es zu niedrig ist. man muss aber auch kein kissen nutzen, sondern kann sich auch mit zusammengelegten wolldecken oder ähnliches selber helfen. nur ist hierbei darauf zu achten, dass diese dann nicht zu weich sind. bei der füllung des kissens sollte auch daraug geachtet werden, dass man evtl. den inhalt reduzieren oder aufstocken kann, um die sitzhöhe zu verändern.
    einige menschen nutzen auch meditationshocker oder stühle, je nach körperlichen vorraussetzungen.

  • keks
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    • 8. April 2016 um 09:35
    • #6

    Um's zafu einen Gurt drum machen, dann bleibt es etwas hoeher. Bei laengeren Beinen ruhig mal mit 2 Kissen versuchen.

    Bubu :clown::oops:

  • verrückter-narr
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    • 8. April 2016 um 12:04
    • #7

    bei einigen personen hat sich auch ein meditationsgurt bewährt:
    http://ich-will-meditieren.de/was-ist-ein-meditationsgurt/
    http://www.paranormal.de/para/ballabene…ditat/asana.htm

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 10. April 2016 um 19:42
    • #8
    Zitat

    Versteht mich bitte nicht falsch, meine Frage ist ernst gemeint. Ich kann mir vorstellen, dass diese Sitzhaltung, wie man sie ja bei fast allen Buddhafiguren sieht, aus der Tradition überliefert wurde - aus dem asiatischen Raum. In Europa sitzen die Mönche bei der Meditation auf einem Stuhl oder einer Bank- oder sie knien, je nachdem.
    Also, hat der Lotussitz eine besondere Bedeutung? Es kann ja sein, dass bei der üblichen Sitzhaltung der Geist besonders wach gehalten wird, oder so. Wie ist das?
    Liebe Grüße Alexander


    Im Lotus sitzt man einfach am stabilsten. Wenn man ihn kann, kann man sich freuen.
    Wenn man ihn nicht kann, lenkt er eher vom Meditieren ab. :P

    Es gibt sogar einen mythologischen Buddha, der grundsätzlich auf einem Stuhl sitzend abgebildet wird. Da bist Du also in bester Gesellschaft.


    Quelle: https://sanaakosirickylee.files.wordpress.com/2012/02/maitreya_buddha_statue.jpg

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    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 10. April 2016 um 20:17
    • #9
    brittahelge:

    kann mir denn ein Meditationskissen bei der Sitzhaltung helfen? Habe da auch Probleme und würde gerne vorher von erfahrenen Leuten mal eine Meinung einholen :)

    solche hier: https://einfachmalruhe.de/meditationskis…ditationsmatte/

    Ein Freund von mir hat eins von den Kissen und meint er kommt damit gut klar. was meint ihr?

    Die richtige Sitzhöhe ist individuell sehr verschieden. Ein und das selbe Kissen ist also für den einen ideal, für den anderen unmöglich. Letztens bei einem Seminar hatte ich MEIN GENAU PASSENDES Kissen erwischt. Das war ein wirkliches Aha-Erlebnis, denn darauf konnte ich doppelt so lang sitzen wie sonst. Leider konnte ich es nicht mitnehmen und musste mich schweren Herzens von ihm verabschieden.
    Nun ist mir klargeworden, dass man eigentlich wenigstens ein paar Minuten Probe sitzen muss, um herauszufinden, ob das Kissen passt. Schlimmer als Schuhe kaufen.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • markus8824
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    • 29. September 2016 um 18:22
    • #10

    Hi,

    du musst keineswegs im Lotussitz meditieren. Wichtig ist die richtige Haltung für DICH zu finden, und das erreichst du indem du viel ausprobierst und dann regelmäßig in dieser Haltung übst.

    Ich habe dazu auch einen Artikel geschrieben:

    http://einfachmeditieren.net/koerperhaltung-meditation/

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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