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  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Allgemeines zum Buddhismus

Braucht es ein früheres Leben ?

  • Mabuttar
  • 27. Dezember 2015 um 15:36
  • Zum letzten Beitrag
  • mukti
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    • 1. Januar 2016 um 13:25
    • #101
    accinca:

    Daher kommt aber ja,
    (wie auch in den Lehrreden zu erkennen) die Identifikation mit dem Körper.
    So wird die gesamte Existenz eines Körpers trotz seiner kontinuierlichen Veränderung
    als "ein" Körper aufgefaßt.
    Da hier die Vorstellung der auf den Körper bezogenen Identifikation als eine ganze "Person"
    aufgefaßt wird, ist der Verlust dieser "Person" beim Tode nur logisch und auch tatsächlich.
    Was verständlich macht, das diese "Person" dann natürlich ein für alle mal vernichtet
    ist mit dem Tode und nie wieder existieren wird - auch nicht in der Lehre des Buddha.

    Wäre das die ganze Person gewesen, gäbe es kein Kamma, das ist wahr und richtig.
    Insofern kann ich die Vorstellungen der Vernichtungsgläubigen schon verstehen. Ihre
    Forderungen nach einem säkularen Buddhismus ist bei solchen Vorstellungen nur verständlich.
    Aber das ist eben nicht die ganze Lehre sondern nur bestimmte weltliche Vorstellungen
    die nicht tief genug gehen die Dinge zu versehen die nicht so leicht zu sehen sind.

    Die Aussage in der Lehre vom Kamma beschränkt sich aber nicht auf diesen
    so aufgefassten Körper. Daher redet der Buddha auch noch von einem andern
    Körper (dem sog. dibbakāya) der jetzt auch schon immer mit dabei ist und der mit
    dem Tode nicht mit stirbt. Auch diese Welt könnte man berechtigter weise als
    "dunkle Welten" bezeichnen die man nicht sieht, weil sie mit der vordergründig
    sichtbaren Welt nur unscheinbar "wechselwirkt".
    -

    Alles anzeigen

    Außer der Identifikation mit dem Körper ist da auch die Identifikation mit dem Geist - Denken, Fühlen und Wollen, Neigungen, Zustände usw. die man oft eher zu sein glaubt als der physiche Körper. Vielleicht ist das der dibbakāya? Ich kenne den Ausdruck nicht und es würde mich interessieren, wo er vom Buddha erwähnt wird.

    Mit Metta, mukti.


  • Monday
    Gast
    • 1. Januar 2016 um 13:37
    • #102
    mukti:


    Außer der Identifikation mit dem Körper ist da auch die Identifikation mit dem Geist - Denken, Fühlen und Wollen, Neigungen, Zustände usw. die man oft eher zu sein glaubt als der physiche Körper. Vielleicht ist das der dibbakāya? Ich kenne den Ausdruck nicht und es würde mich interessieren, wo er vom Buddha erwähnt wird.

    dibba bedeutet "höher" im Sinne von göttlich, himmlisch. Und daher bedeutet dibbakaya - höherer Körper, himmlischer Körper - was immer das sein soll.

  • accinca
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    • 1. Januar 2016 um 13:47
    • #103
    mukti:

    Außer der Identifikation mit dem Körper ist da auch die Identifikation mit dem Geist - Denken, Fühlen und Wollen, Neigungen, Zustände usw. die man oft eher zu sein glaubt als der physiche Körper. Vielleicht ist das der dibbakāya? Ich kenne den Ausdruck nicht und es würde mich interessieren, wo er vom Buddha erwähnt wird.


    Nein, das ist eine Funktion des nāmakāyas was wieder ein Teil von nāmarūpa ist.
    Und zwar vom nāma-teil während der dibbakāya mit dibbacakkhu und dibbasotam usw.
    mehr zum rupa-teil gehört. Der dibbakāya müßte es bis zum a-rupa-bereich geben.
    Aber das sind natürlich alles Begriffliche Zusammenfassungen.
    Alle diese Begriffe sind in der Lehre vorhanden die ich aber selber raussuchen müßte.

  • mukti
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    • 1. Januar 2016 um 14:14
    • #104

    "Dibba" bedeutet soviel wie himmlisch oder göttlich. Dibbacakkhu ist wohl dieses "Auge" mit dem der Buddha nach der Überlieferung die Kette der Geburten und Tode im Samsara gesehen hat. Dibbasotam betrifft wohl das diesbezügliche Gehör. Das müsste dann potentiell in jedem vorhanden sein und durch Geistesentfaltung bewusst werden. Tja wer weiß, ist ja gut möglich.

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 1. Januar 2016 um 14:45
    • #105
    mukti:

    "Dibba" bedeutet soviel wie himmlisch oder göttlich.


    Ja, wie wir alle wissen oder wissen sollten hat der Buddha die Sprache nicht neu erfunden,
    sondern die vorgefundene Sprache benutzt. Von daher würde ich "dibba"
    mehr mit "jenseitig" übersetzen denn dabei orientiert man sich mehr auf den
    Sachzusammenhang als auf Vorstellungen die hier meistens von den Christen, Juden und
    Moslems geprägt wurden die sich solche Welten ohne einen ewigen Supergott sowieso nicht vorstellen können.
    -

  • keks
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    • 1. Januar 2016 um 15:05
    • #106

    Anderer Bewusstseinszustand. Dann benötigt es Himmel, Hölle und jensseits nicht.

    Bubu :clown::oops:

  • mukti
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    • 1. Januar 2016 um 15:37
    • #107
    accinca:
    mukti:

    "Dibba" bedeutet soviel wie himmlisch oder göttlich.


    Ja, wie wir alle wissen oder wissen sollten hat der Buddha die Sprache nicht neu erfunden,
    sondern die vorgefundene Sprache benutzt. Von daher würde ich "dibba"
    mehr mit "jenseitig" übersetzen denn dabei orientiert man sich mehr auf den
    Sachzusammenhang als auf Vorstellungen die hier meistens von den Christen, Juden und
    Moslems geprägt wurden die sich solche Welten ohne einen ewigen Supergott sowieso nicht vorstellen können.
    -

    Alles anzeigen

    "Jenseitig" ist halt ein weiter Begriff, der alles betrifft was nicht mit den fünf Sinnen und dem gewöhnlichen Geist zu erfassen ist. Jenseitig wären dann auch die Geister- und Höllenwelten. Es wird aber eine höhere Entwicklung gemeint sein die hinter die Kulissen blicken lässt. Insofern finde ich "himmlisch" oder "göttlich" nicht verkehrt. Überhaupt scheinen die verschiedenen Überlieferungen gut zusammenzupassen, nur die Sache mit dem ewigen Schöpfergott fällt beim Buddhismus weg. Wobei Brahma aber auch als allgewaltig und allsehend bezeichnet wird, mit sehr langer Lebensdauer. Und er hält sich selber für den Schöpfer, was dann nach dem Buddha ja ein Irrtum wäre.

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 1. Januar 2016 um 17:47
    • #108
    keks:

    Anderer Bewusstseinszustand. Dann benötigt es Himmel, Hölle und jensseits nicht.


    Darin ist doch keine Logik. Wenn es viele anderer Bewußtseinszustände gibt, bedeutet das
    doch nicht es gäbe kein Jenseits der durch die äußeren Sinne erfahrenen Welt.

  • accinca
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    • 1. Januar 2016 um 17:51
    • #109
    mukti:

    "Jenseitig" ist halt ein weiter Begriff, der alles betrifft was nicht mit den fünf Sinnen und dem gewöhnlichen Geist zu erfassen ist. Jenseitig wären dann auch die Geister- und Höllenwelten.


    Ja, richtig, alles das was für gewöhnlich im Dunkeln liegt - was immer es sei.
    Genau das sollte "Dibba" ja sein und nicht nur einen Bereich sondern bis zu arupa.

  • blue_aprico
    Gast
    • 1. Januar 2016 um 18:48
    • #110

    Achtung, Achtung sie befinden sich im N ie | mands | land,
    halten sie ihren Pass bereit wenn sie in die Mahayana-Zone einzutreten wünschen !

    hihi

    https://de.wikipedia.org/wiki/Trikaya

  • mukti
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    • 1. Januar 2016 um 19:15
    • #111
    accinca:
    mukti:

    "Jenseitig" ist halt ein weiter Begriff, der alles betrifft was nicht mit den fünf Sinnen und dem gewöhnlichen Geist zu erfassen ist. Jenseitig wären dann auch die Geister- und Höllenwelten.


    Ja, richtig, alles das was für gewöhnlich im Dunkeln liegt - was immer es sei.
    Genau das sollte "Dibba" ja sein und nicht nur einen Bereich sondern bis zu arupa.

    Laut Wörterbuch bezieht sich "Dibba" auf Himmelswesen oder Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten: http://palidictionary.appspot.com/browse/d/dibba
    Wie auch das entprechende Sanskritwort "Divya": http://spokensanskrit.de/index.php?tinp…ion=SE&link=yes

    Mit Metta, mukti.


  • blue_aprico
    Gast
    • 1. Januar 2016 um 19:19
    • #112

    Die sg. "göttlichen Kräfte" , ja.
    oder auch "übersinnlich" -wie auch immer ...

  • mukti
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    • 1. Januar 2016 um 19:29
    • #113
    blue_aprico:

    Die sg. "göttlichen Kräfte" , ja.
    oder auch "übersinnlich" -wie auch immer ...

    Dann betrifft es wohl nicht auch Gespenster und Höllenwesen wie accinca meint? "Dibbacakkhu" dürfte jedenfalls nur diesen hochentwickelten Blick auf das Samsara und sowas betreffen.

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 1. Januar 2016 um 20:18
    • #114
    mukti:

    Dann betrifft es wohl nicht auch Gespenster und Höllenwesen wie accinca meint? "Dibbacakkhu" dürfte jedenfalls nur diesen hochentwickelten Blick auf das Samsara und sowas betreffen.


    Da liegst du verkehrt. Du glaubst wohl ein Jenseitiger Körper müßte etwas hohes sein.
    Das ist mit dem Wort aber überhaupt nicht gesagt. Mit "hochentwickelt". Das kommt
    eben nur durch diese verkehrten Übersetzungen bzw. Interpretationen weswegen ich
    Dibba nicht mit "himmlisch" übersetzen möchte. Wobei "Jenseits" nicht irgend ein
    Land oder Dorf oder Stadt ist sondern nur ein Begriff für alles was jenseits der
    normalen sinnlichen Wahrnehmung liegt.

  • mukti
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    • 1. Januar 2016 um 20:56
    • #115
    accinca:
    mukti:

    Dann betrifft es wohl nicht auch Gespenster und Höllenwesen wie accinca meint? "Dibbacakkhu" dürfte jedenfalls nur diesen hochentwickelten Blick auf das Samsara und sowas betreffen.


    Da liegst du verkehrt. Du glaubst wohl ein Jenseitiger Körper müßte etwas hohes sein.
    Das ist mit dem Wort aber überhaupt nicht gesagt. Mit "hochentwickelt". Das kommt
    eben nur durch diese verkehrten Übersetzungen bzw. Interpretationen weswegen ich
    Dibba nicht mit "himmlisch" übersetzen möchte. Wobei "Jenseits" nicht irgend ein
    Land oder Dorf oder Stadt ist sondern nur ein Begriff für alles was jenseits der
    normalen sinnlichen Wahrnehmung liegt.

    Alles anzeigen

    Ein jenseitiger Körper ist einfach nur jenseits. Aber von "Dibba" hab ich jetzt einige Übersetzungen von Wörterbüchern als etwas Höheres, und deine Übersetzung als etwas allgemein Jenseitiges. Dibbacakkhu und Dibbasotam kenne ich einstweilen nur von Lehrreden wo es um höhere Fähigkeiten geht.
    Wie auch immer, ursprünglich hast du geschrieben dass Dibba dasjenige ist das nicht stirbt wenn der physische Körper stirbt. Was ich bislang vor allem vom tibetischen Buddhismus kenne, dieser Bardo-Zustand. Eine diesbezüglich eindeutige Stelle im Palikanon wäre interessant, ist mir noch nicht untergekommen. Im Abhidhamma und den Kommentaren gibt es nur diesen "Bhavanga", ein unterbewusster Strom der das nächste Dasein gestaltet.

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 1. Januar 2016 um 21:40
    • #116
    mukti:

    Ein jenseitiger Körper ist einfach nur jenseits. Aber von "Dibba" hab ich jetzt einige Übersetzungen von Wörterbüchern als etwas Höheres, und deine Übersetzung als etwas allgemein Jenseitiges. Dibbacakkhu und Dibbasotam kenne ich einstweilen nur von Lehrreden wo es um höhere Fähigkeiten geht.


    Ach ja, dann kannst du mir ja sagen wo.
    In der Lehre gibt es drei Arten von "Augen" (cakkhu)
    nämlich das Fleischliche Auge = maṃsacakkhu
    Dann das jenseitige Auge = dibbacakkhu
    Und das höhere Auge der Weisheit = paññācakkhu. (D 33)
    Das jenseitige Auge ist dabei wie das fleischliche Auge.
    Es gehört zum diesseitigen Körper wie das andere zum jenseitigen.
    Als einziges das Auge der Weisheit das als "höheres" Auge gelten kann
    das sieht was das das andere Augen nicht sehen.

  • blue_aprico
    Gast
    • 1. Januar 2016 um 21:59
    • #117
    Zitat

    Das jenseitige Auge ist dabei wie das fleischliche Auge.


    Du hast nur mal wieder ein Problem mit "göttlich", himmlich" "jenseitig"...
    das ist doch alles dasselbe...es ist "weise Schau" - prajna paramita https://de.wikipedia.org/wiki/Prajna
    oder auch wissendes Hören*, und ja, man könnte sagen "das liegt im dunklen" - verschleiert, verblendet, Kruzitürken

    * der Milarepa, ein verwirklichter Yogi, wird z.B. oft mit einer Hand hinter der Ohrmuschel dargestellt

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (1. Januar 2016 um 22:36)

  • mukti
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    • 1. Januar 2016 um 22:25
    • #118
    accinca:
    mukti:

    Dibbacakkhu und Dibbasotam kenne ich einstweilen nur von Lehrreden wo es um höhere Fähigkeiten geht.


    Ach ja, dann kannst du mir ja sagen wo.

    Z.B. M.32.341: "dibbena cakkhunā visuddhena" (geläutertes himmlisches Auge). M.6.68: "dibbāya sotadhātuyā visuddhāya" (Element des geläuterten himmlischen Ohrs), M.6.68: "dibbena cakkhunā visuddhena" (geläutertes himmlisches Auge).

    Vierlleicht kannst du mir auch sagen wo was von einem dibbakaya steht der den physischen Tod überlebt.

    Mit Metta, mukti.


    2 Mal editiert, zuletzt von mukti (1. Januar 2016 um 23:05)

  • blue_aprico
    Gast
    • 1. Januar 2016 um 22:27
    • #119

    Also, auch :


    Was sollte an der sytematischen Analyse von Sutren und Lehrgebäude Wahrheitsergründung- dhammavicaya-sambojjhanga- sein? Verhindert sie sogar. Und wie könnte Weisheitserlösung durch intellektuelle Anstrengung erlangt werden. Niemals. Im Zen kommen solche Missverständnisse nicht vor, nur manchmal bei Neulingen, die sich für ganz schlau halten, die versuchen es mit Dekonstruktion. Ist ganz nutzlos.

  • accinca
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    • 1. Januar 2016 um 23:50
    • #120

    [quote='mukti']Z.B. M.32.341: "dibbena cakkhunā visuddhena" "dibbāya sotadhātuyā visuddhāya"
    "dibbena cakkhunā visuddhena".

    Ja, ja, aber ich lese hier immer den Zusatz "visuddhena" "visuddhāya".
    Das bedeutet aber doch noch lange nicht das jedes dibbena auch visuddhi ist!
    Und auch nicht jedes Auge ist visuddhi!

  • mukti
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    • 2. Januar 2016 um 00:29
    • #121
    accinca:
    mukti:

    Z.B. M.32.341: "dibbena cakkhunā visuddhena" "dibbāya sotadhātuyā visuddhāya"
    "dibbena cakkhunā visuddhena".

    Ja, ja, aber ich lese hier immer den Zusatz "visuddhena" "visuddhāya".
    Das bedeutet aber doch noch lange nicht das jedes dibbena auch visuddhi ist!
    Und auch nicht jedes Auge ist visuddhi!

    Wie gesagt kenne ich nur Lehrreden wo dibbena in diesem "himmlischen", "göttlichen" oder" geläuterten" Zusammenhang steht und so wird es auch von Buddhisten und Akademikern übersetzt. Einen Beleg dass es sich auf allgemein Jenseitiges bezieht, hast du bislang noch nicht erbracht. Besonders würde mich wie schon zweimal erwähnt interessieren, wie du darauf kommst dass im Palikanon was von einem dibbakaya steht, der den physischen Tod überlebt, aber auf eine Antwort darauf werde ich vielleicht auch vergeblich warten.

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 2. Januar 2016 um 01:09
    • #122
    mukti:

    Wie gesagt kenne ich nur Lehrreden wo dibbena in diesem "himmlischen", "göttlichen" oder" geläuterten" Zusammenhang steht und so wird es auch von Buddhisten und Akademikern übersetzt. Einen Beleg dass es sich auf allgemein Jenseitiges bezieht, hast du bislang noch nicht erbracht. Besonders würde mich wie schon zweimal erwähnt interessieren, wie du darauf kommst dass im Palikanon was von einem dibbakaya steht, der den physischen Tod überlebt, aber auf eine Antwort darauf werde ich vielleicht auch vergeblich warten.

    Welcher kaya überlebt denn (nach der Lehre) deiner Meinung nach
    den Tod des Fleischkörpers und welcher kaya hat der vom Buddha
    beschriebene ganhabbo der bei der Geburt als Menschen hinzukommen soll?
    Und welcher kaya soll nach der Lehrrede M 77 (glaube ich) aus diesem Körper
    hervorgehen wie das Schwert aus der Scheide bzw. die Schlange aus dem Korb?
    "Sinnenfähig mit allen Gliedern begabt"?

  • blue_aprico
    Gast
    • 2. Januar 2016 um 02:38
    • #123
    Zitat

    The rūpabrahmakāya appears next, then panita-rūpabrahmakāya. Next comes
    arūpabrahmakāya, followed by panita-arūpabrahmakāya. Finally, DhammakāyaGotrabhu
    (i.e wisdom through which a Noble State is developed) is attained and seen.
    The lap-width, height and sphere diameter are each nine metres (10 yards).
    Dhammakāya appear like diamond Buddha statues, crowned with budding lotus.
    They are luminous, radiant and as clear as a pure, perfect, first-rate diamond.

    den Link mag ich nicht setzen, kann ich nicht unterstützen,
    zen und mahayana läuft "methodisch" anders

    zu sagen ein kaya überlebe, nun ja, unsereins sagt halt einfach buddhanatur...
    aber ein daseinsstrom oder ein "auferstehungskörper" ist damit nicht gemeint

    2 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (2. Januar 2016 um 02:50)

  • mukti
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    • 2. Januar 2016 um 02:43
    • #124
    accinca:


    Welcher kaya überlebt denn (nach der Lehre) deiner Meinung nach
    den Tod des Fleischkörpers und welcher kaya hat der vom Buddha
    beschriebene ganhabbo der bei der Geburt als Menschen hinzukommen soll?
    Und welcher kaya soll nach der Lehrrede M 77 (glaube ich) aus diesem Körper
    hervorgehen wie das Schwert aus der Scheide bzw. die Schlange aus dem Korb?
    "Sinnenfähig mit allen Gliedern begabt"?

    Alles anzeigen

    Darüber wie die Wiedergeburt funktioniert, gibt es im Palikanon leider nur wenige vage Andeutungen, die verschieden interpretiert werden. Gandhabba sind Wesen oder niedrige Götter, wie z.B. im Gandhabbakāya Saṃyutta (S.31) beschrieben. Und da heißt es in einem Sutta, weiß jetzt nicht welches, dass bei einer Geburt ein Gandhabba hinzukommt. M.77 berichtet "wie man aus diesem Körper heraus einen anderen Körper erschafft", auch nichts Genaues zum Thema.
    In vielen anderen Lehren gibt es detaillierte Beschreibungen über innewohnende nichtphysische Körper die den Physischen beim Tod verlassen und nach einem Zwischenzustand neu inkarnieren. Im Palikanon finde ich dazu nichts Konkretes, obwohl es dort über manch andere Nebenthemen ausführliche Beschreibungen gibt.
    Immerhin steht irgendwo dass der Buddha sehen konnte wie die Wesen von einem Körper zum Nächsten gehen, so wie jemand von einem Haus in das Nächste geht oder so ähnlich. Das war's dann aber schon, und im Theravada verlegt man sich traditionell auf Gleichnisse oder diesen unbewussten Daseinsstrom Bhavanga, der nebenbei in einigen Sutten kurz erwähnt wird.

    Mit Metta, mukti.


  • blue_aprico
    Gast
    • 2. Januar 2016 um 03:08
    • #125

    mukti:

    Zitat

    Gandhabba sind Wesen oder niedrige Götter


    oder als "Abschluss" des Wiedergeburtvorganges benannt- Embryo

    "Natura non facit saltus:. Natur macht keine Sprünge"

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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