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  • Verrückter
  • 11. September 2015 um 23:20
  • Zum letzten Beitrag
  • Yofi
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    • 24. Juni 2016 um 17:21
    • #51
    Morpho:

    yofi:

    Zitat

    So wie man sagt - das hier ist keine Etikette, darf man auch sagen - das hier ist keine gute Verhaltensweise oder Tat.Was sinnlos ist, ist die Kritik an Menschen, an Personen, sie kann in der Unpersönlichkeit aller Phänomene nur projektiv stattfinden -

    Richtig. Bloß, ja nun, "Ungeübten" (relativ) ist das überhaupt nicht 'klar'. Die können Handlungsebene und Persönlichkeitsebene nicht unterscheiden. Ich kann nur abwägen: berührt die Form der Kritik die da gradeaus will nun (noch) die Selbst-Identifikation oder eher nicht(mehr)

    Jaa... wenn man wertet, hat man keine Zeit zum Unterscheiden. (Unterscheidende Weisheit.) Im Prinzip geht uns das alle an, weil die Unzulänglichkeiten der Gesellschaftssysteme ein Spiegelbild eben dieser Herangehensweisen sind. Das unweise Unterscheiden ist ein Prinzip der Ausbeutung von Mensch, Natur, von allem und jedem.

  • Yofi
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    • 24. Juni 2016 um 17:23
    • #52
    Monday:

    Bereits Unterscheiden ist kein neutraler Vorgang.

    Zwischen Richtig und Falsch, der richtige Weg, der falsche - ist im Prinzip schon anhand unserer ursprünglichen Samsara-Ego-Konditionierung ersichtlich.

  • Yofi
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    • 24. Juni 2016 um 17:32
    • #53
    mkha':

    Guten Morgen, Yofi,

    einige Menschen glauben, Meditation sei Entspannung, andere wiederum sind der Ansicht, sie sei etwas Anstrengendes, etwas, wozu man sich, (zumindest eingangs), zwingen müsste.

    Der tibetische Begriff für das Wort "Meditation" ist "gom" und bedeutet: "sich-gewöhnen-an" ... Weder Ent- noch Anspannung, sondern die exakte Ballance, ... wie die fein gestimmte Saite eines Instrumentes. Kein Unterschied zwischen Meditation und Nicht-Meditation, ... Achtsamkeit in jedem Augenblick, ... :)

    LG mkha´

    Guten Abend, mkha',

    - sich-gewöhnen-an.... das Gegenteil von Samsara wahrscheinlich. Ja, das macht Sinn.

  • Monday
    Gast
    • 24. Juni 2016 um 17:56
    • #54
    Yofi:
    Monday:

    Bereits Unterscheiden ist kein neutraler Vorgang.

    Zwischen Richtig und Falsch, der richtige Weg, der falsche - ist im Prinzip schon anhand unserer ursprünglichen Samsara-Ego-Konditionierung ersichtlich.

    Nö. Liegt bereits in der hell-dunkel-Unterscheidung und ist bei uns körperlich bedingt. Helligkeit entsteht durch die entsprechende Erregung im Auge, wie auch Farbe. Das ist überhaupt nicht konditionierbar. Man sollte aber z.B. allgemein wissen, dass es sowas wie "Licht" nur als Wirkung im Zusammenhang mit Rezeptoren gibt. Und so ist es letztlich auch mit "Richtig" und "Falsch" - der Weg ist nicht bedingt durch sowas wie richtig oder falsch. Aber wir unterscheiden eben, solange bis wir an den Punkt kommen, wo wir nicht mehr unterscheiden können und von daher die Unterscheidungen fallen lassen (müssen, dürfen).

  • Yofi
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    • 24. Juni 2016 um 18:29
    • #55

    Ihr beide meint eine Unterscheidung zwischen Objekt und Subjekt im Bereich der Form. Untescheidende Weisheit neutralisiert eben jenes, die Geistesgifte, und führt durch eine Verfeinerung der intellektuellen Wahrnehmung zur intuitiven, reinen Schauung. Mkha', du findest das im Tibetischen Buddhismus unter "Amitabha" - Unterscheidende Weisheit.

  • Yofi
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    • 24. Juni 2016 um 23:07
    • #56

    Lässt man das eine weg, kommt das andere verstärkt - wie du geschrieben hast, ist es eine Frage der Umgewöhnung. Es hat nicht viel Sinn, sich zu geiseln wenn man immer wieder rückfällig wird, weil letzteres einfach dazu gehört, und das sollte man annehmen können ohne jeglichen Drang zur Perfektion. Wenn man viel will, muss es Vergleiche samt jener geben, die weniger haben, und das ist doch auch ein bisschen die Natur des Herumkritisierens.

  • Morpho
    Gast
    • 24. Juni 2016 um 23:52
    • #57
    Yofi:
    Monday:

    Bereits Unterscheiden ist kein neutraler Vorgang.

    Zwischen Richtig und Falsch, der richtige Weg, der falsche - ist im Prinzip schon anhand unserer ursprünglichen Samsara-Ego-Konditionierung ersichtlich.

    Ach klar doch ist Unterscheiden neutral. Heiß und Kalt, Himmel und Erde, Dick und Dünn, Gerade und Krumm, Ehrlich und Unehrlich...
    Was ich mich frage, ist, ob ich Leute die eher persönlich nehmen was ihnen missfällt besonders behandeln sollte, - also so wie ein Kleinkind. Was haben die denn davon ?

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (25. Juni 2016 um 00:11)

  • Yofi
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    • 24. Juni 2016 um 23:56
    • #58

    So einfach gestrickt sind Gefühle.

  • Monikamarie
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    • 25. Juni 2016 um 10:24
    • #59
    Morpho:


    Was ich mich frage, ist, ob ich Leute die eher persönlich nehmen was ihnen missfällt besonders behandeln sollte, - also so wie ein Kleinkind. Was haben die denn davon ?

    Ja, aber wer erkennt denn, welcher von beiden es persönlich nimmt? Mir erscheint das immer schwieriger, desto tiefer ich da eindringe. Ich als Kritisierte traue mich nicht, zu zeigen, dass es mich persönlich trifft, weil ich dann die Gefühle des Kritisierers verletze oder umgekehrt, oder weil ich nicht als Kleinkind dastehen möchte, sondern als reife Frau?
    Ich frage mich daher immer, wem nützt das jetzt? Ist es nur verletztes Ego oder ist das berechtigt? Muss ich mich jetzt auskotzen oder kann sich das unangenehme Gefühl verflüchtigen?
    Aber vor allem, wem dient die Kritik!

    Ich will jedenfalls nicht besonders behandelt werden - oder umgekehrt, ich wünschte, wir hätten alle mehr Achtung voreinander.
    _()_ Monika

  • keks
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    • 25. Juni 2016 um 18:47
    • #60

    Indem man sich ordentlich ausdrueckt kommt es gar nicht zu Missverstaendnissen.

    Zum Beispiel komme ich in einen Raum in dem Monika sitzt. Es stinkt :P Dann sage ich dass dein Parfuem stinkt, hat nichts mit dir zu tun, sondern mit mir selbst weil ich manche Gerueche nicht mag. Direkt und hoeflich :P wie ich bin rutscht mir sowas dann mal raus.

    Bubu :clown::oops:

  • Morpho
    Gast
    • 26. Juni 2016 um 01:50
    • #61

    Tsja, ein/e Praktizierende/r bemüht sich eben "abzufangen" (sich dem zu enthalten ) was verletzen (verstören, schmerzen, beängstigen) könnte, ganz unabhängig von den Umständen.

  • Monikamarie
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    • 26. Juni 2016 um 08:20
    • #62
    Morpho:

    Tsja, ein/e Praktizierende/r bemüht sich eben "abzufangen" (sich dem zu enthalten ) was verletzen (verstören, schmerzen, beängstigen) könnte, ganz unabhängig von den Umständen.

    Genau, Morpho, diese Bemühung empfinde ich als Achtung.
    _()_ Monika

  • Monikamarie
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    • 26. Juni 2016 um 08:23
    • #63
    keks:

    Indem man sich ordentlich ausdrueckt kommt es gar nicht zu Missverstaendnissen.

    Zum Beispiel komme ich in einen Raum in dem Monika sitzt. Es stinkt :P Dann sage ich dass dein Parfuem stinkt, hat nichts mit dir zu tun, sondern mit mir selbst weil ich manche Gerueche nicht mag. Direkt und hoeflich :P wie ich bin rutscht mir sowas dann mal raus.

    Was für ein merkwürdiges Beispiel für jemanden, der unter Brücken lebt. :lol:8)

  • keks
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    • 26. Juni 2016 um 08:43
    • #64
    Monikadie4.:
    Morpho:

    Tsja, ein/e Praktizierende/r bemüht sich eben "abzufangen" (sich dem zu enthalten ) was verletzen (verstören, schmerzen, beängstigen) könnte, ganz unabhängig von den Umständen.

    Genau, Morpho, diese Bemühung empfinde ich als Achtung.
    _()_ Monika

    Ohne Bemuehungen lebt es sich entspannter. Ich muss dies machen, ich muss das machen. Einen Scheiss muss ich :P

    Bubu :clown::oops:

  • Monikamarie
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    • 26. Juni 2016 um 11:00
    • #65
    keks:


    Ohne Bemuehungen lebt es sich entspannter. Ich muss dies machen, ich muss das machen. Einen Scheiss muss ich :P

    Ja, es lebt sich entspannter, aber warum so drastisch ausgedrückt? Das klingt für mich nicht entspannt. Das klingt trotzig. ;)

  • bel
    Gast
    • 26. Juni 2016 um 11:14
    • #66

    So hört eben jeder was er will. Und es erstaunt mich immer wieder, dass die Verfechter "rechter Rede" das "rechte Hören" in Bezug auf sich selbst eigentlich kaum zum Thema machen. Täten sie es, gäbe es wohl nur die Hälfte der Konflikte. Aber nee, das was sie zu hören glauben, was wie für sie "klingt", ist regelmäßig Ausgangspunkt unreflektierter ad personam Wertungen.

  • keks
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    • 26. Juni 2016 um 11:25
    • #67
    Monikadie4.:
    keks:


    Ohne Bemuehungen lebt es sich entspannter. Ich muss dies machen, ich muss das machen. Einen Scheiss muss ich :P

    Ja, es lebt sich entspannter, aber warum so drastisch ausgedrückt? Das klingt für mich nicht entspannt. Das klingt trotzig. ;)

    Ich liebe es direkt. Klar könnte ich zum Pissen auch wasserlassen sagen, aber das entspricht nicht meinem naturell.
    Wenn es die Wörter schonmal gibt verwende ich sie auch. Ich hatte einige Monate damit verbracht darauf zu achten was ich sage/schreibe...bis es mich nervte weil ich immer darauf bedacht war "darf ich, darf ich nicht" mit ständigen Konflikten, seitdem wird wieder geredet wie mir der Schnabel gewachsen ist.

    Bubu :clown::oops:

  • accinca
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    • 26. Juni 2016 um 11:28
    • #68
    bel:

    So hört eben jeder was er will....


    "Jeder" finde ich jetzt überbieten. Gibt es doch sicher auch
    welche die oft ganz und gar nicht hören müssen was sie wollen.

  • bel
    Gast
    • 26. Juni 2016 um 11:37
    • #69
    accinca:
    bel:

    So hört eben jeder was er will....


    "Jeder" finde ich jetzt überbieten. Gibt es doch sicher auch welche die oft ganz und gar nicht hören müssen was sie wollen.


    Das weiß ich nicht - aber ich kann sehen, ob jemand sein "kling mir so" zum regelmäßigen Ausgangspunkt von psychologisierenden Spekulationen über andere macht und dann auch entsprechend agiert - oder nicht.

  • accinca
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    • 26. Juni 2016 um 11:45
    • #70
    bel:
    accinca:


    "Jeder" finde ich jetzt überbieten. Gibt es doch sicher auch welche die oft ganz und gar nicht hören müssen was sie wollen.


    Das weiß ich nicht - aber ich kann sehen, ob jemand sein "kling mir so" zum regelmäßigen Ausgangspunkt von psychologisierenden Spekulationen über andere macht und dann auch entsprechend agiert - oder nicht.

    Auf manches muß und kann man auch nicht ernsthaft antworten.
    -

  • bel
    Gast
    • 26. Juni 2016 um 11:46
    • #71

    Stimmt.

  • Monday
    Gast
    • 26. Juni 2016 um 12:00
    • #72
    bel:

    So hört eben jeder was er will. Und es erstaunt mich immer wieder, dass die Verfechter "rechter Rede" das "rechte Hören" in Bezug auf sich selbst eigentlich kaum zum Thema machen. Täten sie es, gäbe es wohl nur die Hälfte der Konflikte. Aber nee, das was sie zu hören glauben, was wie für sie "klingt", ist regelmäßig Ausgangspunkt unreflektierter ad personam Wertungen.

    Es klingt ja nur in ihnen und wird nach außen gewendet. Würden sie das erkennen, dann könnten sie sich selbst hören und bräuchten nicht auf den anderen übergreifen. Insofern hören sie auch nicht, was sie hören wollen. Sie haben ja keinen Willen und sind dementsprechend nicht frei. Rechte Rede ist auch immer freie Rede und dazu gehört auch, frei zu sein nicht zu reden bzw. zu schweigen.
    Es ist ein langer Prozess und wenn man nicht wirklich intensiv sich der Praxis zuwendet, sieht man das dann auch nicht, sondern trennt immer weiterhin, wie bisher.

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (26. Juni 2016 um 12:02)

  • Doris
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    • 26. Juni 2016 um 12:32
    • #73

    So ist es, Monday.

    _()_

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Yofi
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    • 26. Juni 2016 um 13:03
    • #74

    Interessant hier zu lesen, was alles "die anderen" falsch machen. Passt ja auch zum Thema, nicht.

    :lol:

  • bel
    Gast
    • 26. Juni 2016 um 13:05
    • #75
    Yofi:

    Interessant hier zu lesen, was alles "die anderen" falsch machen. Passt ja auch zum Thema, nicht.
    :lol:


    Genau, bloß nicht bei sich selbst anfangen: zähl mal deine Beiträge hier.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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