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eine Fragen zu Beginn

  • easyref
  • 18. August 2015 um 11:12
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1. offizieller Beitrag
  • easyref
    Themenautor
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    18. März 2020
    • 18. August 2015 um 11:12
    • #1

    Hallo Zusammen,

    ich habe vor 2,5 Wochen meinen Altar aufgebaut und begonnen Zuflucht zu den 3 Juwelen zu suchen (täglich seid beginn).
    Ebenso meditiere ich nun jeden Abend 15 Minuten, wobei mir das noch etwas schwer fällt sich nicht abzulenken im Gedanken :)

    Allerdings habe ich einige Fragen.
    Wenn ich bei mir zuhause vor meinem erbauten Altar knie und die Räucherstäbchen anzünde, welche "Gebete, Schutztexte" kann ich sprechen? (abgesehen von der Zuflucht zu den 3 Juwelen) (Theravada-buddhismus) und auf welcher Sprache?

    Noch eine frage habe ich, wo in Bayern kann ich einen Tempel besuchen? Und wie läuft es dort genau ab? Also ich kann es mir gar nicht vorstellen den Ablauf, vielleicht kann mir das jemand explizit erklären?, dass wäre super nett.

    Ich freue mich auf eure Antworten und bin schon sehr gespannt.


    Gruß

  • nibbuti
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    23. April 2011
    • 18. August 2015 um 23:04
    • #2
    fm1708:


    Wenn ich bei mir zuhause vor meinem erbauten Altar knie und die Räucherstäbchen anzünde, welche "Gebete, Schutztexte" kann ich sprechen? (abgesehen von der Zuflucht zu den 3 Juwelen) (Theravada-buddhismus) und auf welcher Sprache?


    Zitat


    Namo tassa bhagavato arahato samma-sambuddhassa.

    Ehre sei dem Segensreichen, dem Erhabenen, dem vollständig Erleuchteten.
    (3 mal)


    Zitat

    Nicht Narren zu folgen, sondern Weisen zu dienen,
    Gute Menschen zu verehren - das bringt Glück.

    Im richtigen Land, am richtigen Ort zu leben,
    Durch gute Taten erworbener Verdienst und
    Aufrichtiges Bemühen - das bringt Glück.

    Ehrlich und offen sein, tüchtig und diszipliniert
    Und achtsam auf die eigenen Worte - das bringt Glück.

    Die Eltern unterstützen, liebevoll sein zum Lebenspartner,
    Die Arbeit ungestört verrichten - das bringt Glück.

    Wohltätig sein und gut, freundlich zu den Verwandten
    Und das Beste geben - das bringt Glück.

    Vermeiden von unheilsamen Taten,
    Sich nicht berauschen
    Und unermüdlich die Aufgaben zu erfüllen - das bringt Glück.

    Andere zu achten, bescheiden sein
    Zufrieden, dankbar und sich Zeit zu nehmen
    Zum Hören weiser Lehren - das bringt Glück.

    Geduldig sein und milde,
    Die Gesellschaft guter Menschen suchen,

    Sich Zeit zu nehmen für weise Gespräche - das bringt Glück.

    Verzicht üben und heilsame Taten,
    Erkenntnis der Wahrheit und danach leben - das bringt Glück.

    Einen Geist zu haben, der nicht bewegt wird vom Auf und Ab
    Der Welt, der ohne Sorge ist, frei von Leidenschaft
    Und voller Frieden - das bringt Glück.

    Wer das verwirklicht, der ist unbesiegbar,
    Dem geht es gut und
    Der gelangt zum höchsten Glück.

    Mangala Sutta

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    Zitat

    Metta-Sutta (Pali-Text)

    l.Karaniyam atthakusalena,
    yam tarm santam padam abhisamecca,
    sakko uju ca suju ca,
    suvaco c'assa mudu anatimani.

    2.Santussako ca subharo ca,
    appakicco ca sallahukavutti,
    santindriyo ca nipako ca,
    appagabbho kulesu ananugiddho.

    3.Na ca khuddam samacare kinci,
    yena vinnu pare upavadeyyum,
    sukhino va khemino hontu,
    sabbe satta bhavantu sukhitatta.

    4.Ye keci panabhut'atthi,
    tasa va thavara va anavasesa,
    digha va ye mahanta va,
    majjhima rassaka anukathula.

    5.Dittha va ye va adittha,
    ye ca dure vasanti avidure,
    bhata va sambhavesi va,
    sabbe satta bhavantu sukhitatta.

    6.Na paro param nikubbetha,
    natimannetha katthacinam kanci,
    byarosana patighasanna,
    nanna-mannassa dukkham iccheyya.

    7.Mata yatha niyam puttam,
    ayusa ekaputtam anurakkhe,
    evampi sabbabhutesu,
    manasam bhavaye aparimanam.

    8.Mettan ca sabbalokasmim,
    manasam bhavaye aparimanam,
    uddham adho ca tiriyan ca,
    asambadham averam asapattam.

    9.Tittham caram nisinno va,
    sayano va yavat'assa vigatamiddho,
    etam satim adhittheyya,
    brahmam etam viharam idhamahu.

    10. Ditthin ca anupagamma,
    silava dassanena sampanno,
    kamesu vineyya gedham,
    na hi jatu gabbhaseyyam punareti ti.

    HERZENSGÜTE

    Wem klargeworden, daß der Friede des Herzens

    das Ziel seines Lebens ist,

    der bemühe sich um folgende Gesinnung:

    Er sei stark, aufrecht und gewissenhaft,

    freundlich, sanft und ohne Stolz.

    Genügsam sei er, leicht befriedigt,

    nicht viel geschäftig und bedürfnislos.

    Die Sinne still, klar der Verstand,

    nicht dreist, nicht gierig sei sein Verhalten.

    Auch nicht im Kleinsten soll er sich vergehen,

    wofür ihn Verständige tadeln könnten.

    Mögen alle Wesen glücklich sein

    und Frieden finden!

    Was es auch an lebenden Wesen gibt:

    ob stark, oder schwach,

    ob groß oder klein,

    ob sichtbar oder unsichtbar,

    fern oder nahe,

    geboren oder einer Geburt zustrebend:

    mögen sie alle glücklich sein!

    Niemand betrüge oder verachte einen anderen.

    Aus Ärger oder übelwollen

    wünsche man keinem irgendwelches Unglück.

    Wie eine Mutter mit ihrem Leben

    ihr einziges Kind beschützt und behütet,

    so möge man für alle Wesen und die ganze Welt

    ein unbegrenzt gütiges Gemüt erwecken,

    ohne Haß, ohne Feindschaft, ohne Beschränkung

    nach oben, nach unten und nach allen Seiten.

    Im Gehen oder Stehen, im Sitzen oder Liegen

    entfalte man eifrig diese Gesinnung:

    dies nennt man Weilen im Heiligen.

    Wer sich nicht an Ansichten verliert,

    Tugend und Einsicht gewinnt,

    dem Sinnengenuß nicht verhaftet ist

    für den gibt es keine Geburt mehr.

    SUTTA NIPATA 143-152

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    Zitat

    Achtsamkeit, ein Faktor des Erwachens, entfaltet und ausgebildet, führt zum Überblicken, zur Erwachung und zum Nibbana.

    Untersuchen der Zustände (dhamma), ein Faktor des Erwachens, entfaltet und ausgebildet, führt zum Überblicken, zur Erwachung und zum Nibbana.

    Ausdauer, ein Faktor des Erwachens, entfaltet und ausgebildet, führt zum Überblicken, zur Erwachung und zum Nibbana.

    Freude, ein Faktor des Erwachens, entfaltet und ausgebildet, führt zum Überblicken, zur Erwachung und zum Nibbana.

    Ruhe, ein Faktor des Erwachens, entfaltet und ausgebildet, führt zum Überblicken, zur Erwachung und zum Nibbana.

    Sammlung, ein Faktor des Erwachens, entfaltet und ausgebildet, führt zum Überblicken, zur Erwachung und zum Nibbana.

    Gleichmut, ein Faktor des Erwachens, entfaltet und ausgebildet, führt zum Überblicken, zur Erwachung und zum Nibbana.

    Bojjhanga Sutta

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    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Anandasa
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    • 19. August 2015 um 13:22
    • #3

    Es gibt auch die "Zuflucht und Kontemplation über die Drei Juwelen", siehe http://www.mb-schiekel.de/paritta.pdf.
    Hört sich sehr schön an: https://www.youtube.com/watch?v=TAFxA1JHCk0

    Gruß, Anandasa

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • easyref
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    • 19. August 2015 um 13:35
    • #4

    ja wahnsinn, supper Leute vielen Dank.
    Wenn mir jetzt noch die anderen Fragen beantwortet werden, dann wär das noch richtig klasse! :)

  • verrückter-narr
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    • 19. August 2015 um 15:07
    • #5

    1. Rezitationstexte zum Theravada:
    http://www.theravadanetz.de/txt_buddhistischeRezitationen.pdf
    http://www.wat-p.de/Downloads.htm
    http://www.dhamma-dana.de/buecher.htm
    http://www.muttodaya.org/de/texte.html

    2. Theravada-Gruppen in Deutschland:
    http://www.theravadanetz.de/

    3. Thai Tempel in Deutschland:
    http://www.thaigeneralkonsulat.de/th/culture/tempel/
    http://www.farang.de/buddha_tempel.html
    http://www.songkran.eu/Tempel-in-Deutschland.htm

    4. Buddhismus in Deutschland:
    http://www.buddhismus-deutschland.de/gruppensuche-bundesweit/

  • easyref
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    • 19. August 2015 um 15:46
    • #6

    :o wow, großartiges vielen Dank!

    Meine Fragen noch

    - trägt man die Rezitation auswendig vor auf Pali? Oder reicht es anfangs mit einem Blatt zum ablesen?
    - wann trägt man welchen Text vor? "Gefühls"abhängig? Oder gibt es da bestimmte Tage / Stunden wo man eine bestimmte Rezitation vorträgt?

    Danke für die Antworten schon mal :)

  • verrückter-narr
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    • 20. August 2015 um 15:31
    • #7
    Zitat

    Noch eine frage habe ich, wo in Bayern kann ich einen Tempel besuchen? Und wie läuft es dort genau ab? Also ich kann es mir gar nicht vorstellen den Ablauf, vielleicht kann mir das jemand explizit erklären?,


    Die meisten Gruppen und Vereine bieten ein regelmäßiges Programm an, an dem eigentlich jeder Teilnehmen kann. Manchmal gibt es auch Angebote für Fortgeschrittene, wo einige Kenntnisse und Fähigkeiten vorrausgesetzt sind. In den ethnischen Gruppen (d.h. wo hauptsächlich Asiaten sind) ist es häufig so, dass z.B. die Mönche und Nonnen nur die jeweilige Landessprache und etwas Englisch sprechen/ verstehen und dort auch viele kulturelle Elemente aus den jeweiligen Ländern angeboten werden. Trotzdem freuen sich die meisten, wenn mal ein Farang, Gaijin, usw. (d.h. eine europäische Langnase oder "weisser Teufel" ;-)) vorbeikommt und sich für deren Kultur interessiert.

    Zitat

    - trägt man die Rezitation auswendig vor auf Pali? Oder reicht es anfangs mit einem Blatt zum ablesen?
    - wann trägt man welchen Text vor? "Gefühls"abhängig? Oder gibt es da bestimmte Tage / Stunden wo man eine bestimmte Rezitation vorträgt?


    Am melodischten sind die Rezitationen in der jeweiligen Landessprache. Es ist aber auch sinnvoll, sich die deutsche Übersetzung durchzulesen. Es gibt die Vorstellung, dass Pali und Sanskrit "heilige Sprachen" sind und dass der Rezitation der Wörter und Texte (Mantren, usw.) in der Sprache besondere Bedeutung (Macht, Kraft, usw.) zugesprochen wird, ähnlich wie christliche Teufel und Dämonen nur mit lateinischer Sprache zu bezwingen sind, aber ich Glaube nicht daran. Wichtiger ist eigentlich die Bedeutung und Sinn der Texte. Man kann die Texte natürlich auch nur ablesen. Nur die wenigsten Mönche und Nonnen können noch wirklich viele Texte auswendig aufsagen.
    Es gibt bestimmte buddhistische Feier- und Ritualtage, die eine besondere Bedeutung haben und wo besondere Texte rezitiert werden, aber eigentlich kann man auch alles an jedem Tag des Jahres lesen und rezitieren,

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 20. August 2015 um 15:42
    • Offizieller Beitrag
    • #8

    Mir fällt jetzt sponatan, das bodhi-vihara. am Domberg in Freising ein.

    Ich kenne es aber nicht persönlich und weiss daher nicht, ob es empfehlenswert ist.

    Hat da jemand mehr Infomation?

  • Anandasa
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    11. April 2015
    • 20. August 2015 um 16:15
    • #9
    fm1708:

    (...) Oder reicht es anfangs mit einem Blatt zum ablesen?


    Ich verstehe kaum was vom Chanting, aber mir scheint, dass es auch um die dabei notwendige Konzentration geht. Versuche mal beim Meditieren bis 21 zu zählen. Jedesmal wenn ein Gedanke aufkommt, abbrechen und wieder von neuem anfangen. Dauert einige Zeit bis man nicht mehr abbrechen muss.

    Jetzt das Gleiche beim Chanten machen: Den ganzen Text auswendig ohne Fehler und ohne zu stocken vorsagen oder singen können und dann eben 108x wiederholen jedesmal ohne Fehler. Wenn man das kann, hat man eine ziemlich gute geistige Sammlung drauf.

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • diamant
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    24. Februar 2015
    • 25. August 2015 um 09:03
    • #10
    Zitat

    Mir fällt jetzt sponatan, das bodhi-vihara. am Domberg in Freising ein.

    Ich kenne es aber nicht persönlich und weiss daher nicht, ob es empfehlenswert ist.

    Kürzlich durfte ich mir bei meinem SZ-Digitalabo noch einen Lokalteil aussuchen. Da dachte ich mir, ich nehme mal Freising. Und siehe da, schon in den ersten Wochen war zwei Mal dieses Kloster erwähnt. Einmal suchten sie Leute für die Bibliothek. Beim zweiten Mal war ihre ganze Existenz gefährdet, es wurden Spenden gebraucht.

    Die letzten Wochen kam zwar nix mehr, aber in etwa so hatte ich mir das vorgestellt: Ein Bettelkloster, dass auch die Medien geschickt einspannt.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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