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Verständnis

  • Leyla
  • 30. Juni 2015 um 16:55
  • Zum letzten Beitrag
  • Mirco
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    • 5. Juli 2015 um 20:36
    • #26
    mkha':

    c) das äußerst subtile, oder auch klare Licht-Bewusstsein. (Lehre des Höchsten Yogatantra) ...
    Es gilt jedoch nicht als inhärent, von seinem eigenen Wesen her existient, sondern es heißt,
    dieses Kontinuum existiere als Benennung in Abhängigkeit vieler Momente, deren Strom niemals unterbrochen werde.


    Jo, Bedingtes Entstehen halt. Bricht nicht ab ausser durch's Parinibbana, nehme ich an.

  • blue_aprico
    Gast
    • 5. Juli 2015 um 22:30
    • #27

    @ mkha: Siehste. So kommts...

    Nehme an, du hast sie geschrieben / zusammengestellt ?

    Beim Dalai Lama hört sich das so an:

    Zitat

    Im Höchsten Yogatantra wird als drittes das äußerst subtile Bewusstsein genannt, das "Klare-Licht-Bewusstsein". Dieses ist nicht dem üblichen Werden und Vergehen anderer Bewusstseinszustände unterworfen; insofern besteht es dauerhaft.

    Zitat

    Letztere ist gleichzusetzen mit dem "Klaren Licht", dem natürlich anwesenden Bewusstsein. Dieses kommt nicht auf Grund vorübergehender Bedingungen zustande, und es vergeht auch nicht, wenn diese Bedingungen fehlen. Das subtilste Bewusstsein existiert zu jeder Zeit und wird niemals unterbrochen.

    Zitat

    Der Buddha lehrte Methoden, die bei fortgesetzter Anwendung dazu führen, dass diese Verblendungen nicht immer wieder entstehen und dass sich alle getäuschten Bewusstseinszustände endgültig in die reine Sphäre des Klaren Lichts auflösen.

    http://www.tibet.de/index.php?id=58&tx_ttnews[tt_news]=188&no_cache=1
    Grüße
    Blue_

  • blue_aprico
    Gast
    • 5. Juli 2015 um 23:20
    • #28

    mkha:

    Zitat

    Ich studierte die Lehrmeinungen der Schulen des tibetischen Buddhismus bei verschiedenen Lehrern, lernte Diverses von einem Dzogchenpa, einem Ngakpaha, habe Freunde unter den Theravadins und "Zennies", und im Übrigen halte ich es mit Buddhas und meines Lehrers Worten:


    So ?, und du kritisierst meine Aussage zu den Flipflops. Schäm dich.
    auch dafür dass du keine Quelle angibst, stattdessen aus Original-Quellen was eigenes braust und als Vajarayana Lehre ausgibts - und verbreitest. Und ja: das ist schädlich. Und da brauchst du auch nicht ausweichen und deinen armen Lehrer zitieren, denn da steht nicht, er würde so was befürworten.

    Grüße
    Blue_

  • Nils
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    • 5. Juli 2015 um 23:52
    • #29
    mkha':

    c) das äußerst subtile, oder auch klare Licht-Bewusstsein. (Lehre des Höchsten Yogatantra)

    Im Todesprozess wird das Bewusstsein immer subtiler. Die letzte Ebene in diesem Prozess, den letzte Hauch dieses Bewusstseins nennt man "Absolute Leere" oder auch "Klares Licht"; aus diesem gehen sämtliche Bewusstseinsarten hervor, und in dieses lösen sie sich im Tode alle wieder auf, das "Klare Licht" bleibt bestehen.


    Das meine ich mit reinem Bewusstsein. Es könnte die Grundsubstanz des Kosmos sein. Und deshalb ewig. So sieht es jedenfalls des Quantenphysiker Michael König. Und wohl auch Professor Dürr.

    mukti:

    In M.43 definiert der Buddha Bewusstsein jedenfalls als dasjenige, das erfährt:

    Zitat

    "'Bewußtsein, Bewußtsein', so sagt man, Freund. Worauf bezieht es sich, wenn man von 'Bewußtsein' spricht?"
    "'Es erfährt, es erfährt', Freund, deshalb spricht man von 'Bewußtsein'. Was erfährt es? Es erfährt: 'Angenehm'; es erfährt: 'Schmerzhaft'; es erfährt: 'Weder-schmerzhaft-noch-angenehm'. 'Es erfährt, es erfährt', Freund, deshalb spricht man von 'Bewußtsein'."

    Somit hängt es ab von dem Objekt dass es erfährt, existiert nicht aus sich selbst heraus.


    Möglicherweise existiert es doch aus sich selbst heraus.

    blue_aprico:

    "Alles fließt" ist was äußerliches. Gestaltungen. Auch der erleuchtete Bewusst-Sein s -Strom , wie die Hindu sagen, ist noch wat Äußerliches, Ausströmendes. Er ist wie die Sonne und sagt: `Ich bin` aber das "buddhistische" Erwachen ist wie der Mondschein, kühl, es schweigt zu dem `was ist`
    Scheint wat mit Yoga, mit Kundalini zu tun zu haben, diese Super-Nova, das Gefühl der "Entwicklung" des "Fortströmens" des Bewusstseins. Ausströmen. Entfaltet aber wohl nicht die rechte Sammlung.


    Erleuchtung ist Erleuchtung. Es gibt keine Unterschied zwischen hinduistischer und buddhistischer Erleuchtung. Kundalini Yoga ist ein Weg zur Erleuchtung. Dann ruht der Geist im Nirwana (buddhistisch) und Brahman (hinduistisch). Oder im Licht (nilsisch). :D

  • blue_aprico
    Gast
    • 6. Juli 2015 um 01:31
    • #30

    Nils:

    Zitat

    Das meine ich mit reinem Bewusstsein. Es könnte die Grundsubstanz des Kosmos sein

    . nein.

    Zitat

    Und deshalb ewig.

    nein. aber "dauerhaft".

    Zitat

    So sieht es jedenfalls des Quantenphysiker Michael König. Und wohl auch Professor Dürr.

    egal. nur aus-denker.

    Zitat

    Möglicherweise existiert es doch aus sich selbst heraus.

    nein.

    Zitat

    Erleuchtung ist Erleuchtung. Es gibt keine Unterschied zwischen hinduistischer und buddhistischer Erleuchtung.

    offensichtlich doch.

    Zitat

    Kundalini Yoga ist ein Weg zur Erleuchtung.

    keine Ahnung von welcher Art, oben anschlagen, seltsam allemal. überspringt die schranke, das tor, ohne sie zu durchschreiten, bleibt also was zurück, was rückkoppelnd bindet.

    Zitat

    Dann ruht der Geist im Nirwana (buddhistisch) und Brahman (hinduistisch). Oder im Licht (nilsisch).


    widerspricht sich aber. buddha verwirft z.B. auch das `Ich bin` von einheit und nichtsheit. von`ruhen` keine spur. auch sukkha löst er.

    darum geht es aber nicht.
    es geht darum, dass die einsicht, die erkenntnis, die transzendenz, die `anstrengung` fehlt
    die ja wesentlich ist im buddha dhamma, wenn auch nicht vom intellektuellen vermögen abhängt- glücklicherweise. :)
    "kapiert" hast du aber schon was, z.b. dass du hier ( im forum ) jetzt lieber von brahman als von brahma redest. wozu ? was ist die ambition ?
    mir musst du darauf nicht antworten.

    Grüße
    Blue_

  • Jinen
    Gast
    • 6. Juli 2015 um 07:49
    • #31
    blue_aprico:

    Nils:

    Zitat

    Das meine ich mit reinem Bewusstsein. Es könnte die Grundsubstanz des Kosmos sein

    . nein.

    Zitat

    Und deshalb ewig.

    nein. aber "dauerhaft".

    Naja, es vergeht wie alle anderen Skhandas auch. Also weder ewig noch dauerhaft. Dauerhaft hieße man glaube nach wie vor an Wesen oder Selbst oder Mein, nur halt nicht in einer statischen, sondern in einer dynamischen Form.

    Zitat

    18. "Ist das Bewußtsein unvergänglich oder vergänglich?" - "Vergänglich, o Herr." - "Was aber vergänglich ist, ist das leidig oder freudig?" - "Leidig, o Herr." - "Was nun vergänglich, leidig, wandelbar ist, kann man dies mit Recht so ansehen: 'Dies ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst'?" - "Gewiß nicht, o Herr."
    [...]
    23. "Daher, o Sona, was es irgend an Bewußtsein gibt, vergangen, künftig, gegenwärtig, eigen oder fremd, grob oder fein, gewöhnlich oder edel, fern oder nahe: von jedem Bewußtsein gilt: 'Dies ist nicht mein, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst'. - So hat man dies der Wirklichkeit gemäß mit rechter Weisheit zu betrachten.

    Samyutta Nikaya 22.49

    Zitat

    Wenn nun, ihr Mönche, einer sagt: 'Außerhalb von Körperlichkeit, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen will ich des Bewußtseins Kommen oder Gehen, Schwinden oder Entstehen, Wachstum, Entwicklung, Fülle verkünden' - so besteht keine Möglichkeit dafür.

    Samyutta Nikaya 22.53

    Zitat

    Die in der Vergangenheit durch Karma bedingt entstandenen Daseinsgruppen [= skandhas, also Körperlichkeit, Empfindung, Wahrnehmung, Wille und Bewusstsein], die sind eben dort erloschen. Durch das vergangene Karma aber bedingt, sind in diesem Dasein andere Gruppen entstanden; doch ist aus dem vergangenen Dasein nichts in dieses Dasein übergegangen. Auch die in diesem Dasein durch Karma bedingt entstandenen Gruppen [skandhas] werden erlöschen; doch wird aus diesem Dasein nichts in das künftige Dasein übergehen.

    (Visuddhimagga XIX.8)

    (zitiert in SoGens schon erwähnten Artikel)

  • mukti
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    • 6. Juli 2015 um 12:29
    • #32
    Nils:


    Möglicherweise existiert es doch aus sich selbst heraus.

    Ein aus sich selbst heraus existierendes Bewusstsein müsste über sich selber bewusst sein, das widerspricht aber allen Erfahrungen. Denn Bewusstsein ist dasjenige, was über alles andere bewusst ist. Erst aufgrund eines Objektes, über das es bewusst ist, weiß es dass es da ist.

    Nils:


    Erleuchtung ist Erleuchtung. Es gibt keine Unterschied zwischen hinduistischer und buddhistischer Erleuchtung. Kundalini Yoga ist ein Weg zur Erleuchtung. Dann ruht der Geist im Nirwana (buddhistisch) und Brahman (hinduistisch). Oder im Licht (nilsisch). :D

    Brahman wird aber definiert als das Ewige, aus dem alles entstanden ist. Über Nibbana gibt es meines Wissens eine solche Aussage nicht.

    Mit Metta, mukti.


  • blue_aprico
    Gast
    • 6. Juli 2015 um 13:09
    • #33
    mkha':

    Hallo blue,

    "und du kritisierst meine Aussage zu den Flipflops. Schäm dich."

    Du fühlst Dich von mir kritisiert? Na, so was aber auch ... Da muss ich mich ja wohl schämen, und da ich mich jetzt brav geschämt habe, habe ich eins gut: das hier, mein(e) Gute(r,) => "aus Original-Quellen was eigenes braust und als Vajarayana Lehre ausgibts - und verbreitest." ist locker eine dreiste Unterstellung.

    Nun gut, ... es ist ja nur Deine Sicht der Dinge, und die darfst Du selbstverständlich kundtun; damit kann ich leben.

    LG mkha´

    Du schreibst: "Im Todesprozess wird das Bewusstsein immer subtiler. Die letzte Ebene in diesem Prozess, den letzte Hauch dieses Bewusstseins nennt man "Absolute Leere" oder auch "Klares Licht"; aus diesem gehen sämtliche Bewusstseinsarten hervor, und in dieses lösen sie sich im Tode alle wieder auf, das "Klare Licht" bleibt bestehen. Es gilt jedoch nicht als inhärent, von seinem eigenen Wesen her existient, sondern es heißt, dieses Kontinuum existiere als Benennung in Abhängigkeit vieler Momente, deren Strom niemals unterbrochen werde."

    ohne Quellenangabe.

    Die Sätze sind ja von hier -oder ?:
    oder aus dem Gelugpa Jargon.

    http://www.tibet.de/index.php?id=5…=188&no_cache=1

    Dort stehen sie aber nicht in dieser Weise wie von dir aufgeschrieben zusammen.
    Der Dalai Lama spricht ja nicht umsonst ausführlich und differenziert- er spricht so, dass es keinen großen Interpretationsspielraum mehr lässt, was Vajrayana "glaubt" & es nicht zu Missverständnissen kommen kann.

    Aber ich weiß, die "Mystical Personality" nimmt die Dinge gerne selber in die Hand. :)
    Sei s drum.
    Grüße
    Blue_ ;)

    Der Dalai Lama wird ja 80.
    Herzlichen Glückwunsch

  • kanshiketsu
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    • 6. Juli 2015 um 16:00
    • #34
    Nils:


    Nach meiner Wahrnehmung ist es so, dass das Bewusstsein grundsätzlich reine Energie ist.....

    Das meine ich mit reinem Bewusstsein. Es könnte die Grundsubstanz des Kosmos sein. Und deshalb ewig.
    So sieht es jedenfalls des Quantenphysiker Michael König. Und wohl auch Professor Dürr.

    Professor Dürr sieht das wohl doch etwas anders:


    „Im Grunde gibt es Materie gar nicht. Jedenfalls nicht im geläufigen Sinne. Es gibt nur ein Beziehungsgefüge, ständigen Wandel, Lebendigkeit. Wir tun uns schwer, uns dies vorzustellen. Primär existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir könnten es auch Geist nennen. Etwas, was wir nur spontan erleben und nicht greifen können. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung – gewissermaßen als geronnener, erstarrter Geist. Nach Albert Einstein ist Materie nur eine verdünnte Form der Energie. Ihr Untergrund jedoch ist nicht eine noch verfeinerte Energie, sondern etwas ganz Andersartiges, eben Lebendigkeit. Wir können sie etwa mit der Software in einem Computer vergleichen.“
    Interview im P.M. Magazin (Mai 2007)

    Dass die zeitgeistige Quantenmystik gelegentlich Energie und Geist gleichsetzt - an der Legitimität dieses Vorgehens
    gibt es durchaus begründete Zweifel. Darauf hatte ich ja schon einmal andernorts hingewiesen:
    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…c204fa1#p268885

    Das Tao ist nicht auf die Vereinigung mit den Menschen bedacht;
    wenn die Menschen auf nichts bedacht sind, vereinigen sie sich mit dem Tao.
    Yuanwu Keqin (1063 - 1135)

  • Noreply
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    • 6. Juli 2015 um 17:12
    • #35

    Was ist eigentlich daran nicht zu verstehen das es nichts Ewiges geben kann, das es nichts gibt das nicht vergeht und das es nichts gibt das aus sich selber ent-/besteht.
    Die meisten "Probleme" mit Buddha Worten entstehen weil nicht einbezogen wird das das Buddhas Grunderkenntnis ist.
    Das ist das was nicht erkannt werden will, das ist es was verblendet wird, weggeschoben, verschleiert.

  • Leyla
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    • 6. Juli 2015 um 18:12
    • #36

    Danke für die Darlegung von unterschiedlichen interessanten Sichweisen. Ich hätte nicht gedacht, dass sich dieser Thread noch so entwickelt :)

  • diamant
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    • 6. Juli 2015 um 18:25
    • #37

    Leyla ist von der These ausgegangen, dass es KEINE Wiedergeburt eines Bewusstseins gebe. Daran schloss sie die Frage an:

    Zitat

    Was für einen Sinn hat aus dieser Sicht noch das Bestreben nach Erleuchtung,
    wenn es doch keine Wiedergeburt des Bewusstseins gibt?

    Die Antwort liegt in der Frage: Der Sinn besteht gerade darin, DIESES eine, einzigartige Leben mit möglichst tiefer Einsicht und (Handlungs)Freiheit zu gestalten. Erleuchtung "erleichtert" dieses Leben hier und jetzt.

  • nibbuti
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    • 6. Juli 2015 um 23:26
    • #38
    Nils:

    Das meine ich mit reinem Bewusstsein. Es könnte die Grundsubstanz des Kosmos sein. Und deshalb ewig.


    das ging zwar an mkha' und blue_aprico

    der obige Text enthält ein Verständnis das noch in der Ebene des unendlichen Bewusstseins feststeckt

    vollständig erleuchtete Buddhas lehren subtilere Bereiche die darüber hinaus gehen

    Nils:


    Erleuchtung ist Erleuchtung. Es gibt keine Unterschied zwischen hinduistischer und buddhistischer Erleuchtung. Kundalini Yoga ist ein Weg zur Erleuchtung. Dann ruht der Geist im Nirwana (buddhistisch) und Brahman (hinduistisch). Oder im Licht (nilsisch). :D


    ich kenne Kundalini nicht, aber das obige ist unter erfahrenen Meditierenden als „weiße Dunkelheit“ bekannt

    mag sein dass da keine Unterscheidung ist solange der Geist darin ruht

    in der nüchternen (Nach)Betrachtung sind da schon unterschiedliche Zustände

    Liebe Grüße

    John

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Mirco
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    • 10. Juli 2015 um 11:29
    • #39
    Leyla:

    Danke für die Darlegung von unterschiedlichen interessanten Sichweisen. Ich hätte nicht gedacht, dass sich dieser Thread noch so entwickelt :)


    Jo, wennde mich fragst, kannst da drei von machen.

  • Anandasa
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    • 12. Juli 2015 um 01:05
    • #40

    Hallo Leyla,

    um auf deine Frage zurückzukehren. Ich würde das so erklären: Nach der Lehre Buddhas entsteht Leiden aus Gier, Anhaftung, Hass/Wut und Verblendung. Ein Weg diese Geistesgifte abzubauen besteht darin ihnen ihr Gegenteil entgegen zu setzen wie Freundlichkeit, Großzügigkeit, Mitfreude, Mitgefühl, Gelassenheit u.a. Wenn man diese Dinge aufbringt und dabei nicht auch diese Dinge sich selbst zukommen lässt, merkt man das der "Brunnen versiegt". Man laugt aus. Wenn man nur für andere da ist, kann man in schweren Situationen nicht bestehen. Das schafft man nur, wenn man auch zu sich selbst freundlich ist.

    Buddha sagte ja, dass man seine Lehren nicht einfach übernehmen solle, sondern sie prüfen und ausprobieren solle. Wenn du das in diesem Falle auch tust, wirst du merken, dass es dir nur gut geht (und du dann auch anderen Menschen helfen kannst), wenn du auch zu dir selbst freundlich und mitfühlend bist.

    Grüße, Anandasa

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • Mirco
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    • 14. Juli 2015 um 09:12
    • #41
    Anandasa:

    Nach der Lehre Buddhas entsteht Leiden aus Gier, Anhaftung, Hass/Wut und Verblendung.
    Ein Weg diese Geistesgifte abzubauen besteht darin ihnen ihr Gegenteil entgegen zu setzen
    wie Freundlichkeit, Großzügigkeit, Mitfreude, Mitgefühl, Gelassenheit u.a.
    Wenn man diese Dinge aufbringt und dabei nicht auch diese Dinge sich selbst zukommen lässt, merkt man das der "Brunnen versiegt". Man laugt aus.
    Wenn man nur für andere da ist, kann man in schweren Situationen nicht bestehen. Das schafft man nur, wenn man auch zu sich selbst freundlich ist.

    Hallo Anandasa,

    wenn ich mal fragen darf: wie machst Du das denn konkret?

    Schöne Grüße

  • netty
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    • 14. Juli 2015 um 16:19
    • #42

    Hallo

    Ob man durch sein Karma ständige Wiedergeburten erzeugt? Nur was wird da wiedergeborene?
    Ich habe da bestimmt ein sehr einfaches Verständnis und kann mir das nur an einem Beispiel erklären.

    Ich sitze mit meinen Kindern im Sandkasten ,da kommt ein Kind und nimmt mein Schäufelchen weg.
    1. Reaktion von mir: Ich stürze mich auf das Kind ,reiße ihm das Schäufelchen aus der Hand und brate ihm eins über.
    2. ich sage:" das ist mein Schäufelchen,bitte gib es mir wieder." Da kann ja alles passieren?
    3. Ich sage: das ist mein Schäufelchen,aber lass uns zusammen damit spielen .Wir wechseln uns einfach ab und machen uns eine angenehme Zeit.

    Auf Grund meiner Erfahrungen werd ich mich für Nummer 3 entscheiden,das Kind hat diese Erfahrungen nicht.
    Ich werde dieseSache bald vergessen haben , aber das Kind wird meine Reaktion als positiv einordnen.das Gesetz von
    Ursache und Wirkung bezeichnet man doch als Karma . Die Ursache , der Verlust meines Schäufelchens,ist tot aber ich habe positives Karma erzeugt und dadurch wird etwas wiedergeboren und wen es nur ein Verhaltensmuster ist. Im Idealfall wird dieses Kind dieses
    Muster an seine Kinder weitergeben und es bleibt für eine Weile in dieser Welt,auch wen ich dann schon tot bin.

    Namaste Netty

  • Anandasa
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    • 14. Juli 2015 um 17:42
    • #43
    Mirco:

    Hallo Anandasa,

    wenn ich mal fragen darf: wie machst Du das denn konkret?

    Schöne Grüße

    * Versuchen sich an den Achtfachen Pfad. Sich nur an die Rechte Rede zu halten macht schon viel aus.
    * Metta entwickeln ist ein großes Thema im Buddhismus, z.B. **. Wenn man nach Metta googelt findet man noch weitaus mehr, z.B. ***
    * Analytische Meditation, siehe "Rabten, Geshe - Konzentrative und Analytische Meditation" ****
    * Daran arbeiten Anatta zu erkennen. Dann kann man in Stress-Situation immer noch freundlich bleiben.


    ** http://das-buddhistische-haus.de/pages/images/s…nicht_kennt.pdf
    *** http://www.satinanda.de/thema-01/metta-nuechtern.htm
    **** Habe ich als PDF. Der Link von damals zum Runterladen geht aber nicht mehr und einen anderen habe ich auf die Schnelle nicht ergoogeln können.

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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