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  1. Buddhaland Forum
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Ende des Leidens

  • -Christian-
  • 27. Mai 2015 um 12:36
  • Zum letzten Beitrag
  • Jon
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    • 31. Mai 2015 um 20:24
    • #51

    mal was anderes

    ich weiss nicht .. ich weiss nicht ..
    was ist das für ein buddhismus .. welch ein Buddha-Dharma-DRAMA
    .
    Ich weiss, dass das Dharma gut und rechtens ist. Ist es auch verwirklichbar in aller Konsequenz ? Auch die anderen Leben mit einbegriffen ..
    Einige scheinen hier auf dem Weg schon weit zu sein ... den Worten nach.
    Ich kann auch mit Worten recht gut .. und so tun, als ob .. Evtl. glaub ich ja auch das, was ich schreibe.
    Wenn es stimmt, was Einige hier so aus ihren Erfahrungen schreiben, dann ist Vieles gut und heilsam. Desto besser.
    Ich wünsch jedem Menschen diese innere Freiheit und den Frieden (mit sich selbst und dann ebenso mit Anderen).

    Welche Leiden...ohje.... welche Leiden haben die Menschen zu ertragen .
    Sie finden dann die passenden Strohhalme und Einige eben das Buddha-Dharma.
    Und ich wünsch Jedem/Jeder, dass er/sie dort findet, was heilsam ist und das wünsch ich aus tiefstem Herzen.

    Dennoch .. etliche alte Patriarchen sagen, dass das Dharma schwer zu verstehen ist.
    Das mag gelten, wenn mensch wirklich tief eintauchen möcht und dann wohl eher als ordinierte Person .
    Gefühlt ist es möglich, sich frei zu machen von allen Dingen, die zum Leiden führen.
    Es ist jedoch auch möglich, die FREIHEIT des GEISTES zu erlangen, ohne das Dahrma in Hinsicht auf Loslösung von allen Leiden zu bemühen.

    Obwohl ......... die Lehren sind Hilfsmittel. Wenn der Nagel in die Wand geschlagen und das Bild hängt, dann brauch ich weder Hammer noch ein Handbuch.
    .
    Das Dumme ist ja, dass Leiden oder dukkha eben hausgemacht ist .. Es ist Denken und Re-agieren, anstatt zu handeln und zu agieren.
    Ich bin sauer oder ärgerlich. Na und? Es mag sogar gute Gründe haben. Dennoch sind es Hemnisse und Störungen auf dem Weg zur FREIHEIT.
    Ich bin frohgelaunt. Desto besser. Kommt da Jemand mit einem Eimer voll kalten Wassers, war ich am falschen Platz.
    Es ist ja nic ht so, dass Menschen immer korrekt miteinander umgehen. Leider ist dem so. Dennoch .. dennoch .. ist es an mir, mit den jeweiligen Situationen auf heilsame Art umzugehen.
    Ich fluche innerlich .. na und ? Dann war da eben ein Fluch. Allerdings nur einer wie ein Windhauch. Er kam und verging geschwind.
    .
    ach, mütterchen ERDE
    .
    Elliot
    Du machst es dir mit den Zitaten aus dem PK recht einfach.
    Schau mal. Wäre da ein vollausgebildeter Psychologe, der auch als "Praktikum" die ganzen Verstrickungen des Lebens wie Gram, Kummer, Sorge, Wahnsinn, Depression durchgemacht und durchgelebt hat, der würde denk ich mal wesentlich ausführlicher antworten können als der PK es kann in den von Dir zitierten Sutren !
    dukkha ist der Ackergaul, der einfach nicht totgeritten werden kann. Wir zäumen den Gaul immer wieder neu auf. Wir füttern ihn und geben ihm dann auch wohl noch ein Gnadenbrot.
    Das Leben ist wie es ist. Mal so, dann mal so. Es gibt ungezählte gute und friedfertige Momente. Es gibt diese harmonischen Tälern zwischen den sich hoch auftürmenden Wogen. Und oft können die Wogen das Tal garnicht fluten, denn die Sonne des Daseins lässt die Wogen des dukkha dann verdampfen.
    Und um das zu können, ist Frohsinn bestimmt hilfreich. Gelassenheit/Ausgegelichenheit ebenso wie Zufriedenheit.
    Hinter jedem Schatten das Licht zu sehen mag schon helfen.
    .
    Ich kenne Menschen jeder Coleur. naja fast! Und ich vermag nicht zu sagen, dass oder ob Buddhis die "besseren" (was immer das heissen mag) Menschen sind.
    Viele haben nur eine andere Maske übergestreift, anstatt alle Nicht-Masken fallen zu lassen, um an das Nackte zu kommen.
    Sie wollen ja wohl...........dennoch, die Lehre ist nicht zu meistern, indem nachgeäfft wird.
    Meinen "Glückwunsch" an Jede/n, der/die einen wirklich guten Lehrer/in gefunden hat.
    Und ob der Lehrer/in gut ist, sollte ja durchaus zu spüren sein im Umgang mit sich selber wie im Umgang mit Anderen.
    OK. Es ist ein Weg und zwar einer, der dauert. Von daher ......... .
    .

    Suche nicht nach der Wahrheit; höre nur auf, an Meinungen festzuhalten.

    Meister Seng Ts'an

  • Igor
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    • 1. Juni 2015 um 10:40
    • #52

    Das Leben ist so wie es ist, ....das ist sehr schwer innerlich zu ver-wirklich-en, denn wenn mein dementer Vater wieder und weider sich selbst "verliert", oder meine Mutter mich verflucht, weil ich ihren Errwartungen nicht entspreche, oder meine Frau mich innerlich verabscheut, weil ich sie hintergangen habe, das ist dann alles gut? So wie es ist, dann alles gut? Wirk-lich? *lol*

    LG.

  • fotost
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    • 1. Juni 2015 um 12:31
    • #53
    Igor:

    ..
    ist dann alles gut? So wie es ist, dann alles gut? Wirk-lich? *lol*

    Irgendwie ja :D
    So wie es ist - wir haben nichts anderes.

  • -Christian-
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    • 1. Juni 2015 um 12:41
    • #54
    Igor:

    Das Leben ist so wie es ist, ....das ist sehr schwer innerlich zu ver-wirklich-en, denn wenn mein dementer Vater wieder und weider sich selbst "verliert", oder meine Mutter mich verflucht, weil ich ihren Errwartungen nicht entspreche, oder meine Frau mich innerlich verabscheut, weil ich sie hintergangen habe, das ist dann alles gut? So wie es ist, dann alles gut? Wirk-lich? *lol*

    LG.

    Es ist so, wie es ist, ja. Was gut oder nicht gut ist, liegt im Auge des Betrachters. Die Situation, die Du beschreibst, ist natürlich nicht gut. Die Frage ist, kannst Du die Situation ändern oder nicht. Kannst du etwas gegen die Demenz Deines Vaters machen? Wahrscheinlich nicht. Kannst Du die Situationen mit Deiner Frau und mit Deiner Mutter verbessern? Vielleicht. Aber das kann ich nicht sagen.

  • sinn-los
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    • 1. Juni 2015 um 15:30
    • #55
    Igor:

    Das Leben ist so wie es ist, ....das ist sehr schwer innerlich zu ver-wirklich-en, denn wenn mein dementer Vater wieder und weider sich selbst "verliert", oder meine Mutter mich verflucht, weil ich ihren Errwartungen nicht entspreche, oder meine Frau mich innerlich verabscheut, weil ich sie hintergangen habe, das ist dann alles gut? So wie es ist, dann alles gut? Wirk-lich? *lol*

    LG.


    Ja, das wird üblicherweise beschrieben mit "Jeder hat sein Kreuz zu tragen".

    Aber, und das unterscheidet für mich den Buddhismus von allem, was ich bislang begegnet bin: Es bieter konkrete, nachvollziehbare Selbst-Rettung, den edlen achtfachen Pfad. Methoden, die ein jeder Mensch anweden kann. Keine Rettung durch yz, kein Warten auf xy, sondern: Ja, es ist auch Mist, dukkha halt, aber "da sind schattige Bäume, da sind Höhlen und Hütten" (oder so ähnlich.. ;) ). Es ist an dir, tue es.

  • Monikamarie
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    • 1. Juni 2015 um 15:48
    • #56
    Igor:

    Das Leben ist so wie es ist, ....das ist sehr schwer innerlich zu ver-wirklich-en, denn wenn mein dementer Vater wieder und weider sich selbst "verliert",

    Da ist Mitgefühl am Platz.

    Zitat

    oder meine Mutter mich verflucht, weil ich ihren Errwartungen nicht entspreche,

    Wie alt bist Du, dass Du die noch erfüllen musst?

    Zitat

    oder meine Frau mich innerlich verabscheut, weil ich sie hintergangen habe,

    Du hast sie hintergangen, Du trägst die Konsequenzen.

    Zitat

    das ist dann alles gut? So wie es ist, dann alles gut? Wirk-lich? *lol*

    Wenn Dir das alles nicht gefällt, warum bleibst Du dann in diesen unglücklichen Bedingungen - mal ganz abgesehen von Deinem Vater?

    _()_ Monika

  • keks
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    • 1. Juni 2015 um 15:53
    • #57
    Jon:


    Ich weiss, dass das Dharma gut und rechtens ist. Ist es auch verwirklichbar in aller Konsequenz ?

    Dalai Lama: Die erste Moskito darf Blut trinken, bei der zweiten schüttel ich den Arm, die dritte schubse ich weg.

    Ich: die erste wegschubsen weil ich weiss, dass ich die dritte so oder so auch wegschubsen würde, also gar nicht so lange warten :) (das nur kurz dazu).

    Aber man sieht schon, dass es zur Verwirklichung mehr als nur ein Lama im Namen benötigt. Denn in letzter Konsequenz heisst es: nix wegschubsen. Geht das überhaupt ?

    Die andere Möglichkeit wäre draufklopfen und nicht drüber nachdenken. Dann kommen aber die Moskitoliebhaber um die Ecke gerannt wenn sie sowas erfahren

    Ps: Ich fange keine Fliegen ein und trage sie nach draussen ebenso keine Spinnen. Über sowas mach ich mir keinen Kopf, was in der Nähe der Fliegenklatsche ist hat eine Freikarte.........darf ich, darf ich nicht, hm frage ich mal in einem Forum ? Aua mein Kopf. Was tu ich denn nun mit der Spinne<--das thema ist in einer Sekunde erledigt.

    Bubu :clown::oops:

  • Raphy
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    • 1. Juni 2015 um 19:29
    • #58
    keks:
    Jon:


    Ich weiss, dass das Dharma gut und rechtens ist. Ist es auch verwirklichbar in aller Konsequenz ?

    Dalai Lama: Die erste Moskito darf Blut trinken, bei der zweiten schüttel ich den Arm, die dritte schubse ich weg.

    Ich: die erste wegschubsen weil ich weiss, dass ich die dritte so oder so auch wegschubsen würde, also gar nicht so lange warten :) (das nur kurz dazu).

    Aber man sieht schon, dass es zur Verwirklichung mehr als nur ein Lama im Namen benötigt. Denn in letzter Konsequenz heisst es: nix wegschubsen. Geht das überhaupt ?

    Die andere Möglichkeit wäre draufklopfen und nicht drüber nachdenken. Dann kommen aber die Moskitoliebhaber um die Ecke gerannt wenn sie sowas erfahren

    Ps: Ich fange keine Fliegen ein und trage sie nach draussen ebenso keine Spinnen. Über sowas mach ich mir keinen Kopf, was in der Nähe der Fliegenklatsche ist hat eine Freikarte.........darf ich, darf ich nicht, hm frage ich mal in einem Forum ? Aua mein Kopf. Was tu ich denn nun mit der Spinne<--das thema ist in einer Sekunde erledigt.

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    Hallo ihr Lieben,

    da Sittlichkeit ja neben Sammlung und Wissen die Grundlage der überlieferten Praxis nach Buddha ist, aus Wiki die erste Sila:

    Zitat

    ...

    pāṇâtipātā veramaṇī sikkhāpadaṃ samādiyāmi

    Ich nehme mich der Übungsregel des Abstehens Leben zu nehmen an.

    ...

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCnf_Silas

    Oder hier:

    Zitat

    ...

    Es gibt da, ihr Mönche, fünf Gaben, große Gaben, bekannt als ursprüngliche, bekannt als althergebrachte, als altüberlieferte; altbewährte, unbeeinträchtigt in ihrer Geltung jetzt wie früher, die nicht beeinträchtigt sind und unbeeinträchtigt bleiben werden, ungetadelt von einsichtigen Asketen und Priestern. Welches sind diese fünf?

    Da verwirft der edle Jünger das Töten, steht ab vom Töten. Dadurch aber, daß er vom Töten absteht, gewährt er unermeßlich vielen Wesen die Gabe der Furchtfreiheit, der Freiheit von Feindschaft und Bedrückung. Indem er aber unermeßlich vielen Wesen die Gabe der Furchtfreiheit gibt, der Freiheit von Feindschaft und Bedrückung, wird ihm selber Freiheit von Furcht, Feindschaft und Bedrückung zuteil. Das, ihr Mönche, ist die erste Gabe, eine große Gabe, bekannt als ursprüngliche, bekannt als althergebrachte, als altüberlieferte; altbewährte, unbeeinträchtigt in ihrer Geltung jetzt wie früher, die nicht beeinträchtigt sind und unbeeinträchtigt bleiben werden, ungetadelt von einsichtigen Asketen und Priestern. Und das, ihr Mönche, ist der vierte Strom des Verdienstes, ein Strom des Heilsamen, der segenbringend ist, himmlisch, Glück erzeugend, himmelwärts leitend, der zu Erwünschtem, Erfreulichem, Angenehmem, zu Heil und Segen führt.

    ...

    Quelle: http://www.palikanon.com/angutt/a08_031-040.html#a_viii39 - Anguttara Nikaya, 8. Buch.39 - Die acht Ströme des Verdienstes - 9. Abhisanda Sutta

    Alternative Übersetzung der Sutta: http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/…8.039.than.html

    Wen das Thema "Tugend und Sila" interessiert:

    http://zugangzureinsicht.org/html/ptf/dhamm…/pancasila.html
    http://www.palikanon.com/wtb/sikkhapada.html
    http://www.palikanon.com/wtb/sila.html

    Gibt aber bestimmt noch viel mehr.

    Nur mal so. :)

    Liebe Grüße

    2 Mal editiert, zuletzt von Raphy (1. Juni 2015 um 20:04)

  • Elliot
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    • 1. Juni 2015 um 19:46
    • #59
    Jon:


    Elliot
    Du machst es dir mit den Zitaten aus dem PK recht einfach.


    Naja nun. Es lohnt sich doch sicher, erst mal darüber klar zu werden, ob das, was Christian mit dem Umgang mit Leiden meint, überhaupt mit dem zu tun hat, was der Buddha unter dem Beenden von Dukkha verstanden hat. (Immer unter der Voraussetzung natürlich, dass das was im Palikanon steht, die Lehre des Buddha ist.)

    Jon:

    Schau mal. Wäre da ein vollausgebildeter Psychologe, der auch als "Praktikum" die ganzen Verstrickungen des Lebens wie Gram, Kummer, Sorge, Wahnsinn, Depression durchgemacht und durchgelebt hat, der würde denk ich mal wesentlich ausführlicher antworten können als der PK es kann in den von Dir zitierten Sutren !


    Das stimmt, der würde wahrscheinlich auch einen ganz anderen Ansatz als der Buddha verfolgen.

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Raphy
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    • 1. Juni 2015 um 19:55
    • #60

    P.S. Und auf jeden Fall finde ich die Palikanon-Zitate von Elliot und Anderen oft hilfreich.

    Danke Euch und allen Anderen.

    Auch nur mal so. :)

    Liebe Grüße

  • -Christian-
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    • 1. Juni 2015 um 20:13
    • #61
    Elliot:


    Genaugenommen wird ja nicht von Leiden, sondern von Dukkha gesprochen, ein Begriff, der einerseits gern mit Leiden übersetzt wird, andererseits eine sehr präzise Definition im Palikanon hat:

    Zitat

    "Und was, Freunde, ist die Edle Wahrheit von Dukkha?

    Geburt ist Dukkha; Altern ist Dukkha; Tod ist Dukkha; Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung sind Dukkha; nicht bekommen, was man sich wünscht, ist Dukkha; kurz, die fünf Daseinsgruppen, an denen angehaftet wird, sind Dukkha [3]."

    "Und was, Freunde, ist Geburt? Die Geburt der Wesen in die verschiedenen Klassen der Lebewesen, ihr Geborenwerden, Herausstürzen aus dem Schoß, Erzeugung, die Manifestation der Daseinsgruppen, das Erlangen der Sinnesgrundlagen - dies wird Geburt genannt."

    "Und was, Freunde, ist Altern? Das Altern der Wesen in den verschiedenen Klassen der Lebewesen, ihr Alter, das Zerbrechen der Zähne, das Ergrauen der Haare, das Runzligwerden der Haut, der Abstieg des Lebens, die Schwäche der Sinnesfähigkeiten - dies wird Altern genannt."

    "Und was, Freunde, ist Tod? Das Abscheiden der Wesen aus den verschiedenen Klassen der Lebewesen, ihr Dahinscheiden, Auflösen, Verschwinden, Sterben, Ablaufen der Zeit, Auflösung der Daseinsgruppen, Ablegen des Körpers - dies wird Tod genannt."

    "Und was, Freunde, ist Kummer? Der Kummer, die Besorgnis, Kümmernis, innere Sorge, der innere Gram, von einem, dem irgendein Unglück widerfahren ist, oder der unter dem Einfluß von irgendwelchen schmerzhaften Zuständen steht - dies wird Kummer genannt."

    "Und was, Freunde, ist Klagen? Das Jammern und Klagen, Gejammer und Geklage, das Lamentieren und Wehklagen, von einem, dem irgendein Unglück widerfahren ist, oder der unter dem Einfluß von irgendwelchen schmerzhaften Zuständen steht - dies wird Klagen genannt."

    "Und was, Freunde, ist Schmerz? Körperlicher Schmerz, körperliches Unbehagen, schmerzhaftes, unbehagliches Gefühltes, geboren aus körperlichem Kontakt - dies wird Schmerz genannt."

    "Und was, Freunde, ist Trauer? Innerlicher Schmerz, innerliches Unbehagen, schmerzhaftes, unbehagliches Gefühltes, geboren aus geistigem Kontakt - dies wird Trauer genannt."

    "Und was, Freunde, ist Verzweiflung? Der Verdruß und die Verzweiflung, die Trübsal und Hoffnungslosigkeit, von einem, dem irgendein Unglück widerfahren ist, oder der unter dem Einfluß von irgendwelchen schmerzhaften Zuständen steht - dies wird Verzweiflung genannt."

    "Und was, Freunde, heißt 'nicht bekommen, was man sich wünscht, ist Dukkha'? Den Wesen, die der Geburt unterworfen sind, kommt der Wunsch in den Sinn: 'Ach, wären wir doch nicht der Geburt unterworfen! Es soll keine Geburt über uns kommen!' Aber dies bekommt man nicht durch Wünschen, und nicht bekommen, was man sich wünscht, ist Dukkha. Den Wesen, die dem Altern unterworfen sind, kommt der Wunsch in den Sinn: 'Ach, wären wir doch nicht dem Altern unterworfen! Es soll kein Altern über uns kommen!' Aber dies bekommt man nicht durch Wünschen, und nicht bekommen, was man sich wünscht, ist Dukkha. Den Wesen, die der Krankheit unterworfen sind, kommt der Wunsch in den Sinn: 'Ach, wären wir doch nicht der Krankheit unterworfen! Es soll keine Krankheit über uns kommen!' Aber dies bekommt man nicht durch Wünschen, und nicht bekommen, was man sich wünscht, ist Dukkha. Den Wesen, die dem Tod unterworfen sind, kommt der Wunsch in den Sinn: 'Ach, wären wir doch nicht dem Tod unterworfen! Es soll kein Tod über uns kommen!' Aber dies bekommt man nicht durch Wünschen, und nicht bekommen, was man sich wünscht, ist Dukkha. Den Wesen, die Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung unterworfen sind, kommt der Wunsch in den Sinn: 'Ach, wären wir doch nicht Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung unterworfen! Es soll kein Kummer, Klagen, Schmerz, keine Trauer und Verzweiflung über uns kommen!' Aber dies bekommt man nicht durch Wünschen, und nicht bekommen, was man sich wünscht, ist Dukkha."

    "Und was, Freunde, was sind die fünf Daseinsgruppen, an denen angehaftet wird, die, kurz gesagt, Dukkha sind? Sie sind: die Daseinsgruppe der Form, an der angehaftet wird, die Daseinsgruppe des Gefühls, an der angehaftet wird, die Daseinsgruppe der Wahrnehmung, an der angehaftet wird, die Daseinsgruppe der Gestaltungen, an der angehaftet wird, die Daseinsgruppe des Bewußtseins, an der angehaftet wird. Dies sind die fünf Daseinsgruppen, an denen angehaftet wird, die, kurz gesagt, Dukkha sind. Dies wird die Edle Wahrheit von Dukkha genannt."

    (Majjhima Nikāya 141: Die Darlegung der Wahrheiten - Saccavibhaṅga Sutta)

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    Hi Elliot,

    Deinem Zitat entnehme ich, dass es dem Buddha wohl nicht um konkretes Leid ging, sondern um einen eher abstrakten Leidbegriff, der die ganze Fülle des Lebens beinhaltet. Es geht also eher um die Existenz an sich, die vom Buddha als Leid (bzw. Dukkha) betrachtet wird. Hier wären wir also wieder im religiösen Bereich mit Wiedergeburt und Nirvana, so wie es Monika auch schon in einem Beitrag weiter oben angesprochen hat. Das rückt den Leidbegriff natürlich weg von der Realität und hin zu einem eher abstrakt-religiösen Konstrukt.

    Dann frage ich mich aber: Wozu das Ganze? Wenn kein konkretes Leid gemeint ist, dann ist die ganze Lehre relativ nutzlos, sofern man nicht an Wiedergeburt glaubt.

    VG

    Einmal editiert, zuletzt von -Christian- (1. Juni 2015 um 20:29)

  • Monikamarie
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    • 1. Juni 2015 um 20:21
    • #62
    Jon:


    Elliot
    Du machst es dir mit den Zitaten aus dem PK recht einfach.

    Hi Jon,
    den Palikanon zu zitieren, halte ich keineswegs für einfach. Denn dazu muss Du ihn ja erstmal kennen und wissen, wo Du was findest.
    Und dafür bin ich all denen dankbar, die bisher daraus zitiert haben, denn nur so habe ich überhaupt mein Un-Wissen abbauen können und mich selbst an das "Werk getraut".

    Wer sich ins Buddhaland einklingt, wird sich ja wohl für Buddhas Lehre interessieren und nicht für eine Scheinlehre, nur um die eigenen Bedürfnisse/Hindernisse weiter pflegen zu können. Aber selbst wenn, es bleibt ja jedem selbst überlassen.

    Zum Glück gibt es aber hier immer noch Menschen, die sich ernsthaft für den Weg interessieren und eben auch entsprechende Erfahrungen machen.
    _()_ Monika

  • Monikamarie
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    • 1. Juni 2015 um 20:30
    • #63
    -Christian-:

    Das rückt den Leidbegriff natürlich weg von der Realität und hin zu einem eher abstrakt-religiösen Konstrukt.

    Den Satz verstehe ich überhaupt nicht, wieso abstrakt und dann noch religiöses Konstrukt.

    Zitat

    Dann frage ich mich aber: Wozu das Ganze? Wenn kein konkretes Leid gemeint ist, dann ist die ganze Lehre relativ nutzlos, sofern man nicht an Wiedergeburt glaubt.

    Vielleicht, lieber Christian, weil die Erfahrungen, die Du machen kannst, doch nicht so nutzlos sind. Denn auch konkret wirkt sich die Lehre aus, jetzt gleich, sofort.

    Und ja, Du hast Recht, ohne eine mögliche Wiedergeburt ist ein tieferes Einsteigen nicht nötig. Für mich stellt sich das allerdings inzwischen anders dar. Und auch wenn es keinen Beweis dafür gibt, halte ich es dennoch für besser, mich so zu verhalten, dass ich möglichst nicht wiederkommen muss.

    _()_ Monika

  • Jon
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    • 1. Juni 2015 um 20:55
    • #64
    Monikadie4.:

    Hi Jon,
    den Palikanon zu zitieren, halte ich keineswegs für einfach. Denn dazu muss Du ihn ja erstmal kennen und wissen, wo Du was findest.
    Und dafür bin ich all denen dankbar, die bisher daraus zitiert haben, denn nur so habe ich überhaupt mein Un-Wissen abbauen können und mich selbst an das "Werk getraut".

    schön, dass es dir geholfen hat.
    Die passenden Stellen zu finden, ist nicht so arg schwer. Internet.
    Ich meinte übrigens genau diesen Fall .. und zwar sollte jenes Sutra jedem buddhi bekannt sein.
    Ist eben Allgemeinwissen das mit den Leiden.
    Ohne die Lehre würd es die Lehre ja nicht geben :).
    Es gibt auch andere Schriften als den PK. egaloo .. oder ?

    Den PK kannst übrigens getrost auf ein paar Seiten zusammenfassen. Dennoch bin ich ab und an erstaunt über hier gebrachte Sutren, die ich noch nicht so kannte. Auf anderen Gebieten gibt es ebenso ne Menge Dinge, die ich nicht kenne.
    .

    Suche nicht nach der Wahrheit; höre nur auf, an Meinungen festzuhalten.

    Meister Seng Ts'an

  • Elliot
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    • 1. Juni 2015 um 20:56
    • #65
    -Christian-:

    Deinem Zitat entnehme ich, dass es dem Buddha wohl nicht um konkretes Leid ging, sondern um einen eher abstrakten Leidbegriff, der die ganze Fülle des Lebens beinhaltet. Es geht also eher um die Existenz an sich, die vom Buddha als Leid (bzw. Dukkha) betrachtet wird.


    Das Dasein in den Daseinsgruppen wird als Dukkha betrachtet, das ist richtig:

    Zitat

    "Und was, Freunde, was sind die fünf Daseinsgruppen, an denen angehaftet wird, die, kurz gesagt, Dukkha sind? Sie sind: die Daseinsgruppe der Form, an der angehaftet wird, die Daseinsgruppe des Gefühls, an der angehaftet wird, die Daseinsgruppe der Wahrnehmung, an der angehaftet wird, die Daseinsgruppe der Gestaltungen, an der angehaftet wird, die Daseinsgruppe des Bewußtseins, an der angehaftet wird. Dies sind die fünf Daseinsgruppen, an denen angehaftet wird, die, kurz gesagt, Dukkha sind."

    (Majjhima Nikāya 141: Die Darlegung der Wahrheiten - Saccavibhaṅga Sutta)


    Was aber nicht bedeutet, das jeder Moment dieses Daseins leidvoll ist.

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Jon
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    • 1. Juni 2015 um 21:03
    • #66
    -Christian-:
    Igor:

    Das Leben ist so wie es ist, ....das ist sehr schwer innerlich zu ver-wirklich-en, denn wenn mein dementer Vater wieder und weider sich selbst "verliert", oder meine Mutter mich verflucht, weil ich ihren Errwartungen nicht entspreche, oder meine Frau mich innerlich verabscheut, weil ich sie hintergangen habe, das ist dann alles gut? So wie es ist, dann alles gut? Wirk-lich? *lol*

    LG.

    Es ist so, wie es ist, ja. Was gut oder nicht gut ist, liegt im Auge des Betrachters. Die Situation, die Du beschreibst, ist natürlich nicht gut. Die Frage ist, kannst Du die Situation ändern oder nicht. Kannst du etwas gegen die Demenz Deines Vaters machen? Wahrscheinlich nicht. Kannst Du die Situationen mit Deiner Frau und mit Deiner Mutter verbessern? Vielleicht. Aber das kann ich nicht sagen.

    Es ist immer die eigene Reaktion die zu Unmut, zu Frust, zu Lust und so führt. Es bist immer du/ich, der da re-agiert, der das fühlt und handelt. Es ist IMMER das eigene Befinden und Empfinden.
    Auch wenn da Vater oder Mutter krank ist und du nichts dran ändern kannst. Es ist deine Trauer und deine Wut.
    Das Leben ist wie es ist und dennoch nicht so, wie wir meinen. Es ist Illusion ... (?) .. es ist illusionär, zu meinen,dass nicht wir für unsere Gefühle verantwortlich sind. Sie mögen von aussen angestossen worden sein, dennoch sind wir es, die da so oder so re-agieren.
    Mein Vater war auch krank. Ich fühlte mich einfach hilflos. Es war meine Hilflosigkeit und die hat meinem Vater mit Sicherheit nicht geholfen.
    Wäre ich freier und offener, bereiter, die Situation so anzunehmen wie sie ist, dann wäre da ein anderer Umgang gewesen.

    Und ich hab nirgends geschrieben, dass alles gut ist.
    Es mag auch "schlechte" MOmente geben... . So bewirkt es Ärger bei Dir, wenn dir was geschieht, was nicht passt oder was einfach schlecht ist.
    .
    Ich mag kein dukkha und ich mag kein Leiden .. weder noch ... wozu denn auch ?
    klar sind da Ängste und Zwiste in mir. Menschlich. Dennoch beob achte ich sie NUR und versuch eben auf diese Art oder jene Art damit umzugehen. Nur was ich nicht tu, ist diese Gefühle zu verdrängen, denn das bringt nichts.
    .

    Suche nicht nach der Wahrheit; höre nur auf, an Meinungen festzuhalten.

    Meister Seng Ts'an

  • Jon
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    • 1. Juni 2015 um 21:06
    • #67
    Monikadie4.:

    Und auch wenn es keinen Beweis dafür gibt, halte ich es dennoch für besser, mich so zu verhalten, dass ich möglichst nicht wiederkommen muss.

    _()_ Monika

    Wat .. warum nicht wiederkommen ..
    Das Leben ist doch nicht schlecht .. menno ..
    .

    Suche nicht nach der Wahrheit; höre nur auf, an Meinungen festzuhalten.

    Meister Seng Ts'an

  • crazy-dragon
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    • 1. Juni 2015 um 23:19
    • #68
    -Christian-:


    Bedeutet ein Ende des Leides nach Euren Argumenten nicht auch ein Ende der Freude? Empfindet ihr noch Freude in gleichem Maße wie früher...

    Na ich weiß jetzt nicht, wie das bei der werten MonikaNr.4 ist... :D Wenn ich Sex habe, macht das noch mehr Spaß als früher, weil ich keine Kinder will geschweige sie großziehen. Und wenn ich esse, macht es ebenfalls mehr Spaß als früher, weil ich mich nicht vollpampe und Übergewicht rumschleppe, sondern einiges unter dem Idealgewicht bin. Also probiere es selbst und frage nicht ständig den Leuten ein Loch in den Bauch... :badgrin:
    _()_c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • crazy-dragon
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    • 1. Juni 2015 um 23:25
    • #69
    Jon:


    Wat .. warum nicht wiederkommen ..
    Das Leben ist doch nicht schlecht .. menno ..
    .

    Ja warte mal ab, bis Du so nette Krankheiten bekommst wie Krebs, Diabetes oder Rheuma oder suchtkrank wirst. Dann denkst Du eventuell an diesen thread.
    Ich gehe auch nicht kampflos-freiwillig aus diesem Leben- aber noch mal alles von vorne brauche ich auch nicht. :oops:
    _()_c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • keks
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    • 2. Juni 2015 um 05:20
    • #70

    Und was wenn man ständig wiederkommt weil man selbst das alles ist ? :shock:

    Links Universum, rechts Gehirn :?

    Dateien

    gehirn-und-universum.jpg 83,08 kB – 0 Downloads

    Bubu :clown::oops:

  • -Christian-
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    • 2. Juni 2015 um 07:48
    • #71
    keks:

    Und was wenn man ständig wiederkommt weil man selbst das alles ist ? :shock:

    Links Universum, rechts Gehirn :?

    Äähhhhhh....... nein.

  • keks
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    • 2. Juni 2015 um 07:50
    • #72

    äh vielleicht doch, denn rein wissenschaftlich kann es hinkommen. Und interessanterweise erklärt das dann auch "alles ist eins" -->

    “Die sichtbaren Galaxien im Universum sind nicht isoliert und getrennt, sondern verwoben durch eine fadenförmige netzartige Struktur – das ist das unsichtbare Gerüst des Universums aus dunkler Materie. Die Netz-ähnliche Struktur ist sowohl ein Markenzeichen der unsichtbaren Dunklen Materie als auch magnetischen Plasmas.”

    Seine weiteren Gedanken zum Thema sind atemberaubend:

    “Aber es ist nicht nur die Morphologie (die strukturellen Aspekte) der großräumigen Struktur des Universums, die dem menschlichen Gehirn ähnlich ist, sondern auch die Physiologie (d.h. die Funktion). Diese Filamente tragen Ströme von geladenen Teilchen (Ionen) über große Entfernungen, was magnetische Felder generiert – ähnlich wie bei einer Nervenfaser. Und sie bilden Schaltkreise, ebenso wie die neuronalen Schaltkreise im Gehirn.

    Der hohe Grad an Konnektivität ist es, der das Gehirn von einem normalen Computer unterscheidet. Konnektivität zeigt sich auch im kosmischen Netzwerk. Galaxien entstehen, wenn Fäden sich berühren oder einander kreuzen. Ein Netzwerk von Filamenten (darunter Tausende von winzigen fadenförmigen Strömen) sorgt für die Übertragung nicht nur von Energie, sondern auch von Informationen von einem galaktischen Kern zum anderen.”

    Dasselbe Prinzip findet sich laut Alfred überall: im Universum, der Erde und unserem Nervensystem. Alfred glaubt, dass auch die Erde eine Art Gehirn hat:

    “Die Erde scheint ein Gehirn haben, aber wie kommt sie ihre Sinneseindrücke? Eine Möglichkeit ist es, Lebewesen zu erzeugen. Die Myriaden von Lebewesen (einschließlich des Menschen) auf der Erde sind in der Tat die vielen Augen und Ohren der Erde. Die Netzwerke der Ströme in den Gehirnen aller Lebensformen sind ein integraler Bestandteil des Netzes der Strömungen im Gehirn der Erde. Es ist im Interesse des Universums Lebensformen zu erzeugen, damit es sehen, hören, schmecken, berühren und riechen kann und sich seiner selbst bewusst wird“."

    https://www.sein.de/das-universum-ist-ein-riesiges-gehirn/

    Das Universum erkennt sich selbst...da darf Leid sein, da darf alles sein.

    "Die spirituelle Erfahrung der Einheit, der Verbundenheit und des kosmischen Bewusstseins ist vor diesem Hintergrund weitaus weniger mystisch als vielmehr Ausdruck dessen, was das Universum ganz einfach wesentlich ist.

    “Wie entsteht die spirituelle Erfahrung? Heute haben wir eine bessere Antwort auf diese Frage, als jemals zuvor. […] Eine Antwort auf diese Frage wird von jeder Religion gegeben, und heute kann sie auch von der Wissenschaft gegeben werden, wenn auch nur hypothetisch. Wissenschaftler vermuten, dass die spirituelle Erfahrung das Gehirn, mit dem unser Bewusstsein verknüpft ist, zu einem erweiterten Feld an Informationen hin öffnet. Und ich meine damit die Art von Information, die, wie Wissenschaftler heute herausfinden, unter allem in diesem Universum liegt. Information ist das grundlegende im Universum. Unser aktuelles Modell des Universums besteht nicht aus Materie und Raum, es besteht aus Energie und Information”, schreibt Laszlo in “Quantum brain, spirituality, and the mind of God”."

    Bubu :clown::oops:

  • fotost
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    • 2. Juni 2015 um 08:06
    • #73
    keks:

    ...
    Seine weiteren Gedanken zum Thema sind atemberaubend:

    Die Leute denken viel zusammen, wenn der Tag lang ist.
    Du mußt Dir nur mal dieses kleine Forum ansehen :roll:

    Ein bißchen New Age Woowoo halten wir dann auch noch aus :lol::lol:

  • Monikamarie
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    • 2. Juni 2015 um 08:25
    • #74
    Jon:
    Monikadie4.:

    Und auch wenn es keinen Beweis dafür gibt, halte ich es dennoch für besser, mich so zu verhalten, dass ich möglichst nicht wiederkommen muss.

    _()_ Monika

    Wat .. warum nicht wiederkommen ..
    Das Leben ist doch nicht schlecht .. menno ..
    .

    Das Leben ist schön, wenn Du gesund bist, wenn Du genug zum Leben hast, eine gute Beziehung, gut geratene Kinder - und vor allem, wenn Du zu den wenigen Menschen auf dieser Welt gehörst, die recht frei und im Wohlstand leben dürfen, ohne wegen ihrer Hautfarbe, Geschlecht oder Religionszugehörigkeit misshandelt zu werden.
    _()_ Monika

  • keks
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    • 2. Juni 2015 um 09:13
    • #75
    fotost:


    Die Leute denken viel zusammen, wenn der Tag lang ist.
    Du mußt Dir nur mal dieses kleine Forum ansehen :roll:

    Dann nehmen wir mal alle Gedanken weg, was bleibt ? Ein Knubbel im Gesicht von dem uns irgendjemand sagte dass man ihn Nase nennt. Da strömt Luft rein und wieder raus, man könnte es auch Luftströmungsknubbel nennen oder "Knubbel den man vor sich herträgt" :badgrin:


    Im Wohlstand zu leben heisst nicht frei sein, oft ist das Gegenteil der Fall - wenn man nicht tut was andere einem sagen dann war es das mit dem Wohlstand, aus dem System kommt man nur in einer Höhle raus wenn man selbst seinen Blumenkohl anpflanzt. Wenn man als Reicher nicht macht was andere verlangen, dann ist man schnell seine Titel , Reputation und Orden los, die Familie guckt dann doof ohne Geld. Somit hat auch der Reichtum 2 Seiten. Schon bemerkt wie sich viele Professoren bei einigen Themen sehr zurückhalten, oder das krasse Gegenteil von dem sagen was einem der gesunde Menschenverstand sagt ? Gefangene des Systems, zwar mit Geld aber eben doch gefangen und alles andere als frei. Dieses System zu verlassen benötigt mehr als nur ein harter Brocken zu sein ;) Und mit dem Wissen kann man dann auch Reiche bemitleiden oder Metta schicken :) Einige davon haben es bitternötig.

    http://www.dkfz.de/de/tabakkontro…E-Zigarette.pdf

    Und jetzt mal Hirn einschalten ausnahmsweise was da für eine gequirlte Kacke steht :D Ich sag ja - Gefangene des Systems, arme Schweine.

    Bubu :clown::oops:

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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