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  1. Buddhaland Forum
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Anhaftung beenden

  • mukti
  • 10. Mai 2015 um 10:40
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  • mukti
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    • 21. Juni 2015 um 20:13
    • #51
    Elke:
    mukti:

    Na gut, ich kann genießen und wenn's vorbei ist lasse ich los. Da sehe ich den Sinn aber nicht im Genießen, sondern im Loslassen.

    Einigen wir uns auf's genießen. Alles andere ist dann wirklich blunzn.

    Abgelehnt, ist nicht sinnvoll für mich.

    Mit Metta, mukti.


  • Obladi Oblada
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    • 21. Juni 2015 um 20:31
    • #52
    mukti:
    Elke:

    Einigen wir uns auf's genießen. Alles andere ist dann wirklich blunzn.

    Abgelehnt, ist nicht sinnvoll für mich.

    Dann sitz halt sinnvoll in deiner Höhle rum, während ich sinnlos das Leben genieße. :)

    Living is easy with Eyes closed

  • Lucky Luke
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    • 21. Juni 2015 um 20:58
    • #53

    Am besten wäre es, beim Genießen den Genuß loszulassen.
    Dann kann man Genuß und Loslassen gleichzeitig kultivieren und ist kein Widerspruch.

  • accinca
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    • 21. Juni 2015 um 21:08
    • #54
    brigittefoe:

    Christus all seinen Ängsten stellen müssen, ALLEIN !...
    Er hätte ja auch fliegen können . . .


    Ja genau, der hätte von mir sein können....

  • accinca
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    • 21. Juni 2015 um 21:10
    • #55
    mukti:

    Na gut, ich kann genießen und wenn's vorbei ist lasse ich los.


    Der ist aber auch witzig. :)

  • mukti
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    • 21. Juni 2015 um 21:19
    • #56
    accinca:


    Der ist aber auch witzig. :)

    Viel Vergnügen.

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 21. Juni 2015 um 21:22
    • #57
    Sherab Yönten:

    Am besten wäre es, beim Genießen den Genuß loszulassen.
    Dann kann man Genuß und Loslassen gleichzeitig kultivieren und ist kein Widerspruch.

    Verstehe ich nicht wie man genießen soll wenn man den Genuss loslässt.

    Mit Metta, mukti.


  • keks
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    • 21. Juni 2015 um 21:42
    • #58

    Alle Gedanken außer ICH BIN oder ES IST sind Lügen, und nur dadurch, dass man ihnen glaubt, entstehen alle Probleme. Wenn also Gedanken auftauchen wie "Ich will, dass etwas anders ist", ist völlig klar, dass das eine Lüge ist. Somit ist es simpel - nicht dran glauben, dass da irgendeine Anhaftung ist, mehr gibt es nicht zu tun.

    Das ist natürlich ein bischen wenig und die Gelehrten haben sich soviel Mühe mit tausenden Büchern und millionen Erklärungen und Hilfen gegeben aber mit 2 Sätzen füllt sich kein Buch und kaufen würde es wohl auch keiner.

    Der einzige Tyrann, den ich in dieser Welt anerkenne, ist die leise innere Stimme.
    Mahatma Gandhi :)

    Bubu :clown::oops:

  • Jon
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    • 21. Juni 2015 um 21:54
    • #59
    mukti:
    Sherab Yönten:

    Am besten wäre es, beim Genießen den Genuß loszulassen.
    Dann kann man Genuß und Loslassen gleichzeitig kultivieren und ist kein Widerspruch.

    Verstehe ich nicht wie man genießen soll wenn man den Genuss loslässt.

    Ist auch in sich scheinbar ein wenig widersprüchlich. Dennoch .. wenn du geniesst, geniesse einfach das, was du da geniesst, was du grad sehr gern magst. Einfach den Moment erleben. Mehr nicht. Und nicht geniessen wegen des Genusses. Nicht Sinnesbefriedigung im Genuss suchen, sondern einfach den Schluck oder den Atemzug geniessen.
    Geniess einfach das Eis, das da im Moment deine Zunge berührt. Mehr nicht. Momentanster Genuss auf den Punkt. Nicht mit den Sinnen,den Gedanken beim Genuss sein, sondern sei doch einfach der Genuss und schon hast du dieses Geniessen des Genusses hinter dich gelassen oder das Fenster, durch das du auf den Genuss schielst geschlossen .. bist nach draussen direkt in den Genuss gegangen. Das Fenster des Schauens von aussen (Gier) ist zu .

    Jeder Atemzug ist/kann Genuss sein und dennoch haben wir den Atem doch insofern losgelassen als wir nicht ständig draufschauen. Oder nachsehen (Sorge), ob wir noch atmen.
    .

    Suche nicht nach der Wahrheit; höre nur auf, an Meinungen festzuhalten.

    Meister Seng Ts'an

  • mukti
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    • 22. Juni 2015 um 12:00
    • #60
    Jon:
    mukti:

    Verstehe ich nicht wie man genießen soll wenn man den Genuss loslässt.

    Ist auch in sich scheinbar ein wenig widersprüchlich. Dennoch .. wenn du geniesst, geniesse einfach das, was du da geniesst, was du grad sehr gern magst. Einfach den Moment erleben. Mehr nicht. Und nicht geniessen wegen des Genusses. Nicht Sinnesbefriedigung im Genuss suchen, sondern einfach den Schluck oder den Atemzug geniessen.
    Geniess einfach das Eis, das da im Moment deine Zunge berührt. Mehr nicht. Momentanster Genuss auf den Punkt. Nicht mit den Sinnen,den Gedanken beim Genuss sein, sondern sei doch einfach der Genuss und schon hast du dieses Geniessen des Genusses hinter dich gelassen oder das Fenster, durch das du auf den Genuss schielst geschlossen .. bist nach draussen direkt in den Genuss gegangen. Das Fenster des Schauens von aussen (Gier) ist zu .

    Jeder Atemzug ist/kann Genuss sein und dennoch haben wir den Atem doch insofern losgelassen als wir nicht ständig draufschauen. Oder nachsehen (Sorge), ob wir noch atmen.
    .

    Ich glaube nicht recht an das Genießen ohne Anhaften. Wenn der Genuss eine Bedeutung hat - ich will genießen - dann ist das Anhaftung. Man tut dann etwas, um es zu erlangen, bemüht sich darum. Etwas anders ist es wenn man sich nicht darum bemüht, aber wenn etwas für die Sinne angenehmes wahrgenommen wird, erfreut man sich daran. Es entsteht aber sogleich der Wunsch nach mehr oder dass es nicht aufhören möge - das ist schon wieder Anhaftung. So ist im Moment des Genusses auch immer etwas Trügerisches enthalten, dessen man sich bewusst sein kann: Es dauert nicht, vergeht wieder, es hat im Grunde keinen Wert weil es nicht zu Loslösung, zum Ende von dukkha führt.

    Und es gibt verschiedene Qualitäten des Genusses, vom grob-Sinnlichen bis zum feinsten Geistigen wird er immer höher oder intensiver. Je weniger Anhaftung an das jeweils Gröbere, desto höher wird daher der Genuss bis zum Glück der Loslösung, völliger Freiheit. Dann gibt es keinen Wunsch mehr nach Sinnesfreuden und Genuss oder Schmerz gilt gleich - es entsteht und vergeht ohne dass man danach greift oder es ablehnt, man ist nicht mehr berührt davon.

    Mit Metta, mukti.


  • Doris
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    • 22. Juni 2015 um 12:09
    • #61

    Ich hingegen glaube nicht an Genuss mit Anhaftung.

    Genießen ist immer im Jetzt. Anhaftung ist immer in der Vergangenheit oder der Zukunft.
    Daher passen Genießen und Dukkha auch nicht zusammen.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • JazzOderNie
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    • 22. Juni 2015 um 12:14
    • #62

    ich weiß was du meinst, aber is genau genommen nicht anhaftung auch im jetzt?

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (22. Juni 2015 um 12:21)

  • Doris
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    • 22. Juni 2015 um 12:20
    • #63
    JazzOderNie:

    ich weiß was du meinst, aber is genau genommen nicht anhaftung auch im jetzt?


    :D
    Die Anhaftung findet jetzt statt. Nur der Genuss ist flöten.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • JazzOderNie
    Gast
    • 22. Juni 2015 um 12:21
    • #64

    kann man eine spritze heroin nicht genießen?

  • Doris
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    • 22. Juni 2015 um 12:29
    • #65

    Das kann ich nicht beurteilen. Aber gute Frage.
    Ich muss mal nachdenken, ob ich was für mich Erfahrbares dazu finde …

    Mich interessieren die Vorher-Nachher-Geschichten.
    Wenn alles auf die Erlangung des Genusses (ich bleibe mal bei dem Begriff) konzentriert ist, wo bleibt dann das Jetzt?
    Wo bleiben all die anderen Dinge auf dem Weg, wenn ich nur Eines im Sinn habe? Und was, wenn dieses Eine dann nicht erreichbar ist?
    Und was, wo ich doch weiß und erfahre, dass dieses Eine bald vorbei sein wird?

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • JazzOderNie
    Gast
    • 22. Juni 2015 um 12:33
    • #66
    Doris Rasevic-Benz:

    Das kann ich nicht beurteilen. Aber gute Frage.
    Ich muss mal nachdenken, ob ich was für mich Erfahrbares dazu finde …

    Mich interessieren die Vorher-Nachher-Geschichten.
    Wenn alles auf die Erlangung des Genusses (ich bleibe mal bei dem Begriff) konzentriert ist, wo bleibt dann das Jetzt?
    Wo bleiben all die anderen Dinge auf dem Weg, wenn ich nur Eines im Sinn habe? Und was, wenn dieses Eine dann nicht erreichbar ist?
    Und was, wo ich doch weiß und erfahre, dass dieses Eine bald vorbei sein wird?


    aber das erleben eines suchtmittels (und sei es essen) ist doch genau das, was bedingt entsteht und die anhaftung dazu macht zb genußsucht oder berauschen oder der trieb in der verblendung.

  • Doris
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    • 22. Juni 2015 um 12:45
    • #67
    JazzOderNie:


    aber das erleben eines suchtmittels (und sei es essen) ist doch genau das, was bedingt entsteht und die anhaftung dazu macht zb genußsucht oder berauschen oder der trieb in der verblendung.


    Alles entsteht bedingt.

    Genuss ist für mich das:
    Ich erhalte eine Schokolade und esse davon. Sie schmeckt gut. Wenn die Schokolade weg ist … nicht einmal dieser Gedanken kommt und verweilt.
    Kein Drama.

    Genusssucht ist für mich das:
    Wenn ich keine Schokolade bekomme, dann fühle ich mich nicht gut. Ich setze alles daran, um an Schokolade zu kommen.
    Wenn ich Schokolade esse, dann denke ich schon daran, wie es ist, wenn die Schokolade weg ist. Ich habe unangenehme Gefühle und Furcht. Diese Gefühle und Gedanken verweilen und sie bestimmen mich.
    Viel Drama.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Doris
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    • 22. Juni 2015 um 13:26
    • #68

    Das Fatale dabei ist, dass es nie genug sein wird und der "Genuss" sich abnutzt.
    Wenn ich jeden Tag Spargel esse, dann hängt er mir irgendwann zum Hals raus. Täglich Schokolade ist langweilig.

    Mir erscheint das Leben so:
    Mal gibt es angenehme Erfahrungen, mal unangenehme Erfahrungen. Das ist ein Hin- und Herpendeln und bewegt sich um eine gedachte Mitte. So entsteht ein Ausgleich (nicht mit "Aufrechnen" verwechseln). Das Pendel kann auch stark ausschlagen, es können sehr unangenehme und sehr angenehme Erfahrungen geschehen. Das zu Vermeiden gelingt nie ganz, weil das Leben einfach nicht so ist, und kostet furchtbar viel Energie – auch die von anderen Mitwesen. Darum schadet die Sucht auch stets allen Menschen um einen herum.

    Bei so einer Menge an Süchten, meint man wohl, das Abflauen eines jeden Genussabfalls vermeiden oder kompensieren zu können. Aber das geht nicht, weil alles vergänglich ist und jeder Kick erst mal Energie für die Zufuhr erfordert. So lebt man auf extrem hohem Energielevel. Weil der Mensch nicht so gestrickt ist, braucht er dann die Energie von aussen, z.B. indem er sich unsozial verhält, und er muss seine eigenen Reserven angreifen. Deshalb geht man dann zugrunde, altert schnell, wird krank, verarmt, isoliert sich usw. Wenn man so viel Geld hat, dass man keine Beschaffungssorgen hat, bedeutet das nur eine Verzögerung – es ist immer Leben auf Pump. Manche können das recht lange aushalten.

    Zitat

    so dass ich nonstop beschäftigt bin und das unangenehme durch meinen tollen abhängigkeitsalltag garnicht bemerke. dann findet es zwar statt, aber ich bekomme davon nix mit.


    Ich glaube schon, dass die meisten Leute das mitkriegen, denn wie sonst lässt sich die permanente Unruhe erklären? Da muss eine große Angst sein vor dem Nicht-Kick, ein großer Vermeidungsdrang.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • JazzOderNie
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    • 22. Juni 2015 um 13:33
    • #69

    die nervosität ist etwas das man von außen sieht, aber nicht unbedingt in der "verblendung" selbst. ich habe nicht den eindruck, dass alle süchtigen es mitbekommen, wenn sie süchtig sind und meistens neue strategien entwickeln und wie du meintest, es sehr lange damit aushalten können zb leistungsdruck gemischt mit einer "du bist nie genug"-prägung (solche leute gibt es viele). jedes mal, wenn man dieses muster bedient, dann belohnt ihr gehirn sie, weil die welt dann wieder richtig ist, aber sie sehen es nicht. es ist "normal" und unsichtbar. ich denke es gibt menschen, die das bis zum ende durchziehen.

  • Doris
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    • 22. Juni 2015 um 14:00
    • #70
    JazzOderNie:

    die nervosität ist etwas das man von außen sieht, aber nicht unbedingt in der "verblendung" selbst. ich habe nicht den eindruck, dass alle süchtigen es mitbekommen, wenn sie süchtig sind und meistens neue strategien entwickeln und wie du meintest, es sehr lange damit aushalten können zb leistungsdruck gemischt mit einer "du bist nie genug"-prägung (solche leute gibt es viele). jedes mal, wenn man dieses muster bedient, dann belohnt ihr gehirn sie, weil die welt dann wieder richtig ist, aber sie sehen es nicht. es ist "normal" und unsichtbar. ich denke es gibt menschen, die das bis zum ende durchziehen.

    Aber warum müssen sie neue Strategien entwickeln? Ich vermute ein aufkommendes Unbehagen, das eliminert werden soll. Das kostet Kraft.
    Die Leute spüren es doch, wenn die Belohnung ausbleibt. Das allein empfinden sie doch wohl als unangenehm, und zwar derart unangenehm, dass sie ihre ganze Energie darauf verwenden, diesen unangenehmen Zustand zu beenden.
    Die Leute mit dem Leistungsdruck, die Du beschreibst, müssen sicherlich Opfer bringen, um sich zu belohnen. Diese Opfer schmerzen (z.B. Verlust des Partners) und sie setzen ihr Muster verstärkt ein, um diesen Schmerz zu bekämpfen. Das schaukelt sich hoch. Es ist eben nie genug. Dafür gibt es das Bild der Hungergeister: Wesen mit einem riesigen Bauch und einem extrem schmalen Schlund, durch den nie soviel hindurchpasst, dass sie satt werden. Egal wieviel sie auf den Teller häufen, der Bauch wird nicht voll.

    Offensichtlich haben manche Menschen genug Reserven, die sie anzapfen können, sei es finanziell, sei es gesundheitlich, sei es ein freiwillig oder nicht-freiwillig unterstützendes Umfeld oder eine Kombination. Trotzdem werden sie nicht satt. Es ist wie im Traum, wenn wir Durst verspüren und im Traum trinken und trinken und trinken …

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Anandasa
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    • 22. Juni 2015 um 15:22
    • #71
    Zitat

    also: genuss is super und genusssucht doof


    Ich habe es so verstanden, dass es keinen Genuss gibt, sondern z.B. beim Essen nur die Wahrnehmung von Geschmack. Dann kommt es nicht zum genuss und kann auch nicht zur Genusssucht kommen.

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • keks
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    • 22. Juni 2015 um 15:51
    • #72

    Indem man die Worte verdreht löst es sich auf ?

    Bubu :clown::oops:

  • JazzOderNie
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    • 22. Juni 2015 um 15:54
    • #73

    ich hab das so verstanden, dass man das essen (objekt), das wahrnehmen (warm, usw.), das empfinden (genuss) und das bewusstsein ("klasse erfindung") wahrnehmen kann. also könnte man statts den genuss zu streichen ebenso das essen streichen, wenn man sagt "es gibt keinen genuss".

    ich hoffe ich habe die begriffe nicht verdreht. die ganzen begriffe sind so verwirrend, wenn man sich eine weile damit nicht beschäftigt... is alles so absurd hier und was is eig mit dem "neutralen dukkha"?

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (22. Juni 2015 um 15:59)

  • Doris
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    • 22. Juni 2015 um 15:57
    • #74
    Anandasa:
    Zitat

    also: genuss is super und genusssucht doof


    Ich habe es so verstanden, dass es keinen Genuss gibt, sondern z.B. beim Essen nur die Wahrnehmung von Geschmack. Dann kommt es nicht zum genuss und kann auch nicht zur Genusssucht kommen.

    Du musst den Geschmack aber einordnen. Ist wichtig für das Überleben.
    Sonst würdest Du gleichmütig Bittermandeln futtern, weil es ja egal ist …

    Für uns Menschen gibt es wohl so eine Überlebensregel:
    Süß ist in Ordnung und ungiftig. Fettig ist gut und nahrhaft. Salzig ist gut und überlebenswichtig. Bitter ist gefährlich. Usw.
    Der ganze Körper reagiert auf Nicht-Wohlgeschmack. Das geht von Ekel und kann zum Erbrechen führen, zu Durchfall, der Speichelfluss verändert sich, der Magen reagiert …
    Essen muss demnach schmackhaft sein und angenehm in der Konsistenz. Auch da reagiert der Körper. Das müssen wir nicht nachlesen, das erfahren wir täglich.
    Das ist ein Erbe der Evolution, unsere Körper sind so eingerichtet, dass sie Signale geben können, was uns zuträglich ist und was nicht.

    Der Dalai Lama sagt mal sinngemäß: Auch wenn ich erleuchtet bin, schmeckt Scheiße nach Scheiße.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Spacy
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    • 22. Juni 2015 um 16:12
    • #75

    Das Zitat ist wirklich gut!

    ... es fehlt halt nur der Nachsatz (so wie immer)

    Gruss

    P.S.: Wer denkt, braucht nicht mehr alles zu sagen

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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