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  1. Buddhaland Forum
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Meditationsübungen

  • Kathy
  • 4. März 2015 um 13:57
  • Zum letzten Beitrag
  • mukti
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    • 13. März 2015 um 13:59
    • #26
    °°°:

    Hm, da kommen wir aber weit ab.
    Es ist akausal. Auch im Zen sprachen einige Leute von Zufall/Unfall. Auch Shinran verneint die eigene Leistung. UG benutzt da meist das Wort Kalamität, um die ganzen ewige Glückseligkeits-Märchen zu vermeiden.
    Aber anfürsich ist es ja logisch, das es akausal ist. Das nichtbedingte kann nicht bedingt sein. Alles bedingte schafft nur bedingte, vergängliche Zustände. Und die sind dukkha, leidvoll, sagt doch auch Buddha?

    Der Buddha sagt schon deutlich dass Erwachen durch eigene Bemühung stattfindet, den achtfachen Pfad, nicht zufällig. Und Meditationsübungen sind im Palikanon oft beschrieben.

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 13. März 2015 um 15:10
    • #27

    Hier zum Beispiel:

    Zitat

    «Ist der edle achtfache Weg zusammengesetzt oder nicht zusammengesetzt?» - «Er ist zusammengesetzt.» - «Umfaßt der edle achtfache Weg drei Abschnitte oder bilden drei Abschnitte den edlen achtfachen Weg?» - «Der edle achtfache Weg umfaßt nicht drei Abschnitte, sondern drei Abschnitte bilden den edlen achtfachen Weg: rechtes Reden, rechtes Tun und rechter Lebenserwerb sind der Abschnitt der Sittlichkeit, rechtes Bemühen, rechte Andacht und rechte Geistessammlung sind der Abschnitt der Geistessammlung, rechte Einsicht und rechte Gesinnung sind der Abschnitt der Weisheit.»

    «Was ist Geistessammlung, welche Vorstellungen gibt es in der Geistessammlung, was ist das Zubehör der Geistessammlung, wie wird die Geistessammlung hervorgebracht?» - «Sammlung des Denkens auf einen einzigen Gegenstand ist Geistessammlung; die vier Achtsamkeitsübungen (Satipatthāna) sind die Vorstellungen in der Geistessammlung; das vierfache rechte Bemühen ist das Zubehör der Geistessammlung; durch Übung, Entfaltung und Pflege dieser Dinge wird die Geistessammlung hervorgebracht.»
    http://www.palikanon.com/majjhima/kurt_schmidt/m044.htm

    Mit Metta, mukti.


  • Monikamarie
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    • 13. März 2015 um 18:45
    • #28

    Ja und Nein, Mukti.
    Ich habe vor meinen ersten großen, im wahrsten Sinne umwerfenden Erfahrungen nicht meditiert. Auslöser können auch ganz andere Ursachen sein - wie z.B. Geburtswehen, Nahtoderfahrungen etc.. Wichtig erscheint mir, dass Erfahrungen und Gedankengänge, Vorgänge, Muster etc. reflektiert und hinterfragt werden, so dass sich bereits eine Öffnung ergeben hat, die den Zustrom psychischer Energie und deren Auswirkungen überhaupt möglich macht. Damals gab es einige "eifersüchtige Dauermeditierer", die das, was ich erfuhr, noch nie erfahren hatten. Es gibt keine Belohnung, es kann höchstens den Boden bereiten. Und selbstverständlich kommt nix von nix, aber es kann völlig überraschend dann kommen, wenn man sich selbst noch gar nicht dafür bereit empfindet oder rechnet oder überhaupt weiß, was das ist. Aber wenn es geschieht, ist es klar und deutlich. Und es wird deutlich, es ist nicht das Ende, sondern der Anfang - wie bei der Hochzeit. :lol:

    Selbst der Buddha spricht auch von jenen, die durch Erwägen und Vertrauen erwachen oder durch Weisheit.

    Zitat

    14. "Ihr Bhikkhus, man findet sieben Arten von Personen [4] in der Welt. Welche sieben? Es sind:
    · einer, der auf beide Arten befreit ist,
    · einer, der durch Weisheit befreit ist,
    · ein Körperzeuge,
    · ein Ansichtsgereifter,
    · einer, der durch Vertrauen befreit ist,
    · ein Dhammaergebener und
    · ein Vertrauensergebener."

    palikanon.com/majjhima
    palikanon.com/abhidham

    Alles anzeigen

    Dieses kann auch ohne Buddhas Lehre oder überhaupt ohne organisiertes spirituelles Erforschen erworben werden. Ich denke, dass dabei Karma sicher eine Rolle spielt.
    Aber das habe ich ja an anderer Stelle auch schon mal ausgeführt.
    Ich jedenfalls bin keine typische Buddhistin, gehöre keiner speziellen Schule an, meditiere unkonventionell und unregelmäßig und habe trotzdem immer wieder all das erfahren, gelesen und gehört, was mich auf dem Pfad vorangebracht hat. Immer zur rechten Zeit.
    Ich habe ein unerschütterliches Vertrauen.

    _()_

  • crazy-dragon
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    • 13. März 2015 um 20:10
    • #29

    Deine umwerfenden Erfahrungen lösen mal wieder einen Redeschwall aus... :D Dabei war die Frage der Thread-Eröffnerin bereits von Dir beantwortet, mit Verlaub... 8)
    _()_c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • crazy-dragon
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    • 13. März 2015 um 20:12
    • #30
    Kathy:


    Seit der Kurs vorbei ist, habe ich das Meditieren leider wieder vernachlässigt.
    Kathy

    Ja dann laber nicht rum und setze Dich besser hin und übe. Das ist alles fürs erste. :P
    _()_c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • mukti
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    • 13. März 2015 um 20:30
    • #31

    Also von selber oder zufällig geht bei mir gar nichts. Wenn mal eine Erfahrung da ist, dann ist ihr eine bewusste Übung vorangegangen. Dafür finde ich im Palikanon und bei den Praktizierenden auch vielfache Bestätigung.

    Mit Metta, mukti.


  • Monikamarie
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    • 14. März 2015 um 08:26
    • #32
    crazy-dragon:

    Deine umwerfenden Erfahrungen lösen mal wieder einen Redeschwall aus... :D Dabei war die Frage der Thread-Eröffnerin bereits von Dir beantwortet, mit Verlaub... 8)
    _()_c.d.

    Ja, das hatte ich befürchtet, habe aber nicht nachgeschaut, was ich schon geschrieben hatte. Sehr unachtsam von mir. :lol:

  • Monikamarie
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    • 14. März 2015 um 08:29
    • #33
    mukti:

    Also von selber oder zufällig geht bei mir gar nichts. Wenn mal eine Erfahrung da ist, dann ist ihr eine bewusste Übung vorangegangen. Dafür finde ich im Palikanon und bei den Praktizierenden auch vielfache Bestätigung.

    Vielleicht liegt es daran, dass Du ein Mann bist? 8)

  • Monikamarie
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    • 14. März 2015 um 10:12
    • #34
    crazy-dragon:

    Deine umwerfenden Erfahrungen lösen mal wieder einen Redeschwall aus... :D Dabei war die Frage der Thread-Eröffnerin bereits von Dir beantwortet, mit Verlaub... 8)
    _()_c.d.

    Danke, CD, ich habe Dich jetzt das erste Mal auf dem richtigen Ohr/Auge wahrgenommen.
    Meine Erinnerungen an meine Erfahrungen haben mich davongerissen ... ;)

  • mukti
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    • 14. März 2015 um 10:50
    • #35
    Monikadie4.:
    mukti:

    Also von selber oder zufällig geht bei mir gar nichts. Wenn mal eine Erfahrung da ist, dann ist ihr eine bewusste Übung vorangegangen. Dafür finde ich im Palikanon und bei den Praktizierenden auch vielfache Bestätigung.

    Vielleicht liegt es daran, dass Du ein Mann bist? 8)

    Soviel ich weiß gelten für Nonnen und Laienanhängerinnen dieselben Anleitungen zum Meditieren und Üben, bis auf paar Unterschiede im Vinaya.

    Mit Metta, mukti.


  • Monikamarie
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    • 14. März 2015 um 11:37
    • #36
    mukti:
    Monikadie4.:

    Vielleicht liegt es daran, dass Du ein Mann bist? 8)

    Soviel ich weiß gelten für Nonnen und Laienanhängerinnen dieselben Anleitungen zum Meditieren und Üben, bis auf paar Unterschiede im Vinaya.

    Lieber Mukti,
    das habe ich nicht gemeint, sondern die Aussage, dass bei Dir von selber oder zufällig gar nix geht usw.
    Männer und Frauen haben unterschiedliche Herangehensweisen und Erfahrungen, Bewertungen und Sichtweisen. Das ist Fakt. Natürlich können Männer und Frauen denselben Richtlinien folgen und dennoch wird es für jeden - auch innerhalb der Geschlechter - unterschiedliche Erfolge und Erfahrungen geben.
    Nicht von ungefähr haben Nonnen mehr Regeln als Mönche. Das können wir ja mal analysieren, wenn Du willst.
    _()_ Monika

  • mukti
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    • 14. März 2015 um 11:52
    • #37
    Monikadie4.:


    Lieber Mukti,
    das habe ich nicht gemeint, sondern die Aussage, dass bei Dir von selber oder zufällig gar nix geht usw.
    Männer und Frauen haben unterschiedliche Herangehensweisen und Erfahrungen, Bewertungen und Sichtweisen. Das ist Fakt. Natürlich können Männer und Frauen denselben Richtlinien folgen und dennoch wird es für jeden - auch innerhalb der Geschlechter - unterschiedliche Erfolge und Erfahrungen geben.
    Nicht von ungefähr haben Nonnen mehr Regeln als Mönche. Das können wir ja mal analysieren, wenn Du willst.
    _()_ Monika

    Liebe Monika, da reden wir wohl aneinander vorbei, Unterschiede zwischen und innerhalb den Geschlechtern gibt es bestimmt. Die Unterschiede in den Regeln ist jetzt grade nicht so das Thema für mich, es gibt ja so vieles mit dem man sich befassen könnte.
    Ich wollte nur sagen dass diese zufällige Erleuchtung meiner Ansicht nach die Lehre von Krishnamurti oder anderen sein mag, aber nicht von Buddha. Sogar seine letzten Worte waren: Arbeitet eifrig an eurer Erlösung. Andererseits ist es schon so, dass Erleuchtung nicht etwas ist das man haben kann, sie tritt aber unter bestimmten Voraussetzungen ein. Aber ich wollte jetzt kein Fass aufmachen, es ist ja ein anderes Thema.

    Mit Metta, mukti.


  • Monikamarie
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    • 14. März 2015 um 15:03
    • #38
    mukti:
    °°°:


    Oder um U.G. Krishnamurti zu zitieren: Erwachen geschah nicht wegen, sondern trotz Meditation.

    Was sagt denn Krishnamurti, weswegen Erwachen geschehen sei?

    Hi Mukti,
    das war mein Ausgangspunkt. Dass ein Thema sonstwohin abdriftet, ist ja nicht ungewöhnlich. Aber Erwachen und warum, woher, weswegen (also unterschiedliche Regeln) hat durchaus mit Meditationsübungen zu tun oder etwa nicht. Und natürlich hat der Buddha eine bestimmte Lehrmethode. Ich glaube allerdings, dass die meisten Lehrer sich daran orientiert haben und vielleicht durch eigenes Erleben feststellen durften, dass es viele Möglichkeiten gibt zu erwachen. Insofern sehe ich hier kein Abschweifen, sondern ein Erweitern.
    _()_ Monika

  • blue_apricot
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    • 14. März 2015 um 15:20
    • #39
    Monikadie4.:
    mukti:

    Was sagt denn Krishnamurti, weswegen Erwachen geschehen sei?

    Er meint warscheinlich es gab einen Punkt an dem er aufhören musste oder einfach aufhörte zu verlangen.
    Und der kann mit oder in Meditation, aber auch außerhalb der Sitz-Meditation und anderer Praktiken eintreten. Oft ist es eine Situation in dem Ohnmacht so deutlich wird, dass Alles spontan mit einmal fahren gelassen wird. Das ist keine Absicht,es geschieht einfach.
    Mir fällt gerade auf, dass die deutsche Sprache voll ist mit Begriffen von "Werden, Machen und Tun".

  • Monikamarie
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    • 14. März 2015 um 15:50
    • #40

    Ja, Blue-Apricot, so wird es deutlich. So meine ich es auch. Aber ich bin nicht die Antworterin in Deinem Zitat, sondern Mukti.
    _()_

  • mukti
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    • 14. März 2015 um 16:01
    • #41

    Hi Monika,

    Monikadie4.:


    Dass ein Thema sonstwohin abdriftet, ist ja nicht ungewöhnlich. Aber Erwachen und warum, woher, weswegen (also unterschiedliche Regeln) hat durchaus mit Meditationsübungen zu tun oder etwa nicht. Und natürlich hat der Buddha eine bestimmte Lehrmethode. Ich glaube allerdings, dass die meisten Lehrer sich daran orientiert haben und vielleicht durch eigenes Erleben feststellen durften, dass es viele Möglichkeiten gibt zu erwachen. Insofern sehe ich hier kein Abschweifen, sondern ein Erweitern.
    _()_ Monika

    Ich weiß nicht was du mit vielen Möglichkeiten des Erwachens meinst, aber eine Möglichkeit außerhalb der Buddhalehre sehe ich zur Zeit nicht.

    Mit Metta, mukti.


  • Monikamarie
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    • 14. März 2015 um 19:03
    • #42
    mukti:


    Ich weiß nicht was du mit vielen Möglichkeiten des Erwachens meinst, aber eine Möglichkeit außerhalb der Buddhalehre sehe ich zur Zeit nicht.

    Möglichkeiten = Auslöser zum Erwachen.
    Und außerhalb der Buddhalehre gibt es erwachte Menschen. Davon bin ich überzeugt. Sie haben dann nicht den "Titel" Buddha, aber den hatten seine Schüler auch nicht. Aber wenn Du dies nicht so siehst, kann ich das selbstverständlich akzeptieren.
    _()_

  • nibbuti
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    • 14. März 2015 um 22:34
    • #43
    Monikadie4.:


    Und außerhalb der Buddhalehre gibt es erwachte Menschen.


    klar, aber ohne das Wissen darum, ohne Dhamma gibt es keinen Schutz vor Rückfall, geschweige denn Fortschritt (bis zum Ende)

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Monikamarie
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    • 15. März 2015 um 08:57
    • #44
    nibbuti:
    Monikadie4.:


    Und außerhalb der Buddhalehre gibt es erwachte Menschen.


    klar, aber ohne das Wissen darum, ohne Dhamma gibt es keinen Schutz vor Rückfall, geschweige denn Fortschritt (bis zum Ende)

    Grüße

    Mag sein, Nibbuti. Letztendlich bin ja auch ich immer mehr dazu übergegangen, mich differenzierter und intensiver mit der Lehre auseinanderzusetzen. Gerade das bedeutet für mich "Erwachen". Nämlich erwachen aus dem Traum der Verblendung. Aber das habe ich - meine ich - auch weiter oben bereits ausgeführt. Ohne Terminologie, ohne Worte für das, was erlebt wird, kann es nicht verinnerlicht werden. Das geht Hand in Hand. Ansonsten kann es Rückfälle geben und auch keinen Fortschritt bis zum Ende, wie Du schreibst. Das will aber auch nicht jeder. Und auch nicht jeder glaubt, dass das notwendig sei. Es geht Kathy vielleicht nur um Meditationsübungen!

    Im übrigen hat Siddharta 1000 und mehr Leben durchlaufen, ist also offenbar immer wieder an eine "evolutionäre" Grenze gestoßen, gestorben und kam als Sonstwer wieder, hat sich also immer wieder aufmachen müssen (ohne es zu wissen, also unbewusst, also verblendet), um reifer zu werden. "Eine Frucht ist erst genießbar, wenn sie reif ist". Das verstehe ich unter karmischen Bedinungen. Denen unterliegen wir alle. Ohne eine gewisse Reife wird sich niemand mit dem Sinn und Unsinn des Lebens beschäftigen.

    Aber es ging in diesen Beiträgen - jedenfalls aus meiner Wahrnehmung - nicht um den Dharma.
    Ich schrieb von Meditationserfahrungen: Wenn es um den 8fachen Pfad geht, ist aber das gesamte Gefüge notwendig. Die Meditation ist ein Teil davon. Wir sind alle verschieden. Und vielleicht verstehen wir unter Meditation auch verschiedene innere Vorgänge. Ich meditiere auch in der U-Bahn, aber nicht formell morgens und abends je eine halbe Stunde o.ä. Und allein sitzen, ohne im Laufe von Jahren Einsichten zu bekommen, dafür aber womöglich immer verbissener zu werden, weil sich bestimmte Zustände nicht einstellen, ist nicht damit gemeint. Nur das war meine Intension.

    Weises Erwägen ( Yoniso Manasikara ) führt also zum Stromeintritt (Elliot):

    Zitat

    "Sollte ein Bhikkhu wünschen: 'Möge ich mit der Vernichtung von drei Fesseln ein Stromeingetretener werden, dem Verderben nicht länger unterworfen, (des Weges) gewiß, auf das Erwachen zugehend', dann soll er die Sittlichkeit erfüllen, sich der inneren Herzensruhe widmen, die Meditation nicht vernachlässigen, Einsicht pflegen und in leeren Hütten wohnen."

    (Majjhima Nikāya 6: Sollte ein Bhikkhu wünschen - Ākaṅkheyya Sutta)

    3 Mal editiert, zuletzt von Monikamarie (15. März 2015 um 09:23)

  • Monikamarie
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    • 15. März 2015 um 08:59
    • #45
    Kathy:

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe einen MBSR-Kurs besucht bei dem ich Meditationen kennen gelernt habe. Während des 8 wöchigen Kurses habe ich fast täglich 40 Minuten meditiert. Ich habe viele Veränderungen an mir wahrgenommen. Ich fühlte mich geerdet, entspannter. Ich hatte das Gefühl mit mir selbst verbunden zu sein.
    Seit der Kurs vorbei ist, habe ich das Meditieren leider wieder vernachlässigt. Es fehlt mir einfach an Austauschmöglichkeiten.

    Mit dem Buddhismus selbst bin ich nur bedingt schonmal in Berührung getreten.

    Ich hoffe ich bin hier richtig^^

    Liebe Grüße
    Kathy

    Bist Du hier richtig, Kathy?

  • crazy-dragon
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    • 16. März 2015 um 22:30
    • #46

    Zuletzt angemeldet am 10.3. :P
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    Tag für Tag ein guter Tag

  • bel
    Gast
    • 17. März 2015 um 00:29
    • #47

    Mal sehen, als wer sie wiedererscheint :)

  • KarmaHausmeister 3. Juni 2022 um 14:06

    Hat das Thema aus dem Forum Meditation nach Buddhistische Praxis verschoben.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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