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Wiedergeburt ist? Umfrage und Diskussion

  • Buddhaghosa
  • 24. Januar 2015 um 15:11
  • Zum letzten Beitrag
  • Doris
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    • 29. Januar 2015 um 09:08
    • #126
    crazy-dragon:

    Auch in Antaiji verwendet man einen Bagger und PC, und euer Abt- na wie kommt denn der nach Europa in seine Talkshows? Wohl nicht zu Fuß. Und Bel bzw. die Kollegen verwenden nicht gerade billige Kameras- Canon, Sony, Samsung- und pendelt zwischen Berlin und Japan- wie denn? Genau...Also bringt nicht immer die Jammer-Version über die- anderen- Deutschen- gilt auch für Doris. Kehrt mal vor eurer Türe bzw. hinterfragt eure Verbrauchsgewohnheiten. :badgrin: Da kommt eine 10 Euro-Jeans wohl nicht an gegen einen Flug nach Japan.
    _()_c.d.

    Das nenn ich jetzt Karma: einen Text gerade mal so lesen, wie man es gerne hätte.

    Ich habe nirgendwo herumgejammert. Mein Fazit ist, selbst wenn ich alles vermeiden würde, was andere Menschen ausbeuten würde, wenn ich Veganerin werden würde und meine Kleidung aus Nesseln und Rinden bestünde – anderen Leid zufügen ist unvermeidlich.
    Übrigens trage ich keine 10-Euro-Jeans, sondern Kleidung, die recht teuer ist, weil biologisch und fair produziert und Urlaub habe ich seit 1998 nicht mehr gemacht

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • keks
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    • 29. Januar 2015 um 09:29
    • #127
    Zitat

    Übrigens trage ich keine 10-Euro-Jeans, sondern Kleidung, die recht teuer ist, weil biologisch und fair produziert

    Ist mir ehrlich gesagt zu teuer, selbst bei vegetarischem essen entwickle ich momentan eine kleine Abneigung - wegen dem Geld und weil man sich alles selbst zubereiten muss :)
    Leid von anderen verhindern ist unvermeidlich, wenn dann kann es nur um das eigene Leid gehen, vorrausgesetzt es ist vorhanden, die meisten reden ihr Leid aber selbst ein, Buddha war das Oberhaupt der Leidenden. Manchmal fragte ich mich schon was für ein mistiges Leben er wohl gehabt haben muss, Leid hier Leid da, armer Knochen :(

    Leidenserlöschung macht ohne Wiedergeburt keinen Sinn. Dann kann man sich auch 100 jahre in eine Höhle hocken, danach ist das Leid mit Sicherheit vorbei. dazu hätte es dann keine tausenden Lehrreden benötigt, ein Satz und die Sache wäre gegessen gewesen.

    Bubu :clown::oops:

  • bel
    Gast
    • 29. Januar 2015 um 09:39
    • #128
    keks:

    Leidenserlöschung macht ohne Wiedergeburt keinen Sinn.


    Hä? Nach dem Motto: N bissel Spaß muß sein - bis es endgültig langweilig ist. Wunder über Wunder.

    keks:

    Dann kann man sich auch 100 jahre in eine Höhle hocken, danach ist das Leid mit Sicherheit vorbei. dazu hätte es dann keine tausenden Lehrreden benötigt, ein Satz und die Sache wäre gegessen gewesen.


    Stimmt, so isses ja auch.

  • fotost
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    • 29. Januar 2015 um 09:53
    • #129
    keks:

    ...
    Leidenserlöschung macht ohne Wiedergeburt keinen Sinn.

    Sicher? Wie war das mit Buddha?

  • keks
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    • 29. Januar 2015 um 09:56
    • #130

    Wenn es nach Bel geht ist er gestorben und das Leid war weg. :oops:
    Rückenschmerzen hatte er dennoch trotz Nibbana, somit kann Leid nicht weg sein solange man lebt.

    Bubu :clown::oops:

  • blue_apricot
    Gast
    • 29. Januar 2015 um 10:02
    • #131

    Bel:

    Zitat

    Hä? Nach dem Motto: N bissel Spaß muß sein - bis es endgültig langweilig ist. Wunder über Wunder.

    Eine der merkwürdigsten und für mich irrwitzigesten Annahmen whatwever ist, dass Existenzen Spaß machen oder Wohlergehen implizieren. Und daß die Argumentation der "Wiedergeburtsignoranten" nun lautet, wer Wiedergeburt annimmt, dann deswegen, weil er ja - begierig - wiedergeboren werden will.
    Das andere Extrem sind die Leute,die von ausgehen, daß sie auf jeden Fall als Mensch wiedergeboren werden, schon aus Gründen eines -für mich ominösen- Selbstentwicklungs( vervollkommnungs)-Gesetzes.

  • Doris
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    • 29. Januar 2015 um 10:09
    • #132

    In meiner Existenz gibt es einen Haufen Spaß.
    Das was weniger oder keinen Spaß macht, sogar sehr unangenehm ist, hat auch seinen Platz, seine Berechtigung und seinen Sinn, und ich möchte nichts davon missen.
    Deshalb hätte ich nichts dagegen, das immer wieder zu machen – nur glaub ich nicht daran.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Doris
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    • 29. Januar 2015 um 10:21
    • #133
    keks:

    Wenn es nach Bel geht ist er gestorben und das Leid war weg. :oops:
    Rückenschmerzen hatte er dennoch trotz Nibbana, somit kann Leid nicht weg sein solange man lebt.

    Buddha lehrte wie wir Dukkha noch zu Lebzeiten beenden können und den Rest unseres Lebens freudvoll leben können.
    Wer das nicht will, der hat das Ergebnis nach seinem Tod – nur hat er nichts mehr davon.

    Dukkha ist das, was wir dem Leiden aufpfropfen. Man kann leiden und krank sein und dennoch ohne Dukkha.
    Ayya Khema hat das mit "Mangel" übersetzt, und das macht Sinn: Wenn ich Schmerzen habe oder Kummer, und ständig damit hadere, dann empfinde ich den Schmerz als Mangel. Ich kann ihn aber als Teil meines Lebens verstehen, dann tut das immer noch weh, aber ich habe einen anderen Umgang, eine andere Sichtweise darauf. Menschen, die großen Kummer mit sich herumtragen und auf die wir hochblicken, weil sie so gelassen damit umgehen, tun genau das. Sie spalten diesen Kummer nicht als "Mangel" von sich ab, die hadern nicht, sie wehren sich nicht gegen diese Unvermeidbarkeit, sondern nehmen es an und machen das Beste daraus.
    Und weil jeder Mensch solange er lebt Leid, Schmerz und Kummer erleben wird, gibt uns der Herr Gautama ein paar gute Tipps auf den Weg, wie wir besser mit den Unbill des Lebens klar kommen und trotz alledem zufriedene und freudvolle Menschen sein können. Er zeigt uns, dass es möglich ist, in jeder Lebenslage, unter allen Umständen dies erlangen zu können.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

    Einmal editiert, zuletzt von Doris (29. Januar 2015 um 11:20)

  • bel
    Gast
    • 29. Januar 2015 um 10:41
    • #134
    blue_apricot:

    Bel:

    Zitat

    Hä? Nach dem Motto: N bissel Spaß muß sein - bis es endgültig langweilig ist. Wunder über Wunder.

    Eine der merkwürdigsten und für mich irrwitzigesten Annahmen whatwever ist, dass Existenzen Spaß machen oder Wohlergehen implizieren.

    Ach komm, insgeheim wünschen sich wohl die meisten, im nächsten als Prinzessin, Supermann oder vllt im Götterhimmel wiedergeboren zu werden. :lol:

  • bel
    Gast
    • 29. Januar 2015 um 10:53
    • #135
    keks:

    Wenn es nach Bel geht ist er gestorben und das Leid war weg. :oops:


    Ich hab dir schon mehrfach erklärt, daß ich das nicht so sehe, aber offenbar ist es Dein Karma darüber hinweg zulesen.

    keks:

    Rückenschmerzen hatte er dennoch trotz Nibbana, somit kann Leid nicht weg sein solange man lebt.


    Hatte ich mal, sind weg. Aber was hat das mit Dukkha zu tun?

  • keks
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    • 29. Januar 2015 um 18:52
    • #136

    Ich schrieb Buddha hatte, nicht Bel hatte. :badgrin:

    Bubu :clown::oops:

  • Buddhaghosa
    Gast
    • 29. Januar 2015 um 19:08
    • #137

    Hallo nibbuti,

    nibbuti:

    niemand hier (außer üpoi in einem anderen Thread) hat behauptet, dass Geburt nur auf dieses Leben beschränkt sei oder dass es nur 1 Leben gäbe & danach nichts mehr

    dann habe ich dich vielleicht bisher falsch verstanden. Kannst du hierzu bitte etwas mehr schreiben. Wenn es mehr als 1 Leben gibt, warum gibt es dann nicht Wiedergeburt?

    Gruß
    Florian

  • nibbuti
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    • 29. Januar 2015 um 21:31
    • #138
    Buddhaghosa:

    Wenn es mehr als 1 Leben gibt, warum gibt es dann nicht Wiedergeburt?


    Hi Florian

    die Welt ist zwischen „es gibt“ und „es gibt nicht“ gespalten sagt der Erhabene

    aber es gibt eine weise (nichtspaltende) Unterscheidung: zwischen wörtlicher Wiedergeburt und „spontan geborene Wesen“ (sattā opapātikā)

    und zwischen moralischer, weltlicher Sicht (samma ditthi s'asava), die für das gemeinsame Zusammenleben wichtig ist, und mit Leerheit verbundener Sicht (samma ditthi) die auf den Edlen Achtfachen Weg führt

    Leben ist nicht notwendigerweise 'mein' Leben

    z.B. tun sich Eltern manchmal schwer anzuerkennen, dass ihre Kinder zu einem eigenständigen Individuum heranwachsen, das eigene Entscheidungen trifft & nicht immer in die Fußstapfen der Mutter oder des Vaters folgt


    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • blue_apricot
    Gast
    • 29. Januar 2015 um 22:55
    • #139

    @ Nibbuti:

    Zitat

    aber es gibt eine weise (nichtspaltende) Unterscheidung: zwischen wörtlicher Wiedergeburt und „spontan geborene Wesen“ (sattā opapātikā)

    Als "spontan geborene Wesen " werden aber nur jene ohne Vater und Mutter in Himmel und Hölle erscheinende bezeichnet.

  • nibbuti
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    • 29. Januar 2015 um 23:13
    • #140
    blue_apricot:

    jene ohne Vater und Mutter


    eben je nach Karma (Handlung)


    blue_apricot:

    in Himmel und Hölle erscheinende

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • blue_apricot
    Gast
    • 29. Januar 2015 um 23:19
    • #141

    Nibbuti:

    Zitat

    eben je nach Karma (Handlung)

    Meinst du hiermit "mentale Anwandlungen" ?-die Geburt findet somit im Hier und Jetzt-Vipaka Himmel, Hölle, Menschenwelt statt ?

  • nibbuti
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    • 29. Januar 2015 um 23:24
    • #142
    blue_apricot:

    Nibbuti:

    Zitat

    eben je nach Karma (Handlung)

    Meinst du hiermit "mentale Anwandlungen" -die Geburt findet somit Hier und Jetzt in Himmel, Hölle, Menschenwelt statt ?

    ich meine damit Handlung

    Zitat

    Puṇṇa, da entwickelt jemand die Hundeübung vollständig und ununterbrochen; er entwickelt die Hundegewohnheit vollständig und ununterbrochen; er entwickelt den Hundegeist vollständig und ununterbrochen; er entwickelt Hundeverhalten vollständig und ununterbrochen. Nachdem er das getan hat, erscheint er bei der Auflösung des Körpers, nach dem Tode in der Gesellschaft von Hunden wieder.

    http://www.phathue.de/buddhismus/mittlere-sammlung/mn57/

    Handlung findet auch im Hier & Jetzt statt (Punna hat den Buddha mit der Frage nach der zukünftigen Bestimmung bedrängt)

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • blue_apricot
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    • 29. Januar 2015 um 23:31
    • #143

    Was wäre die `Handlung` im Bezug auf "wörtliche Wiedergeburtsannahme" ?
    Ist das eine passende Frage ? - Ich weiß es nicht.

  • nibbuti
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    • 29. Januar 2015 um 23:32
    • #144

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Online
    mukti
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    • 29. Januar 2015 um 23:35
    • #145
    nibbuti:

    Handlung findet auch im Hier & Jetzt statt (Punna hat den Buddha mit der Frage nach der zukünftigen Bestimmung bedrängt)

    Naja wann sollte Handlung sonst stattfinden als in der Gegenwart. Die Frage ist wohl ob sich alles in einem Leben auswirkt, was offenbar nicht der Fall ist. Man kann natürlich auch in Frage stellen, dass Handlungen überhaupt eine adäquate Auswirkung auf den Verursacher haben.

    Mit Metta, mukti.


  • bel
    Gast
    • 29. Januar 2015 um 23:40
    • #146
    mukti:
    nibbuti:


    Handlung findet auch im Hier & Jetzt statt (Punna hat den Buddha mit der Frage nach der zukünftigen Bestimmung bedrängt)


    Naja wann sollte Handlung sonst stattfinden als in der Gegenwart. Die Frage ist wohl ob sich alles in einem Leben auswirkt, was offenbar nicht der Fall ist.


    Weil es in zivilisierten Regionen keine Todesstrafe mehr gibt, keine Hände abgehackt und keine 1000 Peitschenhiebe ausgeteilt werden?

    mukti:

    Man kann natürlich auch in Frage stellen, dass Handlungen überhaupt eine adäquate Auswirkung auf den Verursacher haben.


    Was wäre denn jeweils "adäquat"?

  • blue_apricot
    Gast
    • 29. Januar 2015 um 23:43
    • #147

    @ Nibbuti, @ Bel :


    Zitat

    „Es gibt, Hausherr, einige Asketen und Brahmanen, die folgende
    Lehren und Ansichten vertreten: ‚All diejenigen, die Lebewesen töten,
    erfahren im Hier-und-Jetzt Schmerz und Kummer. All diejenigen, die
    Nichtgegebenes nehmen … die sich dem verbotenem Geschlechtsver-
    kehr hingeben … die lügen, erfahren im Hier-und-Jetzt Schmerz und
    Kummer.‘“
    „Man kann aber eine bestimmte Person beobachten, die mit Gir-
    landen geschmückt, herausgeputzt, frisch gebadet und zurechtge-
    macht, mit gepflegtem Haar und Bart, sich wie ein König an der sinn-
    lichen Ausstrahlung der Frauen vergnügt. Man erkundigt sich nach
    ihm: ‚Mein guter Mann, was mag dieser Mann wohl getan haben,
    dass er so mit Girlanden geschmückt ist … als wäre er ein König?‘
    Und sie antworten: ‚Mein guter Mann, dieser Mann hat den Feind
    des Königs angegriffen und getötet. Der König belohnte ihn dafür,
    weil er sehr zufrieden mit ihm war. Deshalb sieht man ihn so mit Gir-
    landen geschmückt … als wäre er ein König.‘“
    „Dann kann man eine andere Person beobachten, der man mit ei-
    nem starken Seil die Arme fest am Rücken gebunden und das Kopfhaar
    geschoren hat, wie sie beim Klang einer lauten Trommel von Straße zu
    Straße geführt wird, von Kreuzung zu Kreuzung, durch das Süd-Tor
    der Stadt hinausgeführt und südlich der Stadt enthauptet wird. Man
    erkundigt sich nach ihr: ‚Mein guter Mann, was mag dieser Mann
    wohl getan haben, dass man ihn mit einem starken Seil gefesselt … und
    vor dem Süd-Tor der Stadt enthauptet hat?‘ Und sie antworten: ‚Mein
    guter Mann, dieser Mann war ein Feind des Königs: Er hat einem
    Mann oder einer Frau das Leben genommen. Aus diesem Grund be-
    strafen ihn die Herrscher auf diese Weise, nachdem sie ihn gefangen
    genommen haben.‘“
    [Der Buddha zitiert daraufhin ähnliche Anlässe, bei denen einige
    Menschen für Diebstahl, sexuelles Fehlverhalten und Lügen belohnt
    und andere Menschen bestraft werden.]
    „Was denkst du, Hausmann: Hast du jemals solch einen Fall gese-
    hen oder davon gehört?“
    „Ehrwürdiger, ich habe solch einen Fall schon beobachtet und
    auch davon gehört. Und ich werde [auch in Zukunft] von solchen
    Fällen hören.“
    „Wenn also, Hausmann, jene Asketen und Brahmanen, die eine sol-
    che Lehre und Ansicht vertreten, Folgendes sagen: ‚All diejenigen, die
    Lebewesen töten [usw.] werden im Hier-und-Jetzt Schmerz und Kum-
    mer erfahren‘, sprechen sie die Wahrheit oder die Unwahrheit?“
    „Sie sprechen die Unwahrheit, Ehrwürdiger.“
    „Und all diejenigen, die da haltlose Unwahrheit sprechen: Verhalten
    sie sich moralisch oder unmoralisch?“
    „Unmoralisch, Ehrwürdiger.“
    „Und jene, die unmoralisch und von schlechtem Charakter sind:
    Praktizieren sie richtig oder falsch?“
    „Falsch, Ehrwürdiger.“
    „Und jene, die falsch praktizieren: Haben sie eine falsche Ansicht
    oder eine richtige Ansicht?“
    „Eine falsche Ansicht, Ehrwürdiger.“
    „Und kann man jenen vertrauen, die eine falsche Ansicht haben?“
    „Nein, Ehrwürdiger.“
    (SN 42:13)

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    • 29. Januar 2015 um 23:52
    • #148
    bel:
    mukti:

    Man kann natürlich auch in Frage stellen, dass Handlungen überhaupt eine adäquate Auswirkung auf den Verursacher haben.


    Was wäre denn jeweils "adäquat"?

    In dem Maß was verursacht wurde halt.

    Mit Metta, mukti.


  • bel
    Gast
    • 30. Januar 2015 um 00:01
    • #149
    mukti:
    bel:


    Was wäre denn jeweils "adäquat"?


    In dem Maß was verursacht wurde halt.


    Klar, für Mörder gibts nur Rübe ab. Hübsches Weltbild.

  • Online
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    • 30. Januar 2015 um 00:12
    • #150
    bel:

    Klar, für Mörder gibts nur Rübe ab. Hübsches Weltbild.

    Wie's aussieht kennt die Natur kein Erbarmen. Der Mensch kann es aber Metta entwickeln.

    Mit Metta, mukti.


Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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