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Theravada Sangha in Deutschland

  • sascha_108
  • 28. August 2014 um 10:10
  • Zum letzten Beitrag
  • sascha_108
    Themenautor
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    5. August 2014
    • 28. August 2014 um 10:10
    • #1

    Hallo Leute,

    es wird immer wieder betont, wie wichtig die Sangha und der Kontakt zu einem Lehrer ist.
    Das glaube ich sofort. Ich hatte schon so manches "AHA!" Erlebnis, als ich Online-Vorträge gehört habe, weil ich die Schriften völlig falsch interpretiert habe.

    In Deutschland ist Buddhismus und ganz besonders der Theravada nicht so stark vertreten, wie es mir lieb wäre. In meinem Bundesland (Saarland) bin ich gefühlt einer der einzigen...

    Meine Frage richtet sich ganz besonders an die berufstätigen: Wie handhabt ihr diese Situation?

  • OlliP
    Gast
    • 28. August 2014 um 13:01
    • #2

    Bei mir in der Stadt gibt es mehrere buddhistische Einrichtungen. In der Regel wird es nicht so eng gesehen. Man muss nicht das Herz-Sutra mitmurmeln, wenn man nicht will. Ich würde mich ein bisschen umschauen. Eventuell ist man mancherorts tolerant und dann ist der kleine Unterschied nicht so wichtig. Es gibt schon Dinge, die ich z.B. vom tibetischen Buddhismus übernehmen würde (und andere nicht), obwohl ich mich auch eher im Theravada wiederfinde. Deswegen ist so eine weichere Trennung u.U. ganz bereichernd.

    Gruß, Oliver

  • SpringMode5708
    Gast
    • 28. August 2014 um 14:04
    • #3
    OlliP:

    Bei mir in der Stadt gibt es mehrere buddhistische Einrichtungen. In der Regel wird es nicht so eng gesehen. Man muss nicht das Herz-Sutra mitmurmeln, wenn man nicht will. Ich würde mich ein bisschen umschauen. Eventuell ist man mancherorts tolerant und dann ist der kleine Unterschied nicht so wichtig. Es gibt schon Dinge, die ich z.B. vom tibetischen Buddhismus übernehmen würde (und andere nicht), obwohl ich mich auch eher im Theravada wiederfinde. Deswegen ist so eine weichere Trennung u.U. ganz bereichernd.


    Zu wissen, welcher Schule ich nun als Laie eindeutig nachfolge, ist sehr hilfreich für meine Praxis. Hilfreicher jedenfalls als ein bischen hiervon und ein bischen davon.
    Nebenbei erwähnt: in 'alten' Zeiten gab es Klöster, welche von Vertretern verschiedener Schulen gemeinsam bewohnt wurden.
    Zu Ausgangsfrage kann ich konkret leider nichts beitragen. Die meisten Belehrungen erhalte ich online, da mein Lehrer leider in Übersee wohnt.

    Schöne Grüße

  • Bakeneko
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    • 28. August 2014 um 16:19
    • #4
    sascha_108:


    Meine Frage richtet sich ganz besonders an die berufstätigen: Wie handhabt ihr diese Situation?

    Praktiziere doch einige Zeit die Grundlagen, ohne dich in Texte zu "verstricken". :)

  • Endspurt
    Gast
    • 28. August 2014 um 16:51
    • #5

    Hallo Sascha,

    eine Gruppe Gleichgesinnter (mit oder ohne "Führer") macht noch keine Sangha, jedenfalls nicht, wenn es um das Zufluchtsobjekt "Sangha" (neben Buddha und Dhamma) geht.

    sascha_108:

    Ich hatte schon so manches "AHA!" Erlebnis, als ich Online-Vorträge gehört habe, weil ich die Schriften völlig falsch interpretiert habe.


    Vielleicht lagst Du ja sogar richtig mit Deiner Interpretation, die lediglich "falsch" im Sinne der Tradition war.

    sascha_108:

    In Deutschland ist Buddhismus und ganz besonders der Theravada nicht so stark vertreten, wie es mir lieb wäre. In meinem Bundesland (Saarland) bin ich gefühlt einer der einzigen...


    Zur echten Sangha zu gehören, dürfte heutzutage in den meisten Fällen mit diesem Gefühl verbunden sein.

    Viel Erfolg ...

  • Monikamarie
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    • 28. August 2014 um 17:14
    • #6

    Hallo Sascha,

    schau doch mal hier

    http://www.theravadanetz.de/Theravada_gruppen.html#Theravada Gesprächskreis Saar

    Theravada-Saarland@web.de

    _()_

  • Jojo
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    • 28. August 2014 um 17:26
    • #7
    sascha_108:

    Meine Frage richtet sich ganz besonders an die berufstätigen: Wie handhabt ihr diese Situation?


    Bin keine Theravadin, aber das Problem ist wohl in allen Schulen das gleiche.
    Mindestens zwei Mal im Jahr zu einem Retreat fahren.
    Ansonsten haben wir hier eine kleine Sitzgruppe ohne Lehrer. Das motiviert und korrigiert, auch wenn´s keine Experten sind.

  • nibbuti
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    • 28. August 2014 um 21:27
    • #8
    Endspurt:

    H

    sascha_108:

    In meinem Bundesland (Saarland) bin ich gefühlt einer der einzigen...


    Zur echten Sangha zu gehören, dürfte heutzutage in den meisten Fällen mit diesem Gefühl verbunden sein.


    So ist es.

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • nibbuti
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    • 28. August 2014 um 21:29
    • #9
    sascha_108:


    es wird immer wieder betont, wie wichtig die Sangha und der Kontakt zu einem Lehrer ist.


    Sangha sind kalyanamittas (edle Freunde) auf dem Pfad.

    Lehrer ist für alle Buddhisten der erhabene Buddha.

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • verrückter-narr
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    • 28. August 2014 um 21:30
    • #10

    Hallo,
    hier einige Adressen im Saarland und Umgebung:
    http://www.saarbruecken.de/leben_in_saarb…e6b95/date-4983
    http://sujatogermany.wordpress.com/
    http://www.dhamma-stiftung.de/kontakt.html
    http://watsomdej.weebly.com/
    http://www.theravadanetz.de/Einladung%20_Gruppe_Eifel.pdf
    http://www.meditation-saar.de/html/SEM_neumuehle.asp?kat=2
    http://www.termine-das-saarland-lebt-gesund.de/events/achtsam…on-vipassana-3/
    http://www.atempraxis-eitel.de/seminar-vipass…arbruecken.html
    http://www.buddhayoga.de/
    http://www.vhs-saarbruecken.de/Kurse%20Detail…K_51062c3e1ca00
    http://www.meditationundyoga.com/meditation-ral…er/kurstermine/
    http://www.thaigeneralkonsulat.de/th/culture/tempel/index.html

  • sascha_108
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    • 28. August 2014 um 22:08
    • #11

    Vielen Dank fuer deine Muehe verrueckter-narr,

    Ich weiss wirklich nicht, wie du diese Links gefunden hast. Vermutlich war ich zu sehr auf Theravada fixiert.
    Ich werde mir diese Gespraechskreise mal ansehen. Vielleicht hab ich ja Glueck und treffe endlich einige Gleichgesinnte :)

    @nibutti
    Wenn du ein paar Arahants in meiner Naehe kennst wuerde ich mich sehr freuen :lol:

    Einmal editiert, zuletzt von sascha_108 (28. August 2014 um 22:13)

  • nibbuti
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    • 28. August 2014 um 22:12
    • #12
    sascha_108:

    @nibutti
    Wenn du ein paar Arahants in meiner Naehe kennst wuerde ich mich sehr freuen :lol:


    Ein kalyanamitta ist jeder der ein sotapanna (die ersten 3 Fesseln überwunden hat).

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • sascha_108
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    5. August 2014
    • 28. August 2014 um 22:17
    • #13
    nibbuti:
    sascha_108:

    @nibutti
    Wenn du ein paar Arahants in meiner Naehe kennst wuerde ich mich sehr freuen :lol:


    Dazu braucht es nicht unbedingt Arahants, ein kalyanamitta ist jeder der ein sotapanna (die ersten 3 Fesseln überwunden hat).

    Grüße


    Zurzeit waere ich schon froh, wenn ich ueberhaupt mal einen lebendigen Buddhisten zu Gesicht bekomme... (ausser der im Spiegel)
    Vielleicht werde ich ja unter den Links in dem Thread fuendig. :)

  • peon
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    19. Februar 2013
    • 9. September 2014 um 15:20
    • #14
    sascha_108:

    Zurzeit waere ich schon froh, wenn ich ueberhaupt mal einen lebendigen Buddhisten zu Gesicht bekomme... (ausser der im Spiegel)
    Vielleicht werde ich ja unter den Links in dem Thread fuendig. :)

    Hallo Sascha, mir geht es genau so wie dir :D
    Seit anderthalb Jahren Praxis hat mein Kontakt mit anderen Buddhisten ausschliesslich in diesem Forum stattgefunden.
    Ich wohne im Grenzgebiet Saarland/Luxemburg und meine Suche blieb bis jetzt auch erfolglos.
    Vielen Dank an Monikadie4 und verrückter-narr für die vielen Links :) , ich bin sicher sie werden auch mir bei der Suche helfen.

    Liebe Grüsse,

    peon

  • kusalassupasampada
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    15. Mai 2014
    • 9. September 2014 um 21:45
    • #15

    Im Theravada meint der Begriff Sangha ausschließlich die Ordinierten, also den Bhikkhu-Sangha und den Bhikkhuni-Sangha. Zusammen mit männlichen und weiblichen Hausleuten (Laien) bilden sie die Vierfache Versammlung (Catu-Parisa). Die Meditiationsgruppe ist eine Gruppe, die Gemeinschaft eine Gemeinschaft, der Verein ein Verein. Der buddhistische Orden ist der Sangha.

    Wer mehr darüber lesen möchte, kann hier den Artikel von Ajahn Brahm lesen. http://www.dhammaloka.org.au/articles/item/…-of-sangha.html

    Darüber hinaus gibt es den Sangha der Edlen, den Ariya-Sangha, als eines der Drei Juwelen. Dieser meint jedoch nicht eine bestimmte Gruppe von Menschen, sondern allgemein die Gemeinschaft aller Wesen, die Stufen der Befreiung hin bis zur vollkommenen Erleuchtung erlangt haben, von Stromeintritt bis Arahatschaft.

  • Bakeneko
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    18. November 2013
    • 13. September 2014 um 10:55
    • #16
    kusalassupasampada:

    Im Theravada meint der Begriff Sangha ausschließlich die Ordinierten, also den Bhikkhu-Sangha und den Bhikkhuni-Sangha. Zusammen mit männlichen und weiblichen Hausleuten (Laien) bilden sie die Vierfache Versammlung (Catu-Parisa). Die Meditiationsgruppe ist eine Gruppe, die Gemeinschaft eine Gemeinschaft, der Verein ein Verein. Der buddhistische Orden ist der Sangha.

    Wer mehr darüber lesen möchte, kann hier den Artikel von Ajahn Brahm lesen. http://www.dhammaloka.org.au/articles/item/…-of-sangha.html

    Darüber hinaus gibt es den Sangha der Edlen, den Ariya-Sangha, als eines der Drei Juwelen. Dieser meint jedoch nicht eine bestimmte Gruppe von Menschen, sondern allgemein die Gemeinschaft aller Wesen, die Stufen der Befreiung hin bis zur vollkommenen Erleuchtung erlangt haben, von Stromeintritt bis Arahatschaft.

    Vielen Dank für diesen treffenden und schönen Beitrag. :)

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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