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  1. Buddhaland Forum
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Wiedergeburt und Nicht-Ich

  • Creme21
  • 21. August 2014 um 19:47
  • Zum letzten Beitrag
  • gbg
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    • 23. August 2014 um 15:44
    • #26
    Deadpool:

    In der Bibel finden sich einige schöne Passagen. Mindestens genauso viele wie es verwerfliche gibt.

    Namaste

    Auch hier also (bzgl. des alten Testaments?!) Einigkeit. :)

    Liebe Grüße

  • Deadpool
    Gast
    • 23. August 2014 um 15:47
    • #27
    gbg:

    Auch hier also (bzgl. des alten Testaments?!) Einigkeit. :)

    Auch das neue Testament beinhaltet viele schöne Passagen. Brahmā ist auch ein zutiefst erhabenes Wesen. Allerdings ist er nicht vollkommen so wie Buddha.

    Namaste

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (23. August 2014 um 15:56)

  • gbg
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    • 23. August 2014 um 15:54
    • #28
    Deadpool:
    gbg:

    Auch hier also (bzgl. des alten Testaments?!) Einigkeit. :)

    Auch das neue Testament beininhaltet viele schöne Passagen. Brahmā ist auch ein zutiefst erhabenes Wesen. Allerdings ist er nicht vollkommen so wie Buddha.

    Namaste

    Ist Brahma nicht ein Schöpfergott? Der Geist ist ebenfalls nebenbei bemerkt schöpferisch.
    Die Seele als empfangendes Element, wie der Vater zu dem der Sohn umkehrt gibt es mE durchaus.
    Aber Buddha legte sein Augenmerk mehr auf den Geist, das schöpferische Element und das Nirvana.

  • gbg
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    • 23. August 2014 um 16:01
    • #29

    Buddha lehrte das schöpferische Element, den Geist und das veränderliche den Körper. Jesus das empfangende die Seele, mit dem Unbewussten schließt sich der Kreis. :)

    Zum existieren in Wesensunbestimmtheit im Nirvana bzw. Gott.

    2 Mal editiert, zuletzt von gbg (23. August 2014 um 16:13)

  • Deadpool
    Gast
    • 23. August 2014 um 16:01
    • #30
    gbg:

    Ist Brahma nicht ein Schöpfergott? Der Geist ist ebenfalls nebenbei bemerkt schöpferisch.
    Die Seele als empfangndes Element, wie der Vater zu dem der Sohn umkehrt gibt es mE durchaus.
    Aber Buddha legte sein Augenmerk mehr auf den Geist, das schöpferische Element und das Nirvana.

    Brahmā ist Gott. Wer die monotheistischen Religionen studiert und sich mit den buddhistischen Lehren über Brahmā beschäftigt, wird man rasch zu dieser Erkenntnis gelangen. Auch die typischen Stigmas Gottes finden sich in Brahmā wieder. Buddha selbst durfte auch schon als Brahmā wiedergeboren werden.

    Namste

  • Deadpool
    Gast
    • 23. August 2014 um 16:03
    • #31
    gbg:

    Buddha lehrte das schöpferische Element, den Geist und das veränderliche den Körper. Jesus das empfangende die Seele, mit dem Unbewussten schließt sich der Kreis.

    Nein. Die Lehre Jesu und Buddhas sind grundverschieden.

    Namaste

  • gbg
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    • 23. August 2014 um 16:07
    • #32
    Deadpool:
    gbg:

    Ist Brahma nicht ein Schöpfergott? Der Geist ist ebenfalls nebenbei bemerkt schöpferisch.
    Die Seele als empfangndes Element, wie der Vater zu dem der Sohn umkehrt gibt es mE durchaus.
    Aber Buddha legte sein Augenmerk mehr auf den Geist, das schöpferische Element und das Nirvana.

    Brahmā ist Gott. Wer die monotheistischen Religionen studiert und sich mit den buddhistischen Lehren über Brahmā beschäftigt, wird man rasch zu dieser Erkenntnis gelangen. Auch die typischen Stigmas Gottes finden sich in Brahmā wieder. Buddha selbst durfte auch schon als Brahmā wiedergeboren werden.

    Namste

    Brahma ist nur Schöpfergott?
    Gott ist aber Schöpfergott, Wandelgott, empfangender Gott und Unbewustseinsgott in einem Kreise und mehr. Er ist existent und wesensunbestimmt wie die negative Theologie schon lange erkannt hat. Und wir sind Abbilder von ihm unserem Urbild. Anteilhabende.

  • gbg
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    • 23. August 2014 um 16:09
    • #33
    Deadpool:
    gbg:

    Buddha lehrte das schöpferische Element, den Geist und das veränderliche den Körper. Jesus das empfangende die Seele, mit dem Unbewussten schließt sich der Kreis.

    Nein. Die Lehre Jesu und Buddhas sind grundverschieden.

    Namaste

    Dann kommen wir hier leider nicht zusammen, aber OK. :)

  • gbg
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    • 23. August 2014 um 16:12
    • #34

    Buddha würde wohl sagen wir ruhen am Ende im Nirvana, Jesus würde wohl sagen in Gott. Und sie wären sich wohl einig.

  • Deadpool
    Gast
    • 23. August 2014 um 16:18
    • #35
    gbg:

    Brahma ist nur Schöpfergott?
    Gott ist aber Schöpfergott, Wandelgott, empfangender Gott und Unbewustseinsgott in einem Kreise und mehr. Er ist existent und wesensunbestimmt wie die negative Theologie schon lange erkannt hat. Und wir sind Abbilder von ihm unserem Urbild. Anteilhabende.

    Du verstehst die negative Theologie offenbar nicht. Die Verneinung Gottes ist bedingt durch die Erhabenheit, die Vollkommenheit Gottes. Weil Gott unbegreiflich ist kann der Christ nur sagen was er nicht ist. Weil Gott vollkommen ist kann er auch kein "Wandelgott" sein. Der Brahmā des Buddhismus ist allerdings dem Wandel unterworfen und somit nicht vollkommen.

    gbg:

    Dann kommen wir hier leider nicht zusammen, aber OK.

    Dafür bin ich dankbar. Jesus und Buddha irgendwie zu vereinen ist eine moderne esoterische Interpretation. Die Unvereinbarkeit dieser beiden Lehrer ist offenkundig und ein Blick in die jeweiligen Lehren reicht vollkommen aus. "Interpretieren" und "auslegen" kann man so ziemlich alles und man kann sogesehen auch aus einem Fisch eine Ente machen.

    gbg:

    Buddha würde wohl sagen wir ruhen am Ende im Nirvana, Jesus würde wohl sagen in Gott. Und sie wären sich wohl einig.

    Nein. Buddha hat auch den Zustand Gottes überwunden.

    Namaste

  • gbg
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    • 23. August 2014 um 16:23
    • #36

    Gottes Erhabenheit zeigt sich einem am Sternenhimmel und sein Maßsein und Mittesein im eigenen Innern, wie es in etwa Kant ausdrückte.

    Aber wir kommen vom Thema weg denke ich. Du hast das letzte Wort in dieser Sache, wenn Du magst. :)

  • Deadpool
    Gast
    • 23. August 2014 um 16:29
    • #37
    gbg:

    Gottes Erhabenheit zeigt sich einem am gestirnten Himmel und sein Maßsein und Mittesein im eigenen Innern, wie es in etwa Kant ausdrückte

    Die Gestirne des Himmels und das sog. Maßsein und Mittesein sind allesamt ungeschöpft und zugleich der Vergänglichkeit unterworden. Genauso wie alle anderen Dinge auch. Hätte ein Gott diese Dinge geschaffen, dann müsste man ihm Boshaftigkeit unterstellen. Ein Schöpfergott hätte Vergänglichkeit und Leid geschaffen, also das Pravum des Buddhismus. Man müsste konsequenterweise aus der buddhistischen Perspektive diesem Gott dann die christlich eschatologische Bezeichnung des "Satan" geben.

    Namaste

  • gbg
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    • 23. August 2014 um 16:35
    • #38

    Buddha stellt die Aussagen über das Leid seiner Lehre voran weil er Arzt war. Nicht weil die Welt verwerflich wäre.

  • Deadpool
    Gast
    • 23. August 2014 um 16:38
    • #39
    gbg:

    Buddha stellt die Aussagen über das Leid seiner Lehre voran weil er Arzt war. Nicht weil die Welt verwerflich wäre.

    Buddha lehrte, dass das Leben letztendlich leidvoll ist. Die Welt selbst ist unmöglich zu verwerfen, aber der Mensch kann seinen Geist so veredeln, dass er mit der leidvollen Welt umzugehen weiß.

    Namaste

  • gbg
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    • 23. August 2014 um 16:40
    • #40
    Deadpool:
    gbg:

    Buddha stellt die Aussagen über das Leid seiner Lehre voran weil er Arzt war. Nicht weil die Welt verwerflich wäre.

    Buddha lehrte, dass das Leben letztendlich leidvoll ist. Die Welt selbst ist unmöglich zu verwerfen, aber der Mensch kann seinen Geist so veredeln, dass er mit der leidvollen Welt umzugehen weiß.

    Namaste

    . :D

    Die Welt ist nicht schwarz/weiß sondern bunt. Mehr möchte ich dazu nicht mehr sagen.

  • Deadpool
    Gast
    • 23. August 2014 um 16:43
    • #41
    gbg:

    Die Welt ist nicht schwarz/weiß sondern bunt. Mehr möchte ich dazu nicht mehr sagen.

    Die Welt ist komplex, aber letztendlich leidvoll. Deshalb bedarf es den Buddhismus. :)

    Namaste

  • boehnchen
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    • 23. August 2014 um 18:24
    • #42
    Creme21:

    Also, um Euer Gesagtes zusammen zu fassen:

    Das "Ich" ist eine Illusion.
    Das "Ich" entsteht nur dadurch, dass ich denke.
    Das "Ich" ist einem ständigen Wandel unterworfen.

    Jetzt nochmal zu meiner Ausgangsfrage: Was wird w i e d e r geboren. Die Betonung liegt auf "WIEDER"!!! Ein "Wieder" muss schonmal da gewesen sein ...


    was heißt w i e d e r ? :->) JEDER MOMENT IST NEU

  • keks
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    • 23. August 2014 um 18:59
    • #43

    Zeit:

    Dass wir an eine Vergangenheit glauben, ist eine reine Gewohnheit.
    Dalai Lama

    Hauen wir mal unsere Zeitvorstellungen über den Haufen - alles geschieht gleichzeitig, denn ohne Vergangenheit gibt es kein gestern. Geht man davon aus, dass das Leben eine Illusion ist, müssen wir das gezwungenermassen auch der Zeit zugestehen. Tjo, da wäre ein Loch in das man reinfallen könnte :shock: Wir sind trotzdem da - da ist nichts was sterben kann. Ja ist doch eigentlich ne feine Sache weil keiner Angst vor dem Tod haben müsste. Aber dazu muss man erstmal in das Loch fallen und sehen, dass da nichts ist.

    Bubu :clown::oops:

  • nibbuti
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    • 23. August 2014 um 19:20
    • #44
    Creme21:

    Also, um Euer Gesagtes zusammen zu fassen:

    Das "Ich" ist eine Illusion.
    Das "Ich" entsteht nur dadurch, dass ich denke.
    Das "Ich" ist einem ständigen Wandel unterworfen.

    Jetzt nochmal zu meiner Ausgangsfrage: Was wird w i e d e r geboren. Die Betonung liegt auf "WIEDER"!!! Ein "Wieder" muss schonmal da gewesen sein ...

    Vergiss Wiedergeburt, Creme21.


    Der Buddha hat Wiedergeburt keinen großen Stellenwert in seiner Lehre beigemessen, oft ist es auch bloß eine dogmatisch gefärbe Übersetzung späterer Autoren oder eine bereits vorhandene, auf Moral basierende Vorstellung wie 'Gott', 'Himmel' oder 'Hölle'.

    Der Buddha sprach eher von wiedererscheinen (upapatti) entsprechend bestimmter Ursachen & Wirkungen.

    z.B. wenn jemand sein Handeln & Denken nach dem eines Hundes ausrichtet, dann erscheint er als 'Hund' wieder usw.

    Was die Illusion eines 'Ich' oder 'mein'-Machen angeht, diese ist zusammengesetzt aus

    Form

    Gefühl

    Wahrnehmungen

    Gestaltungen

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    Liebe Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • boehnchen
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    • 23. August 2014 um 19:49
    • #45
    keks:


    Hauen wir mal unsere Zeitvorstellungen über den Haufen -


    Du weißt aber schon dass morgen Sonntag ist :->)
    Du warst Einkaufen, stimmts?


    Jaja, Zeit wird überbewertet
    sprach der Stationsvorsteher und starrte auf den Chronometer.

  • keks
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    • 23. August 2014 um 22:49
    • #46
    boehnchen:


    Du weißt aber schon dass morgen Sonntag ist :->)

    Im Jetzt passiert alles. Es gibt keinen Anfang und kein Ende. Ich kann innerhalb meines Bewusstseins in jede Zeit und an jeden Ort reisen, wie ich gerade möchte. Der Sonntag ist für den Körper nötig, nicht für das "Sein". So wie für das Sein der Arm nicht nötig oder das "ich" nicht nötig ist. Somit ist Zeit eine Illusion im Leben mit diesem Körper so wie ich und alles andere auch.

    Bubu :clown::oops:

  • boehnchen
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    • 23. August 2014 um 23:42
    • #47
    keks:
    boehnchen:


    Du weißt aber schon dass morgen Sonntag ist :->)

    Ich kann innerhalb meines Bewusstseins in jede Zeit und an jeden Ort reisen, wie ich gerade möchte.

    nö, nicht in den Supermarkt

    Zitat

    Somit ist Zeit eine Illusion im Leben mit diesem Körper so wie ich und alles andere auch.


    nö, so wirst nicht satt
    :->)

  • Deadpool
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    • 24. August 2014 um 06:07
    • #48
    nibbuti:

    Der Buddha hat Wiedergeburt keinen großen Stellenwert in seiner Lehre beigemessen, oft ist es auch bloß eine dogmatisch gefärbe Übersetzung späterer Autoren oder eine bereits vorhandene, auf Moral basierende Vorstellung wie 'Gott', 'Himmel' oder 'Hölle'.

    Der Buddha sprach eher von wiedererscheinen (upapatti) entsprechend bestimmter Ursachen & Wirkungen.

    z.B. wenn jemand sein Handeln & Denken nach dem eines Hundes ausrichtet, dann erscheint er als 'Hund' wieder usw.

    Das ist nur eine Umdefinierung. Wenn ich als Hund wiedererscheine, dann kann ich auch genauso gut von Wiedergeburt oder Reinkanation sprechen. Der Sinn bleibt der selbe.

    Namaste

  • Creme21
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    • 24. August 2014 um 09:42
    • #49
    nibbuti:
    Creme21:

    Also, um Euer Gesagtes zusammen zu fassen:

    Das "Ich" ist eine Illusion.
    Das "Ich" entsteht nur dadurch, dass ich denke.
    Das "Ich" ist einem ständigen Wandel unterworfen.

    Jetzt nochmal zu meiner Ausgangsfrage: Was wird w i e d e r geboren. Die Betonung liegt auf "WIEDER"!!! Ein "Wieder" muss schonmal da gewesen sein ...

    Vergiss Wiedergeburt, Creme21.


    Der Buddha hat Wiedergeburt keinen großen Stellenwert in seiner Lehre beigemessen, oft ist es auch bloß eine dogmatisch gefärbe Übersetzung späterer Autoren oder eine bereits vorhandene, auf Moral basierende Vorstellung wie 'Gott', 'Himmel' oder 'Hölle'.

    Der Buddha sprach eher von wiedererscheinen (upapatti) entsprechend bestimmter Ursachen & Wirkungen.

    Aaaah, der/die erste welche/e auf meine Frage eingeht!!! Der Rest war sehr interessant aber leider neben der Frage ...

    Sprechen wir also von "Wiedererscheinen" entsprechend bestimmter Ursachen und Wirkungen. Bezieht sich das "Wieder" also auf die karmische Färbung, welche wieder in Erscheinung tritt? Ich habe mich in Leben 1 wie ein Tier verhalten und gedacht und erscheine deshalb in Leben 2 als Rauhhaardackel? Was wieder da ist, ist das Verhalten und die Absicht, die schon mal da war? Der Hund war auch schon mal da, aber jetzt halt nur mit meiner karmischen Färbung?

    Man könnte doch vielleicht auch sagen: Ich drücke der Welt jetzt (Leben 1) meinen Stempel auf. Durch meine Absichten und mein Verhalten. In Leben 2 könnte die auch von mir gestempelte Welt Einfluß auf mich haben. Mehr oder weniger. An Leben 0 kann ich mich nicht mehr erinnern. Leben 0 hat aber Einfluss auf mein jetztiges Leben 1.

    z.B. wenn jemand sein Handeln & Denken nach dem eines Hundes ausrichtet, dann erscheint er als 'Hund' wieder usw.

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  • Tso Wang
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    • 24. August 2014 um 10:15
    • #50
    gbg:

    Buddha würde wohl sagen wir ruhen am Ende im Nirvana, Jesus würde wohl sagen in Gott. Und sie wären sich wohl einig.


    .

    Pfarrer Kranich hatte Meister Rabe mit seinen Schülerinnen und Schülern zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Kleine Kirche in de Grotte eingeladen. Danach sprachen im Blaufichten-Kreis alle von diesem Erlebnis. Am nächsten Abend fragte Eule: "Ist der Heilige Geist so etwas wie die Buddhanatur?"
    "Beide Vorstellungen ähneln sich", antwortete Rabe.
    "Christentum und Zen sind also irgendwie miteinander verbunden?", fragte Eule.
    "Nein, ganz und gar nicht", antwortete Rabe, "sie sind absolut unterschiedlich und klar getrennt."
    Eule schwieg einen Moment. Dann fragte er: "Was unterscheidet sie?"
    "Ihre Vorstellungen von Vorstellungen unterscheiden sie", entgegnete Meister Rabe.
    "Wie unterscheiden sich ihre Vorstellungen von Vorstellungen?", fragte Eule.
    "Die eine verfügt über ewiges Leben", sagte Rabe, "die andere erlischt vor Sonnenuntergang."

    ISBN 3-89620-211-1

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Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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