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  1. Buddhaland Forum
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Jenseitige Welt

  • Herzsutra
  • 26. Mai 2014 um 21:41
  • Zum letzten Beitrag
  • Herzsutra
    Gast
    • 26. Mai 2014 um 21:41
    • #1

    Ich frag(t)e mich, gibt es im Buddhismus eine jenseitige Welt- so wie in anderen Religionen..?
    Oder spielt im Buddhismus sich alles auf dieser Welt ab, Geburt Tod, Wiedergeburt?
    Habe ein "Buch der Buddhas", da ist auch von "transzendenten Buddhas" die Rede. Die müssten sich doch dann in anderen- jenseitigen Sphären aufhalten- oder?

    Im tibetischen Buddhismus gibt es ja "das Bardo", könnte man das mit einer jenseitigen Welt vergleichen..?

  • Geronimo
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    2. April 2011
    • 26. Mai 2014 um 21:43
    • #2

    Welche Rolle würde es für dich persönlich jetzt, hier und heute spielen?

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Hotei
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    14. Mai 2014
    • 26. Mai 2014 um 22:32
    • #3
    Zitat

    Im tibetischen Buddhismus gibt es ja "das Bardo", könnte man das mit einer jenseitigen Welt vergleichen..?

    Nein Bardo s ist was Hier und Jetztiges. Das sind geistige Qualitäten. Genauso verhält es sich mit den Dhyanabuddhas, die den Erleuchtungsgeist repräsentieren und den reinen Ländern, das sind andere Wirklichkeiten, Verwirklichungen des Geistes. Für Mahayana gibt es kein Diesseitiges und Jenseitiges, kein Innen und Außen in dem Sinne. Leben und Tod sind zwei Zustände, die sich gegenseitig bedingen. Das sind energetische Prozesse, sozusagen bestimmt das Wesen der Aktivität des Bewusstseins seine Manifestation in Zuständen ( Bardos ) und karmischen Umständen.

  • raterZ
    Gast
    • 26. Mai 2014 um 23:53
    • #4

    es gibt in der lehre buddhas, wie in anderen religionen auch, höhere welten und niedere welten, in denen man nach dem menschenleben wiedergeboren werden kann.

  • Hotei
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    14. Mai 2014
    • 27. Mai 2014 um 00:03
    • #5

    ähm, nochmal,entschuldigung, ein bischen "klarer" vielleicht?:

    Bardo s sind was Hier und Jetztiges. Das sind geistig-körperliche "Qualitäten". Genauso verhält es sich mit den Dhyanabuddhas, die den Erleuchtungsgeist repräsentieren und den reinen Ländern, das sind andere Wirklichkeiten, "Welten". Für Mahayana gibt es kein Diesseitiges und Jenseitiges, kein Innen und Außen in dem Sinne wie es der Mensch zeitlich-räumlich versteht. Leben und Tod sind zwei Zustände die sich gegenseitig bedingen. Das Wesen der Aktivität des Bewusstseins bestimmt seine Manifestation in Zuständen ( Bardos ) und karmischen Umständen.

  • fotost
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    • 27. Mai 2014 um 02:10
    • #6
    Herzsutra:

    Ich frag(t)e mich, gibt es im Buddhismus eine jenseitige Welt- so wie in anderen Religionen..?
    Oder spielt im Buddhismus sich alles auf dieser Welt ab, Geburt Tod, Wiedergeburt?
    ...

    Zur Beantwortung der Frage müsstest Du definieren, was Du genau unter Wiedergeburt verstehst und/oder Jenseits.
    Sind das für Dich Metaphern oder stellst Du dir darunter etwas vor, das außerhalb menschlicher Phantasie existiert?

    Zitat

    10. "Was sind die Dinge, die für das Erwägen ungeeignet sind, die er nicht erwägt? Es sind Dinge,

    bei denen, wenn er sie erwägt, der noch nicht entstandene Sinnestrieb in ihm entsteht und der bereits entstandene Sinnestrieb zunimmt,
    bei denen der noch nicht entstandene Werdenstrieb in ihm entsteht und der bereits entstandene Werdenstrieb zunimmt,
    bei denen der noch nicht entstandene Unwissenheitstrieb in ihm entsteht und der bereits entstandene Unwissenheitstrieb zunimmt.

    Dies sind die Dinge, die für das Erwägen ungeeignet sind, die er nicht erwägt. Und was sind die Dinge, die für das Erwägen geeignet sind, die er erwägt? Es sind Dinge,

    bei denen, wenn er sie erwägt, der noch nicht entstandene Sinnestrieb in ihm nicht entsteht und der bereits entstandene Sinnestrieb überwunden wird,
    bei denen der noch nicht entstandene Werdenstrieb in ihm nicht entsteht und der bereits entstandene Werdenstrieb überwunden wird,
    bei denen der noch nicht entstandene Unwissenheitstrieb in ihm nicht entsteht und der bereits entstandene Unwissenheitstrieb überwunden wird.

    Majjhima Nikāya 2 http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m002z.html


    Zitat

    7. "Auf solche Weise erwägt er unweise:

    'Gab es mich in der Vergangenheit?
    Gab es mich nicht in der Vergangenheit?
    Was war ich in der Vergangenheit?
    Wie war ich in der Vergangenheit?
    Was war ich, und was bin ich daraufhin in der Vergangenheit geworden?
    Wird es mich in der Zukunft geben?
    Wird es mich in der Zukunft nicht geben?
    Was werde ich in der Zukunft sein?
    Wie werde ich in der Zukunft sein?
    Was werde ich sein, und
    was werde ich daraufhin in der Zukunft werden?

    Alles anzeigen

    selbe Stelle.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 27. Mai 2014 um 08:45
    • #7

    Das "Jenseits" ist eine irreführende Begrifflichkeit, denn sie suggeriert, das Überweltliche sei weit entfernt. Aber es ist hier. Das wird nicht nur im Buddhismus so gesehen, sondern auch Jesus erwähnte sowas, "das Himmelreich ist hier unter uns" oder so.
    Im Tibetischen Buddhismus, Madhyamaka-Lehre nach Nagarjuna, ist von zwei Ebenen die Rede, welche zusammengehören, einander bedingen, ohne einander nicht existieren könnten:
    - die konventionelle "Wahrheit" = die täuschend echt wirkende Ebene der "Welt",
    - und die "absolute" Ebene = die Leerheit, die in dem Sinne nicht als überweltlich bezeichnet werden kann, weil sie eigentlich die Welt ausmacht.

    Ein großes Thema, dem man in ein paar kurzen Postings kaum gerecht werden kann.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • mukti
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    16. September 2010
    • 27. Mai 2014 um 09:40
    • #8
    Herzsutra:

    Ich frag(t)e mich, gibt es im Buddhismus eine jenseitige Welt- so wie in anderen Religionen..?
    Oder spielt im Buddhismus sich alles auf dieser Welt ab, Geburt Tod, Wiedergeburt?

    Es gibt

    Zitat

    Fünf Daseins-Fährten (gati):

    Unterwelt, (nirayo)
    tierischer Schoß, (tiracchānayoni)
    Gespensterreich, (pettivisayo)
    Menschen, (manussā)
    Götter. (devā)

    http://www.palikanon.com/digha/d33_05.htm

    Gruß,
    mukti

    Mit Metta, mukti.


  • Doris
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    • 27. Mai 2014 um 10:01
    • #9

    In der tibetischen Weltanschauung gibt es ein Bardo als Zustand zwischen den Wiedergeburten.
    Die meisten deutschen Vajrayanis, die ich kenne, nehmen das sehr wörtlich. Die Tibeter kennen viele Rituale, mit denen sie die Verstorbenen im Bardo begleiten. Das könnte also sehr wohl als ein Jenseits betrachtet werden.

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • mindspace
    Gast
    • 27. Mai 2014 um 17:48
    • #10

    Wie kann es ein "Jenseits" geben, wenn es nur die Leere gibt?

  • Herzsutra
    Gast
    • 27. Mai 2014 um 20:08
    • #11
    Losang Lamo:

    Das "Jenseits" ist eine irreführende Begrifflichkeit, denn sie suggeriert, das Überweltliche sei weit entfernt. Aber es ist hier. Das wird nicht nur im Buddhismus so gesehen, sondern auch Jesus erwähnte sowas, "das Himmelreich ist hier unter uns" oder so.


    Stimmt, das Jenseitige würde ja genauso zur ganzen Existenz gehören..!
    Jesus hat viel in den Evangelien über das Himmelreich gesagt. Wie zb. im Tomas Evangelium.
    "Und wenn sie euch sagen, das Reich Gottes ist im Meer, dann schwimmen euch die Fische voran. Und wenn sie euch sagen, das Reich Gottes ist im Himmel, dann fliegen euch die Vögel voran".
    Für mich schon ein Hinweis darauf, dass Jesus das Himmelreich nicht als Ort sah, an den man kommen kann. Sondern das es mitten unter uns ist- und vor allem in uns.

    Zitat

    Im Tibetischen Buddhismus, Madhyamaka-Lehre nach Nagarjuna, ist von zwei Ebenen die Rede, welche zusammengehören, einander bedingen, ohne einander nicht existieren könnten:
    - die konventionelle "Wahrheit" = die täuschend echt wirkende Ebene der "Welt",
    - und die "absolute" Ebene = die Leerheit, die in dem Sinne nicht als überweltlich bezeichnet werden kann, weil sie eigentlich die Welt ausmacht.


    Darunter kann man ja dann schon so etwas wie eine jenseitige Welt verstehen

    Zitat

    Ein großes Thema, dem man in ein paar kurzen Postings kaum gerecht werden kann.

    Schaaaaaade.

  • Roth
    Gast
    • 27. Mai 2014 um 20:27
    • #12
    Herzsutra:

    Für mich schon ein Hinweis darauf, dass Jesus das Himmelreich nicht als Ort sah, an den man kommen kann.

    Thomas-Evangelium ist auch mit einer gewissen Vorsicht zu genießen,
    von den gnostischen bzw. gnostisch angehauchten (Spruch-/)Evangelien ist
    es aber wahrscheinlich noch das beste in Hinblick auf "Authentizität".

    Hier etwas aus dem kanonischen Evangelium nach Lukas:

    Lk 17,21 (Lutherbibel v. 1912):

    Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch.

    Lk 17,21 (Biblia Sacra Vulgata):

    Ecce enim regnum Dei intra vos est.

    Lk 17,21 (Nestle-Aland/Novum Testamentum Græce):

    ἰδοὺ γὰρ ἡ βασιλεία τοῦ θεοῦ ἐντὸς ὑμῶν ἐστιν.

    Gibt dahingehend viel an Ausdeutungen. Kirchlicherseits wird die Gemeinschaft
    der Gläubigen, die Kirche, als Verwirklichung bzw. Vorwegnahme des Himmel-
    reichs auf Erden in einer ganz spezifischen Weise verstanden.

  • Vogel
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    • 27. Mai 2014 um 20:41
    • #13
    Herzsutra:


    Oder spielt im Buddhismus sich alles auf dieser Welt ab, Geburt Tod, Wiedergeburt?

    Diese Welt hört auf zu existieren, wenn Du stirbst. Mit der Wiedergeburt entsteht ein neues Ich und erschafft sich seine neue Welt.
    Ich erfreue mich immer sehr an dem Werbeslogan einer bekannten Orangenlimonade, der da lautet: "Spaß ist was Ihr draus macht!"

    Die Welt ist was Du draus machst. Insofern stellt sich die Frage eigentlich gar nicht.

    Liebe Grüße vom Niederrhein,

    Der Vogel

  • mindspace
    Gast
    • 27. Mai 2014 um 21:04
    • #14

    Die Welt ist nur, was du daraus machst - das stelle ich in Abrede!
    Die Welt ist objektive Realität, sie ist das, was sie ist, das, was dir, mir, gegenüber tritt.
    Das Entscheidence ist, wie ich dieses "reale" interpretiere, wie ich für mich damit übereinkomme.
    Ist der Mond da, auch wenn ich nicht hin sehe?
    Ist der Agressor auch noch da, wenn ich nicht weiß, dass er da ist?
    Ist meine Hand auch noch bei mir, wenn ich sie nicht fühle?
    Auf alles ein klares JA!
    Das bedeuted aber noch lange nicht, dass ich mit meiner Annahme richtig liege.

  • Herzsutra
    Gast
    • 27. Mai 2014 um 21:12
    • #15
    Roth:


    Thomas-Evangelium ist auch mit einer gewissen Vorsicht zu genießen,


    Warum..?
    Es gibt von Osho "das Tomas Evangelium", also er erklärt oder kommentiert hier das Evangelium. Ich lese es immer und wieder. Für mich findet sich hier der wahre Christus- nicht der, den die Kirche gerne hätte..!

    Zitat

    Hier etwas aus dem kanonischen Evangelium nach Lukas:

    Was ist das kanonische Ev. nach Lukas..?

    Zitat

    Gibt dahingehend viel an Ausdeutungen. Kirchlicherseits wird die Gemeinschaft
    der Gläubigen, die Kirche, als Verwirklichung bzw. Vorwegnahme des Himmel-
    reichs auf Erden in einer ganz spezifischen Weise verstanden.

    So hält sich die Kirche ihre Schäfchen unter der Knute.. }:-)

  • Vogel
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    • 27. Mai 2014 um 21:22
    • #16

    mindspace

    Aus "die Welt ist was Du draus machst" wird bei Dir "die Welt ist nur, was Du draus machst" ... das "nur" verändert die Aussage ungemein. Anhaftung an der Welt, die Du für die Deine hälst?
    Die Welt, die wir alle gemeinsam erleben ist lediglich die Schnittmenge dessen, was wir uns mittels Sprache mitzuteilen vermögen. Jedoch ist diese Schnittmenge nur ein klitzekleiner Teil dessen, was Deine Welt ausmacht und auch nur deckungsgleich mit einem ebenso kleinen Teil meiner Welt, weil wir einen Teil unserer Realitäten mit Konventionen ausgestattet haben, die uns das Zusammenleben erleichtern, vielleicht sogar erst möglich machen. Tatsächlich ist meine Welt eine ganz andere als Deine. Mehr noch, sie ist nicht einmal tatsächlich.

    Ich meine dies nicht belehrend. Ich versuche lediglich das Gehörte und das Gelesene, welches mich sehr beschäftigt, zu interpretieren und zu verstehen. Ich lerne davon, mein Verständnis des Gelernten zu formulieren und zur Diskussion zu stellen. Die buddhistische Philosophie ist eine sehr anspruchsvolle Vertreterin ihrer Art ;) ...

    Liebe Grüße vom Niederrhein,

    Der Vogel

  • Bettler
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    • 27. Mai 2014 um 21:41
    • #17

    Da es den einen Budddhismus nicht gibt, lässt sich die Ausgangsfrage allenfalls so beantworten: Ja, es gibt auch einige Buddhisten, die an Geister glauben, und umgekehrt.

  • Herzsutra
    Gast
    • 27. Mai 2014 um 21:57
    • #18
    Bettler:

    Da es den einen Budddhismus nicht gibt, lässt sich die Ausgangsfrage allenfalls so beantworten: Ja, es gibt auch einige Buddhisten, die an Geister glauben, und umgekehrt.


    Das Gefühl hab ich auch, wenn ich die Posts hier lese.

  • Roth
    Gast
    • 27. Mai 2014 um 22:59
    • #19

    Statt Osho lieber etwas Fachliteratur zu der Thematik einsehen ...

    Für den Anfang:

    Gnosis:

    *) Aland, Barbara: Was ist Gnosis? Studien zum frühen Christentum, zu Marcion und zur kaiserzeitlichen Philosophie, Tübingen 2009.

    *) King, L[...] Karen: What is Gnosticism?, Cambridge, London 2003.

    *) Markschies, Christoph: Gnosis, München [3]2010.

    *) Weiß, Hans-Friedrich: Frühes Christentum und Gnosis: Eine rezeptionsgeschichtliche Studie, Tübingen 2008.

    Thomasevangelium:

    *) Frey, Jörg et al.: Das Thomasevangelium: Entstehung - Rezeption - Theologie, Berlin, New York 2008.

    *) Eisele, Wilfried: Welcher Thomas? Studien zur Text- und Überlieferungsgeschichte des Thomasevangeliums, Tübingen 2010.

    *) Popkes, Enno Edzard: Das Menschenbild des Thomasevangeliums. Untersuchungen zu seiner religionsgeschichtlichen und chronologischen Einordnung, Tübingen 2007.


    Ergänzend auch zumindest einmal unbedingt basics in biblischer Theologie, Hermeneutik und Exegese wie auch zur Religions- und Kirchengeschichte der betreffenden Zeit (Hellenismus bis ca. 200 n. Chr.) und des Mittelmeergebiets (plus Zweistromland).


    Ansonsten mehr als genug Sondergut, ein Teil der Sprüche haben Parallelen in den kanonischen Evangelien, ein Teil im gnostischen Schrifttum, genug ist aber ausschließlich dort bezeugt. Datiert wird es in aller Regel, obwohl das – wie das meiste, Berger bspw. setzt das früh an, aber er setzt ebenso Johannes weit früher an, als das die Mehrheit tut – strittig ist, auf 100 – 140 n. Chr. Insgesamt sollte alleine das ja schon zu denken geben, bzgl. etwaiger besonderer "Nähe". Überhaupt zur Kenntnis genommen, kirchlicherseits, wurde es erst ziemlich spät, um 200 n. Chr., als die kanonischen Texte schon längst vorhanden waren, Hippolyt und Origenes kennen den Text bspw., vorher herrscht hier eher Schweigen im Walde; es hat offenbar, im Gegensatz zu anderem gnostischen Zeug, entweder nicht interessiert, oder war lange, zumindest nicht in dieser Form, vorhanden, wie auch einige meinen.

    Na egal, gibt gute Literatur zur Thematik.

    Herzsutra:

    So hält sich die Kirche ihre Schäfchen unter der Knute..

    Aha.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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