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Gefahr für die rechte Anschauung

  • Chantasaro
  • 23. Mai 2014 um 15:33
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  • keks
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    • 29. Mai 2014 um 18:58
    • #176
    JazzOderNie:

    ganz so einfach ist es manchmal nicht. das was schon da ist und dukkha macht, das kann man ruhig mal "betrachten"

    Durch betrachten entsteht Schmerz, warum betrachtest du es dann ? Aus sado-masochistischen Gründen ? 8) Wenn du es betrachtest musst du dich gezwugenermassen auch wieder davon befreien, das wird ein Kreislauf aus dem du nicht so einfach rauskommst. Hast du es als Kind betrachtet ? Kaum, aber ich bin mir sicher, dir ging es damals besser. Also weg damit, werd wieder ein Kind ohne Gedanken an morgen weil du eh nicht vorhersehen kannst was morgen ist, das gestrige ist nicht änderbar, also auch nicht beachtenswert. Beachtenswert ist nur der Moment jetzt, denn in dem kannst du alles ändern. Ich mag es nicht Dinge ungefragt anzunehmen, dann könnte ich auch die Bild lesen :doubt:

    Bubu :clown::oops:

  • accinca
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    • 29. Mai 2014 um 19:17
    • #177
    JazzOderNie:

    laut der sutten sagt er, dass er nur eines lehrt, was dukkha ist, dass es ursachen hat, dass man das beenden kann und und wie das geht. dann wird aufgezählt, was dukkha ist. das wird aber laut dieser aussage überwunden.


    Wenn ich dich richtig verstanden habe.
    Alle Dinge sind Leiden und werden auch als Leiden verstanden.
    Das ändert sich niemals und wird von Arahat auch klar so gesehen.
    Richtig ist, das der Arahat das Leiden überwunden hat - eben
    alle die leidhaften Dinge. Deswegen durchschaut er sie ja als Leiden
    und haftet daher nicht mehr an ihnen. Weil er (der Geist) am Leiden
    nicht mehr anhaftet, deswegen ist er vom Leiden befreit. Er betrachtet
    alle Dinge: Das bin ich nicht, das gehört mir nicht und überwindet daher
    das Anhängen bzw. Begehren als Wurzel des Leidens.

  • JazzOderNie
    Gast
    • 29. Mai 2014 um 19:33
    • #178

    das missverständnis liegt hier bei deinem 2ten satz "alle dinge sind leiden.". alle dinge die ich mir vorstelle (auch ausversehen subtil) und an denen ich anhafte und von denen ich möchte, dass sie entweder immer bleiben oder sofort verschwinden, die können nur potentiell unzulänglich sein, da es keinen perfekten gedanken oder keine vollkommene beschreibung von etwas gibt, außer ich erfahre etwas einfach unmittelbar, dann ist der moment vollkommen, weil ich dem weder etwas hinzufügen möchte oder weglassen möchte, was es dann wieder begrenzen würde. alles was einen schlussstrich hat kann nur begrenzt sein, denn ich begrenze es damit, darum versucht man es als unzulänglich, unvollkommen und nicht-ich zu betrachten. die verbindungen die man zu den dingen hat, das macht großteils die identität aus. sind für dich in der versenkung erfahrungsgemäß alle dinge leidvoll?

  • accinca
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    • 29. Mai 2014 um 19:59
    • #179

    Ich weiß nicht im geringsten worauf du hinaus willst.

  • JazzOderNie
    Gast
    • 29. Mai 2014 um 20:03
    • #180

    ich möchte darauf hinaus, dass nicht alle dinge leidvoll sind, sondern sie sind und da du mir vllt nicht glaubst möchte von dir wissen, ob für dich in der versenkung alle dinge leidvoll sind.

  • Elliot
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    • 29. Mai 2014 um 20:22
    • #181
    JazzOderNie:

    laut der sutten sagt er, dass er nur eines lehrt, was dukkha ist, dass es ursachen hat, dass man das beenden kann und und wie das geht. dann wird aufgezählt, was dukkha ist. das wird aber laut dieser aussage überwunden.

    Zitat

    "... Wir denken so über den Erhabenen: 'Der Tathāgata hat die Triebe überwunden, die beflecken, neues Dasein bringen, Schwierigkeiten bereiten, in Leiden heranreifen und zu künftiger Geburt, Altern und Tod führen. Aus jenem Grund benutzt der Tathāgata eine Sache, nachdem er sie erwogen hat hat, erträgt eine andere Sache, nachdem er sie erwogen hat hat, vermeidet eine weitere Sache, nachdem er sie erwogen hat hat, und entfernt eine weitere Sache, nachdem er sie erwogen hat hat.'"

    "Gut, gut, Anuruddha. Der Tathāgata hat die Triebe überwunden, die beflecken, neues Dasein bringen, Schwierigkeiten bereiten, in Leiden heranreifen und zu künftiger Geburt, Altern und Tod führen; er hat sie an der Wurzel abgeschnitten, hat sie einem Palmenstrunk gleich gemacht, sie beseitigt, so daß sie künftigem Entstehen nicht mehr unterworfen sind. So wie eine Palme mit abgeschnittener Krone nicht weiterwachsen kann, so hat der Tathāgata die Triebe überwunden, die beflecken, neues Dasein bringen, Schwierigkeiten bereiten, in Leiden heranreifen und zu künftiger Geburt, Altern und Tod führen, er hat sie an der Wurzel abgeschnitten, hat sie einem Palmenstrunk gleich gemacht, sie beseitigt, so daß sie künftigem Entstehen nicht mehr unterworfen sind."

    (MN 68)


    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • JazzOderNie
    Gast
    • 29. Mai 2014 um 20:38
    • #182

    er hat sie an der wurzel abgeschnitten und was is die wurzel laut M1?

  • accinca
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    • 29. Mai 2014 um 20:57
    • #183
    JazzOderNie:

    ich möchte darauf hinaus, dass nicht alle dinge leidvoll sind, sondern sie sind und da du mir vllt nicht glaubst möchte von dir wissen, ob für dich in der versenkung alle dinge leidvoll sind.


    Warum solltest du wollen, das nicht alle Dinge
    leidvoll sein sollen nur sind? Was willst du von
    sowas?

  • JazzOderNie
    Gast
    • 29. Mai 2014 um 20:59
    • #184

    es geht nicht ums wollen, sondern darum was ist. du hast mir meine frage nicht beantwortet.

  • accinca
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    • 29. Mai 2014 um 21:22
    • #185
    JazzOderNie:

    es geht nicht ums wollen, sondern darum was ist. du hast mir meine frage nicht beantwortet.


    Doch es geht ums Wollen bzw. um die Motive.
    Was ist, ist eben das es nichts gibt das unvergänglich wäre
    und damit Leidlos.

  • JazzOderNie
    Gast
    • 29. Mai 2014 um 21:27
    • #186

    da ist der zweite fehler: vergänglichkeit ist nicht leiden, sondern vergänglichkeit. wie das beispiel mit dem atem, das schon kam.

    wenn alle dinge leidvoll sind, ist in der versenkung für dich alles leidvoll?
    warum antwortest du nicht auf meine frage?

  • accinca
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    • 29. Mai 2014 um 22:04
    • #187
    JazzOderNie:

    da ist der zweite fehler: vergänglichkeit ist nicht leiden, sondern vergänglichkeit. wie das beispiel mit dem atem, das schon kam.


    Vergänglichkeit hat nichts mit Leiden zu tun?
    Warum wollen denn die Wesen für immer sein, unvergänglich?
    Ich sag es dir, weil es bei Unvergänlichkeit kein Leiden geben könnte.
    So hat Vergänglichkeit unmittelbar mit Tod und Gefährdung und Leiden
    zu tun. Ganz davon abgesehen das auch niemals ein optimaler Zustand
    für immer erreichbar sein kann. Vergänglichkeit und Leiden sind daher
    untrennbar. Die Vorstellung es müsse Leiden an sich existieren ist nativ.

  • accinca
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    • 29. Mai 2014 um 23:52
    • #188
    JazzOderNie:

    6. den satz verstehe ich nicht. nativ?


    Das ist ein Tippfehler. Das t mußt du dir wegdenken.

    JazzOderNie:


    ich gehe davon aus, dass du auf meine frage nicht antwortest, ob in der versenkung alles leidvoll ist, weil die antwort "nein" lautet und deine aussage somit wiedersprüchlich wäre.


    Nein die Frage ist doch schon lägst von mir beantwortet worden.
    Schon durch die Vergänglichkeit der Vertiefungen sind sie unbefriedigend
    und damit leidhaft.

    Im übrigen ist es unzulässig sich eine unbefriedigende Situation als
    unvergänglich vorzustellen und dann über diese Unvergänglichkeit zu klagen.

  • Elliot
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    • 30. Mai 2014 um 05:34
    • #189
    JazzOderNie:

    er hat sie an der wurzel abgeschnitten und was is die wurzel laut M1?


    Laut MN 9:

    Zitat

    "Freunde, wenn ein edler Schüler Dukkha versteht, den Ursprung von Dukkha, das Aufhören von Dukkha, und den Weg, der zum Aufhören von Dukkha führt, dann ist er auf jene Weise einer mit Richtiger Ansicht, dessen Ansicht geradlinig ist, der vollkommene Zuversicht in Bezug auf das Dhamma hat und bei diesem wahren Dhamma angelangt ist."

    "Und was ist Dukkha, was ist der Ursprung von Dukkha, was ist das Aufhören von Dukkha, was ist der Weg, der zum Aufhören von Dukkha führt?

    Geburt ist Dukkha; Altern ist Dukkha; Krankheit ist Dukkha; Tod ist Dukkha; Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung sind Dukkha; nicht bekommen, was man sich wünscht, ist Dukkha; kurz, die fünf Daseinsgruppen, an denen angehaftet wird, sind Dukkha. Dies nennt man Dukkha."

    "Und was ist der Ursprung von Dukkha? Es ist das Begehren, das erneutes Dasein bringt, das von Ergötzen und Begierde begleitet ist, und das sich an diesem und jenem ergötzt; nämlich Begehren nach Sinnesintensität, Begehren nach Dasein und Begehren nach Vernichtung mit dem Tod. Dies nennt man den Ursprung von Dukkha."

    "Und was ist das Aufhören von Dukkha? Es ist das restlose Verblassen und Aufhören, das Aufgeben, der Verzicht, das Loslassen und Zurückweisen eben jenes Begehrens. Dies nennt man das Aufhören von Dukkha."

    "Und was, Freunde, ist der Weg, der zum Aufhören von Dukkha führt? Es ist eben dieser Edle Achtfache Pfad; nämlich Richtige Ansicht [4], Richtige Absicht, Richtige Rede, Richtiges Handeln, Richtige Lebensweise, Richtige Anstrengung, Richtige Achtsamkeit, Richtige Konzentration. Dies nennt man den Weg, der zum Aufhören von Dukkha führt."

    "Wenn ein edler Schüler so Dukkha verstanden hat, den Ursprung von Dukkha, das Aufhören von Dukkha, und den Weg, der zum Aufhören von Dukkha führt, dann gibt er die Neigung zur Begierde vollständig auf, er vernichtet die Neigung zur Abneigung, er rottet die Neigung zur Ansicht 'Ich bin dies oder jenes' aus, und indem er Unwissenheit aufgibt und wahres Wissen erweckt, macht er Dukkha hier und jetzt ein Ende. Auch auf jene Weise ist ein edler Schüler einer mit Richtiger Ansicht, dessen Ansicht geradlinig ist, der vollkommene Zuversicht in Bezug auf das Dhamma hat und bei diesem wahren Dhamma angelangt ist."

    "Und was sind die Triebe, was ist der Ursprung der Triebe, was ist das Aufhören der Triebe, was ist der Weg, der zum Aufhören der Triebe führt? Es gibt drei Triebe: den Sinnestrieb, den Werdenstrieb und den Unwissenheitstrieb [10].

    Mit dem Ursprung von Unwissenheit ist der Ursprung der Triebe.
    Mit dem Aufhören von Unwissenheit ist das Aufhören der Triebe.

    Der Weg, der zum Aufhören von Unwissenheit führt, ist eben dieser Edle Achtfache Pfad; nämlich Richtige Ansicht, Richtige Absicht, Richtige Rede, Richtiges Handeln, Richtige Lebensweise, Richtige Anstrengung, Richtige Achtsamkeit, Richtige Konzentration."

    Der Weg, der zum Aufhören der Triebe führt, ist eben dieser Edle Achtfache Pfad; nämlich Richtige Ansicht, Richtige Absicht, Richtige Rede, Richtiges Handeln, Richtige Lebensweise, Richtige Anstrengung, Richtige Achtsamkeit, Richtige Konzentration."

    (MN 9)

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    Viele Grüße
    Elliot

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    Elliot

  • Bailong
    Gast
    • 30. Mai 2014 um 06:39
    • #190

    Guten Morgen zusammen!

    Liebe Jazz, ich finde hilfreich:

    Zitat

    Die Wurzel aller Dinge - (Mūlapariyāya Sutta)

    1. So habe ich gehört. Einmal hielt sich der Erhabene in Ukkhaṭṭhā im Subhaga Hain, am Fuß eines königlichen Salbaumes auf. Dort richtete er sich folgendermaßen an die Bhikkhus: "Ihr Bhikkhus." - "Ehrwürdiger Herr", erwiderten sie. Der Erhabene sagte dieses:

    2. "Ihr Bhikkhus, ich werde euch einen Vortrag über die Wurzel aller Dinge halten. Hört zu und verfolgt aufmerksam, was ich sagen werde." - "Ja, ehrwürdiger Herr", erwiderten die Bhikkhus. Der Erhabene sagte dieses:

    (Der Weltling)

    3. "Ihr Bhikkhus, ein nicht unterrichteter Weltling, der die Edlen nicht beachtet und in ihrem Dhamma nicht bewandert und geschult ist, der aufrechte Menschen nicht beachtet und in ihrem Dhamma nicht bewandert und geschult ist, nimmt da Erdelement als Erdelement wahr. Nachdem er Erdelement als Erdelement wahrgenommen hat, stellt er sich Erdelement vor, er macht sich Vorstellungen im Erdelement, er macht sich Vorstellungen vom Erdelement ausgehend, er stellt sich vor 'Erdelement ist mein', er ergötzt sich am Erdelement. Warum ist das so? Weil er es nicht vollständig durchschaut hat, sage ich."

    [es folgt der übliche PK-Rattenschwanz, was alles man so wahrnehmen kann, das zitiere ich jetzt nicht]

    (Einer in höherer Schulung)

    27. "Ihr Bhikkhus, ein Bhikkhu in höherer Schulung, dessen Geist das Ziel noch nicht erreicht hat, und der noch auf die höchste Sicherheit vor dem Gefesseltsein zustrebt, erkennt da Erdelement unmittelbar als Erdelement. Nachdem er Erdelement unmittelbar als Erdelement erkannt hat, sollte er sich nicht Erdelement vorstellen, er sollte sich nicht Vorstellungen im Erdelement machen, er sollte sich nicht Vorstellungen vom Erdelement ausgehend machen, er sollte sich nicht vorstellen 'Erdelement ist mein', er sollte sich nicht am Erdelement ergötzen. Warum ist das so? Damit er es vollständig durchschauen möge, sage ich."

    (...)
    (Der Arahant - I)

    51. "Ihr Bhikkhus, ein Bhikkhu, der ein Arahant ist, mit vernichteten Trieben, der das heilige Leben gelebt hat, getan hat, was getan werden mußte, die Bürde abgelegt hat, das wahre Ziel erreicht hat, die Fesseln des Daseins zerstört hat und durch letztendliche Erkenntnis vollständig befreit ist, erkennt da Erdelement unmittelbar als Erdelement. Nachdem er Erdelement unmittelbar als Erdelement erkannt hat, stellt er sich nicht Erdelement vor, er macht sich nicht Vorstellungen im Erdelement, er macht sich nicht Vorstellungen vom Erdelement ausgehend, er stellt sich nicht vor 'Erdelement ist mein', er ergötzt sich nicht am Erdelement. Warum ist das so? Weil er es vollständig durchschaut hat, sage ich."

    (...)
    [es folgen Verfeinerungen für Arahant II, Arahant III, Arahant IV, Tathagata I und endet mit:]

    (Der Tathāgata -II)

    171. "Ihr Bhikkhus, der Tathāgata, der Verwirklichte, der Vollständig Erleuchtete, erkennt da Erdelement unmittelbar als Erdelement. Nachdem er Erdelement unmittelbar als Erdelement erkannt hat, stellt er sich nicht Erdelement vor, er macht sich nicht Vorstellungen im Erdelement, er macht sich nicht Vorstellungen vom Erdelement ausgehend, er stellt sich nicht vor 'Erdelement ist mein', er ergötzt sich nicht am Erdelement. Warum ist das so? Weil er verstanden hat, daß Ergötzen die Wurzel von Dukkha ist, und daß es mit Werden (als Bedingung) Geburt, und für alles, was geworden ist, Alter und Tod gibt. Daher, ihr Bhikkhus, ist der Tathāgata durch die völlige Vernichtung, die Lossagung, das Aufhören, das Aufgeben und Loslassen der Begehren zur höchsten vollkommenen Erleuchtung erwacht, sage ich."

    Alles anzeigen

    Quelle

    Es liegt kein zentraler Unterschied im Vorgang des Erkennens/Wahrnehmens vor (wobei man darüber diskutieren kann, ob "unmittelbar erkennen" vom Bikkhu höherer Schule aufwärts gegenüber "wahrnehmen" beim Weltling in der Achtsamkeit begründet liegt, was ich persönlich bejahen würde). Es liegt kein zentraler Unterschied im Ding als Ding vor. Der ganze Unterschied liegt in dem der Wahrnehmung folgenden Kopfkino.

    LG
    Bailong

  • keks
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    • 30. Mai 2014 um 06:41
    • #191
    JazzOderNie:


    was interessiert dich an der lehre, wenn es für dich so einfach ist?

    Die EInfachheit ist für mich das interessante

    Bubu :clown::oops:

  • Doris
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    • 30. Mai 2014 um 09:16
    • #192
    Zitat

    Vergänglichkeit hat nichts mit Leiden zu tun?

    Vergänglichkeit wird mit Leiden gekoppelt, wenn die Vergänglichkeit nicht angenommen wird.
    "Es vergeht" ist frei von Leid. "Mist, es vergeht." das ist mit Leid verbunden.
    Und manchmal ist Vergänglichkeit mit Freude verbunden "Gott sei Dank, vergeht das!" oder "Ich praktiziere, damit mein Leid vergeht".
    Es ist das Draufstülpen von Wertung, und damit von Anhaftung und Ablehnung, das Vergänglichkeit leidvoll erscheinen lässt.
    Man möchte es anders als es ist, das schafft Leiden.

    Wenn ich im Augenblick bin, dann kenne ich kein Leid. Das Leid entsteht durch das Vorher und Nachher. Wenn ich aufmerksam esse, dann ist da kein Begehren, keine Ablehnung … da ist dann Hunger, Essen, Geschmack, Kauen usw. Wohlgeschmack oder Ekel sind auch einfach nur. Ich mache das nicht sofort am Koch fest oder denke an die Geldverschwendung ....

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • keks
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    • 30. Mai 2014 um 10:46
    • #193
    Zitat

    Wenn ich im Augenblick bin, dann kenne ich kein Leid


    Zumal Leid kein Gefühl ist. Leid kann durch Schmerz entstehen, dann ist Schmerz das Gefühl. Leid kann durch Kälte entstehen, dann ist Kälte das Gefühl. Es entsteht somit erst ein Gefühl, eine Emotion, danach kommt ein Gedanke und es wird bewertet, in dem Beispiel mit Leid. Nur warum sollte man es bewerten ? Zwingt mich jemand dazu ? Nö.

    Bubu :clown::oops:

  • Noreply
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    • 30. Mai 2014 um 11:58
    • #194
    keks:
    Zitat

    Wenn ich im Augenblick bin, dann kenne ich kein Leid


    Zumal Leid kein Gefühl ist. Leid kann durch Schmerz entstehen, dann ist Schmerz das Gefühl. Leid kann durch Kälte entstehen, dann ist Kälte das Gefühl. Es entsteht somit erst ein Gefühl, eine Emotion, danach kommt ein Gedanke und es wird bewertet, in dem Beispiel mit Leid. Nur warum sollte man es bewerten ? Zwingt mich jemand dazu ? Nö.


    Dein Körper zwingt dich zu bewerten! Dein Körper fühlt sich nicht wohl, im Schlimmsten Fall befindet er sich in der Panik sein Leben zu verlieren und das will er unter gar keinen Umständen. Wenn Du nichts tust um dieser "Lebensgefahr" zu entweichen schaltet er dich ohne große Probleme aus. Du bist nicht wichtig für deinen Körper und wenn Du ihn vernachlässigst wenn er in Gefahr ist wird er gegen dich handeln. Du solltes mal die Prioritäten des Lebens bedenken.
    Falls das "dein Körper" zu Irritationen führen sollte bitte ich das Mantra des Buddha zu verwenden das ich in die Tonne treten soll.
    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=15&t=13476#p264368

  • keks
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    • 30. Mai 2014 um 12:08
    • #195

    Wenn es mir kalt ist dann muss ich nicht das Wetter bewerten oder stundenlang nachdenken, da reicht wärmere Kleidung die man anzieht (Gefühl - Handeln)
    Wenn ich mir mal wieder meinen Fuss breche muss ich auch nicht bewerten wie ich das wieder angestellt habe, da genügt der Gang zum nächsten Krankenhaus.
    Klar kann ich mich auch hinhocken und alles bewerten und auswerten damit es eventuell nicht noch einmal passiert. Da aber die selbe Situation nie wieder auftritt erledigt sich das Auswerten weil es keinen Sinn machen würde.

    Zitat

    Du solltes mal die Prioritäten des Lebens bedenken.


    Die setzt jeder für sich selbst.

    Bubu :clown::oops:

  • Noreply
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    • 30. Mai 2014 um 12:29
    • #196
    keks:

    Wenn es mir kalt ist dann muss ich nicht das Wetter bewerten oder stundenlang nachdenken, da reicht wärmere Kleidung die man anzieht (Gefühl - Handeln)
    Wenn ich mir mal wieder meinen Fuss breche muss ich auch nicht bewerten wie ich das wieder angestellt habe, da genügt der Gang zum nächsten Krankenhaus.
    Klar kann ich mich auch hinhocken und alles bewerten und auswerten damit es eventuell nicht noch einmal passiert. Da aber die selbe Situation nie wieder auftritt erledigt sich das Auswerten weil es keinen Sinn machen würde.

    Zitat

    Du solltes mal die Prioritäten des Lebens bedenken.


    Die setzt jeder für sich selbst.


    Die Prioritäten des Lebens habe ich gemeint, die dein Denken unmöglich machen, die die dich einfach ausschalten wenn die Gefahr zu groß wird.
    Schon mal was vom Erschrecken gehört oder plötzlich aufkommende Furcht bevor sie durch Nachdenken Angst wird?

  • crazy-dragon
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    • 30. Mai 2014 um 15:38
    • #197
    Doris Rasevic-Benz:

    Mein Opa hatte jahrelang Krebs. Er hatte keine Angst vor dem Sterben und war immer heiter trotz seiner Krankheit.
    Mein Vater hatte Krebs. Er hatte auch keine Angst vor dem Sterben. Mein Großonkel hatte keine Angst und starb gelassen.
    Ich selbst bin nicht mehr jung und krank bin ich auch. Der Tod macht mir keine Angst. Das Alter schon eher, aber am meisten wegen einiger Begleiterscheinungen kultureller Art, außerdem weiß ich ja nicht wie alt ich noch werde.
    Liebe Grüße
    Doris

    Das kann ich jetzt glauben oder nicht. Vor dem Tod hast Du keine Angst, aber vor dem Alter ein bißchen? Irgendwie verquer für mich. Und das wegen kultureller Dinge?
    Upps ...
    _()_c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • fotost
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    • 30. Mai 2014 um 17:23
    • #198
    accinca:
    Doris Rasevic-Benz:

    Was meinst Du, Geronimo, hat der Buddha Dukkha gehabt?


    Unabhängig von dem was Geronimo dazu meint, ist ein Buddha ja deswegen ein Buddha weil er das Leiden überwunden hat. Wenn Dukkha aber nicht das Leiden ist, dann weiß ich nicht was er überhaupt wollte. Ein Buddha macht jedenfalls nur Sinn, wenn er dem Leiden ein Ende gesetzt hat.
    Was anderes ist auch kein Buddha.

    Das klingt jetzt aus Deinem Keyboard seltsam...

    Du bist doch sonst der Verkünder von 'Leben ist Leiden'...

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 30. Mai 2014 um 17:35
    • #199
    fotost:
    accinca:


    Unabhängig von dem was Geronimo dazu meint, ist ein Buddha ja deswegen ein Buddha weil er das Leiden überwunden hat. Wenn Dukkha aber nicht das Leiden ist, dann weiß ich nicht was er überhaupt wollte. Ein Buddha macht jedenfalls nur Sinn, wenn er dem Leiden ein Ende gesetzt hat.
    Was anderes ist auch kein Buddha.

    Das klingt jetzt aus Deinem Keyboard seltsam...

    Du bist doch sonst der Verkünder von 'Leben ist Leiden'...


    Sind nun alle Worte verquirlt in diesem Thread? Mir kommt es ganz normal und schlüssig vor, was accinca geschrieben hat.

    Nirvana bedeutet "über das Leid hinaus gehen". Ein Buddha hat Nirvana erreicht und ist über Dukkha hinausgegangen.Sonst würde man ihn nicht Buddha nennen.
    Ist das nicht simpel?

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 30. Mai 2014 um 17:41
    • #200
    crazy-dragon:
    Doris Rasevic-Benz:

    Mein Opa hatte jahrelang Krebs. Er hatte keine Angst vor dem Sterben und war immer heiter trotz seiner Krankheit.
    Mein Vater hatte Krebs. Er hatte auch keine Angst vor dem Sterben. Mein Großonkel hatte keine Angst und starb gelassen.
    Ich selbst bin nicht mehr jung und krank bin ich auch. Der Tod macht mir keine Angst. Das Alter schon eher, aber am meisten wegen einiger Begleiterscheinungen kultureller Art, außerdem weiß ich ja nicht wie alt ich noch werde.
    Liebe Grüße
    Doris

    Das kann ich jetzt glauben oder nicht. Vor dem Tod hast Du keine Angst, aber vor dem Alter ein bißchen? Irgendwie verquer für mich. Und das wegen kultureller Dinge?
    Upps ...
    _()_c.d.

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    "Keine Angst" und "keine Angst" muss ja nicht das gleiche sein. Einer hat keine Angst, bzw empfindet kein Leid, weil er sich um die Zukunft keine Gedanken machen will, den anderen schrecken Gedanken an die Zukunft nicht mehr, weil er das Thema schon erledigt hat, durchgekaut.
    Die Stunde der Wahrheit ist dann die des Todes - des eigenen oder wenn man jemanden begleitet. Da zeigt sich, wie gut man damit klarkommt.
    Schön wäre es, möglichst friedlich und positiven Sinnes zu sterben.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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